Geld2020-02-10T13:46:08+01:00

Teil 2: Geld für Eltern

Alle, die ein Kind in seinen ersten Leben­s­jahren betreuen, kön­nen unter Umstän­den Eltern­geld erhal­ten: Müt­ter und Väter; Ver­wandte, die ein Kind großziehen; Adop­tivel­tern, die ein Kind unter acht Jahren in ihren Haushalt aufgenom­men haben, und „Patch­work-Eltern“. Eltern­geld gibt es unab­hängig davon, ob Eltern ihr Kind gemein­sam, getren­nt oder allein erziehen. Courage klärt, wer was bekommt und wo die Leis­tung zu beantra­gen ist.

„Frauen haben das Talent, Expertin zu jedem Thema zu werden“

Katha­ri­na Brun­sendorf rief gemein­sam mit Kol­legin­nen bei der Comdi­rect Bank die Ini­tia­tive finanz-heldin­nen ins Leben. Kür­zlich veröf­fentlichte sie zusam­men mit der Wirtschaft­sjour­nal­istin Jes­si­ca Schwarz­er einen Finanz­plan­er zum Aus­füllen, an dessen Ende der Wert­pa­pierkauf ste­ht. Im Inter­view ver­rät sie, warum klas­sis­che Bankber­atung den­noch nicht aus­ge­di­ent hat und was ihr selb­st beim The­ma Finanzen geholfen hat.

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Kurzfristiges Geld: horten oder anlegen?

Rück­la­gen sind wichtig und in Unmen­gen auf deutschen Kon­ten vorhan­den. Zin­sen gibt es keine, im Gegen­teil, die kurzfristige Ren­dite ist neg­a­tiv. Spar­buch, Kopfkissen oder Sparschwein sind schon länger tabu, aber auch auf Tages­geld­kon­ten schwindet die Rück­lage schnell. Es sei denn, Sie nutzen ein Neukun­de­nange­bot. Die Infla­tion nagt am Ertrag, auch wenn der Anlage­be­trag nom­i­nal noch zu sehen ist. Was tun? Finanz­bilderin Renate Kewenig berät zum The­ma Gel­dan­lage.

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Beate Sander — Nachruf auf eine besondere Frau

Die Börsen­mil­lionärin Beate Sander ist gestor­ben. Als Investorin, aber auch als Men­sch hat sie viele Frauen beein­druckt: Sie hat gezeigt, dass es niemals zu spät ist, Neues zu ler­nen, dass Mut sich auszahlt und dass Wis­sen Früchte trägt, wenn man es teilt. Ein Rück­blick auf das Leben ein­er bemerkenswerten Frau, die durch ihren Ehrgeiz, ihre Hart­näck­igkeit und ihre Lei­den­schaft beein­druckt hat.

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Teil 1: Geld für Mütter

Vor und nach der Geburt eines Kindes gibt es Mut­ter­schaft­sleis­tun­gen. Was (wer­den­den) Müt­tern zuste­ht, hängt davon ab, wie sie kranken­ver­sichert sind und in welchem Arbeitsver­hält­nis sie ste­hen. Die meis­ten Leis­tun­gen sind eigens zu beantra­gen. Wo, wann, was, wie viel gibt es? Diese Fra­gen klärt Courage – im Überblick und im Detail im ersten Teil unser­er neuen Serie Fam­i­lie und Finanzen.

Der finanzielle Check-up

Bil­lio­nen Euro liegen hierzu­lande auf kaum verzin­sten Kon­ten. Etliche Men­schen sind nicht aus­re­ichend gegen Risiken abgesichert und viele wis­sen nicht, was ihnen im Alter bleibt. Es gibt also viele Gründe für eine Finanzber­atung. Aus­gaben, Ver­di­enst, Kon­ten, Depots, Ver­sicherun­gen, die Woh­nung, beru­fliche Pläne und kost­spielige Hob­bys unter­liegen dem finanziellen Check-up. Nach der Analyse erfahren Kun­den, wie sie ihre Zukun­ft finanziell am besten sich­ern.

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Teil 12: Wie komme ich wieder an mein Geld?

Wer an der Börse aktiv ist, will mit seinen Deals Geld machen. Doch was hoch steigt, kann tief fall­en. Und oft kom­men Kursrück­gänge aus heit­erem Him­mel. Erst wenn Aktien, Fond­san­teile, Zer­ti­fikate und Co zu höheren Kursen wieder veräußert wur­den, ist der Gewinn sich­er. Welche Möglichkeit­en es hier­für gibt, erk­lärt der let­zte Teil unser­er Börsenserie.

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Teil 11: Wohin fließt eigentlich mein Geld?

Mit den Worten „Ihr Geld ist nicht weg, mein Fre­und, es hat nur ein ander­er“ ver­suchte der Banki­er Amschel Mey­er Roth­schild im 19. Jahrhun­dert einen aufge­bracht­en Bör­sian­er nach einem Kurssturz zu beruhi­gen. Da stellt sich die Frage: „Ja und wer hat denn nun mein Geld?“ Die Antwort darauf hängt davon ab, welch­es Kap­i­tal mit „mein Geld“ gemeint ist – und in was man es investiert hat. Der Börsenserie-Teil 11 klärt darüber auf.

