Karriere2020-02-10T13:47:04+01:00

“Man muss immer vorwärtsgehen.”

Ver­sace war lange eine der weni­gen ital­ienis­chen Luxu­s­marken, die sich mehrheitlich in Fam­i­lienbe­sitz befand. 2018 verkaufte Donatel­la Ver­sace das leg­endäre Label an eine Hold­ing. “Ich habe nicht verkauft, um Geld zu machen und es auf die Bank zu brin­gen. Ich habe verkauft, um der Marke Ver­sace Zugang zu Investi­tio­nen zu ermöglichen, die es ihr erlauben, zu wach­sen. Ich fürchte, Fam­i­lienun­ternehmen wer­den ohne­hin mehr und mehr ver­schwinden.”

Ziehen Sie Ihren Erfolg bereits an?

Die Wahl des Out­fits kann Kopfzer­brechen bere­it­en. Ins­beson­dere dann, wenn es um die Klei­dung im beru­flichen Umfeld geht. Was geht und was sind No-Gos? Was wirkt zwar ser­iös, aber nicht spießig? Vor allem kommt es auf Ihre Per­sön­lichkeit, Ihren Beruf und Ihre Inten­tion an, wie Sie wahrgenom­men wer­den möcht­en. Denn wie heißt es so schön: „Klei­den Sie sich für den Job, den Sie wollen, nicht den Sie haben.“

„In der Politik hat vieles mit ungesunden Machtspielen zu tun“

Im Mor­gen­grauen geht sie im Berlin­er Umland angeln. Tagsüber mis­cht Diana Kin­nert (29, CDU) als junge, les­bis­che Frau mit Migra­tionsh­in­ter­grund und Jesus-Tatoo auf dem Unter­arm ihre Partei und das poli­tis­che Berlin auf. Sie ste­ht für einen mod­er­nen Kon­ser­vatismus, fordert mehr Diver­sität in der Poli­tik, sieht Ver­let­zlichkeit als Stärke und ist froh, wenn sie auch mal Tage ohne das poli­tis­che Schaus­piel erlebt.

Mehr Power im Job

Pow­er Bank – Dieser Begriff kommt einem im Inter­view mit Dörthe Gräfin von Key­ser­lingk sofort in den Sinn. Die Region­allei­t­erin des Fürsten­berg Insti­tuts und ihre Kol­le­gen brin­gen näm­lich Energie ins Unternehmen. Sie unter­stützen beim The­ma Unternehmensge­sund­heit, helfen Führungskräften wie Mitar­bei­t­en­den. Im Gespräch ver­rät Gräfin von Key­ser­lingk, wie wir physisch, aber auch men­tal, fit bleiben, und ver­rät ihre besten Tipps. 

Mind­set|

“Politisches Engagement ist eine große Freiheit und ein Geschenk.”

Ami­na­ta Touré, als Tochter von Geflüchteten aus Mali in Deutsch­land geboren, wuchs in den ersten Jahren ihres Lebens in einem Flüchtling­sheim in Neumün­ster auf. Heute ist sie die erste afrodeutsche Vizepräsi­dentin eines deutschen Land­tags – und auch die jüng­ste, die es je gab. Im Courage-Inter­view spricht die Poli­tik­erin über ihren poli­tis­chen Werde­gang, Erfahrun­gen und ihre jet­zi­gen Auf­gaben. 

Kar­riere|

Kathi gründet: Crowdfunding mit Schnitzeljagd

Crowd­fund­ing wird auch als Schwarm­fi­nanzierung beze­ich­net. Weil eine Vielzahl von Men­schen ein Pro­jekt mit Geld unter­stützt. Katha­ri­na Fre­un­dor­fer, die das erste Zero-Waste-Café in München eröff­nen möchte, hat Crowd­fund­ing genutzt, um ihrem Traum vom eige­nen Café ein Stückchen näher zu kom­men. In Courage berichtet sie darüber.

