Karriere2021-05-10T12:04:35+02:00

TechAward-Preisträgerin Rena Kleine: Warum ecotrek sich von EcoVadis kaufen ließ

Rena Klei­ne ist Co-Foun­de­rin ​​des Star­tups ecot­rek. Wes­halb sie und ihr Team bereits nach zwei Jah­ren einen erfolg­rei­chen Exit hin­leg­ten, war­um sie sich ger­ne von der fran­zö­si­schen Eco­Va­dis SAS kau­fen lie­ßen und wie es sich anfühlt, im eige­nen Unter­neh­men ange­stellt zu sein, haben wir nachgefragt. 

Kinder und Karriere: Wer bei der Betreuung hilft

In Deutsch­land gibt es ein größeres Netz an Kinderbetreuungsmöglichkeiten, als vie­le glau­ben. Wenn der eige­ne Arbeit­ge­ber kei­ne Kin­der­be­treu­ung anbie­tet, der Platz in der Betreu­ungs­ein­rich­tung auf sich war­ten lässt oder zusätzlicher Bedarf besteht, hel­fen viel­leicht Alter­na­ti­ven. Wir haben vier rausgesucht.

Frauen in der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung: Warum nicht?

Annet­te Gold­stein ist Steu­er­be­ra­te­rin und Wirt­schafts­prü­fe­rin und führt ihre eige­ne Kanz­lei in Ber­lin. War­um Frau­en in die­sen Beru­fen dra­ma­tisch unter­re­prä­sen­tiert sind, ver­steht sie nicht. Wir haben sie gefragt, was das Berufs­feld gera­de für Frau­en inter­es­sant macht, war­um sie über­wie­gend Start-ups als Man­dan­ten betreut und was sie von Online-Steu­er­op­ti­mie­rungs­se­mi­na­ren hält. 

Quereinstieg in die IT-Branche per Bootcamp: „Keine Frau sollte sich einreden lassen, dass die IT nichts für sie wäre!”

Nach mehr als zehn Jah­ren bei McK­in­sey star­te­te Met­te Hind­borg Gade im März als Per­so­nal­che­fin beim Fin­tech-Pleo in Däne­mark. Im Inter­view erzählt sie, was ihren Füh­rungs­stil von ande­ren unter­schei­det, was Future Work für sie bedeu­tet und wes­halb sie fin­det, dass der Grund­ge­dan­ke von Work-Life-Balan­ce falsch ist. 

Freelancer-Retreat in Paris: Drei Tage für den Einstieg in die Solo-Selbständigkeit

In drei Tagen alles für den Start ins Free­lan­cer-Dasein ler­nen? Geht das? Es braucht natür­lich eini­ge Vor­be­rei­tun­gen, um als Solo-Selb­stän­di­ge durch­zu­star­ten. Doch mit den rich­ti­gen Coa­ches und Exper­ten reicht das alle­mal, um sich einen Über­blick über die Grund­la­gen zu ver­schaf­fen. Wir haben die drei Free­lan­cer-Retre­at-Gewin­ne­rin­nen nach Paris begleitet. 

Karriere

Karriere

Die Aus­bil­dung ist been­det oder das Stu­di­um absol­viert und dann ist er da: Der ers­te Job. Für vie­le Absol­ven­ten ist es erst­mal wich­tig, einen Fuß in die Tür zu bekom­men und kei­ne Lücke im Lebens­lauf zu haben. Vie­le der Bewer­ber sind sogar hoff­nungs­los über­qua­li­fi­ziert für ihren Ein­stiegs­job, bei Frau­en immer­hin 50 Pro­zent. Das Ziel der meis­ten Absol­ven­ten: erst­mal arbei­ten und sich aus dem fes­ten Sat­tel der Fest­an­stel­lung den Job zu wech­seln. Aller­dings ist es schwer, das auf­zu­ho­len, was man in den ers­ten Jah­ren ver­passt hat. Kar­rie­re­chan­cen und Auf­stiegs­chan­cen sind gerin­ger als wenn man direkt in einem den Qua­li­fi­ka­tio­nen ent­spre­chen­den Job gestar­tet hät­te. Eine soli­de Kar­rie­re­pla­nung ist dar­um sehr wich­tig. Wich­tig ist es zudem, von Anfang an sein Gehalt mög­lichst hoch zu ver­han­deln und das Gehalt auch regel­mä­ßig neu zu verhandeln.