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Die Eselsbrücke zum Finanzerfolg: KLASI 


Ein alter Trick ist, Dinge möglichst kom­pliziert erscheinen zu lassen, um selb­st kom­pe­tent und „über den Din­gen ste­hend“ dazuste­hen. Als langjährige Finanzfrau behauptet Renate Kewenig nicht, dass ein paar Regeln jeden zum Profi machen – aber einige Basics helfen, Gel­dan­lage erfol­gre­ich umzuset­zen. Sie stellt für Courage das KLASI-Prinzip vor. Es ist eine Esels­brücke, die hil­ft, wichtige Schritte zum Finanz­er­folg zu gehen.

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Geld sparen

Geld spielt im täglichen Leben eine wichtige Rolle – und zwar mehr, als es eini­gen Men­schen lieb ist. Denn mit Geld wird nicht nur Pos­i­tives verknüpft, son­dern auch vieles, das als lästig emp­fun­den wird: Steuern, Gel­dan­lage und Vor­sorge. Dabei sind das genau die The­men, die wichtig sind – denn wer finanziell gut aufgestellt ist, hat im Alter weniger Sor­gen. Doch wie packt man seine Finanzen an?

Finanzielle Situation

Im ersten Schritt ist es wichtig, sich über seine finanzielle Sit­u­a­tion im Klaren zu wer­den. Wie hoch sind die Ein­nah­men, wie hoch sind die Aus­gaben? Über einen bes­timmten Zeitraum ein Haushalts­buch zu führen hil­ft dabei, einen guten Überblick über das eigene Kon­sumver­hal­ten zu erhal­ten. Und es eröffnet Spar­po­ten­tial. Häu­fig lässt sich im All­t­ag viel Geld sparen, indem man regelmäßige aber eigentlich unnötige Aus­gaben ver­mei­det. Wer einige Spar­regeln beachtet, dem wird es leicht fall­en, mehr Geld zurück zu leg­en. Auch Maß­nah­men wie frei­willig eine Steuer­erk­lärung zu machen, lohnt sich.

ETF-Sparpläne

Im näch­sten Schritt sollte ein Not­groschen angelegt wer­den – meis­tens 3–6 Net­to-Gehäl­ter für unge­plante Aus­gaben. Der Not­groschen gehört auf das Tages­geld­kon­to, damit er im Fall des Fall­es rasch ver­füg­bar ist. Ist der Not­groschen anges­part, geht es an den Ver­mö­gen­sauf­bau. Für Ein­steiger eignen sich ETF-Sparpläne. ETFs (Exchange Trad­ed Funds) sind Index­fonds, die einen vorgebe­nen Korb von Aktien und anderen Wert­pa­pieren abbildet – einen Index eben. ETFs haben einige Vorteile: Sie sind kostengün­stig und ein­fach zu ver­ste­hen.

Wichtig­ster Unter­schied zu einem Fonds ist das Fehlen eines Man­agers, der nach ver­schiede­nen Ansätzen (zum Beispiel Bot­tom-Up) sein Port­fo­lio zusam­menset­zt. Das ist der Grund, weshalb ETFs kostengün­stiger sind – allerd­ings kann bei Börsen­tur­bu­len­zen nicht aktiv gegen ges­teuert wer­den, wie es ein Fonds­man­ag­er eines aktiv gem­anagten Fonds könnte.Der Klas­sik­er der ETFs ist der MSCI World, der rund 1600 Aktien aus Indus­trien­atio­nen. Für ihn gibt es eine Rei­he von ETFs. Als Ergänzung wird häu­fig der MSCI Emerg­ing Mar­kets emp­fohlen, der Aktien aus Schwellen­län­dern abbildet. Bei­de Indizes zusam­men wer­den oft als Welt­port­fo­lio beze­ich­net. Bei der Auswahl des ETF ist es wichtig, auf einige weit­ere Punk­te zu acht­en: Das Anlagevol­u­men des ETF sollte min­destens 100 Mil­lio­nen Euro betra­gen. Anleger soll­ten zudem die Gebühren berück­sichti­gen und sich entschei­den, ob der ETF seine Erträge auss­chüt­tet oder rein­vestiert (the­sauri­eren­der ETF).

Die Rep­lika­tion­s­meth­ode – physisch oder syn­thetisch replizierend – ist eben­falls von Belang. Ist die Entschei­dung für einen ETF (oder auch einen Fonds) gefall­en, ste­ht die Frage im Raum, ob man sich für ein Einzel-Invest­ment oder einen Spar­plan entschei­den soll. Sparpläne haben den Vorteil, dass der Cost-Aver­age-Effekt zum Tra­gen kommt – also der Durch­schnittskosten­ef­fekt.

Vermögen streuen

Zudem lassen sich Sparpläne – je nach Depot-Anbi­eter – sehr gün­stig, oft sog­ar kosten­los, ein­richt­en. Langfristig ist es sin­nvoll, sein Ver­mö­gen noch weit­er zu streuen – auch über andere Anlageklassen hin­weg. Eine gute Port­fo­lioal­loka­tion macht das Port­fo­lio sta­bil­er. Anlei­hen und Rohstoffe – allen voran Gold – bieten gute Möglichkeit­en, das Depot abzu­sich­ern. Für erfahrene Anleger kom­men auch Strate­gien mit Derivat­en in Frage. Über Zer­ti­fikate – gegebe­nen­falls sog­ar gehe­belt – lässt sich das Depot beispiel­sweise absich­ern.

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