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  • Die Jobmatch.me-Gründer Yesica Ríos und Daniel Stancke, ©JOBMATCH.ME

Jobsuche zum Jahresanfang? Deshalb läuft es für Arbeitssuchende im Frühling besser

2023-01-25T16:40:44+01:0025. Januar 2023|

Bei der Job­su­che tref­fen im Janu­ar vie­le inter­es­sier­te Arbeitnehmer:innen auf weni­ge freie Stel­len. Wie das trotz Fach­kräf­te­man­gel sein kann und wes­halb es im Früh­jahr schon wie­der ganz anders aus­se­hen kann, zeigt eine Erhe­bung der Matching-Platt­form Jobmatch.me.  

Gera­de zum Jah­res­auf­takt machen sich die Men­schen ver­stärkt auf die Suche nach neu­en Jobs. Schließ­lich gilt der Jah­res­start als die per­fek­te Zeit für Neuanfänge und gute Vorsätze. Doch eher weni­ger Unter­neh­men sind in die­sen Mona­ten aktiv auf der Suche. Das wis­sen die Gründer der Matching-Platt­form Jobmatch.me, Yesi­ca Ríos und Dani­el Stancke aus Ham­burg. Auf der Platt­form sind 365.000 gewerb­li­che Fachkräfte regis­triert und 1.500 Arbeit­ge­ber aus Logis­tik, Gas­tro­no­mie und Ser­vice sowie Pfle­ge aktiv. Monat­lich kommt es zu rund 17.000 Matches. Doch in den ers­ten Wochen des Jah­res gehen die Aktivität von Job­su­chen­den und Unter­neh­men stark aus­ein­an­der. Im Jah­res­durch­schnitt steigt die Anzahl der inter­es­sier­ten, suchen­den Fachkräfte um 20 Pro­zent an. Die Arbeit­ge­ber­sei­te ver­zeich­net mit einem Rück­gang von 33 Pro­zent eine deut­lich gerin­ge­re Akti­vi­tät. 

„Ab dem 1. Januar im Vollgasmodus “ 

„Vie­le Fachkräfte sind ab dem 1. Janu­ar im Voll­gas­mo­dus, während die Arbeit­ge­ber noch im Win­ter­schlaf ver­har­ren oder mit der Pla­nung und sich selbst beschäftigt sind“, erklärt die Grün­de­rin Yesi­ca Ríos. Unter­neh­men, die sich auf die­sen Umstand ein­stel­len und gleich ab Janu­ar für die Job­su­chen­den da sind, haben des­halb die Nase vorn – gera­de in Zei­ten von mas­si­vem Man­gel an Fach­kräf­ten. 

Der Arbeits­markt hat sich von einem Arbeit­ge­ber- in einen Arbeit­neh­mer­markt gewan­delt. Die­ses Wis­sen sei auch in vie­len Berei­chen ange­kom­men. „Doch die Erkennt­nis wird nicht immer umge­setzt“, so Jobmatch.me-CEO Dani­el Stancke. „Wir wis­sen, dass die neu­en Arbeitsmarktverhältnisse frus­trie­rend und her­aus­for­dernd sein können. Aber als Unter­neh­men muss ich mich dem stel­len, um mich im Wett­be­werb zu behaup­ten.“ Wie das gelingt, weiß Yesi­ca Ríos: „Das Ziel im Auge haben, posi­ti­ve Ergeb­nis­se for­mu­lie­ren und dann los­le­gen.“ Extra­mo­ti­va­ti­on kom­me dann durch schnel­le Ergeb­nis­se. Mit der Matching-Platt­form gebe es im Schnitt drei- bis vier­mal mehr inter­es­sier­te Kon­tak­te als bei klas­si­schen Stel­len­por­ta­len und ers­te Inter­es­sen­ten in der Regel inner­halb von 24 Stun­den. Bei mehr als 60 Pro­zent der Interessent:innen kom­me es zum Gespräch. 

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