Karriere2021-05-10T12:04:35+02:00

Image-Upgrade für nachhaltige Kleidung

Pink­far­be­ne Saris, bun­te Boho-Klei­der oder Basics für Bri­git­te Lese­rin­nen. Julia Zir­pel begeis­ter­te sich schon immer für schö­ne Klei­dung. Als Mode­re­dak­teu­rin und Fashion Direc­tor lieb­te sie es, Trends zu ent­de­cken. Heu­te schreibt sie nicht nur, son­dern ver­kauft auf ihrer Platt­form The Wear­ness nach­hal­ti­ge Klei­dung auf höchs­tem Niveau.

Kar­rie­re|

7 Tipps zur Selbstführung im Homeoffice

Mil­lio­nen von Deut­schen arbei­ten aktu­ell im Home­of­fice – für vie­le sehr unge­wohnt: Es feh­len gere­gel­te Tages­ab­läu­fe, Kol­le­gen, Vor­ge­setz­te und oft auch ein­fach die Dis­zi­plin, zu Hau­se genau­so pro­duk­tiv zu arbei­ten wie im Büro. Eine gute Orga­ni­sa­ti­on, aber vor allem die Fähig­keit zur Selbst­füh­rung sind dar­um um so wich­ti­ger, hier einen guten Job zu machen.

Personal Branding — Was verbirgt sich dahinter?

Mit etwas Geduld, einer lang­fris­ti­gen Stra­te­gie und den eige­nen Stär­ken kann Per­so­nal Bran­ding zu neu­en Auf­trä­gen, Pro­jek­ten oder Posi­tio­nen ver­hel­fen. Das Ziel ist es, sich in den Köp­fen der Men­schen für sein The­ma und sei­ne Fähig­keit zu ver­an­kern — ohne sich dabei auf­dring­lich zu ver­kau­fen. Ver­kau­fen lässt sich in die­sem Fall das eige­ne Image, die Leis­tun­gen und die Exper­ti­se, die sich im opti­ma­len Fall ganz orga­nisch verbreiten.

Sucht euch Sponsoren!

Vere­na Tha­ler gehört zum Manage­ment des Ber­li­ner Fin­techs Rai­sin — bekannt als Welt­spa­ren. Sie ist für die Berei­che Stra­te­gie und Geschäfts­ent­wick­lung zustän­dig. Im Inter­view mit der Cou­ra­ge ver­rät die pro­mo­vier­te Betriebs­wir­tin, was für sie beim The­ma Geld wich­tig ist und wie die 33-Jäh­ri­ge ihren beruf­li­chen Auf­stieg in der män­ner­do­mi­nier­ten Fin­tech-Sze­ne geschafft hat: Sie such­te sich näm­lich gezielt Sponsoren.

Angst ist ein schlechter Ratgeber

Die Pan­de­mie stellt uns auf eine har­te Gedulds­pro­be. Wir sind zu Hau­se geblie­ben – Tage, Wochen und Mona­te. Vie­le Men­schen füh­len sich mitt­ler­wei­le erschöpft. Die Exis­tenz­angst, der Frust und die Unzu­frie­den­heit neh­men zu. Cou­ra­ge möch­te wis­sen, wie man die hof­fent­lich letz­te Pha­se der Pan­de­mie bes­ser über­steht. Die Psy­cho­lo­gin Ilo­na Bür­gel erklärt, war­um wir so unter den Ein­schrän­kun­gen lei­den und wie wir bes­ser damit umgehen.

“Versucht euer ‘Warum’ zu finden!”

Mis­si­on: Fema­le Empower­ment. Dafür steht Katha­ri­na Hei­len. Sie setzt sich dafür ein, dass Frau­en (und auch Män­ner) ihr ganz per­sön­li­ches War­um im Leben fin­den und ihren per­sön­li­chen Lebens­weg danach aus­rich­ten kön­nen. Nun hat die Düs­sel­dor­fe­rin ein Buch dar­über geschrie­ben und steht Cou­ra­ge im Inter­view Rede und Antwort.

Karriere

Karriere

Die Aus­bil­dung ist been­det oder das Stu­di­um absol­viert und dann ist er da: Der ers­te Job. Für vie­le Absol­ven­ten ist es erst­mal wich­tig, einen Fuß in die Tür zu bekom­men und kei­ne Lücke im Lebens­lauf zu haben. Vie­le der Bewer­ber sind sogar hoff­nungs­los über­qua­li­fi­ziert für ihren Ein­stiegs­job, bei Frau­en immer­hin 50 Pro­zent. Das Ziel der meis­ten Absol­ven­ten: erst­mal arbei­ten und sich aus dem fes­ten Sat­tel der Fest­an­stel­lung den Job zu wech­seln. Aller­dings ist es schwer, das auf­zu­ho­len, was man in den ers­ten Jah­ren ver­passt hat. Kar­rie­re­chan­cen und Auf­stiegs­chan­cen sind gerin­ger als wenn man direkt in einem den Qua­li­fi­ka­tio­nen ent­spre­chen­den Job gestar­tet hät­te. Eine soli­de Kar­rie­re­pla­nung ist dar­um sehr wich­tig. Wich­tig ist es zudem, von Anfang an sein Gehalt mög­lichst hoch zu ver­han­deln und das Gehalt auch regel­mä­ßig neu zu verhandeln.

