Karriere2021-03-19T11:53:22+01:00

Personal Branding — Was verbirgt sich dahinter?

Mit etwas Geduld, einer lang­fris­ti­gen Stra­te­gie und den eige­nen Stär­ken kann Per­so­nal Bran­ding zu neu­en Auf­trä­gen, Pro­jek­ten oder Posi­tio­nen ver­hel­fen. Das Ziel ist es, sich in den Köp­fen der Men­schen für sein The­ma und sei­ne Fähig­keit zu ver­an­kern — ohne sich dabei auf­dring­lich zu ver­kau­fen. Ver­kau­fen lässt sich in die­sem Fall das eige­ne Image, die Leis­tun­gen und die Exper­ti­se, die sich im opti­ma­len Fall ganz orga­nisch ver­brei­ten.

„In der Politik hat vieles mit ungesunden Machtspielen zu tun“

Im Mor­gen­grau­en geht sie im Ber­li­ner Umland angeln. Tags­über mischt Dia­na Kin­nert (29, CDU) als jun­ge, les­bi­sche Frau mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund und Jesus-Tatoo auf dem Unter­arm ihre Par­tei und das poli­ti­sche Ber­lin auf. Sie steht für einen moder­nen Kon­ser­va­tis­mus, for­dert mehr Diver­si­tät in der Poli­tik, sieht Ver­letz­lich­keit als Stär­ke und ist froh, wenn sie auch mal Tage ohne das poli­ti­sche Schau­spiel erlebt.

Bring out the Rebel in you

Bring out the Rebel in you – das ist das Mot­to von Mela­nie Schue­ler. Schon immer trau­te sich Mela­nie, ihre Mei­nung zu sagen und hat­te kei­ne Angst vorm Anecken. Als Coa­chin will sie genau die­se Fähig­kei­ten auch bei ihren Kli­en­tin­nen und Kli­en­ten (wie­der) sicht­bar machen. Mela­nie berich­tet wel­che inne­ren Sabo­teu­re uns manch­mal das Leben schwer machen und was die Pfle­ge ihrer Mut­ter mit ihrer haupt­be­ruf­lich Ent­schei­dung zu tun hat­te.

Mind­set|

Mehr Power im Job

Power Bank – Die­ser Begriff kommt einem im Inter­view mit Dör­t­he Grä­fin von Key­ser­lingk sofort in den Sinn. Die Regio­nal­lei­te­rin des Fürs­ten­berg Insti­tuts und ihre Kol­le­gen brin­gen näm­lich Ener­gie ins Unter­neh­men. Sie unter­stüt­zen beim The­ma Unter­neh­mens­ge­sund­heit, hel­fen Füh­rungs­kräf­ten wie Mit­ar­bei­ten­den. Im Gespräch ver­rät Grä­fin von Key­ser­lingk, wie wir phy­sisch, aber auch men­tal, fit blei­ben, und ver­rät ihre bes­ten Tipps. 

Mind­set|

“Politisches Engagement ist eine große Freiheit und ein Geschenk.”

Ami­na­ta Tou­ré, als Toch­ter von Geflüch­te­ten aus Mali in Deutsch­land gebo­ren, wuchs in den ers­ten Jah­ren ihres Lebens in einem Flücht­lings­heim in Neu­müns­ter auf. Heu­te ist sie die ers­te afro­deut­sche Vize­prä­si­den­tin eines deut­schen Land­tags – und auch die jüngs­te, die es je gab. Im Cou­ra­ge-Inter­view spricht die Poli­ti­ke­rin über ihren poli­ti­schen Wer­de­gang, Erfah­run­gen und ihre jet­zi­gen Auf­ga­ben. 

Kathi gründet: Crowdfunding mit Schnitzeljagd

Crowd­fun­ding wird auch als Schwarm­fi­nan­zie­rung bezeich­net. Weil eine Viel­zahl von Men­schen ein Pro­jekt mit Geld unter­stützt. Katha­ri­na Freun­dor­fer, die das ers­te Zero-Was­te-Café in Mün­chen eröff­nen möch­te, hat Crowd­fun­ding genutzt, um ihrem Traum vom eige­nen Café ein Stück­chen näher zu kom­men. In Cou­ra­ge berich­tet sie dar­über.

