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Foodwaste: Für die einen ist es Müll – für andere Essen

2021-04-13T15:14:42+02:0010. April 2021|

Katar­zy­na Swen­d­row­ski geht seit acht Jah­ren con­tai­nern. Das ist ihr Weg, um Essen vor der Müll­ton­ne zu bewah­ren. War­um in Deutsch­land noch viel zu vie­le Lebens­mit­tel ver­schwen­det wer­den und wel­che Initia­ti­ven es gibt, die das zu ver­mei­den versuchen.

Von Anna Butterbrod

Es ist Markt­tag in Fin­dorff, einem Stadt­teil im Bre­mer Wes­ten. Besu­cher schie­ben sich mit fri­schen Blu­men­sträu­ßen und gut gefüll­ten Ein­kauf­strol­leys oder Kör­ben übers Kopf­stein­pflas­ter. Nur Katar­zy­na Swen­d­row­ski, 33, stellt sich nicht an einem der rund 100 Stän­de an.

Die Fund­stü­cke vom Markt lan­den in höl­zer­nen Gemü­se­kis­ten und Kör­ben. Quel­le: Gian­na König für Courage

Statt­des­sen steu­ert sie die dun­kel­grü­nen Müll­ton­nen am Rand des Plat­zes an. Rou­ti­niert hebt die jun­ge Frau einen Deckel nach dem ande­ren, greift hin­ein und lässt ihre Fund­stü­cke in höl­zer­ne Gemü­se­kis­ten plump­sen. Die Markt­händ­ler ken­nen sie seit Jah­ren und erlau­ben es.

„Es kommt immer dar­auf an, mit wel­chen Augen man die Din­ge betrach­tet“, Katar­zy­na Swen­d­row­ski. Quel­le: Gian­na König für Courage

Ihre heu­ti­ge Aus­beu­te: noch ziem­lich kna­cki­ge Papri­ka, leicht ange­schrum­pel­te Kar­tof­feln, ein paar Äpfel mit klei­nen, brau­nen Stel­len, Möh­ren, ein Bund Peter­si­lie sowie Dill und Blu­men­kohl. Für die einen ist das Müll. Doch Katar­zy­na sieht dar­in meh­re­re Mahl­zei­ten. „Es kommt immer dar­auf an, mit wel­chen Augen man die Din­ge betrach­tet“, sagt sie.

Ein Drittel aller Lebensmittel wird weggeworfen

Eine Stu­die der Ver­ein­ten Natio­nen ergab, dass welt­weit rund ein Drit­tel aller Lebens­mit­tel ver­dirbt oder weg­ge­wor­fen wird. 7,7 Mil­li­ar­den Men­schen leben auf der Erde, fast die dop­pel­te Men­ge lie­ße sich mit dem, was da ist, ernäh­ren. Trotz­dem haben aktu­ell über 800 Mil­lio­nen Men­schen nicht genug zu essen.

In deut­schen Haus­hal­ten wird laut dem Bun­des­amt für Umwelt jedes ach­te Lebens­mit­tel weg­ge­wor­fen. Pro Per­son sind das jähr­lich etwa 82 Kilo Nah­rung, umge­rech­net zwei vol­le Einkaufswagen.

Katar­zy­na Swen­d­row­ski geht seit acht Jah­ren con­tai­nern, das heißt, sie „ret­tet“ Lebens­mit­tel aus der Ton­ne. Damit bekocht sie nicht nur sich und ihren zehn­jäh­ri­gen Sohn, son­dern auch bis zu zehn Gäs­te. Alle zwei Wochen ver­an­stal­tet die gebür­ti­ge Polin, die mit zwei Jah­ren nach Deutsch­land kam, ein „Res­te­fest“ aus ihren Fun­den – um Men­schen durch ihre vega­ne und extrem nach­hal­ti­ge Küche zu inspi­rie­ren. Dass dadurch auch die Wert­schät­zung für Lebens­mit­tel steigt, ist ein wei­te­rer posi­ti­ver Nebeneffekt.

In ihrer Woh­nung gegen­über dem Wochen­markt ser­viert Katar­zy­na Swen­d­row­ski ihre Köst­lich­kei­ten. Quel­le: Gian­na König für Courage

In ihrer Woh­nung gegen­über dem Wochen­markt ser­viert sie Pie­ro­gi, Rata­touille, Gemü­se­quiche oder Blu­men­kohl­sup­pe. „Es gibt kei­ne fes­ten Rezep­te, weil ich immer ande­re Zuta­ten raus­fi­sche. Menüs aus unbe­kann­ten Kom­po­nen­ten zu zau­bern, ist ein men­ta­les Trai­ning für mich. Das lässt mich auch in ande­ren Lebens­be­rei­chen fle­xi­bler werden.“

Das The­ma Essen zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben: Katar­zy­nas Vater war Vieh­gut­ach­ter, ihre Mut­ter Öko­tro­pho­lo­gin. „Bereits als Kind bekam ich einen Ein­druck davon, wie vie­le Wege nötig sind, bis Lebens­mit­tel in Super­markt­re­ga­len sind.“ Als Jugend­li­che half Katar­zy­na bei der „Tafel“ und ver­teil­te dort über­schüs­si­ge Lebens­mit­tel an Bedürftige.

