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Sammlungsversicherung: Die Kunst, gut versichert zu sein

2021-06-04T09:04:59+02:003. Juni 2021|

In Zei­ten von Minus­zin­sen sind Sach­wer­te in Mode, bei­spiels­wei­se Kunst. Ein Bild, eine Büs­te, eine his­to­ri­sche Gold­ket­te: Man­che Pri­vat­samm­lun­gen fan­gen klein an – und ent­wach­sen ganz schnell dem klas­si­schen Ver­si­che­rungs­schutz per Hausratpolice.

Von Uwe Schmidt-Kasparek

Der Köl­ner Ver­si­che­rungs­mak­ler Zil­kens Fine Art Insuran­ce Bro­ker hat für die Kolleg:innen von €uro den kom­plet­ten Markt für eine Kol­lek­ti­on im Wert von 100 000 Euro gescannt und elf Spe­zi­al­ta­ri­fe von acht Ver­si­che­rern zusammengestellt.

Sie bie­ten einen soge­nann­ten All­ge­fah­ren­schutz. Das ist ein wesent­li­cher Unter­schied zur Haus­rat­ver­si­che­rung, die nur dann zahlt, wenn eine exakt defi­nier­te ver­si­cher­te Gefahr – etwa Feu­er, Sturm oder Lei­tungs­was­ser – das Samm­ler­ob­jekt in Mit­lei­den­schaft zieht. Im Gegen­satz dazu ist ein All­ge­fah­ren­schutz prin­zi­pi­ell umfas­send. Gibt es Aus­schlüs­se, müs­sen sie deut­lich benannt wer­den. Und Trans­port und gesplit­te­te Ver­si­che­rungs­or­te sind stets inklusive.

Nega­tiv wur­de unter ande­rem bewer­tet, wenn Anbie­ter sich nicht klar zum soge­nann­ten Art-Loss-Regis­ter, der welt­größ­ten Daten­bank für gestoh­le­ne Kunst­ge­gen­stän­de, beken­nen bezie­hungs­wei­se eine Mit­glied­schaft ablehnen.

Letzt­lich lie­fer­ten sich „Fine Art“ von His­cox, „Arti­ma“ der Mann­hei­mer und „Artu­ni­qa“ der Uni­qa ein Kopf-an-Kopf-Ren­nen – auch preis­lich, denn das Trio nimmt jeweils 250 Euro pro Jahr. His­cox punk­tet mit der Opti­on für den/die Kund:in, zwi­schen Restau­ra­ti­on und Geld­ersatz eines beschä­dig­ten Objekts zu wäh­len. Eine beson­de­re Bera­tung zu Prä­ven­tiv­maß­nah­men offe­riert Uniqa.

Doch sol­chen Ser­vice leis­tet auch die Mann­hei­mer. Mehr noch: Der klei­ne Anbie­ter hat eigens ein Team von zehn Kunst­ex­per­ten für die Kun­den­be­ra­tung auf­ge­baut. Das hat kei­ner die­ser Kon­kur­ren­ten zu bieten.

FAZIT: „Arti­ma Samm­lungs­ver­si­che­rung“ der Mann­hei­mer bie­tet viel Schutz für wenig Geld.

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