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Kursrutsch bei China-Aktien- Nicht erst seit Evergrande 

2021-09-24T09:23:18+02:0024. September 2021|

Nicht erst seit der dro­hen­den Zah­lungs­un­fä­hig­keit des chi­ne­si­schen Immo­bi­li­en-Kon­zerns Ever­gran­de fal­len die chi­ne­si­schen Akti­en. Seit dem Som­mer regu­liert die Regie­rung die Tech-Gigan­ten, den Bil­dungs­sek­tor, den Gaming-Markt. Wie das wei­ter­geht, ist offen. Investor:innen haben die Flucht aus dem Markt angetreten. 

Von Ant­je Erhard

Droht der Zah­lungs­aus­fall von Chi­nas zweit­größ­tem Bau­kon­zern Ever­gran­de? Und wenn ja mit wel­chen Fol­gen? Die­se Fra­gen schick­te in die­sen Tagen die Bör­sen welt­weit in tief­ro­te Gefil­de. Die Finanz­welt befürch­te­te sogleich – gerecht­fer­tigt oder nicht – ein zwei­tes Leh­man, eine zwei­te Ket­ten­re­ak­ti­on der Finanz­märk­te welt­weit. Schwar­ze Erin­ne­run­gen an eine Zeit, deren Fol­gen bis heu­te an den Finanz­märk­ten spür­bar sind.  

Was bis­her geschah: Seit Wochen ist bekannt, dass der chi­ne­si­sche Immo­bi­li­en-Kon­zern Ever­gran­de mit 300 Mrd. US-Dol­lar ver­schul­det ist. Das ist fast so viel wie die Staats­schul­den von Grie­chen­land. Mit­te Sep­tem­ber wuchs nun die Sor­ge, dass Ever­gran­de fäl­li­ge Kre­dit­ra­ten und Anlei­hen nicht pünkt­lich bedie­nen kann. Die Aktie brach inner­halb eines Monats um knapp 50 Pro­zent ein. Und zog die glo­ba­len Akti­en­märk­te mit sich. Inzwi­schen mel­de­te das Unter­neh­men, das fäl­li­ge Anlei­hen im Sep­tem­ber pünkt­lich bedient wer­den. Ein Kurs­plus von mehr als 30 Pro­zent folg­te. 

Ist die Kuh damit vom Eis? Auch wenn der Ver­gleich mit Leh­man aus dem Jahr 2008 hinkt, weil der chi­ne­si­sche Immo­bi­li­en­markt rela­tiv abge­schot­tet ist vom Rest der Welt. Ein Schei­tern von Ever­gran­de hät­te Fol­gen für Zulie­fe­rer und Arbeits­plät­ze. Die Ver­un­si­che­rung lie­ße sich an den Bör­sen­kur­sen erneut able­sen. Womög­lich sän­ke die Wirt­schafts­leis­tung kurz­zei­tig. Noch ist eine gesam­te Lösung nicht in Sicht, das Unter­neh­men nicht über den Berg. 

Wer das Problem verstehen will, muss wissen, wie China tickt

Nach Ana­lys­ten-Schät­zun­gen macht der chi­ne­si­sche Immo­bi­li­en-Markt der­zeit rund ein Drit­tel der Wirt­schafts­leis­tung aus. Es ist einer der Boom-Märk­te des Lan­des. Denn in Chi­na ist eine eige­ne Woh­nung ein extrem hohes Gut. Schon jun­ge Men­schen kau­fen eine eige­ne Woh­nung, kaum dass sie eige­nes Geld ver­die­nen. Ein ver­ständ­li­cher Wunsch, denn gera­de in den Bal­lungs­ge­bie­ten und Groß­städ­ten ist Wohn­raum begrenzt. Doch Woh­nun­gen sind damit auch teu­er, der Markt ist in vie­len Regio­nen über­hitzt. Denn eine Immo­bi­lie kann 40 Jah­res­ge­häl­ter kos­ten. Eigen­ka­pi­tal ist bis zu 70 Pro­zent fäl­lig. Mit Unter­stüt­zung von Bank­kre­dit und/oder Eltern ist das Geld auf­ge­bracht, sind die hohen Anzah­lun­gen geleis­tet. 1,5 Mil­lio­nen Chines:innen haben bei Ever­gran­de ange­zahlt für ihren Traum vom Woh­nen. Für Woh­nun­gen, die es noch gar nicht gibt und viel­leicht nie geben wird.  

