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Frauen erfolgreicher bei der Geldanlage

2021-05-06T10:20:38+02:0024. Dezember 2019|

Frau­en hat­ten 2019 ein bes­se­res Händ­chen bei Anla­ge­ent­schei­dun­gen als Män­ner. Mit einer durch­schnitt­li­chen Ren­di­te von 24,1 Pro­zent schlu­gen Anle­ge­rin­nen männ­li­che Inves­to­ren. Die­se erwirt­schaf­te­ten nur 23,5 Pro­zent. Für die Ana­ly­se hat die ING-DiBa die durch­schnitt­li­che Ren­di­te der Wert­pa­pier­de­pots von über 806.000 Kun­den im Zeit­raum vom 1. Janu­ar bis 29. Novem­ber 2019 anony­mi­siert ausgewertet.

 

Für den Unter­su­chungs­zeit­raum wei­sen Frau­en einen ver­gleichs­wei­se hohen Anteil von Fonds in ihren Depots auf. Die­ser beträgt 25 Pro­zent, bei Män­nern sind es hin­ge­gen nur 18 Pro­zent. Män­ner set­zen dafür stär­ker auf Ein­zel­wer­te. Der Akti­en­an­teil in ihren Depots liegt bei rund 60 Pro­zent, bei den Frau­en dage­gen bei 53,47 Pro­zent. Bei bei­den Geschlech­tern bil­den Akti­en damit im Unter­su­chungs­zeit­raum die abso­lu­te Mehr­heit im Depot. Die hohe Akti­en­quo­te erklärt auch die ver­gleich­wei­se hohe Ren­di­te, wel­che sowohl Män­ner als auch Frau­en 2019 erwirt­schaf­te­ten. Pro­duk­te wie Anlei­hen machen nur knapp fünf Pro­zent der inves­tier­ten Mit­tel aus, Fonds 20,47 Pro­zent und ETFs 14,81 Prozent.

„Junge“ Privatanleger erfolgreicher als „ältere“

Die Alters­grup­pe der 26- bis 35-Jäh­ri­gen leg­te am erfolg­reichs­ten an. Im Durch­schnitt erziel­te die­se Grup­pe 26 Pro­zent Ren­di­te. Doch auch die in Rela­ti­on am wenigs­ten erfolg­rei­che Alters­grup­pe der über 75-Jäh­ri­gen konn­te im Unter­su­chungs­zeit­raum 22 Pro­zent Wert­zu­wachs im Depot verzeichnen.
Dabei waren ETFs 2019 vor allem bei den jun­gen Pri­vat­an­le­gern beliebt: Mit über 23 Pro­zent haben die unter 18-Jäh­ri­gen den zweit­höchs­ten Anteil an ETFs im Port­fo­lio. Älte­re Anle­ger schei­nen hin­ge­gen „klas­si­sche“ Anla­ge­klas­sen zu bevor­zu­gen. Sie haben im Ver­gleich zu den ande­ren Alters­grup­pen die größ­ten Antei­le sowohl an Akti­en als auch an Anlei­hen im Depot.

Berlin vor Baden-Württemberg, Schlusslicht Schleswig-Holstein

Mit 24,96 Pro­zent im Unter­su­chungs­zeit­raum erziel­ten Ber­li­ner Anle­ger die höchs­ten Ren­di­ten, dicht gefolgt von Anle­gern aus Baden-Würt­tem­berg (24,37 Pro­zent) und dem Saar­land (23,62 Pro­zent). Das Schluss­licht – wobei dies bei den posi­ti­ven Zah­len eine rela­ti­ve Bezeich­nung ist – bil­den Anle­ger aus Schles­wig-Hol­stein mit 22,48 Pro­zent. Die hes­si­schen Anle­ger ent­ge­hen dem letz­ten Platz mit 22,71 Pro­zent nur sehr knapp. Ins­ge­samt lie­gen alle Bun­des­län­der sehr nahe bei­sam­men: Die Band­brei­te zwi­schen Spit­zen­rei­ter und Schluss­licht beträgt gera­de ein­mal 2,48 Prozentpunkte.

Unterschiedliche Anlageklassen für unterschiedliche Altersgruppen

Wäh­rend die Ergeb­nis­se der Ana­ly­se zei­gen, dass Akti­en bei den unter­such­ten Depots die belieb­tes­te Anla­ge­klas­se über sämt­li­che Alters­grup­pen sind, gibt es im Anla­ge­ver­hal­ten doch signi­fi­kan­te Unter­schie­de. So waren ETFs im Jahr 2019 vor allem bei den jun­gen Pri­vat­an­le­gern beliebt: Mit über 23 Pro­zent haben die unter 18-Jäh­ri­gen den zweit­höchs­ten Anteil an ETFs im Port­fo­lio. Über­trof­fen wird dies nur von den 26- bis 35- Jäh­ri­gen mit 23,65 Prozent.

Den gerings­ten ETF-Anteil haben hin­ge­gen die über 75-Jäh­ri­gen (8,97 Pro­zent). Ins­ge­samt schei­nen älte­re Anle­ger „klas­si­sche“ Anla­ge­klas­sen zu bevor­zu­gen: Sie haben im Ver­gleich zu den ande­ren Alters­grup­pen die größ­ten Antei­le sowohl an Akti­en als auch an Anlei­hen im Depot. ETFs hin­ge­gen fin­den sich in ihren Depots am sel­tens­ten, und auch bei den Fonds­an­tei­len gehört die­se Alters­grup­pe eher dem letz­ten Drit­tel an.

Die jüngs­ten Anle­ger­grup­pen haben die ver­gleichs­wei­se gerings­ten Akti­en­quo­ten: Bei den unter 18-Jäh­ri­gen machen sie nur 43,89 Pro­zent aus, und auch die 18- bis 25- Jäh­ri­gen kom­men nicht über 48 Prozent.

Die Ana­ly­se zeigt auch, dass ost- und west­deut­sche Pri­vat­an­le­ger nahe­zu gleich abge­schnit­ten haben: Die Per­for­mance in den elf alten Bun­des­län­dern inklu­si­ve Ber­lin, ist mit 23,5 Pro­zent fast iden­tisch mit der Per­for­mance in den fünf neu­en Bun­des­län­dern (23,2 Prozent).

Dar­an kann auch die Tat­sa­che nichts ändern, dass die erfolg­reichs­ten Pri­vat­an­le­ger 2019 laut Ana­ly­se in Müns­ter leben (28,57 Pro­zent Ren­di­te) und die am wenigs­ten erfolg­reichs­ten in Dres­den (23,23 Pro­zent Rendite).

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