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Unsere Zukunft: Cannabis-Aktien – Bleibt vom Rausch die Reue? Teil 1

2021-09-10T10:38:26+02:0010. September 2021|

Eine eins­ti­ge Über­flie­ger-Bran­che ist in der Rea­li­tät ange­kom­men. Als der Can­na­bis-Kon­sum in meh­re­ren Län­dern der Welt erlaubt wor­den war, hat­ten sich damit auch an den Bör­sen Hoff­nun­gen ver­knüpft: 2017 und 2018 waren Kurs­ver­dopp­lun­gen bei Can­na­bis-Akti­en in kur­zer Zeit kei­ne Sel­ten­heit. Eine Bran­che als High­fly­er. Eupho­rie ange­sichts der Chan­cen und Mög­lich­kei­ten war auf­ge­kom­men. Auf die der spek­ta­ku­lä­re Absturz folg­te. Rausch und Reue lie­gen an den Kapi­tal­märk­ten oft nahe bei­ein­an­der. Doch vor allem medi­zi­ni­sches Hanf ver­spricht gute Aus­sich­ten zur Lin­de­rung von Erkran­kun­gen. Wer sind die Play­er auf die­sem weit­ver­zweig­ten Markt? Was kön­nen sie? Wie kann frau in der­art exo­ti­sche Märk­te inves­tie­ren? Soll sie überhaupt?

Von Ant­je Erhard

Es war im Febru­ar 2021, als die Akti­en des Can­na­bis-Unter­neh­mens Til­ray an der Bör­se um 50 Pro­zent in die Höhe schos­sen. An einem ein­zi­gen Tag. Aus­lö­ser waren Kom­men­ta­re im Anle­ger­fo­rum „Wall­street­bets“ der Inter­net­platt­form Red­dit in den USA. Dar­in hat­te es gehei­ßen, die Aktie von Til­ray hät­ten noch viel Luft nach oben. Doch bevor sich dar­aus ein ähn­lich eupho­ri­scher wochen­lan­ger Hype wie um die Akti­en des Ein­zel­händ­lers Game­stopp oder der Kino­ket­te AMC ent­wi­ckeln konn­te, die auf besag­ter Anle­ger-Platt­form immer wie­der nach oben gejazzt wor­den waren, war der Rausch auch schon wie­der vor­bei. Til­ray stürz­ten um 30 Pro­zent ab.

Legalisierung von Cannabis in vielen US-Bundesstaaten

Mit der begin­nen­den Lega­li­sie­rung von Can­na­bis in vie­len US-Bun­des­staa­ten (die dort vor allem seit 2017 Fahrt auf­ge­nom­men hat), aber auch in Län­dern wie Aus­tra­li­en (2016), in Kana­da (dort begann die Lega­li­sie­rung bereits 2001), Däne­mark (2018), Groß­bri­tan­ni­en (2018)  und zu medi­zi­ni­schen Zwe­cken auch in Deutsch­land (2017) sind Can­na­bis-Akti­en an den Bör­sen immer wie­der gefragt. Doch der Rausch nach eini­ger Zeit auch immer wie­der ver­flo­gen. In der Hoff­nung, dass mit dem Wahl­sieg von Joe Biden zum US-Prä­si­den­ten eine lan­des­wei­te Lega­li­sie­rung von Can­na­bis auf den Weg gebracht wird,  hat­ten die Akti­en schließ­lich zu einer neu­en Ral­lye ange­setzt. Allein Cano­py Growth als einer der gro­ßen Play­er stie­gen nach dem Wahl­er­geb­nis vom Novem­ber 2020 von rund 20 auf mehr als 50 US-Dol­lar. Inzwi­schen sind sie auf weni­ger als die Hälf­te zurück­ge­fal­len. Auro­ra Can­na­bis stie­gen von 5 auf fast 20 Dol­lar und notie­ren nun bei rund 10 US-Dollar.

Doch es ist Bewe­gung in das einst kri­mi­na­li­sier­te The­ma Mari­hua­na bzw. Can­na­bis bzw. Hanf gekom­men. In den USA erlau­ben inzwi­schen 17 Bun­des­staa­ten den Besitz von Can­na­bis bzw. den Frei­zeit­kon­sum, 36 Bun­des­staa­ten haben bereits medi­zi­ni­sches Hanf lega­li­siert. Eine Geneh­mi­gung und Regu­lie­rung auf Bun­des­ebe­ne steht noch aus. Mit einem neu­en Gesetz­ent­wurf, der im Sep­tem­ber in den Senat ein­ge­bracht wer­den soll, sol­len die Unter­neh­men der Bran­che vor allem bes­se­ren Zugang zu Kapi­tal sprich: Finan­zie­run­gen bekommen.

