Lebenslust2021-05-10T12:06:24+02:00

Mama Luiza und der Rassismus

Lui­za Hele­na Tra­ja­no ist sehr reich, man­che sagen sogar die reichs­te Frau des Staa­tes und die gehört zur Ober­schicht Bra­si­li­ens. Irgend­wann fällt ihr auf, dass sie kei­ne far­bi­gen Gäs­te auf Par­tys hat. Sie räso­niert und ent­wirft ein fri­sches Nach­wuchs­füh­rungs­kräf­te­trai­ning, das fort­an nur noch PoC in ihrer Fir­ma „Maga­zi­ne Lui­za“ zulässt. Plötz­lich hat Tra­ja­no einen Shit­s­torm am Hals. Die gan­ze Geschichte.

Superheldinnen: „Fußball ist meine Leidenschaft“

Mari­sol Jara kommt an einem fri­schen Febru­ar­tag 2015 nach Deutsch­land. Die heu­te 43-jäh­ri­ge Chi­le­nin hat­te sich zehn Jah­re zuvor in die Deut­sche Made­lei­ne ver­liebt und wohnt nun zunächst für vier Mona­te im Mini­wei­ler Win­ter­bach bei Stutt­gart. „Gehei­ra­tet haben wir in Argen­ti­ni­en. Es war wun­der­schön“, sagt sie. Der acht­zehn­te Teil der courage-online.de Serie „Super­hel­din­nen“.

Als Arlene loslief …

Reden wir über die Mara­thon-Legen­de Arle­ne Pie­per Sti­ne. Acht Jah­re bevor die US-Ame­ri­ka­ne­rin Kath­ri­ne Swit­zer 1967 die Lauf­welt über­rascht, indem sie den Bos­ton Mara­thon in der Frau­en­grup­pe gewinnt, wird Pie­per Sti­ne zur ers­ten, offi­zi­el­len weib­li­chen Finis­he­rin eines US-Mara­thons. Mit im Schlepp­tau: die damals 9‑jährige Toch­ter. Ein Rückblick.

„In Berlin könnte ich 100 Jahre leben“

Mit­ten in der Coro­na­pan­de­mie expan­diert das Unter­neh­men „Pre­mier Inn“, das zum alt­ehr­wür­di­gen bri­ti­schen „Whit­bread Kon­zern“ gehört. Im Cou­ra­ge-Online-Inter­view erzählt die „Direk­to­rin Mer­gers & Acqui­si­ti­ons“ und „CSR“-Managerin Kha­di­ja Bré­mont, 45, wes­halb es nun eine Mahl­zeit für Kin­der gibt, wenn Hotel­gäs­te frei­wil­lig die Rei­ni­gung ihrer Zim­mer abbestellen.

Die Goldmarie

Da gibt es MacKen­zie Scott. Die Ex-Frau von Jeff Bezos ist mit von der Par­tie, als er in den 1990er Jah­ren „Amazon.com, Inc“ grün­det. Nach der Schei­dung kommt ihr eine Idee: Wes­halb nicht den gewal­ti­gen Reich­tum, nun ja, ein­fach ver­schen­ken? Und genau­so kommt es.

Lebenslust

Lebenslust

Das Rau­schen des Mee­res, luxu­riö­se Mode oder ein Fami­li­en­fest, das lau­ter und bun­ter nicht sein könn­te – was das Leben aus­macht, defi­niert wohl jeder Mensch anders. Den meis­ten Men­schen ist es wich­tig, in intak­ten Part­ner­schaf­ten zu leben und Freund­schaf­ten zu pfle­gen. Vie­le möch­ten Fami­li­en grün­den. Zeit für Hob­bies zu haben sowie inspi­rie­ren­de Rei­sen zu erle­ben, steht bei den meis­ten Men­schen eben­falls hoch im Kurs.

Geld spielt eine Rolle

Geld spielt auch beim The­ma Lebens­lust eine Rol­le: Denn Geld macht glück­lich – zumin­dest – Stu­di­en zufol­ge — bis zu einem Ein­kom­men von ca. 80.000 Euro. Erst ab die­ser Gren­ze steigt der Grad der Zufrie­den­heit nur noch wenig an. Ver­wun­der­lich ist das nicht. Wer genü­gend Geld zur Ver­fü­gung hat, ist in der Lage, sich die schö­nen Din­ge zu leis­ten, also Rei­sen zu finan­zie­ren, exqui­sit zu essen, Aus­zei­ten zu pla­nen oder ein­fach hoch­wer­ti­ge­re Pro­duk­te zu kaufen.

Auch in pri­va­ten Bezie­hun­gen spielt das The­ma Geld eine wich­ti­ge Rol­le: Der Umgang mit Geld kann Freund­schaf­ten und Bezie­hun­gen beein­flus­sen kön­nen. Kon­sum­ge­wohn­hei­ten bezie­hungs­wei­se das Spar­ver­hal­ten von Eltern prägt zum Bei­spiel das der Kin­der sehr stark. Geld­erzie­hung von Kin­dern ist daher sehr wich­tig und ernst zu neh­men. Aber auch in der Part­ner­schaft über Geld zu reden und Finanz­the­men nicht dem Mann zu über­las­sen, soll­ten Frau­en sich zu Her­zen neh­men. Denn im Fal­le einer Tren­nung oder Schei­dung kommt dann zumin­dest finan­zi­ell nicht das böse Erwa­chen. Wer ein eige­nes Kon­to und Depot besitzt, im Grund­buch einer Immo­bi­lie steht und einen Über­blick über die gemein­sam abge­schlos­se­nen Ver­si­che­run­gen hat, kann im Fall des Fal­les nicht so leicht über den Tisch gezo­gen wer­den. Im Ide­al­fall regelt womög­lich sogar ein Ehe­ver­trag die meis­ten Din­ge, so dass es gar nicht erst zum Streit über Geld­an­ge­le­gen­hei­ten kom­men muss. Denn eines ist auch wich­tig. So wich­tig Geld für die Zufrie­den­heit und das Glück ist, so wenig soll­te es die Lebens­freu­de trü­ben, wenn Streit dar­über ausbricht.

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