Lebenslust2021-05-10T12:06:24+02:00

Welche drei Finanzbücher empfiehlst du, Celine Nadolny?

Celi­ne Nadol­ny hat zum zwei­ten Mal den Black Bull Award „Finanz­blog des Jah­res“, den Publi­kums­preis des Finanz­kon­gres­ses gewon­nen. Auf ihrem Blog und dem dazu­ge­hö­ri­gen Insta­gram-Kanal „bookoffinance.de“ stellt sie regel­mä­ßig Finanz­bü­cher vor. Im Inter­view mit courage-online.de beschreibt sie, wie sie auf die Idee zu „boo­kof­fi­nan­ce“ gekom­men ist, wel­ches Buch sie beson­ders inspi­riert hat – und ver­rät, wel­che drei Finanz­bü­cher einen umfas­sen­den Über­blick über das The­ma Ver­mö­gens­auf­bau geben.

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Früher in Pension dank Ehrenamt

Beam­tin Cor­ne­lia Chlistal­la, 58, ver­ab­schie­de­te sich am 1. April 2018 in den „Enga­gier­ten Ruhe­stand“  – einem Ange­bot von Tele­kom, Post und Post­bank, das an ehren­amt­li­che Arbeit gekop­pelt ist. Könn­te das auch für Ange­stell­te und ande­re Unter­neh­men inter­es­sant sein? Die drei­fa­che Mut­ter aus dem baye­ri­schen Karls­feld berich­tet von ihren Erfahrungen. 

Kuscheliges für die Krise

Erst hat­te die Mes­se Pan­ora­ma Insol­venz ange­mel­det, dann kün­dig­ten die Ber­li­ner Mode­mes­sen Pre­mi­um und Neonyt an, ab Juli 2021 nach Frank­furt zu gehen. Und schließ­lich kam mit Coro­na der Still­stand. Umso mehr freu­ten sich vie­le Desi­gner, mit der Ber­li­ner Fashion Week wie­der eine Platt­form zu haben. Eine Bestands­auf­nah­me anläss­lich der Ber­li­ner Mode­wo­che von unse­rem Mode­ex­per­ten Joa­chim Schirrmacher.

Eine Patenschaft als Ehrenamt

Anke Fischer (50) arbei­tet als Seni­or Mar­ke­ting Mana­ge­rin in Voll­zeit. In der Frei­zeit hilft sie Nya­deng Dut (50). Vor zwei Jah­ren war sie aus dem Süd­su­dan nach Deutsch­land geflo­hen, der Ehe­mann starb im Bür­ger­krieg. Vier ihrer Kin­der blie­ben zurück in Ägyp­ten. Nur einer Toch­ter und ihren bei­den Enkeln gelang eben­falls die Flucht nach München. 

Ein Ehrenamt eröffnet neue Perspektiven

Eli­sa­beth Freun­del (37) arbei­te­te über 20 Jah­re lang als Kata­log-Foto­gra­fin. 2019 zog sie einen Schluss­strich unter ihr altes Leben. Heu­te ist Eli­sa­beth Freun­del in einem ganz ande­ren Bereich tätig – und auch pri­vat hat sich viel ver­än­dert. Eine ent­schei­den­de Rol­le spielt dabei ihr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment. Sie unter­stützt nicht nur den ADFC bei der Durch­füh­rung von Ver­an­stal­tun­gen und küm­mert sich um den Insta­gram-Auf­tritt, son­dern enga­giert sich zusätz­lich auch bei Green City.

Rosa lebt!

Die deut­sche Heb­am­me Tan­ja Hock kam vor 15 Jah­ren als Ehren­amt­li­che nach Mada­gas­kar. Die gro­ße Not – vor allem von Frau­en und Kin­dern – erschüt­ter­te sie tief. Sie blieb, grün­de­te die Mobi­le Hil­fe Mada­gas­kar und bau­te ein drin­gend benö­tig­tes Kran­ken­haus. Cou­ra­ge-Chef­re­dak­teu­rin Danie­la Mey­er beglei­te­te sie per Busch­flie­ger zu einer dra­ma­ti­schen Not-OP, die ihr bis heu­te in Erin­ne­rung blieb. “OP ist über­all da, wo es einen Not­fall gibt und schnell ope­riert wer­den muss.” 