Grün­den|

„Frauen haben das Talent, Expertin zu jedem Thema zu werden“

Katha­ri­na Brun­sendorf rief gemein­sam mit Kol­legin­nen bei der Comdi­rect Bank die Ini­tia­tive finanz-heldin­nen ins Leben. Kür­zlich veröf­fentlichte sie zusam­men mit der Wirtschaft­sjour­nal­istin Jes­si­ca Schwarz­er einen Finanz­plan­er zum Aus­füllen, an dessen Ende der Wert­pa­pierkauf ste­ht. Im Inter­view ver­rät sie, warum klas­sis­che Bankber­atung den­noch nicht aus­ge­di­ent hat und was ihr selb­st beim The­ma Finanzen geholfen hat.

Geld|

„Ich hatte das Gefühl, ich müsste Bürgermeisterin werden“

„Ich bin Eliza und gemein­sam machen wir das!“ Mitte Sep­tem­ber wurde Eliza Diek­mann mit 66,9 Prozent gewählt und ist nicht nur die erste haup­tamtliche Bürg­er­meis­terin, die es je in Coes­feld gab, son­dern auch die jüng­ste und die erste ohne CDU-Parteibuch. Am 1. Novem­ber tritt sie ihr Amt an. Courage sprach mit ihr über ihren neuen Job und die Her­aus­forderun­gen, die er mit sich bringt.

Kar­riere|

Solarinvestments: Tipps und Plattformen

Anders denken! Dieses Cre­do gilt ger­ade bei nach­halti­gen Gel­dan­la­gen. Informieren ist das ober­ste Gebot bei jedem Invest­ment. Nicht von der Sonne und den Ren­ditechan­cen blenden lassen. Im drit­ten Teil der Serie geht es nun um Tipps und konkrete Ideen für Solar­in­vest­ments. Ganz gle­ich, ob als Teil ein­er Anlagege­mein­schaft wie Genossen­schaften und Crowd­in­vest­ings oder als Einzelin­vestor, es gibt viele inter­es­sante Pro­jek­te. 

Kurzfristiges Geld: horten oder anlegen?

Rück­la­gen sind wichtig und in Unmen­gen auf deutschen Kon­ten vorhan­den. Zin­sen gibt es keine, im Gegen­teil, die kurzfristige Ren­dite ist neg­a­tiv. Spar­buch, Kopfkissen oder Sparschwein sind schon länger tabu, aber auch auf Tages­geld­kon­ten schwindet die Rück­lage schnell. Es sei denn, Sie nutzen ein Neukun­de­nange­bot. Die Infla­tion nagt am Ertrag, auch wenn der Anlage­be­trag nom­i­nal noch zu sehen ist. Was tun? Finanz­bilderin Renate Kewenig berät zum The­ma Gel­dan­lage.

Geld|
Karriere

Die Aus­bil­dung ist been­det oder das Studi­um absolviert und dann ist er da: Der erste Job. Für viele Absol­ven­ten ist es erst­mal wichtig, einen Fuß in die Tür zu bekom­men und keine Lücke im Lebenslauf zu haben. Viele der Bewer­ber sind sog­ar hoff­nungs­los überqual­i­fiziert für ihren Ein­stiegsjob, bei Frauen immer­hin 50 Prozent. Das Ziel der meis­ten Absol­ven­ten: erst­mal arbeit­en und sich aus dem fes­ten Sat­tel der Fes­tanstel­lung den Job zu wech­seln. Allerd­ings ist es schw­er, das aufzu­holen, was man in den ersten Jahren ver­passt hat. Kar­ri­erechan­cen und Auf­stiegschan­cen sind geringer als wenn man direkt in einem den Qual­i­fika­tio­nen entsprechen­den Job ges­tartet hätte. Eine solide Kar­ri­ere­pla­nung ist darum sehr wichtig. Wichtig ist es zudem, von Anfang an sein Gehalt möglichst hoch zu ver­han­deln und das Gehalt auch regelmäßig neu zu ver­han­deln.

