Karriere2021-05-10T12:04:35+02:00

Erste transsexuelle Bürgermeisterin Frankreichs: „Man entscheidet sich nicht wirklich dafür, sein Geschlecht zu ändern“

Es war ein Novum in der fran­zö­si­schen Gemein­de Til­loy-lez-Mar­chi­en­nes: Marie Cau wird dort im März 2020 zur ers­ten offen trans­se­xu­el­len Bür­ger­meis­te­rin Frank­reichs gewählt. Wes­halb ist das immer noch etwas Beson­de­res? Und wie geht es Cau heu­te? Cou­ra­ge Online hat mit ihr gesprochen.

Unterschätzt werden: Was dahinter steckt und was du dagegen tun kannst

„Nie wer­de ich die­ses abschät­zi­ge Lachen in den Mee­tings ver­ges­sen“, erin­nert sich die Digi­tal­spe­zia­lis­tin Ste­fa­nia L. Als die jun­ge Frau mit fran­zö­si­schem Akzent eine Pro­jekt­lei­tung über­nahm, kos­te­te sie das gewal­tig Ner­ven. Wie auch die Unter­schätz­ten Gehör fin­den, ver­ra­ten die Psy­cho­lo­gin Ste­fa­nie Stahl und der Kar­rie­re­be­ra­ter Mar­tin Wehrle. 

Sarah Henke kocht los

Das wei­te Land und die Spit­zen­kü­che. Passt das zusam­men? Eine kuli­na­ri­sche Über­ra­schung erlebt, wer sich in Ander­nach am Rhein­ki­lo­me­ter 613 ins Restau­rant „YOSO“ ein­fin­det. Dort kocht eigent­lich die Ster­ne­kö­chin Sarah Hen­ke, doch die ist im Moment in Mut­ter­schutz. Ein Gespräch.

liapure-Gründerin Leonie Appels: „Man muss in die Unternehmerrolle wachsen“

Vor zwei Jah­ren hat die Münch­ne­rin Leo­nie Appels ihr Mode­la­bel lia­pu­re gegrün­det. Im Inter­view gibt die 29-Jäh­ri­ge ehr­li­che Ein­bli­cke in die Mode­in­dus­trie und spricht dar­über, wo sie mit ihrem Unter­neh­men hin­will und wie ihr die ehe­ma­li­ge Sie­mens-Vor­stän­din Jani­na Kugel auf den rich­ti­gen Weg gehol­fen hat. 

“Akquise ist wie Dating”

Ein Stu­di­um der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten, zwei Mas­ter und eine rasan­te Kar­rie­re im Finanz­we­sen, der Unter­neh­mens­be­ra­tung und dem Pri­va­te Equi­ty Bereich. Elvan Kara­tas ist mit nur 30 Jah­ren “Head of Stra­te­gic Deve­lo­p­ment” beim Cloud-Anbie­ter Skaylink. 

 “Uvis”: Supersauber – oder die Sache mit den UV-Strahlen 

Katha­ri­na Obla­den und Tan­ja Zirn­stein haben vor Jah­ren eine Idee, die ihnen den zwei­ten Platz bei einem Schü­ler­wett­be­werb ein­bringt. Der Ansatz: Sind Hand­läu­fe von Roll­trep­pen nicht eklig und könn­ten wir die nicht per UV-Licht des­in­fi­zie­ren? Dar­aus erwuchs die Köl­ner Fir­ma „Uvis“, kurz für „UV-Inno­va­ti­ve Solu­ti­ons GmbH“. 

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Wut: Den inneren Vulkan in den Griff bekommen 

Wut ist über­all, nur: Was tun, wenn die einen über­wäl­tigt? Oder die Che­fin damit im Büro auf­tritt? Die Exper­tin Eve­lyn Ritt­mey­er küm­mert sich seit 28 Jah­ren nicht nur um die­ses Gefühl, son­dern bie­tet auch ent­spre­chen­de Trai­nings zur Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung an. 

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Karriere

Karriere

Die Aus­bil­dung ist been­det oder das Stu­di­um absol­viert und dann ist er da: Der ers­te Job. Für vie­le Absol­ven­ten ist es erst­mal wich­tig, einen Fuß in die Tür zu bekom­men und kei­ne Lücke im Lebens­lauf zu haben. Vie­le der Bewer­ber sind sogar hoff­nungs­los über­qua­li­fi­ziert für ihren Ein­stiegs­job, bei Frau­en immer­hin 50 Pro­zent. Das Ziel der meis­ten Absol­ven­ten: erst­mal arbei­ten und sich aus dem fes­ten Sat­tel der Fest­an­stel­lung den Job zu wech­seln. Aller­dings ist es schwer, das auf­zu­ho­len, was man in den ers­ten Jah­ren ver­passt hat. Kar­rie­re­chan­cen und Auf­stiegs­chan­cen sind gerin­ger als wenn man direkt in einem den Qua­li­fi­ka­tio­nen ent­spre­chen­den Job gestar­tet hät­te. Eine soli­de Kar­rie­re­pla­nung ist dar­um sehr wich­tig. Wich­tig ist es zudem, von Anfang an sein Gehalt mög­lichst hoch zu ver­han­deln und das Gehalt auch regel­mä­ßig neu zu verhandeln.

