ETF-Serie2020-03-12T12:50:24+01:00

Das musst du bei der ETF-Suche beachten

Börsen­ge­han­delte Index­fonds, kurz ETFs, gehören zu den beliebtesten Finanzpro­duk­ten und sind vor allem bei Ein­steigern gefragt. Aber ETF ist nicht gle­ich ETF. Immer mehr der Index­fonds drän­gen in den Markt und unter­schei­den sich teils sehr. Darauf muss man bei der Suche acht­en!

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ETF — Einmal um die Welt

Vor allem Ein­steiger und Börsen­neulinge ste­hen oft vor der Frage: “Wo und wie soll ich investieren?” Die oft­mals sehr kryp­tis­chen ETF-Namen sor­gen zusät­zlich für Ver­wirrung. Aus diesem Grund zeigen wir in diesem Teil der Serie, wie man mit drei ETFs kostengün­stig und mit über­schaubarem Risiko aus Invest­mentsicht einen großen Teil der Welt abdeckt.

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Soll ich jetzt aus Angst die Aktien verkaufen?

Die Coro­na-Krise bringt die Kurse zum Stürzen. Viele haben Angst vor dem ganz großen Crash. Panik hil­ft der­weil nicht weit­er. Wer seine Aktien blind­links verkauft, ver­liert viel Geld. Vielle­icht sollte man es hal­ten wie Börsen­gu­ru War­ren Buf­fett: „Sei ängstlich, wenn andere gierig sind. Sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“

Geldanlage im Griff trotz Corona-Krise

Kursstürze am Aktien­markt und immer mehr Ein­schränkun­gen im alltäglichen Leben. Die Coro­na-Krise macht vor nie­man­dem halt. Panik hil­ft nicht weit­er. Anlegerin­nen soll­ten einen kühlen Kopf bewahren, wenn sie auf ihr Depot schauen. Antworten auf die wichtig­sten Fra­gen rund um das The­ma Gel­dan­lage.

Keine Panik!|

„Keine Angst vor Investmentfehlern“

Aus Angst Fehler zu machen, tun sich viele beim ersten Schritt an der Börse sehr schw­er. Doch oft lassen sie dadurch wertvolle Zeit ver­stre­ichen. Aus eigen­er Erfahrung weiß Anke Pauli, dass Invest­ment­fehler dazu gehören. Für Courage berichtet sie, welche Anfänger­fehler ihr unter­laufen sind, was sie daraus gel­ernt hat und warum am Ende nur eines zählt: anz­u­fan­gen!

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„Fehler bei der Geldanlage haben mir geholfen“

Viele tun sich beim ersten Schritt an der Börse sehr schw­er – oft aus Angst, Fehler zu machen. Dass Fehler beim Investieren dazu gehören, weiß Anke Pauli aus eigen­er Erfahrung. Nach­dem sie aus Invest­ment­fehlern im Bere­ich ETFs viel gel­ernt hat, wagte sie sich mit dem Kauf von Einze­lak­tien erneut auf unbekan­ntes Ter­rain – und war wieder nicht gefeit vor Fehlern.

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Die Eselsbrücke zum Finanzerfolg: KLASI 


Ein alter Trick ist, Dinge möglichst kom­pliziert erscheinen zu lassen, um selb­st kom­pe­tent und „über den Din­gen ste­hend“ dazuste­hen. Als langjährige Finanzfrau behauptet Renate Kewenig nicht, dass ein paar Regeln jeden zum Profi machen – aber einige Basics helfen, Gel­dan­lage erfol­gre­ich umzuset­zen. Sie stellt für Courage das KLASI-Prinzip vor. Es ist eine Esels­brücke, die hil­ft, wichtige Schritte zum Finanz­er­folg zu gehen.

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ETF-Sparplan — Guter Vorsatz im neuen Jahr

Ein neues Jahr ist ein Neuan­fang und bietet Chan­cen für gute Vorsätze. Beson­ders in Zeit­en von Krisen lässt eine gute Vor­sorge einen ruhiger schlafen. Nutze jet­zt die Zeit, um Dich mit Deinen Finanzen zu befassen. Gel­dan­lage ist gar nicht so kom­pliziert. Für Börsen­neulinge bieten ETFs eine her­vor­ra­gende Möglichkeit zur Altersvor­sorge. Dein Weg zum ETF-Spar­plan. In nur sieben Schrit­ten kannst Du Deinen ersten ETF-Spar­plan ein­richt­en.