Alle zwei Wochen kocht Katar­zy­na Swen­d­row­ski für ihr Res­te­fest. Quel­le: Gian­na König für Courage

Beim Job­ben in einer Wild­tier­sta­ti­on orga­ni­sier­te sie Res­te vom Wochen­markt für die tie­ri­schen Bewoh­ner. Spä­ter arbei­te­te sie in einem Bio­su­per­markt und gab aus­sor­tier­tes Obst und Gemü­se an Obdach­lo­se wei­ter. „Für mich ist das ganz nor­mal“, betont sie. „Ich sehe die Welt als gro­ße WG, in der man mit­ein­an­der teilt und so nichts ver­lo­ren geht.“

Nicht nur Essen, son­dern auch Wis­sen. Das macht Katar­zy­na heu­te als frei­be­ruf­li­che Coa­chin in Zero-Was­te-Koch­kur­sen. „Die Wir­kung mei­nes Han­delns ist schwer mess­bar und im glo­ba­len Ver­hält­nis viel­leicht klein – aber mir kommt es aufs Prin­zip an.“

Lebensmittelabfälle halbieren

2019 hat die Bun­des­re­gie­rung sich als Ziel gesetzt, die Lebens­mit­tel­ab­fäl­le in Deutsch­land bis 2030 zu hal­bie­ren. Frank Was­kow von der Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW zwei­felt dar­an, dass das klappt. Momen­tan kom­men jähr­lich zwölf Mil­lio­nen Ton­nen zusam­men. „Es gibt schon gute Ansät­ze, um die­sen Wert her­un­ter­zu­schrau­ben“, sagt der Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­ler. Doch um wirk­lich gro­ße Schrit­te in die rich­ti­ge Rich­tung zu machen, müss­ten neue Geset­ze für die kom­plet­te Lebens­mit­tel­ket­te her, betont er.

Das Pro­blem fan­ge auf dem Acker an. Er nennt ein Bei­spiel: „Wenn der Markt nach einem guten Som­mer über­sät­tigt ist, kann der Preis für Salat um die Hälf­te sin­ken. Man­che Land­wir­te pflü­gen da ihr Gemü­se lie­ber unter, statt durch den zeit­li­chen Auf­wand für die Ern­te ein Minus­ge­schäft zu machen.“

Foodsharing-Initiativen

Eini­ge wür­den immer­hin mit der Food­s­haring-Initia­ti­ve zusam­men­ar­bei­ten oder erlau­ben, dass Anwoh­ner den Über­schuss aus­bud­deln. „Bei der Kar­tof­fel­ern­te blei­ben immer zehn bis 20 Pro­zent im Boden, kom­plett schaf­fen die Maschi­nen das nicht“, weiß Was­kow. Ein posi­ti­ver Trend sei die Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft: Da zahlt man wie im Auer­gar­den nörd­lich von Mün­chen einen monat­li­chen Mit­glieds­bei­trag und erhält dafür regel­mä­ßig sei­nen Ern­te­an­teil. So kön­nen Bau­ern bedarfs­ge­recht pla­nen und tra­gen die Risi­ken sai­so­na­ler Schwan­kun­gen nicht allein.

Wei­te­rer Plus­punkt: Auf die­se Wei­se erreicht auch Obst und Gemü­se jen­seits der opti­schen Norm den Ver­brau­cher. Denn das wird für den Han­del größ­ten­teils aus­sor­tiert. Es lan­det nicht im Super­markt, son­dern endet in Bio­gas­an­la­gen oder als Schweinefutter.

„Im Jahr 2009 wur­den zwar alte Han­dels­nor­men abge­schafft, die unter ande­rem vor­schrie­ben, dass Gur­ken nicht krumm sein dür­fen“, erklärt Frank Was­kow. „Aber etli­che Ein­zel­han­dels­un­ter­neh­men haben die­se Kri­te­ri­en längst als ihre eige­nen über­nom­men und hal­ten sich immer noch dar­an. Dadurch fal­len bis zu 30 Pro­zent der Ern­te durchs Ras­ter.“ Klei­ne Äpfel oder krum­me Möh­ren hiel­ten immer­hin unter dem Label „bio“ Ein­zug in die Super­markt­re­ga­le, „aber wir müs­sen dahin kom­men, dass das kei­ne Aus­nah­me ist, son­dern normal“.

Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht Wegwerfdatum

Ganz nor­mal soll­te auch sein, dass Ver­brau­cher Lebens­mit­tel essen, die das Min­dest­halt­bar­keits­da­tum über­schrit­ten haben. „Aber häu­fig besteht der Irr­glau­be, das sei ein Weg­werf­da­tum. Dabei bezieht sich die­se Anga­be nur auf die garan­tier­ten Eigen­schaf­ten eines Pro­dukts wie Far­be oder Kon­sis­tenz. Genieß­bar ist ein Joghurt noch bis zu zwei Wochen nach Ablauf des Min­dest­halt­bar­keits­da­tums – auch wenn ihn dann kei­ner mehr ver­kau­fen wür­de“, erklärt Waskow.

In Köln eröff­ne­te 2017 ein Res­te-Super­markt, der genau sol­che Pro­duk­te vor dem Müll ret­tet: The Good Food koope­riert mit Land­wir­ten, Pro­du­zen­ten und Händ­lern. Deren aus­sor­tier­te Lebens­mit­tel, die teil­wei­se das Min­dest­halt­bar­keits­da­tum über­schrit­ten haben, kön­nen Kun­den zum „Zahl, was es dir wert ist“-Preis erste­hen. In Ber­lin gibt es die Sirplus-Ret­ter­märk­te, auf deren Web­site man sogar online bestel­len kann.

Nach dem Super­markt geht die Lebens­mit­tel­ket­te wei­ter: Auch bei der Ver­wer­tung müs­se sich noch eine Men­ge tun, fin­det Was­kow. „In der Gas­tro­no­mie kommt es häu­fig zur Über­pro­duk­ti­on. Auch weil die Por­tio­nen in vie­len Fäl­len zu groß sind. War­um wer­den so sel­ten fle­xi­ble Men­gen ange­bo­ten?“ Statt „Senio­ren­tel­ler“ müs­se man sich nur einen ver­lo­cken­de­ren Namen ausdenken.

Menü aus geret­te­ten Lebens­mit­teln genie­ßen. Quel­le: Gian­na König für Courage

Hier und da wer­de der Ver­schwen­dung ent­ge­gen­ge­wirkt: „Man­che ‚All you can eat‘-Restaurants las­sen sich Res­te, die auf dem Tel­ler blei­ben, bezah­len“, sagt Was­kow. Eine cle­ve­re Idee – genau wie die des Dort­mun­der Unver­packt­la­dens Frau Lose. Das Team eröff­ne­te im Sep­tem­ber das Pop-up-Restau­rant „Fabu­lo­se“. Frei­tag­abends kann man dort ein Fünf­gän­ge­me­nü aus geret­te­ten Lebens­mit­teln genießen.

Ähn­li­ches plant auch Katar­zy­na Swen­d­row­ski in Bre­men: Sie will sich mit einem vega­nen Zero-Was­te-Cate­ring­un­ter­neh­men selbst­stän­dig machen und ihr „Restefest“-Konzept auch in ande­ren Städ­ten tes­ten. „Ohne das Con­tai­nern wäre ich heu­te viel­leicht nicht da, wo ich jetzt ste­he“, meint die Grün­de­rin. „Ich habe das Poten­zi­al der Lebens­mit­tel ent­deckt – aber auch mein eige­nes aus einer neu­en Per­spek­ti­ve her­aus erkannt!“

„Ohne das Con­tai­nern wäre ich heu­te viel­leicht nicht da, wo ich jetzt ste­he“, meint die Grün­de­rin. Quel­le: Gian­na König für Courage

Con­tai­nern gilt in Deutsch­land als Straf­tat und kann als Haus­frie­dens­bruch oder Dieb­stahl geahn­det wer­den. Katar­zy­na macht trotz­dem wei­ter. Sie argu­men­tiert: „Am Ende zahlt man doch für alles, was man tut, einen Preis. Wenn ich mich gegen das Con­tai­nern ent­schei­de, wirkt sich das nega­tiv auf unse­re kol­lek­ti­ve Kli­ma­bi­lanz und somit auch auf das Leben mei­nes Soh­nes aus. Die­sen Preis bin ich defi­ni­tiv nicht bereit zu zahlen.“

5 Tipps von Recycling-Experte Rolf Buschmann vom Bund für Umwelt
und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND)

1. Mahlzeiten planen und Zettel schreiben

Es kos­tet ein biss­chen Zeit, aber die lohnt sich: Vor dem Ein­kau­fen erst mal hin­set­zen, Mahl­zei­ten pla­nen und dann eine Lis­te schrei­ben. Wenn ich weiß, was ich in den nächs­ten Tagen kochen möch­te, weiß ich auch, was ich wirk­lich brau­che und kann die Men­gen bes­ser abschät­zen. Dann kau­fe ich nicht irgend­was, son­dern bedarfs­ge­recht. 