Teilzeit

Längst sind es nicht mehr nur die Män­ner die Kar­rie­re machen. Vie­le Frau­en stre­ben eben­falls hohe beruf­li­che Zie­le an. Frau­en sind häu­fig bes­ser aus­ge­bil­det, machen Abitur, stu­die­ren und pro­mo­vie­ren immer häu­fi­ger. Den­noch blei­ben sie oft auf der Stre­cke, sobald sie eine Fami­lie grün­den. Nicht nur, dass Frau­en län­ger in Eltern­zeit blei­ben, sie arbei­ten nach der Rück­kehr oft in Teil­zeit, weil sie sich um ihre Kin­der küm­mern. Kin­der­be­treu­ung ist auch heu­te noch häu­fig Auf­ga­be der Mütter.Die Teil­zeit­fal­le schnappt dann mit aller Här­te zu. Denn eine Rück­kehr in einen Voll­zeit-Job ist für vie­le dann schwierig.

Elternzeit und Auszeiten gut planen

Im Lau­fe ihres Lebens ver­die­nen Frau­en im Schnitt weni­ger als Män­ner – das Gen­der-Pay-Gap lässt grü­ßen. Die Fol­ge sind weni­ger Ren­ten­an­sprü­che, weil über die Jah­re weni­ger Ren­ten­punk­te ange­sam­melt wur­den. Die Ren­ten­lü­cke aus­zu­glei­chen, ist ange­sichts des ohne­hin meist nied­ri­gen Ein­kom­mens, gar nicht so ein­fach. Sich recht­zei­tig um sei­ne Kar­rie­re zu küm­mern, Eltern­zeit und Aus­zei­ten gut zu pla­nen, ist dar­um essenziell.

Zudem soll­te jede Frau ihr Human­ka­pi­tal im Blick haben, sich also fort­lau­fend dar­um küm­mern, Fach­wis­sen aus­zu­bau­en und die eige­nen Qua­li­fi­ka­tio­nen zu ver­bes­sern. Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen in Anspruch zu neh­men, kann einen im Job wei­ter­brin­gen. Eine beson­ders Kar­rie­re för­dern­de Maß­nah­me kann ein berufs­be­glei­ten­des Stu­di­um sein. Par­al­lel dazu soll­te jede Ange­stell­te mutig genug sein, Gehalts­ver­hand­lun­gen zu füh­ren und ein höhe­res Gehalt zu ver­han­deln, auch wenn das schwer fällt. Es gibt eini­ge Tipps- und Tricks, die bei Gehalts­ver­hand­lun­gen nütz­lich sein kön­nen – das wich­tigs­te aber ist, über­haupt nach mehr Geld zu fra­gen. Eben­so von Bedeu­tung ist ein gutes Netz­werk. Kon­tak­te in ande­re Unter­neh­men und Bran­chen, zu Exper­ten und Mei­nungs­füh­rern kann Gold wert sein. Heut­zu­ta­ge fin­det die­ses Net­wor­king längst nicht mehr nur auf Mes­sen oder Geschäfts­ter­mi­nen statt. Auch in den sozia­len wird genetz­werkt was das Zeug hält – wie man ein Pro­fil auf Platt­for­men wie Lin­kedin oder Xing anlegt und pflegt, soll­te sich jeder aneignen.

Selbstständigkeit

Auch selbst ein Unter­neh­men zu grün­den ist eine Opti­on. Das Risi­ko, sich selbst­stän­dig zu machen, ist zwar nicht uner­heb­lich, es birgt aber auch enor­me Chan­cen. Eine gan­ze Rei­he jun­ger inspi­rie­ren­der Grün­de­rin­nen mischt die Start-Up-Sze­ne in Deutsch­land auf. Sie zie­hen in Auf­sichts­rä­te gro­ßer Unter­neh­men ein und bewei­sen: Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie ist mach­bar – selbst mit solch ver­ant­wor­tungs­vol­len Pos­ten. Wer eine Grün­dungs­idee hat, soll­te nicht zögern, son­dern die Angst vor dem Schei­tern über­win­den. Einen Busi­ness-Plan zu erstel­len, Geld­ge­ber zu fin­den und ein Unter­neh­men juris­tisch auf sta­bi­le Füße zu stel­len, ist mit den rich­ti­gen Exper­ten kein Pro­blem. Zudem ist es rat­sam, sich wäh­rend des Grün­dungs­pro­zes­ses pro­fes­sio­nel beglei­ten zu las­sen. Coa­ches hel­fen einem, die wich­ti­gen Din­ge im Blick zu behal­ten. Men­to­ren oder Men­to­ring-Pro­gramm sind geeig­net, um von den Erfah­run­gen ande­rer Men­schen zu pro­fi­tie­ren. In jedem Fall för­dern sie die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung – und auf die kommt es im Arbeits­le­ben eben­falls an.

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