Lebenslust2021-05-10T12:06:24+02:00

Superheldinnen: Goldene Brötchen an der australischen Gold Coast.

Michel­le Roth wohnt im Para­dies. Dort, wo sich vie­le Men­schen gera­de hin­träu­men. Die Gold­küs­te, die so aus­sieht wie das US-Pen­dant Palm Beach, ist ihre Hei­mat seit elf Jah­ren. Roth eröff­ne­te unlängst eine schnie­ke Bäcke­rei namens „Bre­zel“ – und kann sich seit­dem vor Bro­t­en­thu­si­as­ten und Käu­fern kaum ret­ten. Der drei­zehn­te Teil der courage-online.de Serie „Super­hel­din­nen“.

Superheldinnen: Ines und der Traum vom Bauernhof

Ines Kienz­ler lebt in Lan­gen­feld, doch der Regen stört sie. Ihr Traum: ein klei­nes Häus­chen mit klei­nem Bau­ern­hof auf dem Gelän­de, Pfer­den und Hüh­nern. Wo das alles ste­hen soll? Irgend­wo, wo das Wet­ter bes­ser und bestän­di­ger ist als im Rhein­land. So will die Phy­sio­the­ra­peu­tin gemein­sam mit ihrem Mann und den drei Kin­dern leben. Der zwölf­te Teil der courage-online.de Serie „Super­hel­din­nen“.

Studie: Pandemie fördert Stress – bei Frauen stärker als bei Männern

Die Deut­schen ver­brin­gen einer Stu­die zufol­ge zu viel Zeit im Sit­zen, wer­den immer trä­ger und kön­nen Stress nicht aus­rei­chend bewäl­ti­gen. Nur noch jede:r neun­te Bürger:in — ein Tief­stand seit 2010 — füh­re einen “rund­um gesun­den” Lebens­stil mit Blick auf Ernäh­rung, kör­per­li­che Akti­vi­tät, Rau­chen, Alko­hol­kon­sum und Stresslevel. 

Seelischer Lockdown: Wenn der Pandemie-Modus zum Dauerzustand wird

Restau­rants und Kinos sind offen, das Thea­ter spielt vor vol­lem Haus und sogar Fei­ern im Club ist für Geimpf­te und Gene­se­ne mög­lich — aber nicht alle Men­schen füh­len sich wohl damit. Wäh­rend eini­ge die wie­der­ge­won­ne­nen Frei­hei­ten genie­ßen und ande­re eher vor­sich­tig blei­ben, fin­den man­che aus der erzwun­ge­nen Iso­la­ti­on gar nicht mehr zurück ins Leben.

Alter Brief mit seltenen ‘Schwarzen Einsern’ bringt 54 000 Euro 

Ein etwa 170 Jah­re alter Brief aus dem Fami­li­en­be­sitz einer 65-jäh­ri­gen Frau aus Bay­ern hat bei einer Ver­stei­ge­rung eine beträcht­li­che Sum­me ein­ge­bracht. Er habe für 54 000 Euro den Besit­zer gewech­selt, teil­te das Auk­ti­ons­haus Hein­rich Köh­ler in Wies­ba­den am Frei­tag mit. Auf dem Brief sind gleich drei wert­vol­le “Schwar­ze Ein­ser” und ein “Blau­er Drei­er”, wie die sel­te­nen und begehr­ten Brief­mar­ken genannt werden. 

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Das Rau­schen des Mee­res, luxu­riö­se Mode oder ein Fami­li­en­fest, das lau­ter und bun­ter nicht sein könn­te – was das Leben aus­macht, defi­niert wohl jeder Mensch anders. Den meis­ten Men­schen ist es wich­tig, in intak­ten Part­ner­schaf­ten zu leben und Freund­schaf­ten zu pfle­gen. Vie­le möch­ten Fami­li­en grün­den. Zeit für Hob­bies zu haben sowie inspi­rie­ren­de Rei­sen zu erle­ben, steht bei den meis­ten Men­schen eben­falls hoch im Kurs.

Geld spielt eine Rolle

Geld spielt auch beim The­ma Lebens­lust eine Rol­le: Denn Geld macht glück­lich – zumin­dest – Stu­di­en zufol­ge — bis zu einem Ein­kom­men von ca. 80.000 Euro. Erst ab die­ser Gren­ze steigt der Grad der Zufrie­den­heit nur noch wenig an. Ver­wun­der­lich ist das nicht. Wer genü­gend Geld zur Ver­fü­gung hat, ist in der Lage, sich die schö­nen Din­ge zu leis­ten, also Rei­sen zu finan­zie­ren, exqui­sit zu essen, Aus­zei­ten zu pla­nen oder ein­fach hoch­wer­ti­ge­re Pro­duk­te zu kaufen.

Auch in pri­va­ten Bezie­hun­gen spielt das The­ma Geld eine wich­ti­ge Rol­le: Der Umgang mit Geld kann Freund­schaf­ten und Bezie­hun­gen beein­flus­sen kön­nen. Kon­sum­ge­wohn­hei­ten bezie­hungs­wei­se das Spar­ver­hal­ten von Eltern prägt zum Bei­spiel das der Kin­der sehr stark. Geld­erzie­hung von Kin­dern ist daher sehr wich­tig und ernst zu neh­men. Aber auch in der Part­ner­schaft über Geld zu reden und Finanz­the­men nicht dem Mann zu über­las­sen, soll­ten Frau­en sich zu Her­zen neh­men. Denn im Fal­le einer Tren­nung oder Schei­dung kommt dann zumin­dest finan­zi­ell nicht das böse Erwa­chen. Wer ein eige­nes Kon­to und Depot besitzt, im Grund­buch einer Immo­bi­lie steht und einen Über­blick über die gemein­sam abge­schlos­se­nen Ver­si­che­run­gen hat, kann im Fall des Fal­les nicht so leicht über den Tisch gezo­gen wer­den. Im Ide­al­fall regelt womög­lich sogar ein Ehe­ver­trag die meis­ten Din­ge, so dass es gar nicht erst zum Streit über Geld­an­ge­le­gen­hei­ten kom­men muss. Denn eines ist auch wich­tig. So wich­tig Geld für die Zufrie­den­heit und das Glück ist, so wenig soll­te es die Lebens­freu­de trü­ben, wenn Streit dar­über ausbricht.

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