Rentenserie2020-09-07T14:57:48+02:00

Teil 1: Rente unter Hartz-IV-Niveau?

Rente unter Hartz-IV-Niveau. Das dro­ht 75 Prozent der Frauen, die zwis­chen 35 und 50 Jahre alt sind. Diese Schreck­ens­meldung ist fünf Jahre alt. Zeit nachzufra­gen: Muss das so kom­men? In dieser Serie geht es darum, den Grund­stein zum Leben­sun­ter­halt im Alter zu leg­en.

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Teil 2: Von Anfang an punkten!

Für junge Leute ist die Rente noch super­weit weg. Dabei kön­nen sie bere­its Grund­la­gen für spätere Ansprüche leg­en. Vor allem Frauen soll­ten ihre Chan­cen sofort nutzen. Neben­jobs, Frei­willi­gen­di­enst oder Prak­ti­ka, teils lassen sich darüber bere­its erste Ansprüche gegenüber der geset­zlichen Renten­ver­sicherung erwer­ben.

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Teil 3: Kinder — Ein Plus für die Rente

Kinder punk­ten auf dem Rentenkon­to. Denn wer Kinder erzieht, bekommt Punk­te und Zeit­en auf dem Rentenkon­to gut­geschrieben – bevorzugt leib­liche Müt­ter. Auf Antrag kön­nen auch Väter, Groß‑, Pflege‑, Adop­tiv- und Stiefel­tern prof­i­tieren. Unter Umstän­den erhal­ten sog­ar Selb­st­ständi­ge für Kinder­erziehung eine geset­zliche Rente.

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Teil 4: Rente für ehrenamtliche Pflege

Rund vier Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land brauchen Pflege. Die meis­ten wer­den zu Hause gepflegt, häu­fig unter­stützt von ambu­lanten Pflege­di­en­sten. Die Haupt­last der häus­lichen Pflege tra­gen vielfach Ange­hörige, vor allem Frauen, teils unter Verzicht auf eigenes Einkom­men. Courage gibt Hin­weise, wie Pflege zu mehr geset­zliche Rente beitra­gen kann.

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Teil 5: Selbst punkten- mit freiwilligen Beiträgen

Mit frei­willi­gen Zahlun­gen an die geset­zliche Renten­ver­sicherung lässt sich einiges erre­ichen: die spätere Rente erhöhen, Abschläge auf vorzeit­ige Rente aus­gle­ichen oder über­haupt einen Anspruch auf eine geset­zliche Rente erwer­ben. Die per­sön­liche Sit­u­a­tion entschei­det, was let­ztlich zum Tra­gen kommt. Courage erk­lärt die Möglichkeit­en.

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Teil 6: Wie hoch wird meine Rente sein?

Wie hoch die geset­zliche Rente aus­fällt, hängt von vie­len Fak­toren ab. Courage erk­lärt zunächst all­ge­mein das Sys­tem, nach dem sich Rente berech­net und beant­wortet Fra­gen. Welche Fak­toren lassen sich per­sön­lich bee­in­flussen und welche sind staatlich vorgegeben. Wie kön­nen Ver­sicherte die Höhe ihrer per­sön­lichen Rente abschätzen.

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Teil 7: Rentenfallen? Vermeiden!

Das Renten­sys­tem unter­schei­det nicht zwis­chen Män­nern und Frauen. Die Regeln sind für alle gle­ich. Jed­er Punkt, der für die Rente gesam­melt wurde, hat densel­ben Wert. Doch noch gelingt es Män­nern, oft mehr für die Rente zu punk­ten als Frauen. Das muss nicht so bleiben. Frauen kön­nen ihr Renten-Schick­sal in die Hand nehmen.

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Teil 8: Was heißt eigentlich „Rentenniveau“?

Sagt jemand „sink­endes Renten­niveau“, fol­gt fast immer die War­nung vor Alter­sar­mut. Dabei haben Renten­niveau und Alter­sar­mut rein gar nichts miteinan­der zu tun. Doch was sagt das Renten­niveau eigentlich über die Höhe mein­er per­sön­lichen Rente aus? Courage erläutert, was der Begriff wirk­lich bedeutet.

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Teil 9: Ist die Rente (noch) sicher?

Woher kommt eigentlich das Geld für unsere geset­zliche Rente? Wie funk­tion­iert das ganze Sys­tem? Kön­nen sich junge Leute noch auf „die Rente“ ver­lassen? Wie wird es um das Renten­sys­tem bestellt sein, wenn heute 20-Jährige eines Tages in Ruh­e­s­tand gehen? Dafür richtet Courage erst mal ein Blick auf gestern und heute.

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Teil 10: Was tun, wenn die eigene Rente nicht reicht?

„Die Rente“: Damit ist meist die geset­zliche Rente gemeint. 2018 wurde im Schnitt monatlich 902 Euro Alter­srente aus­gezahlt. Davon lässt sich nur in weni­gen Regio­nen Deutsch­lands leben. Die geset­zliche Rente ist im Ruh­e­s­tand meist die wichtig­ste Einkom­men­squelle – sollte aber nicht die einzige bleiben. Heutige Rent­ner­in­nen und Rent­ner machen vor, wie’s geht.

