Lebenslust2020-04-01T10:00:31+02:00

Ein Ehrenamt eröffnet neue Perspektiven

Elis­a­beth Fre­un­del (37) arbeit­ete über 20 Jahre lang als Kat­a­log-Fotografin. 2019 zog sie einen Schlussstrich unter ihr altes Leben. Heute ist Elis­a­beth Fre­un­del in einem ganz anderen Bere­ich tätig – und auch pri­vat hat sich viel verän­dert. Eine entschei­dende Rolle spielt dabei ihr ehre­namtlich­es Engage­ment. Sie unter­stützt nicht nur den ADFC bei der Durch­führung von Ver­anstal­tun­gen und küm­mert sich um den Insta­gram-Auftritt, son­dern engagiert sich zusät­zlich auch bei Green City.

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Vom Ehrenamt in die Festanstellung

Ria Kor­tum ist studierte Heilpäd­a­gogin und seit 2017 bei der Deutschen Kinderkreb­ss­tiftung für „Pro­jek­t­man­age­ment und psy­chosoziale The­men“ zuständig. Zuvor engagierte sich die Mut­ter von Zwill­in­gen, die selb­st sehr jung an Krebs erkrank­te, ehre­namtlich für die Stiftung. “Ein Ehre­namt kann dabei helfen, auszu­loten, wo die eigene beru­fliche Reise hinge­hen soll”, ermutigt Rita Kor­tum. Ein bewe­gen­des Plä­doy­er für Mut und Behar­rlichkeit. 

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Rosa lebt!

Die deutsche Hebamme Tan­ja Hock kam vor 15 Jahren als Ehre­namtliche nach Mada­gaskar. Die große Not – vor allem von Frauen und Kindern – erschüt­terte sie tief. Sie blieb, grün­dete die Mobile Hil­fe Mada­gaskar und baute ein drin­gend benötigtes Kranken­haus. Courage-Chefredak­teurin Daniela Mey­er begleit­ete sie per Buschflieger zu ein­er drama­tis­chen Not-OP, die ihr bis heute in Erin­nerung blieb. “OP ist über­all da, wo es einen Not­fall gibt und schnell operiert wer­den muss.”

„Wenn Gott will, blüht ein Besen“

Die deutsche Hebamme Tan­ja Hock ging vor 15 Jahren nach Mada­gaskar – und blieb. Die schlechte medi­zinis­che Ver­sorgung, das große Leid der Men­schen erschüt­terte sie tief. Sie grün­dete die “Mobile Hil­fe Mada­gaskar”, eine Art mada­gas­sis­che Miniver­sion von “Ärzte ohne Gren­zen”. Heute ret­tet sie täglich Leben, vor allem von Müt­tern und Kindern. Courage sprach mit Tan­ja Hock über ihre Mis­sion und warum das Gesund­heitssys­tem in einem der ärm­sten Län­der dieser Erde Unter­stützung ver­di­ent.

Die Bundesregierung will das Ehrenamt stärker fördern

Kata­ri­na Peranić leit­et die erste Deutsche Stiftung für Engage­ment und Ehre­namt. Die Stiftung wurde am 23. Juni 2020 als ein gemein­sames Vorhaben der drei Bun­desmin­is­te­rien Fam­i­lie, Inneres und Land­wirtschaft in Neustre­litz ins Leben gerufen. Vere­ine und Stiftun­gen lei­den unter Mit­glieder­schwund. Eine drama­tis­che Entwick­lung, der Kata­ri­na Peranić entsch­ieden ent­ge­gen­wirken will.

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Becki bockt – dieses Mal beim Kochen

Das Kochbuch sieht toll aus, die Gerichte auch und Coro­na-bed­ingt habe ich viel Zeit. Da steh ich nun an meinem Herd – kle­briger Kartof­fel­teig an den Hän­den, im Gesicht und so ziem­lich in jedem Winkel mein­er Küche: Pota­to Cakes soll­ten es wer­den. Unsere Kolum­nistin Rebec­ka Hoch wird ab jet­zt jeden Monat einen bock­i­gen Blick auf unseren All­t­ag und die Gesellschaft an sich wer­fen.

