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  • Superheldin Ines Kienzler
    Superheldin Ines Kienzler, ©yogysic/iStock

Superheldinnen: Ines und der Traum vom Bauernhof

2021-11-15T09:02:55+01:0013. November 2021|

Ines Kienz­ler lebt in Lan­gen­feld, doch der Regen stört sie. Ihr Traum: ein klei­nes Häus­chen mit klei­nem Bau­ern­hof auf dem Gelän­de, Pfer­den und Hüh­nern. Wo das alles ste­hen soll? Irgend­wo, wo das Wet­ter bes­ser und bestän­di­ger ist als im Rhein­land. So will die Phy­sio­the­ra­peu­tin gemein­sam mit ihrem Mann und den drei Kin­dern leben. Der zwölf­te Teil der courage-online.de Serie „Super­hel­din­nen“.

Von Mat­thi­as Lauerer

In der courage-online.de-Serie „Super­hel­din­nen“ stel­len wir regel­mä­ßig Frau­en vor, die ihr augen­schein­lich „ganz nor­ma­les“ Leben wie eine Super­hel­din meis­tern. Wir zei­gen die ganz per­sön­li­chen Lebens­läu­fe, spre­chen über Finanz­bil­dung und wol­len Mut machen: Jede Frau ist eine Superheldin!

Ines Kienz­ler ist 38 Jah­re alt und arbei­tet als Phy­sio­the­ra­peu­tin. Eigent­lich hat­te die heu­ti­ge Mut­ter von drei Kin­dern einen ande­ren Plan für ihren Berufs­weg. „Ich hat­te die Idee, Sport zu stu­die­ren, hat­te aber bei der Auf­nah­me­prü­fung eini­ge Male wirk­lich gro­ßes Pech.“ Ein­mal bricht sich Ines kurz zuvor den Knö­chel, dann ver­letzt sie sich beim zwei­ten Ter­min und ist beim drit­ten Anlauf schwan­ger. „Dabei war ich nicht mehr so son­der­lich moti­viert“, sagt sie. Und: „Es soll­te wohl nicht sein,“ räso­niert Kienz­ler heu­te über jenen schick­sal­haf­ten Lauf der Dinge.

Ines Kienzler, privat

Ines Kienz­ler, privat

Fünf Menschen unter einem Dach – und Hund Charlie

Ines wohnt mit ihrem Mann, dem zwölf­jäh­ri­gen Sohn und den bei­den neun und 3,5 Jah­re alten Kin­dern in Lan­gen­feld. Dann ist da – seit nun­mehr 15 Som­mern und Win­tern – noch der biblisch alte Jack-Rus­sell-Ter­ri­er ´Char­lie´. Ines wird im April 1983 in Ost­ber­lin gebo­ren und zieht 1988 mit der Fami­lie ins unter­frän­ki­sche Schwein­furt, wo sie 2002 Abitur schreibt. Spä­ter geht sie allei­ne nach Lan­gen­feld – und lässt sich von 2004 bis 2007 zur Phy­sio­the­ra­peu­tin aus­bil­den. Dann kom­men die Kinder.

Judo und Wasserski

Im Sport in der Frei­zeit schafft sie es beim Judo ins B‑Kader Deutsch­land: „Ich habe mit fünf Jah­ren begon­nen. Wir hat­ten einen Trai­ner, der uns sehr weit und sehr hoch gebracht hat.“ Dann reist Ines – im Wohn­wa­gen der Eltern – bis zu einer Was­ser­ski­an­la­ge mit. Und steht mit 16 Jah­ren auf den Bret­tern, die sie fort­an übers Was­ser tra­gen. Die Fol­ge: „Mit 18 häng­te ich mei­ne Judo­kar­rie­re an den Nagel, es pass­te nicht mehr.“ Was ihr gene­rell half: „Der Ex-Trai­ner hat­te uns gesagt: ´Wel­che Sport­art ihr spä­ter auch machen wollt, ihr seid dar­auf mit Judo kör­per­lich gut vorbereitet.´“

Nach Asien reisen

Fragt man sie über ihre Träu­me, sagt die jun­ge Frau: „Ich will unbe­dingt noch eini­ge Län­der berei­sen und ent­de­cken.“ Dabei denkt sie an Asi­en und Süd­ame­ri­ka und selbst ein Bau­ern­hof mit Tie­ren wäre nett. Ihr größ­ter Wunsch ist jedoch ein ande­rer, denn: „Ich will unse­re Kin­der glück­lich auf­wach­sen sehen.“

Etwas über Geldthemen lernen

Und die Finan­zen? „In der Schu­le habe ich nichts dar­über gehört – aber der Mak­ler mei­ner Eltern besprach die ers­ten Ver­si­che­run­gen mit mir. Davon habe ich bis heu­te noch zwei.“ Immer­hin gab es einen Tag wäh­rend der Aus­bil­dung, bei der Geld­din­ge geklärt wur­den. Ines Wunsch dazu lau­tet: „Das müss­te es in der Schu­le als Fach geben.“

In der courage-online.de-Serie „Super­hel­din­nen“ stel­len wir regel­mä­ßig Frau­en vor, die ihr augen­schein­lich „ganz nor­ma­les“ Leben wie eine Super­hel­din meis­tern. Wir zei­gen die ganz per­sön­li­chen Lebens­läu­fe, spre­chen über Finanz­bil­dung und wol­len Mut machen: Jede Frau ist eine Superheldin!

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