Geld2021-05-10T12:02:56+02:00

Preissteigerungen wie zuletzt vor 30 Jahren – Können wir der Inflation entkommen? 

Das ifo-Insti­tut erwar­tet den höchs­ten Infla­ti­ons­an­stieg seit knapp 30 Jah­ren. Wie kam es dazu? Wo schlägt die Infla­ti­on beson­ders zu? Wie kön­nen wir der Infla­ti­on ent­kom­men? Kön­nen wir das über­haupt? Denn Infla­ti­on ist nicht das ein­zi­ge Pro­blem im „vier­blätt­ri­gen Unglücks­klee­blatt“, wie Kapi­tal­markt-Exper­te Robert Hal­ver die Markt­la­ge beschreibt. 

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“Remember to come back in September” — Was ist dran an der Börsenweisheit?

Allein in die­sem Jahr hat der DAX drei 1000-Punk­te-Mar­ken gewuppt. Trotz aller Risi­ken. Und die sind ja nicht weni­ger gewor­den. Was bedeu­tet das für den Bör­sen-Herbst? “Remem­ber to come back in Sep­tem­ber” heißt es ja. Die­se Bör­sen-Regel ergänzt das Sprich­wort „Sell in May“. War­um das zu befol­gen, in die­sem Jahr kei­ne gute Idee war.…

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Unsere Zukunft: Alles Tesla oder was? So investiert frau in den E‑Auto-Boom

Chip-Kri­se und Coro­na-Pan­de­mie. Die Stim­mung in der Auto-Indus­trie lei­det dar­un­ter. Außer bei den Elek­tro-Auto­her­stel­lern. Dabei hat­te Tes­la als Num­mer 1 lan­ge Schlag­zei­len gemacht mit roten Zah­len, ver­fehl­ten Absatz­zie­len und eini­gen schlim­men Unfäl­len. Trotz allem war Tes­la an der Bör­se lan­ge auf der Über­hol­spur, ob gerecht­fer­tigt oder nicht. Wer vor drei Jah­ren – unbe­irrt von den Schlag­zei­len — die Aktie gekauft hat, hat ein Plus von mehr als 1.110 Pro­zent gemacht. Doch jetzt kommt Bewe­gung auf die Stra­ße. Die Kon­kur­renz schläft nicht (mehr).

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Unsere Zukunft: Wasser – Das blaue Gold als Investment?

Was­ser ist knapp. Das World Eco­no­mic Forum stuft eine glo­ba­le Was­ser­kri­se als viert­größ­tes öko­no­mi­sches Risi­ko ein. Weil wir Men­schen, unse­re Land­wirt­schaft, unse­re Indus­trie immer mehr Was­ser brau­chen. Und weil wir immer mehr auf dem Pla­ne­ten wer­den. Bis 2050 wird der Was­ser­ver­brauch um 55 Pro­zent stei­gen, ermit­tel­te die OECD

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Unsere Zukunft: Cannabis-Aktien im Check — Teil 2

Eine eins­ti­ge Über­flie­ger-Bran­che ist in der Rea­li­tät ange­kom­men. Als der Can­na­bis-Kon­sum in meh­re­ren Län­dern der Welt erlaubt wor­den war, hat­ten sich damit auch an den Bör­sen Hoff­nun­gen ver­knüpft: 2017 und 2018 waren Kurs­ver­dopp­lun­gen bei Can­na­bis-Akti­en in kur­zer Zeit kei­ne Sel­ten­heit. Eine Bran­che als High­fly­er. Eupho­rie ange­sichts der Chan­cen und Mög­lich­kei­ten war auf­ge­kom­men. Auf die der spek­ta­ku­lä­re Absturz folg­te. Rausch und Reue lie­gen an den Kapi­tal­märk­ten oft nahe bei­ein­an­der. Doch vor allem medi­zi­ni­sches Hanf ver­spricht gute Aus­sich­ten zur Lin­de­rung von Erkran­kun­gen. Wer sind die Play­er auf die­sem weit­ver­zweig­ten Markt? Was kön­nen sie? Wie kann frau in der­art exo­ti­sche Märk­te inves­tie­ren? Soll sie überhaupt?

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Geld sparen

Geld spielt im täg­li­chen Leben eine wich­ti­ge Rol­le – und zwar mehr, als es eini­gen Men­schen lieb ist. Denn mit Geld wird nicht nur Posi­ti­ves ver­knüpft, son­dern auch vie­les, das als läs­tig emp­fun­den wird: Steu­ern, Geld­an­la­ge und Vor­sor­ge. Dabei sind das genau die The­men, die wich­tig sind – denn wer finan­zi­ell gut auf­ge­stellt ist, hat im Alter weni­ger Sor­gen. Doch wie packt man sei­ne Finan­zen an?

