Geld2021-10-22T15:47:19+02:00

Money Makers

Moder­ne Geldmacher:innen sind anders: die Span­ne reicht heu­te von einer kon­ser­va­ti­ven EZB-Prä­si­den­tin wie Chris­ti­ne Lagar­de bis hin zum schil­lern­den Kar­da­shi­an-Clan. Sie eint ihre gute Bezie­hung zu Geld.

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IPO-Flut weltweit: Schnelles Geld mit Börsen-Neulingen?

Ohne Panik – aber ehr­lich – haben wir in Teil 1 auf unse­re Vor­sor­ge-Situa­ti­on geschaut. Und über­le­gen nun wei­ter: Was kön­nen wir jetzt tun, damit wir spä­ter von unse­ren Alters­ein­künf­ten leben kön­nen? Wie kön­nen wir — auch in der Lebens­mit­te oder spä­ter – gegen­steu­ern? Die gute Nach­richt zuerst: Es ist nicht zu spät.

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Der Altersarmut entkommen: Privat vorsorgen für die Rente

Ohne Panik – aber ehr­lich – haben wir in Teil 1 auf unse­re Vor­sor­ge-Situa­ti­on geschaut. Und über­le­gen nun wei­ter: Was kön­nen wir jetzt tun, damit wir spä­ter von unse­ren Alters­ein­künf­ten leben kön­nen? Wie kön­nen wir — auch in der Lebens­mit­te oder spä­ter – gegen­steu­ern? Die gute Nach­richt zuerst: Es ist nicht zu spät.

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Am eigenen Unternehmen beteiligen: Lohnen sich Mitarbeiter-Aktien?

BASF macht’s. Sie­mens macht’s. SAP und Zalan­do machen’s auch: Vor allem gro­ße Unter­neh­men betei­li­gen ihre Mitarbeiter:innen am Erfolg. Die Moti­va­ti­on für Mit­ar­bei­ter-Akti­en: Als Anteilseigner:innen sol­len sie sich stär­ker mit ihrem Unter­neh­men iden­ti­fi­zie­ren und moti­vier­ter sein. Aber lohnt sich das auch finan­zi­ell für die Beschäftigten?

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Geld sparen

Geld spielt im täg­li­chen Leben eine wich­ti­ge Rol­le – und zwar mehr, als es eini­gen Men­schen lieb ist. Denn mit Geld wird nicht nur Posi­ti­ves ver­knüpft, son­dern auch vie­les, das als läs­tig emp­fun­den wird: Steu­ern, Geld­an­la­ge und Vor­sor­ge. Dabei sind das genau die The­men, die wich­tig sind – denn wer finan­zi­ell gut auf­ge­stellt ist, hat im Alter weni­ger Sor­gen. Doch wie packt man sei­ne Finan­zen an?

Finanzielle Situation

Im ers­ten Schritt ist es wich­tig, sich über sei­ne finan­zi­el­le Situa­ti­on im Kla­ren zu wer­den. Wie hoch sind die Ein­nah­men, wie hoch sind die Aus­ga­ben? Über einen bestimm­ten Zeit­raum ein Haus­halts­buch zu füh­ren hilft dabei, einen guten Über­blick über das eige­ne Kon­sum­ver­hal­ten zu erhal­ten. Und es eröff­net Spar­po­ten­ti­al. Häu­fig lässt sich im All­tag viel Geld spa­ren, indem man regel­mä­ßi­ge aber eigent­lich unnö­ti­ge Aus­ga­ben ver­mei­det. Wer eini­ge Spar­re­geln beach­tet, dem wird es leicht fal­len, mehr Geld zurück zu legen. Auch Maß­nah­men wie frei­wil­lig eine Steu­er­erklä­rung zu machen, lohnt sich.

ETF-Sparpläne

Im nächs­ten Schritt soll­te ein Not­gro­schen ange­legt wer­den – meis­tens 3–6 Net­to-Gehäl­ter für unge­plan­te Aus­ga­ben. Der Not­gro­schen gehört auf das Tages­geld­kon­to, damit er im Fall des Fal­les rasch ver­füg­bar ist. Ist der Not­gro­schen ange­spart, geht es an den Ver­mö­gens­auf­bau. Für Ein­stei­ger eig­nen sich ETF-Spar­plä­ne. ETFs (Exchan­ge Tra­ded Funds) sind Index­fonds, die einen vor­ge­be­nen Korb von Akti­en und ande­ren Wert­pa­pie­ren abbil­det – einen Index eben. ETFs haben eini­ge Vor­tei­le: Sie sind kos­ten­güns­tig und ein­fach zu verstehen.

Wich­tigs­ter Unter­schied zu einem Fonds ist das Feh­len eines Mana­gers, der nach ver­schie­de­nen Ansät­zen (zum Bei­spiel Bot­tom-Up) sein Port­fo­lio zusam­men­setzt. Das ist der Grund, wes­halb ETFs kos­ten­güns­ti­ger sind – aller­dings kann bei Bör­sen­tur­bu­len­zen nicht aktiv gegen gesteu­ert wer­den, wie es ein Fonds­ma­na­ger eines aktiv gema­nag­ten Fonds könnte.Der Klas­si­ker der ETFs ist der MSCI World, der rund 1600 Akti­en aus Indus­trie­na­tio­nen. Für ihn gibt es eine Rei­he von ETFs. Als Ergän­zung wird häu­fig der MSCI Emer­ging Mar­kets emp­foh­len, der Akti­en aus Schwel­len­län­dern abbil­det. Bei­de Indi­zes zusam­men wer­den oft als Welt­port­fo­lio bezeich­net. Bei der Aus­wahl des ETF ist es wich­tig, auf eini­ge wei­te­re Punk­te zu ach­ten: Das Anla­ge­vo­lu­men des ETF soll­te min­des­tens 100 Mil­lio­nen Euro betra­gen. Anle­ger soll­ten zudem die Gebüh­ren berück­sich­ti­gen und sich ent­schei­den, ob der ETF sei­ne Erträ­ge aus­schüt­tet oder reinves­tiert (the­sau­rie­ren­der ETF).

Die Repli­ka­ti­ons­me­tho­de – phy­sisch oder syn­the­tisch repli­zie­rend – ist eben­falls von Belang. Ist die Ent­schei­dung für einen ETF (oder auch einen Fonds) gefal­len, steht die Fra­ge im Raum, ob man sich für ein Ein­zel-Invest­ment oder einen Spar­plan ent­schei­den soll. Spar­plä­ne haben den Vor­teil, dass der Cost-Average-Effekt zum Tra­gen kommt – also der Durchschnittskosteneffekt.

Vermögen streuen

Zudem las­sen sich Spar­plä­ne – je nach Depot-Anbie­ter – sehr güns­tig, oft sogar kos­ten­los, ein­rich­ten. Lang­fris­tig ist es sinn­voll, sein Ver­mö­gen noch wei­ter zu streu­en – auch über ande­re Anla­ge­klas­sen hin­weg. Eine gute Port­fo­li­o­al­lo­ka­ti­on macht das Port­fo­lio sta­bi­ler. Anlei­hen und Roh­stof­fe – allen vor­an Gold – bie­ten gute Mög­lich­kei­ten, das Depot abzu­si­chern. Für erfah­re­ne Anle­ger kom­men auch Stra­te­gien mit Deri­va­ten in Fra­ge. Über Zer­ti­fi­ka­te – gege­be­nen­falls sogar gehe­belt – lässt sich das Depot bei­spiels­wei­se absichern.

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