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Nachhaltig investieren: Für eine gesunde Welt

2021-09-06T08:30:04+02:005. September 2021|

In Ent­wick­lungs­län­dern ist der Zugang zu Medi­ka­men­ten und Impf­stof­fen oft stark ein­geschränkt. Der Trend zum nach­hal­ti­gen Inves­tie­ren könn­te das ändern. Durch ihn wer­den Phar­ma­kon­zer­ne auch in ärme­ren Regio­nen der Welt aktiv.

V0n Julia Gross und Lameck Nyagudi

Bis vor Kur­zem fand Dama­ris Ati­eno das nor­mal: den aufge­blähten Bauch, die Müdig­keit, das Blut im Urin ihrer Zwil­lin­ge. Nichts Außer­ge­wöhn­li­ches bei klei­nen Kin­dern auf der Insel Rusin­ga im afri­ka­ni­schen Lake Vic­to­ria, dem zweit­größ­ten Süß­was­ser­see der Welt. Die Mitarbeiter:innen des staat­li­chen kenia­ni­schen For­schungs­zen­trums ­KEMRI, die seit Mona­ten von Haus zu Haus gehen, ver­mu­ten jedoch, dass die Mäd­chen an Bil­har­zio­se lei­den. Jetzt möch­te Dama­ris mit Wini und Eli­sa­be­ta ins Kran­ken­haus. In der Nach­bar­schaft hat sie zuletzt immer wie­der gehört, dass KEMRI dort ein Medi­ka­ment gegen die para­si­ti­sche Wur­mer­kran­kung spe­zi­ell für Kin­der tes­tet – kos­ten­los für die Familien.

Kin­der wie Wini und Eli­sa­be­ta fie­len bis­lang bei der Bil­har­zio­se-Bekämp­fung durchs Ras­ter. Rund eine Vier­tel­mil­li­ar­de Men­schen in 78 Län­dern sind infi­ziert, aber die Behand­lung erreicht bei Wei­tem nicht jeden. Vie­le betrof­fe­ne Staa­ten haben Prä­ven­ti­ons­pro­gram­me in Schu­len ein­ge­rich­tet, bei denen ein­mal im Jahr das Medi­ka­ment Pra­zi­quan­tel aus­ge­ge­ben wird. Babys und Klein­kin­der wer­den jedoch nicht erfasst. Zudem wird ihre Behand­lung wegen der viel zu gro­ßen, schwer lös­li­chen und bit­ter schme­cken­den Tablet­ten nicht emp­foh­len. Fol­ge: Bei Jün­ge­ren kön­nen sich die Para­si­ten jah­re­lang unge­stört im Kör­per ausbreiten.

Nicht nur die Rendite zählt

Chro­ni­sche Bil­har­zio­se ver­ur­sacht lang­fris­tig Organ­schä­den, Leber- und Bla­sen­krebs und erhöht die Anfäl­lig­keit für eine Anste­ckung mit HIV. Kin­der erlei­den Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­run­gen und Lern­be­hin­de­run­gen. In tro­pi­schen Län­dern rich­tet Bil­har­zio­se nach Mala­ria den größ­ten wirt­schaft­li­chen Scha­den an.

Dass sich die Lage für Wini, Eli­sa­be­ta und künf­tig Mil­lio­nen wei­te­rer Klein­kin­der ändern kann, liegt dar­an, dass es eine Ver­bin­dung gibt zwi­schen der kar­gen Hüt­te auf Rusin­ga und dem Phar­ma­kon­zern Merck in Darm­stadt. Und dass Anleger:innen welt­weit in Merck-Akti­en investieren.

Denn vie­le die­ser Inves­to­ren wol­len heu­te nicht mehr nur Ren­di­te sehen, son­dern ach­ten auch auf die Nach­hal­tig­keit ihrer Anla­ge. Seit Jah­ren nimmt das Inter­esse an soge­nann­ten ESG-Invest­ments zu. Das Kür­zel steht für Envi­ron­men­tal, Social, Gover­nan­ce (Umwelt, Sozia­les, Unter­neh­mens­füh­rung). Aber bei vie­len Anle­ge­rin­nen und Anle­gern blei­ben Zwei­fel: Kann man mit der Wahl sei­ner Geld­an­la­ge wirk­lich einen posi­ti­ven Ein­fluss auf Mensch und Umwelt erzie­len? Oder ist das nur ein lee­res Marketingversprechen?