Grün­den|

„Frauen haben das Talent, Expertin zu jedem Thema zu werden“

Katha­ri­na Brun­sen­dorf rief gemein­sam mit Kol­le­gin­nen bei der Com­di­rect Bank die Initia­ti­ve finanz-hel­din­nen ins Leben. Kürz­lich ver­öf­fent­lich­te sie zusam­men mit der Wirt­schafts­jour­na­lis­tin Jes­si­ca Schwar­zer einen Finanz­pla­ner zum Aus­fül­len, an des­sen Ende der Wert­pa­pier­kauf steht. Im Inter­view ver­rät sie, war­um klas­si­sche Bank­be­ra­tung den­noch nicht aus­ge­dient hat und was ihr selbst beim The­ma Finan­zen gehol­fen hat.

Geld|

„Ich hatte das Gefühl, ich müsste Bürgermeisterin werden“

„Ich bin Eli­za und gemein­sam machen wir das!“ Mit­te Sep­tem­ber wur­de Eli­za Diek­mann mit 66,9 Pro­zent gewählt und ist nicht nur die ers­te haupt­amt­li­che Bür­ger­meis­te­rin, die es je in Coes­feld gab, son­dern auch die jüngs­te und die ers­te ohne CDU-Par­tei­buch. Am 1. Novem­ber tritt sie ihr Amt an. Cou­ra­ge sprach mit ihr über ihren neu­en Job und die Her­aus­for­de­run­gen, die er mit sich bringt.

Solarinvestments: Tipps und Plattformen

Anders den­ken! Die­ses Cre­do gilt gera­de bei nach­hal­ti­gen Geld­an­la­gen. Infor­mie­ren ist das obers­te Gebot bei jedem Invest­ment. Nicht von der Son­ne und den Ren­di­te­chan­cen blen­den las­sen. Im drit­ten Teil der Serie geht es nun um Tipps und kon­kre­te Ideen für Solar­in­vest­ments. Ganz gleich, ob als Teil einer Anla­ge­ge­mein­schaft wie Genos­sen­schaf­ten und Crowd­in­ves­tings oder als Ein­zel­in­ves­tor, es gibt vie­le inter­es­san­te Pro­jek­te. 

Kurzfristiges Geld: horten oder anlegen?

Rück­la­gen sind wich­tig und in Unmen­gen auf deut­schen Kon­ten vor­han­den. Zin­sen gibt es kei­ne, im Gegen­teil, die kurz­fris­ti­ge Ren­di­te ist nega­tiv. Spar­buch, Kopf­kis­sen oder Spar­schwein sind schon län­ger tabu, aber auch auf Tages­geld­kon­ten schwin­det die Rück­la­ge schnell. Es sei denn, Sie nut­zen ein Neu­kun­den­an­ge­bot. Die Infla­ti­on nagt am Ertrag, auch wenn der Anla­ge­be­trag nomi­nal noch zu sehen ist. Was tun? Finanz­bil­de­rin Rena­te Kewe­nig berät zum The­ma Geld­an­la­ge.

Geld|
Karriere

Die Aus­bil­dung ist been­det oder das Stu­di­um absol­viert und dann ist er da: Der ers­te Job. Für vie­le Absol­ven­ten ist es erst­mal wich­tig, einen Fuß in die Tür zu bekom­men und kei­ne Lücke im Lebens­lauf zu haben. Vie­le der Bewer­ber sind sogar hoff­nungs­los über­qua­li­fi­ziert für ihren Ein­stiegs­job, bei Frau­en immer­hin 50 Pro­zent. Das Ziel der meis­ten Absol­ven­ten: erst­mal arbei­ten und sich aus dem fes­ten Sat­tel der Fest­an­stel­lung den Job zu wech­seln. Aller­dings ist es schwer, das auf­zu­ho­len, was man in den ers­ten Jah­ren ver­passt hat. Kar­rie­re­chan­cen und Auf­stiegs­chan­cen sind gerin­ger als wenn man direkt in einem den Qua­li­fi­ka­tio­nen ent­spre­chen­den Job gestar­tet hät­te. Eine soli­de Kar­rie­re­pla­nung ist dar­um sehr wich­tig. Wich­tig ist es zudem, von Anfang an sein Gehalt mög­lichst hoch zu ver­han­deln und das Gehalt auch regel­mä­ßig neu zu ver­han­deln.