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Geld sparen

Geld spielt im täglichen Leben eine wichtige Rolle – und zwar mehr, als es eini­gen Men­schen lieb ist. Denn mit Geld wird nicht nur Pos­i­tives verknüpft, son­dern auch vieles, das als lästig emp­fun­den wird: Steuern, Gel­dan­lage und Vor­sorge. Dabei sind das genau die The­men, die wichtig sind – denn wer finanziell gut aufgestellt ist, hat im Alter weniger Sor­gen. Doch wie packt man seine Finanzen an?

Finanzielle Situation

Im ersten Schritt ist es wichtig, sich über seine finanzielle Sit­u­a­tion im Klaren zu wer­den. Wie hoch sind die Ein­nah­men, wie hoch sind die Aus­gaben? Über einen bes­timmten Zeitraum ein Haushalts­buch zu führen hil­ft dabei, einen guten Überblick über das eigene Kon­sumver­hal­ten zu erhal­ten. Und es eröffnet Spar­po­ten­tial. Häu­fig lässt sich im All­t­ag viel Geld sparen, indem man regelmäßige aber eigentlich unnötige Aus­gaben ver­mei­det. Wer einige Spar­regeln beachtet, dem wird es leicht fall­en, mehr Geld zurück zu leg­en. Auch Maß­nah­men wie frei­willig eine Steuer­erk­lärung zu machen, lohnt sich.

ETF-Sparpläne

Im näch­sten Schritt sollte ein Not­groschen angelegt wer­den – meis­tens 3–6 Net­to-Gehäl­ter für unge­plante Aus­gaben. Der Not­groschen gehört auf das Tages­geld­kon­to, damit er im Fall des Fall­es rasch ver­füg­bar ist. Ist der Not­groschen anges­part, geht es an den Ver­mö­gen­sauf­bau. Für Ein­steiger eignen sich ETF-Sparpläne. ETFs (Exchange Trad­ed Funds) sind Index­fonds, die einen vorgebe­nen Korb von Aktien und anderen Wert­pa­pieren abbildet – einen Index eben. ETFs haben einige Vorteile: Sie sind kostengün­stig und ein­fach zu ver­ste­hen.

Wichtig­ster Unter­schied zu einem Fonds ist das Fehlen eines Man­agers, der nach ver­schiede­nen Ansätzen (zum Beispiel Bot­tom-Up) sein Port­fo­lio zusam­menset­zt. Das ist der Grund, weshalb ETFs kostengün­stiger sind – allerd­ings kann bei Börsen­tur­bu­len­zen nicht aktiv gegen ges­teuert wer­den, wie es ein Fonds­man­ag­er eines aktiv gem­anagten Fonds könnte.Der Klas­sik­er der ETFs ist der MSCI World, der rund 1600 Aktien aus Indus­trien­atio­nen. Für ihn gibt es eine Rei­he von ETFs. Als Ergänzung wird häu­fig der MSCI Emerg­ing Mar­kets emp­fohlen, der Aktien aus Schwellen­län­dern abbildet. Bei­de Indizes zusam­men wer­den oft als Welt­port­fo­lio beze­ich­net. Bei der Auswahl des ETF ist es wichtig, auf einige weit­ere Punk­te zu acht­en: Das Anlagevol­u­men des ETF sollte min­destens 100 Mil­lio­nen Euro betra­gen. Anleger soll­ten zudem die Gebühren berück­sichti­gen und sich entschei­den, ob der ETF seine Erträge auss­chüt­tet oder rein­vestiert (the­sauri­eren­der ETF).

Die Rep­lika­tion­s­meth­ode – physisch oder syn­thetisch replizierend – ist eben­falls von Belang. Ist die Entschei­dung für einen ETF (oder auch einen Fonds) gefall­en, ste­ht die Frage im Raum, ob man sich für ein Einzel-Invest­ment oder einen Spar­plan entschei­den soll. Sparpläne haben den Vorteil, dass der Cost-Aver­age-Effekt zum Tra­gen kommt – also der Durch­schnittskosten­ef­fekt.

Vermögen streuen

Zudem lassen sich Sparpläne – je nach Depot-Anbi­eter – sehr gün­stig, oft sog­ar kosten­los, ein­richt­en. Langfristig ist es sin­nvoll, sein Ver­mö­gen noch weit­er zu streuen – auch über andere Anlageklassen hin­weg. Eine gute Port­fo­lioal­loka­tion macht das Port­fo­lio sta­bil­er. Anlei­hen und Rohstoffe – allen voran Gold – bieten gute Möglichkeit­en, das Depot abzu­sich­ern. Für erfahrene Anleger kom­men auch Strate­gien mit Derivat­en in Frage. Über Zer­ti­fikate – gegebe­nen­falls sog­ar gehe­belt – lässt sich das Depot beispiel­sweise absich­ern.

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