 Wird die Regulierung der Immobilien-Branche verschärft? 

„Die Anle­ger hal­ten es für unwahr­schein­lich, dass die Regie­rung ein­grei­fen wird, um das Risi­ko ein­zu­däm­men und ein Über­grei­fen auf die gesam­te Lie­fer­ket­te zu ver­hin­dern“, sagt Yun Bai, Head of Fac­tor Inves­ting Rese­arch bei Von­to­bel. „Die Regie­rung könn­te jedoch wei­te­re Schrit­te unter­neh­men, um die Regu­lie­rung der Immo­bi­li­en­bran­che zu ver­schär­fen und die not­lei­den­den Kre­di­te ord­nungs­ge­mäß umzu­struk­tu­rie­ren oder sogar eini­ge mar­gi­na­le Akteu­re in die­sem Markt schei­tern zu las­sen. Dies könn­te zu einer kurz­fris­ti­gen Markt­vo­la­ti­li­tät füh­ren.“ 

Doch wel­che Fol­gen kann Ever­gran­de welt­weit haben? Die Immobilienkäufer:innen in Chi­na sind nicht über­schul­det, weil die Bank­prü­fun­gen streng sind und jede Fami­lie nur zwei Woh­nun­gen maxi­mal kau­fen darf. Wäh­rend die Sub­prime-Kri­se in den USA dadurch aus­ge­löst wor­den war, dass Käufer:innen auch mit gerin­ger Boni­tät und ohne Eigen­ka­pi­tal viel zu hohe Kre­di­te auf­neh­men konn­ten. Inter­na­tio­na­le Gläubiger:innen scheint es kaum zu geben. „Bei den Gläu­bi­gern von Ever­gran­de han­delt es sich haupt­säch­lich um loka­le chi­ne­si­sche Ban­ken, von denen die meis­ten über ein gutes Maß an Risi­ko­puf­fer ver­fü­gen. Für inter­na­tio­na­le Inves­to­ren ist das Enga­ge­ment auf dem chi­ne­si­schen Markt immer noch sehr begrenzt. Der­zeit herrscht am Markt der Kon­sens, dass das Risi­ko von Ever­gran­de eher auf Chi­na beschränkt ist und nur sehr gerin­ge Aus­wir­kun­gen auf den glo­ba­len Finanz­markt haben könn­te.“ 

So beru­hig­ten sich die Märk­te wie­der, blie­ben aber in Hab-Acht-Stel­lung. Dabei hat­te das Jahr viel­ver­spre­chend ange­fan­gen. Welt­weit zogen die Akti­en­kur­se in die­sem Jahr an – trotz Infla­ti­on, Zins­sor­gen und Del­ta-Vari­an­te. Allein der DAX hat in die­sem Jahr drei 1.000 Punk­te-Mar­ken über­wun­den: 14.000, 15.000 und zeit­wei­se 16.000 Punk­te. Zwi­schen New York und Tokyo, Stock­holm und Frank­furt, Oslo und Syd­ney stie­gen die Kur­se in der Mehr­heit suk­zes­si­ve. Anders in Chi­na: der Hang Seng Chi­na Enter­pri­ses Index und der CSI 300 notie­ren 2021 tief­rot, der Shang­hai Com­po­si­te ist seit dem Jah­res­auf­takt knapp grün. 

