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So schützt du dein Konto vor dem Ex

2020-01-22T10:24:31+01:005. Januar 2020|

Nicht sel­ten führt eine Schei­dung neben emo­tionalem vor allem auch zu finanziellem Stress. Es kommt sog­ar vor, dass ein Part­ner das Kon­to des anderen plün­dert, wenn er die Tren­nung näher rück­en sieht. Damit man im Fall ein­er Tren­nung oder Schei­dung finanziell unab­hängig bleibt, sollte man sein Kon­to vor Zugrif­f­en des Ex-Part­ners schützen. In unser­er Serie „Schei­dungs-Rat­ge­ber“ bekommst du von unser­er Exper­tin, der Fam­i­lien­recht­lerin und Autorin Andrea Pey­erl, wertvolle Tipps zu deinen Recht­en und Pflicht­en im Fall der Schei­dung.

Von Andrea Pey­erl


So schützen Sie Ihr Konto vor Zugriffen des Ex-Partners

Wenn Sie ein gemein­sames Kon­to mit Ihrem Ehep­art­ner haben und fürcht­en müssen, dass dieser das Kon­to „plün­dert“, soll­ten Sie drin­gend Ihre Bank kon­tak­tieren und die Kon­toart ändern lassen.

Üblich ist bei Ehep­art­ner ein soge­nan­ntes „ODER–Konto“ mit der Einzelver­fü­gungs­berech­ti­gung eines jeden Ehe­gat­ten. Da gemein­same Kon­ten nur gemein­sam aufgelöst wer­den kön­nen, bleibt zur Haf­tungs­be­gren­zung lediglich die zügige Änderung des Kon­tos in ein soge­nan­ntes „UND–Konto“.

Dann kön­nen Ver­fü­gun­gen über das Kon­to nur von den Eheleuten gemein­sam vorgenom­men wer­den. Dies ist kurzfristig die einzige Möglichkeit, um eine unlieb­same und ein­seit­ige Inanspruch­nahme zu ver­hin­dern.

Die Vollmacht vom eigenen Konto entziehen!

Hand­lungs­be­darf beste­ht eben­falls, wenn das Kon­to Ihnen gehört, Ihr Ehep­art­ner aber eine Voll­macht hat. Es ist wichtig zu wis­sen, dass – auch wenn der Ehep­art­ner lediglich als Ver­fü­gungs­berechtigter mit Voll­macht einge­tra­gen ist – er über das Guthaben unbe­gren­zt ver­fü­gen und auch den Dis­po in Anspruch nehmen kann.

Wenn Sie dies ver­hin­dern wollen, muss die Voll­macht schnell­st­möglich durch eine entsprechende Erk­lärung gegenüber der Bank ent­zo­gen wer­den.

Sie wollen ver­hin­dern, dass der Dis­po­si­tion­skred­it auf Ihrem Kon­to ein­seit­ig in Anspruch genom­men wird? Hier reicht ein ein­fach­es Schreiben an die Bank, mit dem Sie um Löschung des Überziehungslim­its bit­ten.

Hier liest du den 1. Teil unser­er Schei­dung-Serie: Was du schon vor der Tren­nung wis­sen musst!

Hier liest du den 2. Teil unser­er Schei­dungs-Serie: Wann begin­nt das Tren­nungs­jahr?


Andrea Peyerl ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht in Kronberg im Taunus. Sie ist zudem Autorin mehrerer Ratgeber, erschienen als Beck-Rechtsberater im dtv Verlag. Darunter:

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„Ver­mö­gen­steilung bei Schei­dung – So sich­ern Sie sich Ihre Ansprüche“, 3. Auflage, Edmonde Charles-Roux, dtv, ISBN 978–3‑423–50786‑8, Preis: 11,90 Euro

* Bei diesem Pro­dukt han­delt es sich um ein Affil­i­ate-Link. Wenn du auf so einen Affil­i­ate-Link klickst und über diesen Link einkauf­st, bekom­men wir von dem betr­e­f­fend­en Online-Shop oder Anbi­eter eine Pro­vi­sion. Für dich verän­dert sich der Preis nicht.

Noch mehr Infos für dich

“Man muss immer vorwärtsgehen.”

Ver­sace war lange eine der weni­gen ital­ienis­chen Luxu­s­marken, die sich mehrheitlich in Fam­i­lienbe­sitz befand. 2018 verkaufte Donatel­la Ver­sace das leg­endäre Label an eine Hold­ing. “Ich habe nicht verkauft, um Geld zu machen und es auf die Bank zu brin­gen. Ich habe verkauft, um der Marke Ver­sace Zugang zu Investi­tio­nen zu ermöglichen, die es ihr erlauben, zu wach­sen. Ich fürchte, Fam­i­lienun­ternehmen wer­den ohne­hin mehr und mehr ver­schwinden.”

Teil 2: Geld für Eltern

Alle, die ein Kind in seinen ersten Leben­s­jahren betreuen, kön­nen unter Umstän­den Eltern­geld erhal­ten: Müt­ter und Väter; Ver­wandte, die ein Kind großziehen; Adop­tivel­tern, die ein Kind unter acht Jahren in ihren Haushalt aufgenom­men haben, und „Patch­work-Eltern“. Eltern­geld gibt es unab­hängig davon, ob Eltern ihr Kind gemein­sam, getren­nt oder allein erziehen. Courage klärt, wer was bekommt und wo die Leis­tung zu beantra­gen ist.

Kfz-Policen regelmäßig zu überprüfen lohnt sich

Es ist sin­nvoll seine Kfz-Poli­cen regelmäßig zu über­prüfen. Denn viele Aut­o­fahrerin­nen kön­nen mitunter mehrere Hun­dert Euro im Jahr sparen. Dazu müssen sie nur bere­it sein, den Ver­sicher­er zu wech­seln. Wer das zum 1. Jan­u­ar tun möchte, muss seine Ver­sicherung bis spätestens 30. Novem­ber kündi­gen. Andern­falls ver­längert sich der Ver­trag automa­tisch um ein Jahr. Courage klärt auf, welch­er Schutz der richtige ist.

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