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Geld sparen

Geld spielt im täglichen Leben eine wichtige Rolle – und zwar mehr, als es eini­gen Men­schen lieb ist. Denn mit Geld wird nicht nur Pos­i­tives verknüpft, son­dern auch vieles, das als lästig emp­fun­den wird: Steuern, Gel­dan­lage und Vor­sorge. Dabei sind das genau die The­men, die wichtig sind – denn wer finanziell gut aufgestellt ist, hat im Alter weniger Sor­gen. Doch wie packt man seine Finanzen an?

Finanzielle Situation

Im ersten Schritt ist es wichtig, sich über seine finanzielle Sit­u­a­tion im Klaren zu wer­den. Wie hoch sind die Ein­nah­men, wie hoch sind die Aus­gaben? Über einen bes­timmten Zeitraum ein Haushalts­buch zu führen hil­ft dabei, einen guten Überblick über das eigene Kon­sumver­hal­ten zu erhal­ten. Und es eröffnet Spar­po­ten­tial. Häu­fig lässt sich im All­t­ag viel Geld sparen, indem man regelmäßige aber eigentlich unnötige Aus­gaben ver­mei­det. Wer einige Spar­regeln beachtet, dem wird es leicht fall­en, mehr Geld zurück zu leg­en. Auch Maß­nah­men wie frei­willig eine Steuer­erk­lärung zu machen, lohnt sich.

ETF-Sparpläne

Im näch­sten Schritt sollte ein Not­groschen angelegt wer­den – meis­tens 3–6 Net­to-Gehäl­ter für unge­plante Aus­gaben. Der Not­groschen gehört auf das Tages­geld­kon­to, damit er im Fall des Fall­es rasch ver­füg­bar ist. Ist der Not­groschen anges­part, geht es an den Ver­mö­gen­sauf­bau. Für Ein­steiger eignen sich ETF-Sparpläne. ETFs (Exchange Trad­ed Funds) sind Index­fonds, die einen vorgebe­nen Korb von Aktien und anderen Wert­pa­pieren abbildet – einen Index eben. ETFs haben einige Vorteile: Sie sind kostengün­stig und ein­fach zu ver­ste­hen.

Wichtig­ster Unter­schied zu einem Fonds ist das Fehlen eines Man­agers, der nach ver­schiede­nen Ansätzen (zum Beispiel Bot­tom-Up) sein Port­fo­lio zusam­menset­zt. Das ist der Grund, weshalb ETFs kostengün­stiger sind – allerd­ings kann bei Börsen­tur­bu­len­zen nicht aktiv gegen ges­teuert wer­den, wie es ein Fonds­man­ag­er eines aktiv gem­anagten Fonds könnte.Der Klas­sik­er der ETFs ist der MSCI World, der rund 1600 Aktien aus Indus­trien­atio­nen. Für ihn gibt es eine Rei­he von ETFs. Als Ergänzung wird häu­fig der MSCI Emerg­ing Mar­kets emp­fohlen, der Aktien aus Schwellen­län­dern abbildet. Bei­de Indizes zusam­men wer­den oft als Welt­port­fo­lio beze­ich­net. Bei der Auswahl des ETF ist es wichtig, auf einige weit­ere Punk­te zu acht­en: Das Anlagevol­u­men des ETF sollte min­destens 100 Mil­lio­nen Euro betra­gen. Anleger soll­ten zudem die Gebühren berück­sichti­gen und sich entschei­den, ob der ETF seine Erträge auss­chüt­tet oder rein­vestiert (the­sauri­eren­der ETF).

Die Rep­lika­tion­s­meth­ode – physisch oder syn­thetisch replizierend – ist eben­falls von Belang. Ist die Entschei­dung für einen ETF (oder auch einen Fonds) gefall­en, ste­ht die Frage im Raum, ob man sich für ein Einzel-Invest­ment oder einen Spar­plan entschei­den soll. Sparpläne haben den Vorteil, dass der Cost-Aver­age-Effekt zum Tra­gen kommt – also der Durch­schnittskosten­ef­fekt.

Vermögen streuen

Zudem lassen sich Sparpläne – je nach Depot-Anbi­eter – sehr gün­stig, oft sog­ar kosten­los, ein­richt­en. Langfristig ist es sin­nvoll, sein Ver­mö­gen noch weit­er zu streuen – auch über andere Anlageklassen hin­weg. Eine gute Port­fo­lioal­loka­tion macht das Port­fo­lio sta­bil­er. Anlei­hen und Rohstoffe – allen voran Gold – bieten gute Möglichkeit­en, das Depot abzu­sich­ern. Für erfahrene Anleger kom­men auch Strate­gien mit Derivat­en in Frage. Über Zer­ti­fikate – gegebe­nen­falls sog­ar gehe­belt – lässt sich das Depot beispiel­sweise absich­ern.

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