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Teil 1: Geld für Mütter

2020-09-29T21:34:51+02:0024. September 2020|

Vor und nach der Geburt eines Kindes gibt es Mut­ter­schaft­sleis­tun­gen. Was (wer­den­den) Müt­tern zuste­ht, hängt davon ab, wie sie kranken­ver­sichert sind und in welchem Arbeitsver­hält­nis sie ste­hen. Die meis­ten Leis­tun­gen sind eigens zu beantra­gen.

Wo, wann, was, wie viel gibt es? Diese Fra­gen klärt Courage – im Überblick und im Detail.

Von Gisela Haber­er

Im Überblick: Mutterschaftsleistungen

Mutterschutz:

Aus­bil­dung und Beruf­stätigkeit dür­fen Gesund­heit von Mut­ter und Kind nicht gefährden. Daher gel­ten strenge Regeln, etwa zur zuläs­si­gen Arbeit­szeit und zu zuläs­si­gen Tätigkeit­en.

In den let­zten sechs Wochen vor der Ent­bindung dür­fen Arbeit­nehmerin­nen nur mit ihrer aus­drück­lichen Ein­willi­gung erwerb­stätig sein. Nach der Ent­bindung gilt ein Beschäf­ti­gungsver­bot von acht Wochen beziehungsweise zwölf Wochen bei Früh- und Mehrlings­ge­burten oder ein­er Behin­derung des Kindes.

Seit 2018 gilt das Mut­ter­schutzge­setz auch für schwan­gere Schü­lerin­nen, Stu­dentin­nen und Prak­tikan­tinnen.

Mutterschutzlohn

Dieses Ent­gelt erhal­ten Schwan­gere, die ihre Arbeit ganz oder teil­weise nicht mehr ausüben dür­fen, um ihre Gesund­heit und die ihres Kindes nicht zu gefährden.

Es fließt in Höhe des Brut­tolohns der let­zten drei abgerech­neten Kalen­der­monate vor Ein­tritt der Schwanger­schaft. Vom Mut­ter­schut­zlohn sind Steuern und Sozial­ab­gaben zu entricht­en.

Mutterschaftsgeld

Diese Leis­tung erhal­ten Schwan­gere, die zu Beginn des Mut­ter­schutzes abhängig beschäftigt oder in Elternzeit und selb­st geset­zlich kranken­ver­sichert sind. Arbeit­nehmerin­nen zahlt die Krankenkasse sechs Wochen vor und bis zu zwölf Wochen nach der Geburt Mut­ter­schafts­geld: pro Tag bis zu 13 Euro, max­i­mal 390 Euro im Monat.

Auf Mut­ter­schafts­geld wer­den wed­er Steuern noch Sozial­ab­gaben fäl­lig.

Zuschuss vom Arbeitgeber

Haben Arbeit­nehmerin­nen vor Beginn ihres Mut­ter­schutzes net­to mehr als 13 Euro am Tag ver­di­ent, stockt der Arbeit­ge­ber den Unter­schied zum bish­eri­gen Net­tolohn auf. Der Zuschuss berech­net sich nach den let­zten drei voll­ständig abgerech­neten Kalen­der­monat­en vor Beginn der Schutzfrist.

Abhängig Beschäftigte haben somit keine finanziellen Ein­bußen während der Mut­ter­schutzfris­ten vor und nach der Geburt ihres Kindes.

Mutterschaftsgeld vom Bundesamt für Soziale Sicherung

Arbeit­nehmerin­nen, die pri­vat kranken­ver­sichert sind, fam­i­lien­ver­sicherte Frauen mit einem Mini­job, Schwan­gere, die zuläs­sig gekündigt wur­den, und Schwan­gere, die während der Schutzfrist von einem Beamten- in ein Arbeitsver­hält­nis wech­sel­ten, erhal­ten während der Mut­ter­schutzfris­ten ein­ma­lig bis zu 210 Euro.

Auch diese sind wed­er steuer- noch sozial­ab­gabenpflichtig.

Mutterschaftsgeld in Form des Krankengeldes

Selb­st­ständi­ge erhal­ten unter Umstän­den (siehe Details) während der Mut­ter­schutzfris­ten Kranken­geld in Höhe von 70 Prozent ihres regelmäßi­gen Arbeit­seinkom­mens.

