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Gegen die Inflation sparen: Tipps für den Einkauf im Supermarkt

2022-07-18T09:05:32+02:0013. Juli 2022|

Es ist leicht, in einen Kauf­rausch zu gera­ten, indem man die glei­chen Din­ge, die man schon immer gekauft hat, aus Gewohn­heit ein­packt – oder weil die Mama immer die­se eine teu­re Sup­pe in ihrer Spei­se­kam­mer hat­te. Tipps für den Gang zum Supermarkt.

Von Mat­thi­as Lauerer

Wie lässt es sich bei Lebens­mit­teln spa­ren? Ganz wich­tig: Auf jedem Eti­kett im Super­markt steht der jewei­li­ge Liter- oder Kilo­gramm­preis. Ein Ver­gleich wirkt oft Wun­der, denn das ver­meint­lich bil­li­ge­re Pro­dukt neben­an ist meist teu­rer, obwohl es zunächst güns­ti­ger scheint. Die typi­schen Feh­ler: 

Impulskäufe machen

Der teu­ers­te Feh­ler, den man beim Ein­kau­fen macht, ist der Kauf von ver­lo­cken­den, aber viel­leicht zu teu­ren, unnö­ti­gen Arti­keln. Denn es gibt einen trif­ti­gen Grund, wes­halb es heu­te viel mehr Klei­dung und Nip­pes bei „Aldi“, „Lidl“ und Co. gibt. Sie wer­den lei­den­schaft­lich gekauft. Wich­tig dabei: sich an eine Ein­kaufs­lis­te hal­ten. Okay, ein oder zwei Din­ge sind in Ord­nung, denn es gilt der Spruch von Erich Käs­t­ner: „Ent­we­der man lebt oder ist kon­se­quent.” 

Wöchentliche Werbung ignorieren

Es ist sehr leicht, beim Betre­ten des Lebens­mit­tel­ge­schäfts am Sta­pel wöchent­li­cher Wer­be­pro­spek­te vor­bei­zu­rau­schen. Aber dar­in steckt Spar­po­ten­zi­al. Selbst die ein­ge­schweiß­ten Kata­lo­ge, die unge­fragt wöchent­lich am, oder im hei­mi­schen Brief­kas­ten auf­tau­chen, hel­fen beim Ein­kauf.  

Backwaren

Frisch geba­cke­nes Brot zu kau­fen, klingt wahr­schein­lich bes­ser, als die ver­pack­te Lösung in den Wagen zu legen. Auf lan­ge Sicht ist das auch bes­ser für Ihren Geld­beu­tel und in den Indus­trie­pro­duk­ten ste­cken Kon­ser­vie­rungs­stof­fe, gehär­te­te Öle und oft auch Zucker.  

Wasser in Flaschen

Der Kauf von Was­ser in Fla­schen ist bei uns ein selt­sa­mer Trend, der nicht nur aus öko­lo­gi­scher Sicht sehr bedenk­lich ist. Denn Was­ser in Fla­schen ist pro Liter Tau­sen­de Pro­zent teu­rer als Lei­tungs­was­ser. Die sechs Mal 1,5 Liter PET-Fla­schen aka neun Liter lan­den im Ein­kaufs­wa­gen, wer­den auf das Band geho­ben, dann ins Auto und in die Woh­nung geschleppt. Macht bei einer wöchent­li­chen Fuh­re Was­ser plus Ver­pa­ckung in zehn Jah­ren schlap­pe 5,6 Ton­nen für den Rücken. Spä­ter kommt der gan­ze Klad­de­ra­datsch als lee­re Fla­schen wie­der zurück ins Auto oder aufs Rad. Alles in allem: Ein schö­nes Geschäft für die Was­ser­fir­men.  

Markenkaffee

Gehen Sie beim Ein­kau­fen im Super­markt am Kaf­fee vor­bei. Kau­fen Sie im Groß­han­del gan­ze Ara­bi­ca-Boh­nen für die hei­mi­sche Kaf­fee­ma­schi­ne. Und von der gras­sie­ren­den Kap­sel/­Pa­d/­Cup-Wut fan­gen wir hier gar nicht erst an. Denn wer sich nur ein­mal den Kaf­fee-Kilo­preis der bru­ta­len Abzo­cke aus­rech­net, bekommt Schnapp­at­mung.   

Salatdressing

Sicher, das Salat­dres­sing im Regal sieht so lecker aus und kos­tet nur weni­ge Euro. Doch der Blick auf die Zuta­ten­lis­te hilft, um den Kram ste­hen­zu­las­sen. Vie­les davon will man nicht im eige­nen Kör­per haben. Eben­so ist die Pro­duk­ti­on des hei­mi­schen Dres­sings bil­li­ger und gesün­der. Und wer hat kei­nen Knob­lauch, Essig und Kräu­ter zu Hau­se? Eben.  

Snack-Pakete für das Mittagessen

„Luncha­bles“ und ande­re abge­pack­ten Mahl­zei­ten gehen ins Geld. Gesün­der und güns­ti­ger ist es, die Spei­sen für eine Woche vor­zu­ko­chen und die pas­sen­den Por­tio­nen für die Arbeit ein­zu­frie­ren.  

Vorgeschnittenes Obst und Gemüse

Spa­ren Sie sich das Geld und schnei­den Sie Obst, Gemü­se und Co. selbst. Was hin­zu­kommt: Die fer­ti­ge Ware ist mit­un­ter ver­keimt, wie Tests immer wie­der bele­gen. 

Croutons und Semmelbrösel

Anstatt das alte Brot weg­zu­wer­fen, schnei­den wir es in Schei­ben und backen es zu Crou­tons. Alte Sem­meln wer­den zu lecke­rem Panier­mehl.  

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