Startseite/Vernissage in München: Serbische Künstlerin präsentiert „Farbrausch“ im Hotel Mandarin Oriental
  • Iris Handke und Leonie Mellinghoff vom Sponsor Arte Generali mit der Künstlerin Anna Pusica und Kuratorin Dr. Sonja Lechner, ©Stefan Rollitz / Schneiderpress

Vernissage in München: Serbische Künstlerin präsentiert „Farbrausch“ im Hotel Mandarin Oriental

2022-10-31T12:04:48+01:0031. Oktober 2022|
Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch eröff­ne­te Kura­to­rin Dr. Son­ja Lech­ner mit einer fei­er­li­chen Ver­nis­sa­ge die Aus­stel­lung „Farb­rausch“ im Münch­ner Luxus­ho­tel Man­da­rin Ori­en­tal. Prä­sen­tiert wer­den die Wer­ke der ser­bi­schen Künst­le­rin Ana Pusi­ca. Bereits am Eröff­nungs­abend wur­den ers­te Wer­ke verkauft.

Seit Dr. Son­ja Lech­ner mit ihrer Fir­ma Kunst­kon­nex das Kunst­kon­zept des Man­da­rin Ori­en­tal ver­ant­wor­tet, haben die Ver­nis­sa­gen einen fes­ten Platz im Ter­min­ka­len­der der Münch­ner Samm­ler. So auch für den Unter­neh­mer und Foto­gra­fen Andre­as Frei­herr von Mal­tzan: „Ich gehe sehr gern zu Aus­stel­lun­gen im Man­da­rin Ori­en­tal da dort eine immer sehr erle­se­ne Grup­pe von Kunst­lieb­ha­bern in den herr­li­chen Räu­men vom Man­da­rin Ori­en­tal zusammenkommt!”

Wechselnde Ausstellungen im Fünf-Sterne-Haus

Hotel­di­rek­tor Domi­nik Rei­ner mit Kura­to­rin Dr. Son­ja Lech­ner, © Ste­fan Rol­litz / Schneiderpress

Aus­ge­stellt wur­den bereits Skulp­tu­ren, Male­rei, Figu­ra­les und Abs­trak­ti­on von jun­gen Künst­lern. Kunst genießt im Man­da­rin Ori­en­tal im Her­zen der Mün­che­ner Alt­stadt einen hohen Stel­len­wert. Das zei­gen nicht nur die wech­seln­den Aus­stel­lun­gen in der Lob­by des Fünf-Ster­ne-Hau­ses son­dern auch die Kunst­wer­ke in den Zim­mern des Hotels. Denn dort wer­den aus­nahms­los Ori­gi­na­le gezeigt. „Dies unter­streicht die Indi­vi­dua­li­tät und Ein­zig­ar­tig­keit, für die wir ste­hen“, erklärt Domi­nik Rei­ner, der Gene­ral­di­rek­tor des Man­da­rin Oriental.

Energiegeladene Kunstwerke in der Hotel-Lobby

Seit Mitt­woch kön­nen Besu­cher nun die Wer­ke von Ana Pusi­ca bestau­nen. „Farb­rausch habe ich die Aus­stel­lung von Ana Pusi­ca genannt und die­ser Titel kommt nicht von unge­fähr. Far­be ist für die Künst­le­rin nicht Mit­tel zum Zweck, sie dient nicht dazu, dem Bild­in­halt Gestalt zu geben, ein Motiv ein­zu­fär­ben – die Far­be ist ein­fach“, so Lech­ner in ihrer Eröff­nungs­re­de. Neben der Far­be sei auch der Akt des Malens ener­gie­ge­la­den: Auf dem Boden aus­ge­brei­te­te Lein­wän­de bemalt, betropft, beschrei­tet Ana Pusi­ca, die Far­be neben dem Pin­sel hän­disch auf­tra­gend, mit vol­lem Körpereinsatz.“

Erste Verkäufe bereits am Eröffnungsabend

Und die­ser Ein­satz wur­de schon am Eröff­nungs­abend der Aus­stel­lung belohnt: Gene­ral­di­rek­tor Domi­nik Rei­ner woll­te eines der Wer­ke kau­fen, doch waren ande­re Samm­ler schnel­ler. Schon wäh­rend der Ver­nis­sa­ge wur­den rote Punk­te an den Wer­ken ange­bracht, die den Ver­kauf des Kunst­werks signalisieren.

Dass in einem Fünf­ster­ne-Haus jun­ge Kunst gezeigt wird, kam bei Fritz Este­rer, CEO der WTS-Grup­pe gut an: „Gera­de für jun­ge Künst­ler ist es wich­tig, auch Platt­for­men außer­halb der Muse­en und Gale­rien für sich zu nut­zen. Bei WTS wol­len wir den Künst­ler­nach­wuchs för­dern und bie­ten ihnen künf­tig mit unse­rer his­to­ri­schen Vil­la einen wun­der­ba­ren Rah­men, über den sie eine brei­te­re Öffent­lich­keit errei­chen kön­nen.“ Lech­ner bau­te die Kunst­samm­lung für die WTS auf und freut sich auf die Eröff­nung der Vil­la: „In der Vil­la Rhen­ania am Kunst­park Ost habe ich in mei­ner Jugend Näch­te durch­ge­tanzt – jetzt ist sie denk­mal­ge­recht restau­riert und wird Mit­te Novem­ber eröffnet.“

Über Ana Pusica

Als Ana Pusi­ca noch zur Schu­le ging, brach in ihrem Hei­mat­land Ser­bi­en der Krieg aus. Sie flüch­te­te sich in ihre eige­ne Welt: Die Kunst. Früh begriff sie, dass wir die Welt nicht kon­trol­lie­ren kön­nen, wohl aber unse­re Reak­ti­on auf den Kon­troll­ver­lust. Bereits in dem Kunst­in­ter­nat, das sie in Ser­bi­en besuch­te, fokus­sier­ten sich Tumult und Struk­tur als zen­tra­les Sub­jekt ihrer Kom­po­si­tio­nen her­aus. An der Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te in Mün­chen ver­tief­te sie ihr The­ma in einer ganz eige­ne Pin­sel­schrift, die seit dem Diplom 2016 in viel­fäl­ti­gen Aus­stel­lun­gen im In- und Aus­land gewür­digt wurde.

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Vorweihnachtliches Netzwerken bei Kunstkonnex-Finissage in München

Kunst­his­to­ri­ke­rin Dr. Son­ja Lech­ner lud am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de anläss­lich der Aus­stel­lung „Vier Jah­res­zei­ten – Iris von Car­nap“ in den Show­room ihres Kunst­kon­nex-Büros am Eng­li­schen Gar­ten in Mün­chen ein. Zahl­rei­che Gäs­te folg­ten der Ein­la­dung zum vor­weih­nacht­li­chen Netzwerken.

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