2. Mit der Box an die Theke

Wer Käse, Wurst und Co an der The­ke statt ein­ge­schweißt kauft, ver­mei­det eine Men­ge Plas­tik­müll. Ich neh­me zum Ein­kauf eige­ne Gefä­ße mit. Beim Flei­scher sage ich: „Ich hät­te das gern in mei­ner eige­nen Dose.“ Beim Käse­händ­ler: „Wickeln Sie alles in Papier ein, ich brau­che auch kei­ne Foli­en zwi­schen den Schei­ben.“ Mit Nach­druck funk­tio­niert es. 

3. „Nackte“ Lebensmittel wählen

Waren Sie schon ein­mal in einem Unver­packt­la­den? Die gibt es inzwi­schen in fast jeder grö­ße­ren Stadt. Dort kann man alles in frei wähl­ba­ren Por­tio­nen holen. Das lohnt sich beson­ders bei einem klei­nen Haus­halt, in dem grö­ße­re Men­gen viel­leicht sonst schnel­ler ver­der­ben. Neben Lebens­mit­teln ist dort auch unver­pack­tes Klo­pa­pier im Ange­bot. Eine tol­le Sache!

4. Ein Zeichen setzen im Supermarkt

Las­sen Sie Ver­pa­ckun­gen wie einen Piz­za­kar­ton ein­fach im Super­markt. Her­stel­ler und Han­dels­ket­ten sind recht­lich dazu ver­pflich­tet, die­sen Müll ord­nungs­ge­mäß zu ent­sor­gen. In jedem Laden muss ein ent­spre­chen­der Auf­fang­be­häl­ter dafür vor­han­den sein. Fin­den Sie den nicht auf Anhieb, fra­gen Sie nach – auch damit set­zen Sie ein Zei­chen. 

5. Plastikfasten ausprobieren

Der BUND ruft jähr­lich zum „Plas­tik­fas­ten“ auf. Das ist gar nicht so ein­fach, schließ­lich ist Plas­tik Bestand­teil so vie­ler Ver­pa­ckun­gen. Aber wer es einen Monat lang pro­biert, kann zumin­dest her­aus­fin­den, wo es im All­tag ganz gut funk­tio­niert und wel­che Alter­na­ti­ven es gibt. 

Diese kostenlosen Apps und Initiativen machen Ihren Alltag nachhaltiger

Too Good To Go

Die App zeigt Bäcke­rei­en, Super­märk­te, Obst­händ­ler oder Restau­rants an, die über­schüs­si­ge Mahl­zei­ten und Lebens­mit­tel übrig­ha­ben. Die kön­nen güns­tig abge­holt wer­den, manch­mal in Form einer „Über­ra­schungs­tü­te“. toogoodtogo.de

Foodsharing

Die­se bun­des­weit agie­ren­de Initia­ti­ve ret­tet seit 2012 unge­woll­te und über­pro­du­zier­te Lebens­mit­tel. Die wer­den unter ande­rem zu soge­nann­ten „Fair-Tei­lern“ gebracht, an denen sich jeder bedie­nen darf. Wo die Rega­le oder Kühl­schrän­ke mit Essen ste­hen, lässt sich online auf einer Kar­te einsehen.
foodsharing.de

Zu gut für die Tonne!

In der App des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft stel­len Pro­mi­kö­che wie Sarah Wie­ner, Johann Lafer und Tim Mäl­zer ihre bes­ten Res­te­re­zep­te vor. Ein Ein­kaufs­pla­ner merkt sich Zuta­ten und Men­gen für den nächs­ten Einkauf.
zugutfuerdietonne.de

Uxa

Über die Food­s­haring-App kann jeder Lebens­mit­tel hoch­la­den, die er ver­schen­ken will. Ein­fach foto­gra­fie­ren, kur­ze Beschrei­bung dazu – schon sehen es Men­schen aus der Umge­bung und kön­nen sich melden.
uxa-app.com

Mundraub

„Sam­meln statt ver­gam­meln“, so lau­tet das Mot­to die­ser Initia­ti­ve. Online oder via App kann man auf einer digi­ta­len Land­kar­te nach­schau­en, wo in der Nähe Nüs­se, Kräu­ter oder Obst auf öffent­li­chem Grund wach­sen. Dort darf dann jeder ernten!
mundraub.org

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