Die Ein­kom­mens­sche­re zwi­schen Frau­en und Män­nern geht in Deutsch­land immer wei­ter aus­ein­an­der. Män­ner wür­den im Schnitt monat­lich 1192 Euro mehr Brut­to­ge­halt bezie­hen als Frau­en, wie aus einer Ant­wort des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amts auf eine Anfra­ge der Links­frak­ti­on her­vor­geht, aus dem das Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land (RND/Mittwoch) berichtet.

Damit sei die Dif­fe­renz vier Euro grö­ßer als vor vier Jah­ren. Die geschlechts­spe­zi­fi­sche Kluft in den Gehäl­tern zei­ge sich beson­ders bei den Top-Ver­die­nern: Unter den rund 3,9 Mil­lio­nen Men­schen hier­zu­lan­de, deren Monats­ge­halt bei 5100 Euro brut­to oder dar­über lie­ge, sei­en rund 3,12 Mil­lio­nen Män­ner und nur 802.000 Frau­en. Das ent­spre­che einem Män­ner­an­teil von 79,5 Pro­zent. Unter den Spit­zen­ver­die­nern, die 12.100 Euro brut­to oder mehr im Monat bezie­hen, gebe es 158.000 Män­ner und 23.000 Frau­en. Der Män­ner­an­teil lie­ge somit bei 87,3 Prozent.