Teilzeit

Längst sind es nicht mehr nur die Män­ner die Kar­riere machen. Viele Frauen streben eben­falls hohe beru­fliche Ziele an. Frauen sind häu­fig bess­er aus­ge­bildet, machen Abitur, studieren und pro­movieren immer häu­figer. Den­noch bleiben sie oft auf der Strecke, sobald sie eine Fam­i­lie grün­den. Nicht nur, dass Frauen länger in Elternzeit bleiben, sie arbeit­en nach der Rück­kehr oft in Teilzeit, weil sie sich um ihre Kinder küm­mern. Kinder­be­treu­ung ist auch heute noch häu­fig Auf­gabe der Mütter.Die Teilzeit­falle schnappt dann mit aller Härte zu. Denn eine Rück­kehr in einen Vol­lzeit-Job ist für viele dann schwierig.

Elternzeit und Auszeiten gut planen

Im Laufe ihres Lebens ver­di­enen Frauen im Schnitt weniger als Män­ner – das Gen­der-Pay-Gap lässt grüßen. Die Folge sind weniger Rente­nansprüche, weil über die Jahre weniger Renten­punk­te ange­sam­melt wur­den. Die Renten­lücke auszu­gle­ichen, ist angesichts des ohne­hin meist niedri­gen Einkom­mens, gar nicht so ein­fach. Sich rechtzeit­ig um seine Kar­riere zu küm­mern, Elternzeit und Auszeit­en gut zu pla­nen, ist darum essen­ziell.

Zudem sollte jede Frau ihr Humankap­i­tal im Blick haben, sich also fort­laufend darum küm­mern, Fach­wis­sen auszubauen und die eige­nen Qual­i­fika­tio­nen zu verbessern. Fort- und Weit­er­bil­dun­gen in Anspruch zu nehmen, kann einen im Job weit­er­brin­gen. Eine beson­ders Kar­riere fördernde Maß­nahme kann ein berufs­be­glei­t­en­des Studi­um sein. Par­al­lel dazu sollte jede Angestellte mutig genug sein, Gehaltsver­hand­lun­gen zu führen und ein höheres Gehalt zu ver­han­deln, auch wenn das schw­er fällt. Es gibt einige Tipps- und Tricks, die bei Gehaltsver­hand­lun­gen nüt­zlich sein kön­nen – das wichtig­ste aber ist, über­haupt nach mehr Geld zu fra­gen. Eben­so von Bedeu­tung ist ein gutes Net­zw­erk. Kon­tak­te in andere Unternehmen und Branchen, zu Experten und Mei­n­ungs­führern kann Gold wert sein. Heutzu­tage find­et dieses Net­work­ing längst nicht mehr nur auf Messen oder Geschäft­ster­mi­nen statt. Auch in den sozialen wird genet­zw­erkt was das Zeug hält – wie man ein Pro­fil auf Plat­tfor­men wie Linkedin oder Xing anlegt und pflegt, sollte sich jed­er aneignen.

Selbstständigkeit

Auch selb­st ein Unternehmen zu grün­den ist eine Option. Das Risiko, sich selb­st­ständig zu machen, ist zwar nicht uner­he­blich, es birgt aber auch enorme Chan­cen. Eine ganze Rei­he junger inspiri­eren­der Grün­derin­nen mis­cht die Start-Up-Szene in Deutsch­land auf. Sie ziehen in Auf­sicht­sräte großer Unternehmen ein und beweisen: Vere­in­barkeit von Beruf und Fam­i­lie ist mach­bar – selb­st mit solch ver­ant­wor­tungsvollen Posten. Wer eine Grün­dungsidee hat, sollte nicht zögern, son­dern die Angst vor dem Scheit­ern über­winden. Einen Busi­ness-Plan zu erstellen, Geldge­ber zu find­en und ein Unternehmen juris­tisch auf sta­bile Füße zu stellen, ist mit den richti­gen Experten kein Prob­lem. Zudem ist es rat­sam, sich während des Grün­dung­sprozess­es pro­fes­sionel begleit­en zu lassen. Coach­es helfen einem, die wichti­gen Dinge im Blick zu behal­ten. Men­toren oder Men­tor­ing-Pro­gramm sind geeignet, um von den Erfahrun­gen ander­er Men­schen zu prof­i­tieren. In jedem Fall fördern sie die per­sön­liche Weit­er­en­twick­lung – und auf die kommt es im Arbeit­sleben eben­falls an.

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