Legalisierung auch in Deutschland?

Auch in Deutsch­land wird die Lega­li­sie­rung von Can­na­bis über die medi­zi­ni­sche Zulas­sung hin­aus längst dis­ku­tiert. Die Dro­gen­be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung, Danie­la Lud­wig, sprach sich kürz­lich dafür aus, den Can­na­bis-Besitz bis zu einer Gren­ze von sechs Gramm Eigen­be­sitz als Ord­nungs­wid­rig­keit statt als Straf­tat zu betrach­ten, bun­des­weit. Vie­le Par­tei­en hal­ten ein Ver­bot von Can­na­bis nicht mehr für zeitgemäß.

Wür­de Can­na­bis legal wer­den, wäre vor allem die Qua­li­tät, aber auch die Ein­fuhr und die Abga­be leich­ter zu kon­trol­lie­ren. Der Schwarz­markt wür­de ein­ge­dämmt, der Kon­sum von Can­na­bis ent­kri­mi­na­li­siert und damit auch die Jus­tiz und Poli­zei von Klein­de­lik­ten ent­las­tet. Ande­rer­seits ist die lang­fris­ti­ge Wir­kung von Can­na­bis noch nicht hin­rei­chend erforscht. In Stu­di­en wird vor Risi­ken wie Herz­in­fark­ten gewarnt. Mit dem Anstieg des THC-Gehalts in den Pro­duk­ten – THC ist der rausch­ver­ur­sa­chen­de Bestand­teil der Hanf­pflan­ze — steigt die Sor­ge vor Gefah­ren im Stra­ßen­ver­kehr. Bis­lang ist der medi­zi­ni­sche Ein­satz in Deutsch­land legal – vor etwa zur Behand­lung von Mul­ti­pler Skle­ro­se, Epi­lep­sie oder Schlaf­stö­run­gen; Öle und Kap­seln auf CBD-Basis ver­hei­ßen Hil­fe bei vie­len Beschwerden.

Das sind die Unterschiede

Der Markt ist unter­teilt in medi­zi­ni­sches Mari­hua­na und in den Frei­zeit- und Genuss­be­reich; es gibt Blü­ten, Öle, aber auch Geträn­ke und Nah­rungs­mit­tel auf Cannabis-Basis.

Unter­schie­den wird zwi­schen CBD und THC. CBD, Can­na­di­bi­ol, ist der am zweit­meis­ten vor­kom­men­de Wirk­stoff in der Can­na­bis-Pflan­ze. Er wird aus den weib­li­chen Blü­ten gewon­nen. Ihm wer­den posi­ti­ve medi­zi­ni­sche Wir­kun­gen zuge­schrie­ben wie die Lin­de­rung von Ent­zün­dun­gen oder chro­ni­schen Schmerzen.

THC, Tetra­hy­dro­can­na­bi­ol, ist der psy­cho­ak­tivs­te Wirk­stoff der Hanf-Pflan­ze. THC dockt an die Ner­ven­zel­len im Gehirn an und ver­ur­sacht eine Reak­ti­on im Gehirn, die mit Glücks­ge­füh­len umschrie­ben wird. Das heißt: THC erzeugt einen Rausch. Kenner:innen sagen: THC wirkt im Kopf, CBD wirkt auf den Körper.

Und das wol­len immer mehr Nutzer:innen aus­pro­bie­ren: Nach dem Euro­päi­schen Dro­gen­be­richt 2021 haben gut 27 Pro­zent der Erwach­se­nen zwi­schen 15 und 64 Jah­ren in Euro­pa min­des­tens ein­mal im Leben Can­na­bis kon­su­miert und 7,7 Pro­zent min­des­tens ein­mal im letz­ten Jahr.

Das Markt­for­schungs­un­ter­neh­men Quin­cy Mar­ket Insight pro­gnos­ti­ziert denn auch, dass der Can­na­bis-Markt welt­weit bis 2030 jähr­lich um 27 Pro­zent wächst, vor allem durch die nach­ge­wie­se­ne medi­zi­ni­sche Wir­kung, aber auch durch wei­te­re Produkt-Entwicklungen.