„Ich male mir das Leben bunt“

Nadine Ajsin ist Kün­st­lerin. Nach ein­er Kohlen­monox­id-Vergif­tung kann sie nicht mehr mit herkömm­lichen Far­ben arbeit­en. Sie steigt notge­drun­gen auf Lebens­mit­tel­far­ben um und entwick­elt einen neuen, eige­nen Stil, mit dem ihr der inter­na­tionale Durch­bruch gelingt. Ein weit­er­er Schick­salss­chlag im ver­gan­genen Jahr wirft sie zurück – doch an Aufgeben denkt sie gar nicht erst.

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Sieben Tipps für Kroatiens Küste

Endlich am Meer! Der süßlich harzige Duft son­nenbeschienen­er Kiefern, die über mir ein schat­tiges Dach bilden, geben mir das Gefühl, endlich im Süden zu sein. Die türk­is­blaue Küste im Nor­den Kroa­t­iens zu erre­ichen, war in diesem Jahr alles andere als selb­stver­ständlich, aber hat sich gelohnt. Das Land ist ein Paradies für Indi­vid­u­al­reisende und Fam­i­lien, die im Urlaub gern aktiv sind.

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Das Rauschen des Meeres, lux­u­riöse Mode oder ein Fam­i­lien­fest, das lauter und bunter nicht sein kön­nte – was das Leben aus­macht, definiert wohl jed­er Men­sch anders. Den meis­ten Men­schen ist es wichtig, in intak­ten Part­ner­schaften zu leben und Fre­und­schaften zu pfle­gen. Viele möcht­en Fam­i­lien grün­den. Zeit für Hob­bies zu haben sowie inspiri­erende Reisen zu erleben, ste­ht bei den meis­ten Men­schen eben­falls hoch im Kurs.

Geld spielt eine Rolle

Geld spielt auch beim The­ma Lebenslust eine Rolle: Denn Geld macht glück­lich – zumin­d­est – Stu­di­en zufolge — bis zu einem Einkom­men von ca. 80.000 Euro. Erst ab dieser Gren­ze steigt der Grad der Zufrieden­heit nur noch wenig an. Ver­wun­der­lich ist das nicht. Wer genü­gend Geld zur Ver­fü­gung hat, ist in der Lage, sich die schö­nen Dinge zu leis­ten, also Reisen zu finanzieren, exquis­it zu essen, Auszeit­en zu pla­nen oder ein­fach hochw­er­tigere Pro­duk­te zu kaufen.

Auch in pri­vat­en Beziehun­gen spielt das The­ma Geld eine wichtige Rolle: Der Umgang mit Geld kann Fre­und­schaften und Beziehun­gen bee­in­flussen kön­nen. Kon­sumge­wohn­heit­en beziehungsweise das Sparver­hal­ten von Eltern prägt zum Beispiel das der Kinder sehr stark. Gelderziehung von Kindern ist daher sehr wichtig und ernst zu nehmen. Aber auch in der Part­ner­schaft über Geld zu reden und Finanzthe­men nicht dem Mann zu über­lassen, soll­ten Frauen sich zu Herzen nehmen. Denn im Falle ein­er Tren­nung oder Schei­dung kommt dann zumin­d­est finanziell nicht das böse Erwachen. Wer ein eigenes Kon­to und Depot besitzt, im Grund­buch ein­er Immo­bilie ste­ht und einen Überblick über die gemein­sam abgeschlosse­nen Ver­sicherun­gen hat, kann im Fall des Fall­es nicht so leicht über den Tisch gezo­gen wer­den. Im Ide­al­fall regelt wom­öglich sog­ar ein Ehev­er­trag die meis­ten Dinge, so dass es gar nicht erst zum Stre­it über Gel­dan­gele­gen­heit­en kom­men muss. Denn eines ist auch wichtig. So wichtig Geld für die Zufrieden­heit und das Glück ist, so wenig sollte es die Lebens­freude trüben, wenn Stre­it darüber aus­bricht.

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