Regulierung im Bildungssektor, bei Techwerten und der Gaming-Branche 

Dabei lie­fen die Kur­se auch in Chi­na zu Jah­res­be­ginn noch gut. Chi­na kam schnell aus der Coro­na-Kri­se raus, die Wirt­schaft zog an, der Opti­mis­mus wuchs. Bis die Regie­rung ein­zel­ne Bran­chen streng regu­lier­te. Offi­zi­ell woll­te das Reich der Mit­te die Kor­rup­ti­on bekämp­fen und Daten­si­cher­heit gewähr­leis­ten. Doch auch die Grö­ße ein­zel­ner Unter­neh­men bzw. ihre Mono­pol-Stel­lung soll geän­dert wer­den, mehr Wett­be­werb zuge­las­sen wer­den. Die Fol­ge: Ein Ver­bot von Bör­sen­gän­gen chi­ne­si­scher Unter­neh­men, die über sen­si­ble Daten ver­fü­gen, in den USA steht im Raum. Damit die­se Daten nicht in frem­de Hän­de gelan­gen. Ali­b­a­ba muss­te in letz­ter Minu­te den Bör­sen­gang sei­nes Finanz­dienst­leis­ters Ant Group absa­gen. Der E‑Com­mer­ce-Kon­zern soll sei­ne Händ­ler ange­hal­ten haben, nur über die Ali­b­a­ba-Platt­form zu ver­kau­fen. In der Fol­ge wur­de der Bör­sen­gang Ali­b­a­bas Finanz-Dienst­leis­ter Ant Group im letz­ten Moment abge­sagt. Ali­b­a­ba zahl­te 2,3 Mrd. US-Dol­lar Buß­geld. Die Aktie brach ein. Online-Dienst­leis­ter wie Ali­b­a­ba oder Ten­cent sol­len nun gegen­sei­ti­ge Ver­lin­kun­gen zulas­sen müs­sen.  

Auch ande­re Bran­chen wur­den mit neu­en Regeln kon­fron­tiert. Die Gaming-Bran­che darf Jugend­li­chen nur noch stun­den­wei­se und am Wochen­en­de Zugang zu Spie­len gewäh­ren. Außer­dem wur­de der Bil­dungs­sek­tor regu­liert: Nach­hil­fe-Insti­tu­te dür­fen fort­an kei­nen Gewinn mehr machen und Schüler:innen nicht mehr am Wochen­en­de unter­rich­ten. Was das bedeu­tet? 

Ich erin­ne­re mich gut an eine mei­ner Dreh­rei­sen in Chi­na vor gut zehn Jah­ren. Wir fuh­ren in die Mil­li­ar­den-Stadt Tian­jin, rund 100 Kilo­me­ter süd­öst­lich von Bei­jing. Wir dreh­ten bei einer Por­zel­lan-Male­rin der bekann­ten Manu­fak­tur zu Hau­se. Wir hat­ten vie­le Fra­gen zum Leben der Fami­li­en in Chi­na, zur wach­sen­den Mit­tel­schicht, zu ihrem All­tag, ihren Sor­gen und Ansich­ten. Wir ver­ab­re­de­ten uns für den Abend. Dann sei auch ihre Toch­ter, damals ca. 12 Jah­re alt, da. Die kom­me erst spät aus der Schu­le und brau­che dann noch min­des­tens 1,5 Stun­den für Haus­auf­ga­ben. Täg­lich. Außer­dem ging sie zur „Nach­hil­fe“ zu einem der pri­va­ten Bil­dungs­in­sti­tu­te.  