Im Gesund­heits­sek­tor gilt: Tat­säch­lich wird die Macht der Investor:innen zuse­hends sicht­bar. Vie­le Indi­zi­en zeu­gen vom Beginn eines Wan­dels, der auf den wach­sen­den Druck von Aktio­nä­rin­nen und Aktio­nä­ren zurück­zu­füh­ren ist. Phar­ma­kon­zer­ne wer­den des­halb nicht zu Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tio­nen. Im Gegen­teil: Es ent­ste­hen für sie dabei sogar neue öko­no­mi­sche Nischen.

Bei Merck begann das Umden­ken mit aus­ge­wach­se­nem Ärger. Im Vor­stand war man 2010 wenig erfreut über das schlech­te Abschnei­den beim Access to Medi­ci­ne Index. Der Report einer nie­der­län­di­schen Stif­tung beur­teilt, inwie­weit Phar­ma­fir­men den Zugang zu ihren Medi­ka­men­ten ermög­li­chen. Unter 20 glo­ba­len Kon­zer­nen lan­de­te Merck auf Rang 17. Nach die­ser pein­li­chen Plat­zie­rung fie­len Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge im Vor­stand auf frucht­ba­ren Boden. „Der Zugang ist dann zu einem wich­ti­gen The­ma gewor­den, für alle unse­re Medi­ka­men­te“, sagt Jut­ta Rein­hard-Rupp, Lei­te­rin des Merck Glo­bal ­Health Insti­tu­te. 2012 ver­zehn­fach­te der Kon­zern die Anzahl der Pra­zi­quan­tel-Tablet­ten, die an die WHO gespen­det wur­den, von 25 auf 250 Mil­lio­nen pro Jahr und stieß die Ent­wick­lung einer neu­en, für Babys und Klein­kin­der geeig­ne­ten For­mu­lie­rung an. Im Access to Medi­ci­ne Index stieg der Kon­zern dar­auf­hin in die Top 10 auf, zeit­wei­se bis auf Platz 4.

Gesellschaftlicher Impact

„Über die Jah­re ist das Glo­bal Health Insti­tute von ‚nice to have‘ zu einem wich­ti­gen Bau­stein der Fir­ma gewor­den, auch für die Fir­men­stra­te­gie“, sagt Rein­hard-­Rupp. „Es ist natür­lich ganz klar eine Repu­ta­ti­ons­sa­che, es hat einen gesell­schaft­li­chen Impact, der von Investor:innen immer mehr nach­ge­fragt wird. Aber Merck sieht die Akti­vi­tä­ten in Län­dern mit nied­ri­gem oder mitt­le­rem Ein­kom­men auch als Ein­tritts­pfor­te für ande­re Geschäftsaktivitäten.“

Cathe­ri­ne McCa­be, Ana­lys­tin im Nach­hal­tig­keits­team der Fonds­ge­sell­schaft BMO Glo­bal AM, bestä­tigt, dass die­ser Sin­nes­wan­del einen wach­sen­den Teil der Bran­che erfasst: „Bis vor nicht all­zu lan­ger Zeit wur­de der Zugang zu Medi­ka­men­ten in ers­ter Linie als phil­an­thro­pi­sche Akti­vi­tät betrach­tet. Es ist eine fun­da­men­ta­le Wen­de, dass die­ser Aspekt heu­te als Teil der Busi­ness­stra­te­gie gilt.“

Jetzt befin­det sich die neue Pra­zi­quan­tel-For­mu­lie­rung in der fina­len kli­ni­schen Test­pha­se. Im Som­mer sol­len die Stu­di­en in Elfen­bein­küs­te und Kenia been­det wer­den. Die neue, viel klei­ne­re, was­ser­lös­li­che und fruch­tig schme­cken­de Tablet­te, die auch klei­nen Kin­dern ver­ab­reicht wer­den kann, könn­te 2023 zuge­las­sen wer­den. Eini­ge Dut­zend Studienteilnehmer:innen feh­len dem ­KEMRI noch, einem von acht Merck-Part­nern, die das Pro­jekt als Kon­sor­ti­um betreiben.

