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Tess Sharpe — River of Violence

2020-11-02T20:12:33+01:002. November 2020|

Kann eine junge Frau — groß gezo­gen vom gewalt­tätig­sten Dro­gen­boss Nord­kali­forniens — ihr eigenes Schick­sal in die Hand nehmen und das Erbe ihres Vaters ohne Ver­rat umkehren? Die US-Autorin Tess Sharpe nimmt ihre Leserin­nen mit auf einen düsteren und action­ge­lade­nen Trip, den man so meist nur aus Män­ner­hand ken­nt.

Von Rebec­ka Hoch

Harley-Girl, wie ihr Vater sie liebevoll nen­nt, wächst in ein­er Welt voller Gewalt und Dro­gen auf. Nach dem Tod ihrer Mut­ter muss die erst Achtjährige zum ersten Mal mit anse­hen, wie ihr Dad­dy eiskalt einen Mann umbringt, um an Infor­ma­tio­nen über seinen ärg­sten Wider­sach­er zu gelan­gen.

Mit zwölf Jahren richtet Harley zum ersten Mal selb­st eine Waffe auf einen Mann – um dessen Frau und Sohn zu ret­ten. In diesem Span­nungs­feld wird das junge Mäd­chen groß. Die Liebe ihres Vaters und seine Angst nach sein­er Frau auch noch seine Tochter an die rival­isierende Spring­field-Fam­i­lie zu ver­lieren, ver­an­lassen Duke McKen­na dazu, Harley auf dem eige­nen Grund­stück fast wie eine Gefan­gene zu hal­ten und zu ein­er Kämpferin auszu­bilden.

Das Kind wird zur jun­gen Frau und das Schick­sal bietet ihr eine ein­ma­lige Gele­gen­heit: Rache für den Tod ihrer Mut­ter zu nehmen und endlich Frieden in die Region zu brin­gen. Doch der Preis dafür ist hoch und nichts darf an ihrem aus­gek­lügel­ten Plan schief laufen, wenn sie nicht nur sich selb­st ret­ten möchte.

Tess Sharp liefert mit ihrem Erwach­se­nen­de­büt einen atem­ber­auben­den Thriller, der in vie­len Szenen wun­der­schön und bru­tal zugle­ich ist. Wenn sie beschreibt, wie die junge Harley zu ihrer Wach­hündin Busy gekom­men ist oder wie die Frauen sich gemein­sam gegen ihre gewalt­täti­gen Män­ner stellen, fällt es fast schw­er zu glauben, dass dieser Roman ein­er noch so jun­gen Autorin entsprun­gen ist.

Die Liebe der Pro­tag­o­nistin zur Natur und die detail­re­iche Beschrei­bung der Region dürften weitest­ge­hend auto­bi­ografisch sein, denn Sharp kommt selb­st aus dem abgele­ge­nen Nor­den Kali­forniens. Die Geschichte wird von starken Frauen­bildern getrieben. Wenn sich nach einem ful­mi­nan­ten und über­raschen­den Ende der Geschichte der Staub legt, den Harley aufwirbelt, hat nicht nur im Buch eine neue Zeitrech­nung begonnen: Frauen übernehmen Män­ner­domä­nen.

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