Angebot an Cannabis-Aktien wächst

Mit vor­an­schrei­ten­den Lega­li­sie­run­gen wächst auch das Ange­bot an Anla­ge-Mög­lich­kei­ten. Aber Can­na­bis-Akti­en sind nichts für schwa­che Ner­ven. Die Papie­re sind sehr vola­til, das heißt sie schwan­ken sehr stark. Pro­zen­tu­al zwei­stel­li­ge Kurs­ein­brü­che sind kei­ne Seltenheit.

Der Markt ist stark zer­split­tert, es gibt eine enor­me Zahl klei­ner Unter­neh­men. Fusio­nen und Über­nah­men haben bereits begon­nen. Til­ray aus den USA über­nimmt den kana­di­schen Wett­be­wer­ber Aphria; Cano­py Growth über­nimmt Supre­me Can­na­bis, wei­te­re Zusam­men­schlüs­se bzw. ein regel­rech­ter Ver­drän­gungs­wett­be­werb, bei dem sich die Spreu vom Wei­zen trennt und nur nach­hal­ti­ge Geschäfts­mo­del­le über­le­ben, ist wahr­schein­lich. Dahin­ter steckt die Hoff­nung, neue Märk­te zu erschlie­ßen und neue Pro­duk­te zu eta­blie­ren. Und zu überleben.

2018 hat­ten vor allem Tabak- und Geträn­ke-Her­stel­ler auf der Suche nach neu­en Inves­ti­ti­ons- und Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten Poten­ti­alin Can­na­bis gese­hen und in die rela­tiv jun­ge Bran­che inves­tiert. So hat­te der Geträn­ke-Her­stel­ler Con­stel­la­ti­on Brands (Coro­na Bier) 43 Pro­zent an Cano­py Growth erwor­ben, der Tabak­kon­zern Alt­ria hat knapp zwei Mil­li­ar­den US-Dol­lar in Cro­nos inves­tiert, der Tabak­kon­zern BAT einen Anteil der kana­di­schen Orga­ni­Gram Hol­dings erwor­ben. Wie groß die Eupho­rie war, zeig­ten die Kurs­re­ak­tio­nen an den Bör­sen. Kaum war die BAT-News bekannt, stie­gen Orga­ni­Gram, deren Aktie um mehr als 20 Pro­zent gestie­gen – an einem Tag. In Deutsch­land ist der Arz­nei­mit­tel-Her­stel­ler Sta­da 2021 in den Can­na­bis-Markt ein­ge­stie­gen und bie­tet Can­na­bis-Pro­duk­te für Schmerz­pa­ti­en­ten an.

Durch die Lega­li­sie­rung und Ent­kri­mi­na­li­sie­rung ent­steht eine Mil­li­ar­den-Bran­che, die die gesam­te Wert­schöp­fung von For­schung & Ent­wick­lung, Anbau, Ver­ar­bei­tung, Medi­zin, Kon­sum abdeckt. Hohen Inves­ti­tio­nen und zeit­wei­sen Über­ka­pa­zi­tä­ten ste­hen stei­gen­de Ein­nah­men gegen­über, doch die Risi­ken für die Zukunft ver­mag nie­mand wirk­lich einzuschätzen.

Das raten Analyst:innen

Analyst:innen warn­ten schon vor den hohen Bewer­tun­gen, sie heben aber auch die Chan­cen als Invest­ment in einen Zukunfts­markt her­vor. Poli­tisch und recht­lich gibt es  jedoch vie­le Hür­den,  die Lega­li­sie­rung kommt lang­sam vor­an. Ein Teil der Eupho­rie ist bereits ver­flo­gen: “Can­na­bis-Akti­en unter­lie­gen seit Jah­ren aus­ge­spro­chen hoher Vola­ti­li­tät“, warnt Dani­el Sau­renz, Finanz­jour­na­list und Mit-Grün­der des Invest­ment­por­tals Fein­gold Rese­arch. “Die Wahl Joe Bidens in den USA und ent­spre­chen­de Abstim­mun­gen in US-Bun­des­staa­ten waren und sind immer dafür gut, das The­ma Can­na­bis und die betref­fen­den Akti­en wie Cano­py Growth oder Auro­ra Can­na­bis nach vor­ne zu brin­gen. Die Titel eig­nen sich jedoch pri­mär für akti­ve Tra­der, die kur­ze Trends mit­ma­chen wol­len. Für die lang­fris­ti­ge Anla­ge haben sich Can­na­bis-Akti­en bis­her noch nicht qua­li­fi­ziert, trotz aller Phan­ta­sie gera­de auch im medi­zi­ni­schen Bereich. Hin­zu kommt, dass die Fir­men von Pro­fi­ta­bi­li­tät mit­un­ter weit ent­fernt sind”.