Im Kran­ken­haus von Homa Bay, rund eine Auto­stun­de von Rusin­ga Island ent­fernt, ana­ly­sie­ren Mitarbeiter:innen daher stän­dig neue Stuhl- und Urin­pro­ben von Kin­dern auf die Eier der Bil­har­zio­se-Erre­ger. „Nah am See­ufer sind manch­mal bis zu 90 Pro­zent der Kin­der betrof­fen“, sagt Mau­rice Odie­re, Lei­ter der Ein­heit für ver­nach­läs­sig­te Tro­pen­krank­hei­ten am KEMRI. „Schon Babys kön­nen die mikro­sko­pisch klei­nen Wür­mer in sich tra­gen, weil ihre Müt­ter sie in eine Schüs­sel mit Was­ser set­zen, wäh­rend sie am Ufer Wäsche oder Geschirr waschen.“

Fil­triert oder ange­färbt, las­sen sich die Eier unter dem Mikro­skop ent­de­cken, eine müh­se­li­ge und zeit­auf­wen­di­ge Arbeit. Auch hier gibt es neue Ideen: Odie­re will ein Sys­tem aus­pro­bie­ren, das mit künst­li­cher Intel­li­genz Mikro­skop­bil­der aus­wer­tet; der Phar­ma­rie­se John­son & John­son hat es ent­wi­ckelt. Merck forscht an einem Schnell­test, der die Krank­heit anhand weni­ger Trop­fen Blut oder Spei­chel zuver­läs­sig dia­gnos­ti­zie­ren soll.

Forschung zahlt sich aus

Dass hier für eine ver­nach­läs­sig­te Tro­pen­krank­heit ohne Aus­sicht auf Mil­lio­nen­ein­nah­men Neu­es ent­wi­ckelt wird, erfreut aber nicht nur Nach­hal­tig­keits-Ana­lys­tin­nenen und Ran­king-Erstel­ler. Zuletzt hat die Coro­na-Pan­de­mie über­deut­lich gezeigt, dass sich der­ar­ti­ges Enga­ge­ment in Form von Erkennt­nis­ge­winn, Kon­tak­ten und Tech­no­lo­gie­fort­schritt für Unter­neh­men wie Investor:innen aus­zah­len kann. So wären die Covid-Impf­stoff­kan­di­da­ten von Bio­n­tech, Cur­e­vac, Astra­ze­ne­ca und John­son & John­son mit ziem­li­cher Sicher­heit nie­mals so schnell zur Ver­fü­gung gestan­den, wenn die­se Unter­neh­men nicht über Jah­re hin­weg an „unlu­kra­ti­ven“ Krank­hei­ten geforscht hät­ten. Bio­n­tech und Cur­e­vac betrei­ben Ent­wick­lungs­pro­gram­me gegen Infek­ti­ons­krank­hei­ten mit der Bill & Melin­da Gates Foun­da­ti­on, Astra­ze­ne­cas Part­ner an der Uni Oxford hat­ten zuvor am mit SARS-CoV‑2 ver­wand­ten MERS-­Vi­rus geforscht. John­son & John­sons Coro­na-Impf­stoff basiert auf der Tech­no­lo­gie der Ebo­la-Vak­zi­ne des Konzerns.

Die erwar­te­ten Umsät­ze sor­gen für eine Neu­be­wer­tung von Impf­stoff­tech­no­lo­gien. So ist Vac­ci­tech, die aus der Uni Oxford aus­ge­grün­de­te Fir­ma hin­ter dem Astra­ze­ne­ca-Impf­stoff, beim Bör­sen­gang an der Nasdaq gera­de mit über 600 Mil­lio­nen Dol­lar bewer­tet wor­den. Val­ne­va, eine fran­zö­si­sche Impf­stoff­fir­ma mit Fokus auf Tro­pen­krank­hei­ten und einem Covid-Impf­stoff­kan­di­da­ten, hat ihren Akti­en­kurs in zwölf Mona­ten mehr als vervierfacht.

Der Druck von nach­hal­tig ori­en­tier­ten Inves­to­ren zeigt sich nicht nur an Pro­jek­ten wie dem von Merck. Der Schwei­zer Phar­ma­rie­se Novar­tis hat sich 2020 mit einem „Social Bond“ Geld am Kapi­tal­markt besorgt. Dabei muss der Kon­zern Anleger:innen höhe­re Zin­sen zah­len, wenn er es nicht schafft, sei­ne Medi­ka­men­te erheb­lich mehr Pati­en­ten in armen Län­dern zugäng­lich zu machen. Das US-Unter­neh­men Pfi­zer kün­dig­te im Febru­ar die Belie­fe­rung von 70 Ent­wick­lungs­län­dern mit Krebs­me­di­ka­men­ten an. Ins­ge­samt sieht Kris­ti­na Rüter, Glo­bal Head of ESG Metho­do­lo­gy bei der Nach­hal­tig­keits-Ra­­ting­agen­tur ISS ESG, trotz vie­ler Kri­tik­punk­te ste­ti­ge Ver­bes­se­run­gen in der Bran­che: „Erfreu­lich ist vor allem die Wei­ter­ent­wick­lung von ein­zelnen Cha­ri­ty-Pro­jek­ten zu lang­fris­tig ange­leg­ten Kon­zep­ten, bei denen es wirk­lich dar­um geht, die Bedürf­nis­se von bestimm­ten Län­dern und Märk­ten in einer Art und Wei­se zu berück­sich­ti­gen, die auch aus Geschäfts­per­spek­ti­ve Sinn macht.“