China: Ein Kind – alle Hoffnungen 

Sie war das ein­zi­ge Kind der Fami­lie – wie soll­te es auch anders sein mit einer Ein-Kind-Poli­tik. Und auf genau die­sem einen Kind ruhen die gan­zen Hoff­nun­gen: Hoff­nun­gen auf ein gutes Leben im auf­stre­ben­den Chi­na. Hoff­nun­gen auf Kar­rie­re und Erfolg. Und das alles in einem unglaub­lich har­ten Wett­be­werb: Die Kon­kur­renz ist groß. Nur die Bes­ten schaf­fen „es“. Und so ist es für die so genann­te Mit­tel­schicht nor­mal, die Kin­der best­mög­lich aus­zu­bil­den als Basis für all ihre Zie­le: Sie ein Instru­ment spie­len zu las­sen, zum Sport zu schi­cken und Best­no­ten durch viel Ler­nen und eben viel „Nach­hil­fe“ über Jah­re zu errei­chen. Wir frag­ten die Toch­ter, wann sie Freund:innen tref­fe und Frei­zeit habe: Manch­mal sonn­tags. 

Selbst die bes­ten Schüler:innen gehen in sol­che pri­va­te Nach­hil­fe-Insti­tu­te, um noch bes­ser zu wer­den. Es ist ein Mil­li­ar­den-Geschäft in Chi­na, weil jede Fami­lie, die es sich leis­ten kann, ihr Kind dort wei­ter­bil­det. Ein Jah­res­kurs soll bis zu 50.000 US-Dol­lar kos­ten. Die Akti­en­kur­se von New Ori­en­tal Edu­ca­ti­on oder TAL waren in den letz­ten Jah­ren regel­rech­te Selbst­läu­fer. Bis die Regu­lie­rung ein­setz­te und sie zu Pen­ny­stocks mach­te. Wie es künf­tig wei­ter­geht, ist bis dato offen. 

Wie schafft China den Spagat zwischen Wachstum und Rechtsrahmen? 

Die Fol­ge der stren­ge­ren Kon­trol­len gera­de für die Kon­zer­ne, die stark gewach­sen sind: Ver­un­si­cher­te Investor:innen, die sich aus dem Markt zurück­zie­hen. Befürch­ten, dass auch ande­re Bran­chen neue Regu­la­ri­en erfah­ren wer­den. War­ten ab, wie es Bei­jing schafft, wirt­schaft­li­che Dyna­mik zu för­dern und gleich­zei­tig einen prak­ti­ka­blen recht­li­chen Rah­men zu schaf­fen. Doch es ist schwer, die­se Ent­wick­lun­gen ein­zu­schät­zen. Und wie will Chi­na das Ver­trau­en der Investor:innen zurück­ge­win­nen? 

„Die Inter­net­dienst­leis­ter waren die schnell wach­sen­den Unter­neh­men, die eine hohe Gewinn­span­ne erziel­ten. Die neu­en Vor­schrif­ten wer­den sich sicher­lich nega­tiv auf die kurz­fris­ti­gen Gewinn­aus­sich­ten die­ser Unter­neh­men aus­wir­ken. Ande­rer­seits könn­te dies die­se Sek­to­ren lang­fris­tig dazu ermu­ti­gen, sich an neue Geschäfts­mo­del­le anzu­pas­sen und neue Tech­no­lo­gien zur Ver­bes­se­rung der Effi­zi­enz und für nach­hal­ti­ges Wachs­tum zu inte­grie­ren.  Wenn die chi­ne­si­sche Regie­rung den chi­ne­si­schen Finanz­markt wei­ter öff­net, wird sich die Trans­pa­renz für inter­na­tio­na­le Inves­to­ren und die Inte­gra­ti­on in die inter­na­tio­na­len Märk­te mit der Zeit ver­bes­sern,“ sagt Yun Bai. 

Chinesische Aktien wieder kaufen? 