Krankentagegeld

Selb­st­ständi­ge haben während der Schutzfris­ten vor und nach der Geburt Anspruch auf Kranken­t­agegeld, wenn sie als pri­vat Kranken­ver­sicherte einen entsprechen­den Tarif abgeschlossen haben.

Im Detail: Mutterschaftsleistungen nach Arbeitssituation und Absicherung

Mutterschutz für Arbeitnehmerinnen, Azubis, Berufspraktikantinnen

Sie ste­hen ab Beginn der Schwanger­schaft unter beson­derem Kündi­gungs-und Gesund­heitss­chutz.

Das Gesund­heit­srisiko des Fötus ist in den ersten drei Monat­en ein­er Schwanger­schaft beson­ders hoch. Daher informieren Schwan­gere am besten ihren Arbeit­ge­ber, sobald die Schwanger­schaft ärztlich nach­weis­bar ist, und vere­in­baren mit ihm bald­möglichst einen Gespräch­ster­min.

Bei diesem Ter­min kön­nen Gesund­heitss­chutz, eventueller Mut­ter­schut­zlohn, aber auch schon die Elternzeit nach der Geburt und der beru­fliche Wiedere­in­stieg besprochen wer­den.

Mutterschutz für Beamtinnen

Die Regelun­gen zum Mut­ter­schutz sind an das Mut­ter­schutzge­setz für Arbeit­nehmerin­nen angelehnt. Die Dien­s­ther­ren erlassen dazu Verord­nun­gen, zum Beispiel der Bund die Mut­ter­schutz-und Elternzeitverord­nung.

Während der Schutzfris­ten und der Zeit eines indi­vidu­ellen Beschäf­ti­gungsver­bots bleibt der volle Anspruch auf Besol­dung und Zula­gen beste­hen. Da keine Mehrar­beit geleis­tet wer­den darf, kön­nen zuvor gezahlte Mehrar­beitsvergü­tun­gen ent­fall­en.

Mutterschaftsgeld für gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmerinnen

Wenn Sie sechs Wochen vor dem errech­neten Geburt­ster­min abhängig beschäftigt sind, haben sie Anspruch auf Mut­ter­schafts­geld, unab­hängig davon, ob Sie frei­willig geset­zlich kranken­ver­sichert sind oder pflichtver­sichert.

So beantragen Sie Mutterschaftsgeld:

Früh­estens ab der 33. Schwanger­schaftswoche stellen Fraue­narzt oder Hebamme ein „Zeug­nis über den voraus­sichtlichen Tag der Ent­bindung“ aus. Schwan­gere erhal­ten den Nach­weis kosten­frei in zweifach­er Aus­führung: für ihre Krankenkasse und für ihren Arbeit­ge­ber.

Bei Ihrer Krankenkasse reichen Sie den Nach­weis mit Angaben zu Ihrer Adresse, Kon­toverbindung, Ihrem Beschäf­ti­gungsver­hält­nis und Ihrem Arbeit­ge­ber und Ihrer Unter­schrift ein. Die Kasse fordert dann bei Ihrem Arbeit­ge­ber eine Bescheini­gung über Ihr Gehalt an. Liegt dieses der Kasse vor, zahlt sie entsprechend das Mut­ter­schafts­geld für sechs Wochen vor der Geburt aus.

Quelle: kate_sept2004/iStock

Ist das Kind geboren, reichen Sie die Geburt­surkunde bei Ihrer Krankenkasse ein. Dann wird das Mut­ter­schafts­geld für die Wochen des Mut­ter­schutzes nach der Geburt über­wiesen.

Mutterschaftsgeld für privat krankenversicherte Arbeitnehmerinnen

Die PKV zahlt kein Mut­ter­schafts­geld. Doch pri­vat kranken­ver­sicherte Schwan­gere erhal­ten den Zuschuss von ihrem Arbeit­ge­ber als wür­den sie das max­i­male Mut­ter­schafts­geld ein­er geset­zlichen Kranken­ver­sicherung erhal­ten.

Sprich: Sie bekom­men für die Schutzfrist um die Geburt ihr Net­to­ge­halt minus 13 Euro pro Tag. Zusät­zlich erhal­ten sie Mut­ter­schafts­geld vom Bun­de­samt für Soziale Sicherung von ein­ma­lig max­i­mal 210 Euro.