Vie­le der Anbie­ter und Her­stel­ler, die noch kein Geld ver­die­nen, ver­su­chen, sich Risi­ko­ka­pi­tal über die Bör­se zu beschaf­fen. Vor allem in den USA und Kana­da. In Deutsch­land ist der IPO-Markt für Can­na­bis-Unter­neh­men noch mehr als überschaubar:

In Deutsch­land hat Syn­Bio­tic einen Fokus auf medi­zi­ni­schem Hanf und ist seit eini­gen Mona­ten bör­sen­no­tiert. Bör­sen­plä­ne sol­len auch ande­re Unter­neh­men hegen: Etwa die Sani­ty Group. Das ist ein Start-up, das an medi­zi­ni­schem Can­na­bis-Ein­satz forscht. Vor weni­gen Mona­ten hat hier Fuß­bal­ler Mario Göt­ze inves­tiert.  Oder Can­tou­ra­ge — ein Unter­neh­men, das über eine Platt­form Can­na­bis-Anbie­tern welt­weit Zugang zum deut­schen Markt verschafft.

An der Börse sind Cannabis-Aktien, ETFs und Fonds handelbar

Die größ­ten Unter­neh­men im Sek­tor welt­weit sind Til­ray, Cano­py Growth, Auro­ra Can­na­bis und GW Phar­maceu­ti­cals. Selbst die waren bzw. sind vor Über­nah­men und Fusio­nen aber nicht gefeit, wie die Bei­spie­le Til­ray und GW zei­gen. Wer in Zukunft den Can­na­bis-Markt domi­nie­ren wird, das ver­mag der­zeit nie­mand seri­ös zu prognostizieren.

Den­noch gibt es eine Rei­he von Inves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten, wenn frau bereit ist, das ent­spre­chen­de Risi­ko zu tra­gen. ETFs und Fonds wie „The Medi­cal Can­na­bis and Well­ness UCITS ETF“ oder der „Can­soul Fonds Hanfs Akti­en glo­bal EUR“ set­zen auf die gro­ßen Play­er. Inves­tie­ren aber auch in Nischen und Zulie­fe­rer der Bran­che, meist in klei­ne­re Titel, wie Inno­va­ti­ve Indus­tri­al Pro­per­ties. Inno­va­ti­ve Indus­tri­al Pro­per­ties ist ein REIT. Das sind bör­sen­no­tier­te Immo­bi­li­en-Akti­en­ge­sell­schaf­ten. Das Unter­neh­men kauft Immo­bi­li­en und ver­mie­tet sie an Betreiber:innen von medi­zi­ni­schen Cannabis-Anlagen.

Der Fonds „GF Glo­bal Can­na­bis Oppor­tu­ni­ty Fund EUR“  hat Tru­lie­ve Can­na­bis im Port­fo­lio. Das ist der größ­te Can­na­bis-Betrei­ber in Flo­ri­da. Der Fonds setzt auch auf Cres­co Labs als einem der füh­ren­den Groß­händ­ler in den USA.

Can­na­bis-Akti­en schwan­ken stark. Recht­li­che und poli­ti­sche Hür­den und ein inten­si­ver Ver­drän­gungs­wett­be­werb ber­gen bei die­sem Invest­ment Risi­ken, wenn­gleich Can­na­bis ein Zukunfts­markt zu sein scheint.

Cou­ra­ge-Tipp: Cou­ra­ge online betrach­tet unter dem Mot­to „Unse­re Zukunft“ ver­schie­de­ne Märk­te, Bran­chen, Trends: Wie sind die Zukunfts­aus­sich­ten, wo sind die Risi­ken, wo sind Kurs­po­ten­tia­le: Elek­tro-Mobi­li­tät und Was­ser wer­den die nächs­ten The­men sein. Wenn Sie wei­te­re The­men­vor­schlä­ge haben, schrei­ben Sie uns unter: bo.courage.online@gmail.com 

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