Teilzeit

Längst sind es nicht mehr nur die Män­ner die Kar­rie­re machen. Vie­le Frau­en stre­ben eben­falls hohe beruf­li­che Zie­le an. Frau­en sind häu­fig bes­ser aus­ge­bil­det, machen Abitur, stu­die­ren und pro­mo­vie­ren immer häu­fi­ger. Den­noch blei­ben sie oft auf der Stre­cke, sobald sie eine Fami­lie grün­den. Nicht nur, dass Frau­en län­ger in Eltern­zeit blei­ben, sie arbei­ten nach der Rück­kehr oft in Teil­zeit, weil sie sich um ihre Kin­der küm­mern. Kin­der­be­treu­ung ist auch heu­te noch häu­fig Auf­ga­be der Mütter.Die Teil­zeit­fal­le schnappt dann mit aller Här­te zu. Denn eine Rück­kehr in einen Voll­zeit-Job ist für vie­le dann schwierig.

Elternzeit und Auszeiten gut planen

Im Lau­fe ihres Lebens ver­die­nen Frau­en im Schnitt weni­ger als Män­ner – das Gen­der-Pay-Gap lässt grü­ßen. Die Fol­ge sind weni­ger Ren­ten­an­sprü­che, weil über die Jah­re weni­ger Ren­ten­punk­te ange­sam­melt wur­den. Die Ren­ten­lü­cke aus­zu­glei­chen, ist ange­sichts des ohne­hin meist nied­ri­gen Ein­kom­mens, gar nicht so ein­fach. Sich recht­zei­tig um sei­ne Kar­rie­re zu küm­mern, Eltern­zeit und Aus­zei­ten gut zu pla­nen, ist dar­um essenziell.

Zudem soll­te jede Frau ihr Human­ka­pi­tal im Blick haben, sich also fort­lau­fend dar­um küm­mern, Fach­wis­sen aus­zu­bau­en und die eige­nen Qua­li­fi­ka­tio­nen zu ver­bes­sern. Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen in Anspruch zu neh­men, kann einen im Job wei­ter­brin­gen. Eine beson­ders Kar­rie­re för­dern­de Maß­nah­me kann ein berufs­be­glei­ten­des Stu­di­um sein. Par­al­lel dazu soll­te jede Ange­stell­te mutig genug sein, Gehalts­ver­hand­lun­gen zu füh­ren und ein höhe­res Gehalt zu ver­han­deln, auch wenn das schwer fällt. Es gibt eini­ge Tipps- und Tricks, die bei Gehalts­ver­hand­lun­gen nütz­lich sein kön­nen – das wich­tigs­te aber ist, über­haupt nach mehr Geld zu fra­gen. Eben­so von Bedeu­tung ist ein gutes Netz­werk. Kon­tak­te in ande­re Unter­neh­men und Bran­chen, zu Exper­ten und Mei­nungs­füh­rern kann Gold wert sein. Heut­zu­ta­ge fin­det die­ses Net­wor­king längst nicht mehr nur auf Mes­sen oder Geschäfts­ter­mi­nen statt. Auch in den sozia­len wird genetz­werkt was das Zeug hält – wie man ein Pro­fil auf Platt­for­men wie Lin­kedin oder Xing anlegt und pflegt, soll­te sich jeder aneignen.

Selbstständigkeit

Auch selbst ein Unter­neh­men zu grün­den ist eine Opti­on. Das Risi­ko, sich selbst­stän­dig zu machen, ist zwar nicht uner­heb­lich, es birgt aber auch enor­me Chan­cen. Eine gan­ze Rei­he jun­ger inspi­rie­ren­der Grün­de­rin­nen mischt die Start-Up-Sze­ne in Deutsch­land auf. Sie zie­hen in Auf­sichts­rä­te gro­ßer Unter­neh­men ein und bewei­sen: Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie ist mach­bar – selbst mit solch ver­ant­wor­tungs­vol­len Pos­ten. Wer eine Grün­dungs­idee hat, soll­te nicht zögern, son­dern die Angst vor dem Schei­tern über­win­den. Einen Busi­ness-Plan zu erstel­len, Geld­ge­ber zu fin­den und ein Unter­neh­men juris­tisch auf sta­bi­le Füße zu stel­len, ist mit den rich­ti­gen Exper­ten kein Pro­blem. Zudem ist es rat­sam, sich wäh­rend des Grün­dungs­pro­zes­ses pro­fes­sio­nel beglei­ten zu las­sen. Coa­ches hel­fen einem, die wich­ti­gen Din­ge im Blick zu behal­ten. Men­to­ren oder Men­to­ring-Pro­gramm sind geeig­net, um von den Erfah­run­gen ande­rer Men­schen zu pro­fi­tie­ren. In jedem Fall för­dern sie die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung – und auf die kommt es im Arbeits­le­ben eben­falls an.

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