Aber wie soll das aus­se­hen? Und wie geht es jetzt bei Ever­gran­de wei­ter? Mit trans­pa­ren­ten Regeln und mehr Wett­be­werb könn­te sich chi­ne­si­sche Akti­en künf­tig wie­der erho­len, sagt Yun Bai: „Kurz­fris­tig wird die hohe Vola­ti­li­tät anhal­ten. Seit Anfang Juli sind The­men, die mit Chi­na zu tun haben, immer wie­der in den Schlag­zei­len, und die Unsi­cher­heit am Markt ist ziem­lich groß. In der Zwi­schen­zeit sind die chi­ne­si­schen Akti­en nach dem Aus­ver­kauf sehr attrak­tiv bewer­tet. Auch die Markt­stim­mung ist weit­ge­hend geteilt. Lang­fris­tig bleibt der Markt sehr attrak­tiv, da Chi­na ein schnell wach­sen­des Land ist und sein Bin­nen­markt groß und viel­fäl­tig ist.“    

Chi­ne­si­sche Akti­en zu kau­fen, ist nicht ganz ein­fach: Am ein­fachs­ten funk­tio­niert es, Ein­zel­ak­ti­en über so genann­te ADRs an der Bör­se in New York zu han­deln. Dort sind vie­le chi­ne­si­sche Kon­zer­ne zweit­no­tiert.  

Grund­sätz­lich gibt es in Chi­na A‑Aktien, B- und H‑Aktien.  Die A‑Aktien notie­ren in Ren­min­bi. Sie waren frü­her chi­ne­si­schen Investor:innen vor­be­hal­ten. Seit 2002 sind sie auch für aus­län­di­sche Anleger:innen han­del­bar. Wer die­se Akti­en han­deln möch­te, braucht ein eige­nes Kon­to bei einem chi­ne­si­schen Bro­ker. 

B‑Shares, die in Shen­zen und Shang­hai gehan­delt wer­den, sind aus­län­di­schen Anleger:innern vor­be­hal­ten. Han­dels­wäh­rung ist hier der US-Dol­lar. 

Vie­le chi­ne­si­sche Unter­neh­men des Fest­lan­des sind auch an der Bör­se in Hong­kong gelis­tet. Die H‑Aktien dort sind für in- und aus­län­di­sche Investor:innen gut han­del­bar. Das ers­te chi­ne­si­sche Unter­neh­men, das in Hong­kong gehan­delt wor­den war, war übri­gens die Tsingtao Braue­rei. 

Die wichtigsten chinesischen Aktien

Die wich­tigs­ten Fest­land-Akti­en sind im Hans Seng Chi­na Enter­pri­ses Index zusam­men­ge­fasst, unter ande­rem die so genann­ten Red Chips. Das sind die 480 Titel aus dem Hang Seng Com­po­si­te Index. Die 300 größ­ten Unter­neh­men in Chi­na sind im CSI 300 und wer­den u.a. an der Bör­se in Shang­hai gehan­delt. Der Shang­hai Com­po­si­te beinhal­tet 1.500 Akti­en der Bör­se in Shang­hai. Der Hang Seng mit 50 Akti­en ist der füh­ren­de Index Hong­kongs und einer der wich­tigs­ten der gesam­ten asia­ti­schen Regi­on.  

Außer­dem han­del­bar sind der MSCI Chi­na mit gut 700 Titeln, der FTSE Chi­na, der mehr als 900 Akti­en umfasst, der FTSE Chi­na 50 mit den größ­ten und liqui­des­ten in Hong­kong gelis­te­ten Akti­en oder der S&P 500 Chi­na mit 500 Titeln aller Seg­men­te. Auf die­se gibt es ETFs. Die größ­ten Chi­na-ETFs sind der iSha­res MSCI Chi­na A (ISIN: IE00BQT3WG13) und der Xtra­ckers MSCI Chi­na mit der ISIN LU0514695690. 

Für Chi­na spricht, dass die Wirt­schaft auch wei­ter­hin stark wächst, dass die Mit­tel­schicht immer brei­ter und kauf­kräf­ti­ger wird. Exper­ten rech­nen damit, dass zu ihr künf­tig mehr als 500 Mil­lio­nen Chines:innen gehö­ren wer­den – mehr als die gesam­te US-Bevöl­ke­rung. Das Risi­ko wei­te­rer Regu­lie­run­gen und Ver­bo­te ist aller­dings mit im Depot.  

 

 

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