So beantragen Sie Mutterschaftsgeld beim Bundesamt für Soziale Sicherung:

Früh­estens ab Beginn der Schutzfrist, also sechs Wochen vor dem errech­neten Geburt­ster­min, kann bei der Mut­ter­schafts­geld­stelle des Bun­desver­sicherungsamtes in Bonn das Mut­ter­schafts­geld beantragt wer­den.

Dazu sind eine Bescheini­gung über die Beschäf­ti­gung des Arbeit­ge­bers sowie das Zeug­nis über den voraus­sichtlichen Ent­bindung­ster­min von Arzt oder Hebamme einzure­ichen. Wird der Antrag erst nach der Ent­bindung gestellt, ist der tat­säch­liche Geburt­ster­min durch die Geburt­surkunde zu bele­gen. Dann wird dieser Ter­min für die Berech­nung genutzt.

Der Antrag kann hier online gestellt wer­den.

Mutterschaftsgeld für Minijobberinnen

Mini­job­berin­nen, die selb­st Mit­glied ein­er geset­zlichen Kranken­ver­sicherung sind und keinen Anspruch auf Kranken­geld haben, erhal­ten von der Krankenkasse pro Tag bis zu 13 Euro Mut­ter­schafts­geld. Falls ihr Net­toar­beit­sent­gelt über 13 Euro pro Tag liegt, haben sie auch Anspruch auf den Arbeit­ge­berzuschuss.

Mini­job­berin­nen, die fam­i­lien­ver­sichert in der geset­zlichen Kranken­ver­sicherung sind, erhal­ten auf Antrag Mut­ter­schafts­geld vom Bun­desver­sicherungsamt von ein­ma­lig max­i­mal 210 Euro. Lag ihr Net­tover­di­enst über 390 Euro im Monat, erhal­ten sie auch den Arbeit­ge­berzuschuss.

Mutterschaftsgeld für gesetzlich krankenversicherte Schwangere in Elternzeit

Quelle: Andre Jackson/Unsplash

Wer­den Sie während der Elternzeit erneut schwanger, haben Sie wieder Anspruch auf Mut­ter­schafts­geld Ihrer Krankenkasse.

Damit der Arbeit­ge­berzuschuss fließt, obwohl Sie während der Elternzeit nicht erwerb­stätig sind, gibt es zwei Möglichkeit­en: Entwed­er Sie erk­lären gegenüber ihrem Arbeit­ge­ber schriftlich, dass Sie zum Beginn der Mut­ter­schutzfrist Ihre Elternzeit vorzeit­ig been­den.

Oder Sie eini­gen sich mit Ihrem Arbeit­ge­ber darauf, dass Sie für die Zeit des Mut­ter­schutzes rund um die Geburt Ihre Elternzeit unter­brechen und den verbliebe­nen Rest an die erneute Elternzeit anhän­gen.

In bei­den Fällen berech­net sich der Arbeit­ge­berzuschuss nach den let­zten drei abgerech­neten Monat­en vor Beginn der ersten Mut­ter­schutzfrist, jedoch nach Ihrer aktuellen Lohn­s­teuerk­lasse.

Mutterschaftsleistungen für Selbstständige

Selb­st­ständi­ge unter­liegen in der Regel nicht dem geset­zlichen Mut­ter­schutz. Sie bes­tim­men ihre Tätigkeit rund um die Geburt selb­st.

Aus­nahme: Arbeit­nehmerähn­liche Selb­st­ständi­ge, die im Auf­trag eines Unternehmens han­deln. Sie haben seit 2018 Anspruch auf Schutz durch das Mut­ter­schutzge­setz.

Selb­st­ständig Tätige müssen sich beru­fliche Auszeit­en selb­st finanzieren. Im Falle eines Kinder­wun­sches kön­nen dafür auch entsprechende Tar­ife in der Kranken­ver­sicherung abgeschlossen wer­den.

Selbstständige in der privaten Krankenversicherung

Sie kön­nen bei der pri­vat­en Kranken­ver­sicherung eine Kranken­t­agegeld­ver­sicherung abschließen. Seit Feb­ru­ar 2017 beste­ht dann auch im Mut­ter­schutz Anspruch auf Kranken­t­agegeld.

Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung

Frei­willig geset­zlich Kranken­ver­sicherte, die den ermäßigten Satz von 14 Prozent der beitragspflichti­gen Ein­nah­men zahlen, haben keinen Anspruch auf Kranken­geld und somit auch keinen auf Mut­ter­schafts­geld in Form von Kranken­geld.

Zahlen Sie aber den all­ge­meinen Beitragssatz von 14,6 Prozent und haben damit Anspruch auf Kranken­geld, so haben Sie auch ein Anrecht auf Mut­ter­schafts­geld in Höhe des Kranken­geldes: Das sind 70 Prozent des regelmäßi­gen Arbeit­seinkom­mens, nachgewiesen durch Einkom­men­steuerbeschei­de.

Seit 2019 regelt das GKV-Ver­sicherte­nent­las­tungs­ge­setz: Erzie­len frei­willig geset­zlich Ver­sicherte während des Bezugs von Mut­ter­schafts- und Kranken­geld kein Einkom­men, müssen sie keine Min­dest­beiträge zur Kranken­ver­sicherung zahlen.

Selbstständige in der Künstlersozialkasse (KSK)

Selb­st­ständi­ge Kün­st­lerin­nen und Pub­lizistin­nen, die über die KSK in der geset­zlichen Krankenkasse pflichtver­sichert sind, unter­liegen dem Mut­ter­schutzge­setz. Sie erhal­ten während der Mut­ter­schutzfrist Kranken­geld in Höhe von 70 Prozent ihres beitragspflichti­gen Arbeit­seinkom­mens.

Das beantra­gen Sie direkt bei Ihrer Krankenkasse, nicht bei der KSK. Grund­lage der Berech­nung ist die voraus­sichtliche Höhe des Gewinns wie es der KSK für die let­zten zwölf Monate vor Beginn der Mut­ter­schutzfrist gemeldet wurde. Diese voraus­sichtliche Höhe wird der KSK spätestens im Dezem­ber für das fol­gende Jahr gemeldet.

Ste­ht dann bere­its ein Geburt­ster­min fest, erwarten Schwan­gere zumeist gerin­gere Einkün­fte für das Jahr der Geburt. Melden Sie die erwarteten niedrigeren Einkün­fte, senkt dies die Beitragszahlun­gen, sobald sie den entsprechen­den Bescheid von der KSK erhal­ten, bis zum Beginn der Mut­ter­schutzfrist, es senkt dann aber auch die Höhe des Kranken­geldes der Krankenkasse.

Während der Mut­ter­schutzfrist um die Geburt bleibt die Mit­glied­schaft in der KSK erhal­ten, es wer­den aber keine Beitragszahlun­gen fäl­lig. (Wer­dende) Müt­ter müssen die KSK nur informieren, ob sie nach dem Mut­ter­schutz wieder freis­chaf­fend tätig wer­den und ob sie Mut­ter­schafts­geld erhal­ten.

Schwangere ohne Erwerbstätigkeit

Empfän­gerin­nen von Arbeit­slosen­geld I erhal­ten von ihrer Krankenkasse Mut­ter­schafts­geld in Höhe des bish­eri­gen Arbeit­slosen­geldes I. Bei Empfän­gerin­nen von Arbeit­slosen­geld II wird ab der 13. Schwanger­schaftswoche bis zum Ent­bindungstag ein Mehrbe­darf berück­sichtigt.

Schü­lerin­nen und Stu­dentin­nen, die nicht erwerb­stätig sind, erhal­ten keine Geldleis­tung, unter­liegen aber dem Mut­ter­schutz. Damit kön­nen sie von Prü­fun­gen befre­it wer­den beziehungsweise ihre Stu­di­en­dauer reg­ulär ver­längern.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen
Das Bun­des­fam­i­lien­min­is­teri­um klärt häu­fige Fra­gen zum Mut­ter­schutz auf seinem Fam­i­lien­por­tal.

Das Bun­des­fam­i­lien­min­is­teri­um bietet zwei Broschüren kosten­frei zum Down­load:
Leit­faden zum Mut­ter­schutz

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