„Wenn Gott will, blüht ein Besen“

Die deut­sche Heb­am­me Tan­ja Hock ging vor 15 Jah­ren nach Mada­gas­kar – und blieb. Die schlech­te medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, das gro­ße Leid der Men­schen erschüt­ter­te sie tief. Sie grün­de­te die “Mobi­le Hil­fe Mada­gas­kar”, eine Art mada­gas­si­sche Mini­ver­si­on von “Ärz­te ohne Gren­zen”. Heu­te ret­tet sie täg­lich Leben, vor allem von Müt­tern und Kin­dern. Cou­ra­ge sprach mit Tan­ja Hock über ihre Mis­si­on und war­um das Gesund­heits­sys­tem in einem der ärms­ten Län­der die­ser Erde Unter­stüt­zung verdient.

Lebenslust

Lebenslust

Das Rau­schen des Mee­res, luxu­riö­se Mode oder ein Fami­li­en­fest, das lau­ter und bun­ter nicht sein könn­te – was das Leben aus­macht, defi­niert wohl jeder Mensch anders. Den meis­ten Men­schen ist es wich­tig, in intak­ten Part­ner­schaf­ten zu leben und Freund­schaf­ten zu pfle­gen. Vie­le möch­ten Fami­li­en grün­den. Zeit für Hob­bies zu haben sowie inspi­rie­ren­de Rei­sen zu erle­ben, steht bei den meis­ten Men­schen eben­falls hoch im Kurs.

Geld spielt eine Rolle

Geld spielt auch beim The­ma Lebens­lust eine Rol­le: Denn Geld macht glück­lich – zumin­dest – Stu­di­en zufol­ge — bis zu einem Ein­kom­men von ca. 80.000 Euro. Erst ab die­ser Gren­ze steigt der Grad der Zufrie­den­heit nur noch wenig an. Ver­wun­der­lich ist das nicht. Wer genü­gend Geld zur Ver­fü­gung hat, ist in der Lage, sich die schö­nen Din­ge zu leis­ten, also Rei­sen zu finan­zie­ren, exqui­sit zu essen, Aus­zei­ten zu pla­nen oder ein­fach hoch­wer­ti­ge­re Pro­duk­te zu kaufen.

Auch in pri­va­ten Bezie­hun­gen spielt das The­ma Geld eine wich­ti­ge Rol­le: Der Umgang mit Geld kann Freund­schaf­ten und Bezie­hun­gen beein­flus­sen kön­nen. Kon­sum­ge­wohn­hei­ten bezie­hungs­wei­se das Spar­ver­hal­ten von Eltern prägt zum Bei­spiel das der Kin­der sehr stark. Geld­erzie­hung von Kin­dern ist daher sehr wich­tig und ernst zu neh­men. Aber auch in der Part­ner­schaft über Geld zu reden und Finanz­the­men nicht dem Mann zu über­las­sen, soll­ten Frau­en sich zu Her­zen neh­men. Denn im Fal­le einer Tren­nung oder Schei­dung kommt dann zumin­dest finan­zi­ell nicht das böse Erwa­chen. Wer ein eige­nes Kon­to und Depot besitzt, im Grund­buch einer Immo­bi­lie steht und einen Über­blick über die gemein­sam abge­schlos­se­nen Ver­si­che­run­gen hat, kann im Fall des Fal­les nicht so leicht über den Tisch gezo­gen wer­den. Im Ide­al­fall regelt womög­lich sogar ein Ehe­ver­trag die meis­ten Din­ge, so dass es gar nicht erst zum Streit über Geld­an­ge­le­gen­hei­ten kom­men muss. Denn eines ist auch wich­tig. So wich­tig Geld für die Zufrie­den­heit und das Glück ist, so wenig soll­te es die Lebens­freu­de trü­ben, wenn Streit dar­über ausbricht.

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