Finanzielle Situation

Im ers­ten Schritt ist es wich­tig, sich über sei­ne finan­zi­el­le Situa­ti­on im Kla­ren zu wer­den. Wie hoch sind die Ein­nah­men, wie hoch sind die Aus­ga­ben? Über einen bestimm­ten Zeit­raum ein Haus­halts­buch zu füh­ren hilft dabei, einen guten Über­blick über das eige­ne Kon­sum­ver­hal­ten zu erhal­ten. Und es eröff­net Spar­po­ten­ti­al. Häu­fig lässt sich im All­tag viel Geld spa­ren, indem man regel­mä­ßi­ge aber eigent­lich unnö­ti­ge Aus­ga­ben ver­mei­det. Wer eini­ge Spar­re­geln beach­tet, dem wird es leicht fal­len, mehr Geld zurück zu legen. Auch Maß­nah­men wie frei­wil­lig eine Steu­er­erklä­rung zu machen, lohnt sich.

ETF-Sparpläne

Im nächs­ten Schritt soll­te ein Not­gro­schen ange­legt wer­den – meis­tens 3–6 Net­to-Gehäl­ter für unge­plan­te Aus­ga­ben. Der Not­gro­schen gehört auf das Tages­geld­kon­to, damit er im Fall des Fal­les rasch ver­füg­bar ist. Ist der Not­gro­schen ange­spart, geht es an den Ver­mö­gens­auf­bau. Für Ein­stei­ger eig­nen sich ETF-Spar­plä­ne. ETFs (Exchan­ge Tra­ded Funds) sind Index­fonds, die einen vor­ge­be­nen Korb von Akti­en und ande­ren Wert­pa­pie­ren abbil­det – einen Index eben. ETFs haben eini­ge Vor­tei­le: Sie sind kos­ten­güns­tig und ein­fach zu verstehen.

Wich­tigs­ter Unter­schied zu einem Fonds ist das Feh­len eines Mana­gers, der nach ver­schie­de­nen Ansät­zen (zum Bei­spiel Bot­tom-Up) sein Port­fo­lio zusam­men­setzt. Das ist der Grund, wes­halb ETFs kos­ten­güns­ti­ger sind – aller­dings kann bei Bör­sen­tur­bu­len­zen nicht aktiv gegen gesteu­ert wer­den, wie es ein Fonds­ma­na­ger eines aktiv gema­nag­ten Fonds könnte.Der Klas­si­ker der ETFs ist der MSCI World, der rund 1600 Akti­en aus Indus­trie­na­tio­nen. Für ihn gibt es eine Rei­he von ETFs. Als Ergän­zung wird häu­fig der MSCI Emer­ging Mar­kets emp­foh­len, der Akti­en aus Schwel­len­län­dern abbil­det. Bei­de Indi­zes zusam­men wer­den oft als Welt­port­fo­lio bezeich­net. Bei der Aus­wahl des ETF ist es wich­tig, auf eini­ge wei­te­re Punk­te zu ach­ten: Das Anla­ge­vo­lu­men des ETF soll­te min­des­tens 100 Mil­lio­nen Euro betra­gen. Anle­ger soll­ten zudem die Gebüh­ren berück­sich­ti­gen und sich ent­schei­den, ob der ETF sei­ne Erträ­ge aus­schüt­tet oder reinves­tiert (the­sau­rie­ren­der ETF).

Die Repli­ka­ti­ons­me­tho­de – phy­sisch oder syn­the­tisch repli­zie­rend – ist eben­falls von Belang. Ist die Ent­schei­dung für einen ETF (oder auch einen Fonds) gefal­len, steht die Fra­ge im Raum, ob man sich für ein Ein­zel-Invest­ment oder einen Spar­plan ent­schei­den soll. Spar­plä­ne haben den Vor­teil, dass der Cost-Average-Effekt zum Tra­gen kommt – also der Durchschnittskosteneffekt.

Vermögen streuen

Zudem las­sen sich Spar­plä­ne – je nach Depot-Anbie­ter – sehr güns­tig, oft sogar kos­ten­los, ein­rich­ten. Lang­fris­tig ist es sinn­voll, sein Ver­mö­gen noch wei­ter zu streu­en – auch über ande­re Anla­ge­klas­sen hin­weg. Eine gute Port­fo­li­o­al­lo­ka­ti­on macht das Port­fo­lio sta­bi­ler. Anlei­hen und Roh­stof­fe – allen vor­an Gold – bie­ten gute Mög­lich­kei­ten, das Depot abzu­si­chern. Für erfah­re­ne Anle­ger kom­men auch Stra­te­gien mit Deri­va­ten in Fra­ge. Über Zer­ti­fi­ka­te – gege­be­nen­falls sogar gehe­belt – lässt sich das Depot bei­spiels­wei­se absichern.

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