Teilzeit

Längst sind es nicht mehr nur die Män­ner die Kar­rie­re machen. Vie­le Frau­en stre­ben eben­falls hohe beruf­li­che Zie­le an. Frau­en sind häu­fig bes­ser aus­ge­bil­det, machen Abitur, stu­die­ren und pro­mo­vie­ren immer häu­fi­ger. Den­noch blei­ben sie oft auf der Stre­cke, sobald sie eine Fami­lie grün­den. Nicht nur, dass Frau­en län­ger in Eltern­zeit blei­ben, sie arbei­ten nach der Rück­kehr oft in Teil­zeit, weil sie sich um ihre Kin­der küm­mern. Kin­der­be­treu­ung ist auch heu­te noch häu­fig Auf­ga­be der Mütter.Die Teil­zeit­fal­le schnappt dann mit aller Här­te zu. Denn eine Rück­kehr in einen Voll­zeit-Job ist für vie­le dann schwie­rig.

Elternzeit und Auszeiten gut planen

Im Lau­fe ihres Lebens ver­die­nen Frau­en im Schnitt weni­ger als Män­ner – das Gen­der-Pay-Gap lässt grü­ßen. Die Fol­ge sind weni­ger Ren­ten­an­sprü­che, weil über die Jah­re weni­ger Ren­ten­punk­te ange­sam­melt wur­den. Die Ren­ten­lü­cke aus­zu­glei­chen, ist ange­sichts des ohne­hin meist nied­ri­gen Ein­kom­mens, gar nicht so ein­fach. Sich recht­zei­tig um sei­ne Kar­rie­re zu küm­mern, Eltern­zeit und Aus­zei­ten gut zu pla­nen, ist dar­um essen­zi­ell.

Zudem soll­te jede Frau ihr Human­ka­pi­tal im Blick haben, sich also fort­lau­fend dar­um küm­mern, Fach­wis­sen aus­zu­bau­en und die eige­nen Qua­li­fi­ka­tio­nen zu ver­bes­sern. Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen in Anspruch zu neh­men, kann einen im Job wei­ter­brin­gen. Eine beson­ders Kar­rie­re för­dern­de Maß­nah­me kann ein berufs­be­glei­ten­des Stu­di­um sein. Par­al­lel dazu soll­te jede Ange­stell­te mutig genug sein, Gehalts­ver­hand­lun­gen zu füh­ren und ein höhe­res Gehalt zu ver­han­deln, auch wenn das schwer fällt. Es gibt eini­ge Tipps- und Tricks, die bei Gehalts­ver­hand­lun­gen nütz­lich sein kön­nen – das wich­tigs­te aber ist, über­haupt nach mehr Geld zu fra­gen. Eben­so von Bedeu­tung ist ein gutes Netz­werk. Kon­tak­te in ande­re Unter­neh­men und Bran­chen, zu Exper­ten und Mei­nungs­füh­rern kann Gold wert sein. Heut­zu­ta­ge fin­det die­ses Net­wor­king längst nicht mehr nur auf Mes­sen oder Geschäfts­ter­mi­nen statt. Auch in den sozia­len wird genetz­werkt was das Zeug hält – wie man ein Pro­fil auf Platt­for­men wie Lin­kedin oder Xing anlegt und pflegt, soll­te sich jeder aneig­nen.

Selbstständigkeit

Auch selbst ein Unter­neh­men zu grün­den ist eine Opti­on. Das Risi­ko, sich selbst­stän­dig zu machen, ist zwar nicht uner­heb­lich, es birgt aber auch enor­me Chan­cen. Eine gan­ze Rei­he jun­ger inspi­rie­ren­der Grün­de­rin­nen mischt die Start-Up-Sze­ne in Deutsch­land auf. Sie zie­hen in Auf­sichts­rä­te gro­ßer Unter­neh­men ein und bewei­sen: Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie ist mach­bar – selbst mit solch ver­ant­wor­tungs­vol­len Pos­ten. Wer eine Grün­dungs­idee hat, soll­te nicht zögern, son­dern die Angst vor dem Schei­tern über­win­den. Einen Busi­ness-Plan zu erstel­len, Geld­ge­ber zu fin­den und ein Unter­neh­men juris­tisch auf sta­bi­le Füße zu stel­len, ist mit den rich­ti­gen Exper­ten kein Pro­blem. Zudem ist es rat­sam, sich wäh­rend des Grün­dungs­pro­zes­ses pro­fes­sio­nel beglei­ten zu las­sen. Coa­ches hel­fen einem, die wich­ti­gen Din­ge im Blick zu behal­ten. Men­to­ren oder Men­to­ring-Pro­gramm sind geeig­net, um von den Erfah­run­gen ande­rer Men­schen zu pro­fi­tie­ren. In jedem Fall för­dern sie die per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung – und auf die kommt es im Arbeits­le­ben eben­falls an.

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