Die Ent­wick­lung wird sich in den kom­men­den Jah­ren noch beschleu­ni­gen. Auf Investor:innenseite nimmt das The­ma Impact gera­de erst rich­tig Fahrt auf. Gemeint ist die posi­ti­ve Wir­kung, die Unter­neh­mens­ak­ti­vi­tä­ten erzie­len, etwa ihr Bei­trag zum Errei­chen der 17 Nach­hal­tig­keits­zie­le der Ver­ein­ten Natio­nen. Aktu­ell ruft die bri­ti­sche Fonds­ge­sell­schaft Schro­ders das Zeit­al­ter der „Ver­mö­gens­ver­wal­tung 3.0“ aus, ein Drei­klang aus Risi­ko, Ren­di­te und Impact. Die Über­zeu­gung der Geld­pro­fis: Der Impact eines Unter­neh­mens beein­flusst sei­ne künf­ti­ge Profitabilität.

Unter­des­sen den­ken Mau­rice Odie­re in Kenia und Jut­ta Rein­hard-Rupp von Merck schon an die nächs­ten Schrit­te. Gera­de star­tet der Tech­no­lo­gie­trans­fer an ein Unter­neh­men in Nai­ro­bi, das die neu­en Tablet­ten her­stel­len soll, wenn es mit der Zulas­sung klappt. In Kenia könn­ten Klein­kin­der sie dann bei Impf­ter­mi­nen oder im Kin­der­gar­ten erhal­ten. Schon Winis und Eli­sa­be­tas neu­ge­bo­re­nes Geschwis­ter­chen wird davon womög­lich profitieren.

Investieren  in nachhaltige Healthcare-Fonds

BB Ada­mant Sus­tainab­le Healthcare

Zwei renom­mier­te Spe­zia­lis­ten, die auf den Gesund­heits­sek­tor spe­zia­li­sier­te Fonds­bou­tique BB Ada­mant und die Nach­hal­tig­keits-Rating­agen­tur Sus­taina­ly­tics, arbei­ten bei die­sem Akti­en­fonds (ISIN: LU 181 958 626 1) zusam­men. Inves­tiert wird in ein mit 40 Titeln recht kon­zen­trier­tes Port­fo­lio, mit dem neben Arz­nei­mit­tel­her­stel­lern auch die ‑Berei­che Medi­zin­tech­nik und Gesund­heits­dienst­leis­tun­gen abge­deckt werden.

NN (L) Health Care P Cap $

Anbie­ter des Akti­en­fonds (LU 011 920 900 4) ist der nie­der­län­di­sche Ver­mö­gens­ver­wal­ter NN Invest­ment Part­ners. Er hat sich kom­plett dem ver­ant­wor­tungs­vol­len Inves­tie­ren ver­schrie­ben und ver­folgt einen akti­ven Enga­ge­ment-Ansatz. Das bedeu­tet: Die Gesell­schaft tritt in akti­ven Dia­log mit den Fir­men, in die sie inves­tiert, um Fort­schrit­te in Sachen Nach­hal­tig­keit zu erreichen.

Bail­lie Gif­ford World­wi­de Posi­ti­ve Chan­ge Fund

Natür­lich lässt sich der Impact-Ansatz, bei dem das Invest­ment nicht nur Ren­di­te, son­dern auch eine posi­ti­ve Wir­kung auf Gesell­schaft und Umwelt lie­fern soll, auf alle Bran­chen anwen­den. Das tun die Mana­ger die­ses Akti­en­fonds (IE 00B K5T W94 1). Auf den Gesund­heits­sek­tor ent­fal­len aktu­ell immer­hin rund 28 Pro­zent des Portfolios.

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