Startseite/Gesa Neitzel — The Wonderful Wild: Was ich von Afrikas Wildnis fürs Leben lerne

Gesa Neitzel — The Wonderful Wild: Was ich von Afrikas Wildnis fürs Leben lerne

2021-05-10T15:54:14+02:001. Februar 2021|

Wenn dir alle Türen offen ste­hen, wel­che sollst du dann neh­men? Mit die­ser Fra­ge, die vor allem die Mil­le­ni­als bewegt, beschäf­tigt sich die jun­ge Autorin Gesa Neit­zel in ihrem zwei­ten Buch. Sie nimmt uns mit auf ihren Weg zu einem selbst­be­stimm­ten und glück­li­chen Ich und damit einer bes­se­ren Gesell­schaft — weg vom Infor­ma­ti­ons- hin zum Intuitionszeitalter.

Von Rebe­cka Hoch

Oft wird der Kopf geschüt­telt über das Jam­mern der Genera­ti­on Y, der die Welt offen steht und die von außen betrach­tet mit dem gol­de­nen Löf­fel im Mund gebo­ren wur­de. Gesa Neit­zel, Wahl­ber­li­ne­rin, TV-Redak­teu­rin und eben die­ser Genera­ti­on ent­sprun­gen, führ­te ein Leben, um das sie vie­le benei­de­ten. Doch dann schmiss sie alles hin und ließ sich zur Ran­ge­rin ausbilden.

Ihre 2016 erschie­ne­ne Geschich­te „Früh­stück mit Ele­fan­ten“ über ihre Zeit im süd­li­chen Afri­ka wur­de zum Best­sel­ler. In ihrem neu­en Buch nimmt sie ihre Lese­rin­nen mit auf den Weg, der sie zu die­ser Ent­schei­dung führ­te, und der bis in ihre Kind­heit reicht. Dabei ent­deckt Neit­zel, dass sie ihre inne­re Stim­me, die sie lie­be­voll ihren Ele­fan­ten nennt, viel zu lan­ge igno­rier­te bis sie mit Panik­at­ta­cken mor­gens im Bad kämpfte.

Die Zeit in Afri­kas Wild­nis hat ihr Klar­heit gebracht und lehrt sie tag­täg­lich Lek­tio­nen fürs Leben und für eine bes­se­re Gesell­schaft, mit denen sie ande­re inspi­rie­ren möchte.

Für Neit­zel ist klar, nur in der Stil­le der Wild­nis kön­nen wir in uns hin­ein hören und wirk­lich fest­stel­len, was wir möch­ten. Dabei sieht sie die Suche nach dem per­sön­li­chen Glück als Grund­la­ge für eine bes­se­re, glück­li­che­re Welt.

Die gro­ße Fra­ge, die sich nicht nur Mil­le­ni­als stel­len, was wir machen wol­len so lan­ge wir leben, beant­wor­tet uns Neit­zel nicht. Aber mit zahl­rei­chen wun­der­schö­nen und unter­halt­sa­men Anek­do­ten aus dem Busch und mit dem Blick auf afri­ka­ni­sche Tra­di­tio­nen wie den San­go­mas in Süd­afri­ka, berei­tet sie uns den Weg, uns mit unse­rer Intui­ti­on und Spi­ri­tua­li­tät auseinanderzusetzen.

Häu­fig wird die Autorin, Ran­ge­rin und Rei­se­ver­an­stal­te­rin gefragt, ob ihr Leben eine ähn­li­che Wen­dung genom­men hät­te, wenn sie für ihre Aus­zeit anstatt nach Süd­afri­ka nach Kana­da gegan­gen wäre. Ihre erfri­schen­de Ant­wort: „Das weiß ich nicht“.

Das ist gene­rell das Sym­pa­thi­sche an die­sem Buch, denn es hat kei­nen Anspruch auf Rich­tig oder Falsch oder den einen Weg zum Glück. Es ist ein sehr per­sön­li­cher Ein­blick in das Leben und die Gedan­ken einer jun­gen Frau, die das gewagt hat, von dem vie­le träu­men: Ihrer inne­ren Stim­me ver­trau­en und mutig Ent­schei­dun­gen treffen.

Noch mehr Infos für dich

Vom Ehrenamt in die Festanstellung

Ria Kor­t­um ist stu­dier­te Heil­päd­ago­gin und seit 2017 bei der Deut­schen Kin­der­krebs­stif­tung für „Pro­jekt­ma­nage­ment und psy­cho­so­zia­le The­men“ zustän­dig. Zuvor enga­gier­te sich die Mut­ter von Zwil­lin­gen, die selbst sehr jung an Krebs erkrank­te, ehren­amt­lich für die Stif­tung. “Ein Ehren­amt kann dabei hel­fen, aus­zu­lo­ten, wo die eige­ne beruf­li­che Rei­se hin­ge­hen soll”, ermu­tigt Rita Kor­t­um. Ein bewe­gen­des Plä­doy­er für Mut und Beharrlichkeit. 

Neun Buchhandlungen, die einen Besuch wert sind

Man­che Buch­lä­den sind schö­ner als ande­re. Dabei sind die spek­ta­ku­lärs­ten Schatz­häu­ser fast so ver­schie­den wie die Inhal­te der Bücher, die sie anbie­ten. Ange­sichts die­ser Buch­hand­lun­gen möch­te man nie wie­der im Inter­net bestel­len. Ein Plä­doy­er in neun Beispielen.

Baseball-Caps als Sammlerobjekte

Base­ball-Caps trägt heu­te jeder. Bei pro­mi­nen­ten Vor­be­sit­zern kön­nen sie rich­tig teu­er wer­den. Doch auch ohne pro­mi­nen­te Vor­be­sit­zer kön­nen Base­ball-Caps mit extra­va­gan­ten und limi­tier­ten Designs begehr­te Samm­ler­ob­jek­te wer­den. Das Muse­um Base­ball Hall of Fame in Coo­pers­town im Bun­des­staat New York zeigt auch Caps in ihren Ausstellungsräumen.

Hinterlasse einen Kommentar

Nach oben