Teilzeit

Längst sind es nicht mehr nur die Män­ner die Kar­rie­re machen. Vie­le Frau­en stre­ben eben­falls hohe beruf­li­che Zie­le an. Frau­en sind häu­fig bes­ser aus­ge­bil­det, machen Abitur, stu­die­ren und pro­mo­vie­ren immer häu­fi­ger. Den­noch blei­ben sie oft auf der Stre­cke, sobald sie eine Fami­lie grün­den. Nicht nur, dass Frau­en län­ger in Eltern­zeit blei­ben, sie arbei­ten nach der Rück­kehr oft in Teil­zeit, weil sie sich um ihre Kin­der küm­mern. Kin­der­be­treu­ung ist auch heu­te noch häu­fig Auf­ga­be der Mütter.Die Teil­zeit­fal­le schnappt dann mit aller Här­te zu. Denn eine Rück­kehr in einen Voll­zeit-Job ist für vie­le dann schwierig.

Elternzeit und Auszeiten gut planen

Im Lau­fe ihres Lebens ver­die­nen Frau­en im Schnitt weni­ger als Män­ner – das Gen­der-Pay-Gap lässt grü­ßen. Die Fol­ge sind weni­ger Ren­ten­an­sprü­che, weil über die Jah­re weni­ger Ren­ten­punk­te ange­sam­melt wur­den. Die Ren­ten­lü­cke aus­zu­glei­chen, ist ange­sichts des ohne­hin meist nied­ri­gen Ein­kom­mens, gar nicht so ein­fach. Sich recht­zei­tig um sei­ne Kar­rie­re zu küm­mern, Eltern­zeit und Aus­zei­ten gut zu pla­nen, ist dar­um essenziell.

Zudem soll­te jede Frau ihr Human­ka­pi­tal im Blick haben, sich also fort­lau­fend dar­um küm­mern, Fach­wis­sen aus­zu­bau­en und die eige­nen Qua­li­fi­ka­tio­nen zu ver­bes­sern. Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen in Anspruch zu neh­men, kann einen im Job wei­ter­brin­gen. Eine beson­ders Kar­rie­re för­dern­de Maß­nah­me kann ein berufs­be­glei­ten­des Stu­di­um sein. Par­al­lel dazu soll­te jede Ange­stell­te mutig genug sein, Gehalts­ver­hand­lun­gen zu füh­ren und ein höhe­res Gehalt zu ver­han­deln, auch wenn das schwer fällt. Es gibt eini­ge Tipps- und Tricks, die bei Gehalts­ver­hand­lun­gen nütz­lich sein kön­nen – das wich­tigs­te aber ist, über­haupt nach mehr Geld zu fra­gen. Eben­so von Bedeu­tung ist ein gutes Netz­werk. Kon­tak­te in ande­re Unter­neh­men und Bran­chen, zu Exper­ten und Mei­nungs­füh­rern kann Gold wert sein. Heut­zu­ta­ge fin­det die­ses Net­wor­king längst nicht mehr nur auf Mes­sen oder Geschäfts­ter­mi­nen statt. Auch in den sozia­len wird genetz­werkt was das Zeug hält – wie man ein Pro­fil auf Platt­for­men wie Lin­kedin oder Xing anlegt und pflegt, soll­te sich jeder aneignen.

Selbstständigkeit

Auch selbst ein Unter­neh­men zu grün­den ist eine Opti­on. Das Risi­ko, sich selbst­stän­dig zu machen, ist zwar nicht uner­heb­lich, es birgt aber auch enor­me Chan­cen. Eine gan­ze Rei­he jun­ger inspi­rie­ren­der Grün­de­rin­nen mischt die Start-Up-Sze­ne in Deutsch­land auf. Sie zie­hen in Auf­sichts­rä­te gro­ßer Unter­neh­men ein und bewei­sen: Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie ist mach­bar – selbst mit solch ver­ant­wor­tungs­vol­len Pos­ten. Wer eine Grün­dungs­idee hat, soll­te nicht zögern, son­dern die Angst vor dem Schei­tern über­win­den. Einen Busi­ness-Plan zu erstel­len, Geld­ge­ber zu fin­den und ein Unter­neh­men juris­tisch auf sta­bi­le Füße zu stel­len, ist mit den rich­ti­gen Exper­ten kein Pro­blem. Zudem ist es rat­sam, sich wäh­rend des Grün­dungs­pro­zes­ses pro­fes­sio­nel beglei­ten zu las­sen. Coa­ches hel­fen einem, die wich­ti­gen Din­ge im Blick zu behal­ten. Men­to­ren oder Men­to­ring-Pro­gramm sind geeig­net, um von den Erfah­run­gen ande­rer Men­schen zu pro­fi­tie­ren. In jedem Fall för­dern sie die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung – und auf die kommt es im Arbeits­le­ben eben­falls an.

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