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    Finanzplan fürs Leben, ©svetikd/iStock

Dein Finanzplan für’s Leben: Null bis 18 Jahre – Das Baby startet als Investor:in

2022-03-22T09:00:28+01:0022. März 2022|

Im Leben haben wir unter­schied­li­che finan­zi­el­le Bedürf­nis­se und unter­schied­li­che finan­zi­el­le Mög­lich­kei­ten. Ein Stu­di­um zu finan­zie­ren, ein Auto kau­fen oder finan­zi­ell frei in Ren­te – egal, was man vor­hat: Geld zu haben ist umso ein­fa­cher, je frü­her man anfängt. Die­se Rei­he soll hel­fen, einen Finanz­plan für’s Leben zu haben und ihn durch­zu­hal­ten. Fan­gen wir beim Baby an. 

Von Ant­je Erhard

Die nun­mehr vier­te Genera­ti­on, die von Bör­se nur wenig Ahnung hat, wächst gera­de in Deutsch­land auf. Weil sie es nicht in der Schu­le lernt und auch die Eltern es nicht in der Schu­le gelernt haben. Und so haben die meis­ten Deut­schen kei­ne Akti­en. „Frü­her“ war das gewis­ser­ma­ßen okay, weil es Alter­na­ti­ven gab. Aber dann änder­ten sich die Zei­ten, das Spar­buch wirft kaum mehr etwas ab. Eltern müs­sen daher neu den­ken. Für sich selbst und ihre Kin­der.  

763 Euro geben Eltern­paa­re im Schnitt pro Monat für ihr Kind aus. Das hat das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt ermit­telt und das heißt: 164.808 Euro kos­tet der Nach­wuchs damit bis zur Voll­jäh­rig­keit. Die Details: 679 Euro Kos­ten pro Monat fal­len an, bis ein Kind sechs Jah­re alt ist. 953 Euro im Monat sind es schon, wenn es zwi­schen 12 und 18 ist. Wäh­rend bei den Klei­nen die Betreu­ungs­kos­ten sehr hoch sind, kos­ten bei den Gro­ßen Klei­dung, Frei­zeit und Essen mehr. Kin­der­geld und ande­re staat­li­che Leis­tun­gen glei­chen die Kos­ten nicht aus. Hin­zu kom­men mög­li­che Ver­dienst­aus­fäl­le – durch Eltern­zeit oder Teil­zeit­ar­beit.  

Und mit der Voll­jäh­rig­keit hört die Für­sor­ge für den Nach­wuchs meist nicht auf: Füh­rer­schein, ers­te eige­ne Woh­nung, Aus­bil­dung. Allein ein Stu­di­um kos­tet bis zum Abschluss im Schnitt 23.000 Euro für ein Kind. So kom­men durch­schnitt­lich fast 200.000 Euro bis zum Aus­bil­dungs­en­de zusam­men. Da macht es Sinn, wenn man von Geburt an für die Kin­der vor­sorgt. 

Aktien: langfristig und breit gestreut

Die gute Nach­richt zuerst: Kin­der haben viel Zeit. Von der Geburt bis zur Aus­bil­dung oder bis zum Stu­di­um ver­ge­hen 16 bis 19 Jah­re. Lang­fris­tig und breit gestreut sind Akti­en recht sinn­voll. Invest­ments an der Bör­se waren bis dato nach 15 Jah­ren immer posi­tiv. Egal zu wel­chem Ein­stiegs­zeit­punkt und egal wie mies es zwi­schen­drin gelau­fen ist. Ein ein­fa­ches Bei­spiel: Der MSCI World Akti­en­in­dex, der welt­weit in die größ­ten Unter­neh­men in den USA, Euro­pa, Asi­en und Latein­ame­ri­ka inves­tiert, legt eine Per­for­mance von im Schnitt neun Pro­zent pro Jahr hin. Trotz Kurs­rück­set­zern oder gar Bör­sen­tal­fahr­ten.   

Wofür will ich sparen und wie lange?

Die ers­te Fra­ge, die sich Eltern soll­tet: War­um möch­te man Geld für das Kind spa­ren oder inves­tie­ren? Für die Aus­bil­dung oder das Stu­di­um, oder ste­hen Fahr­rad, Lap­top oder Füh­rer­schein auf der Wunsch­lis­te?  

Wenn Eltern Sicher­heit bevor­zu­gen und einen kur­zen Anla­ge­ho­ri­zont haben – das heißt weni­ger als zehn Jah­re – kön­nen sie Fest­geld­kon­ten in Erwä­gung zie­hen. Das bringt höhe­re Ren­di­ten als das Spar- oder Giro­kon­to. Doch ein­mal ange­legt, könnt ihr es nicht ein­fach wie­der ent­neh­men, jeden­falls nicht ohne Ein­bu­ßen. Rich­tig attrak­ti­ve Zin­sen gibt es aller­dings nicht: Das Ver­gleichs­por­tal Check 24 lis­tet für Fest­geld-Anla­gen über fünf Jah­re bis zu 1,22 Pro­zent Ren­di­te pro Jahr auf bei Boni­tä­ten von BB bis AAA und Anla­ge­sum­me 30.000 Euro auf.  

Wenn Eltern lang­fris­tig für Stu­di­um, die ers­te eige­ne Woh­nung oder das ers­te Auto für die Kin­der inves­tie­ren, kön­nen sie einen Teil der Geld­ge­schen­ke zur Geburt, ein Erbe oder eine Schen­kung an den Kapi­tal­märk­ten anle­gen. Spa­ren ist ohne Zin­sen nicht sinn­voll – inves­tie­ren ist lang­fris­tig bes­ser.  

Mög­lich­keit 1: ETFs. Kurz­fris­tig kann es an den Bör­sen durch­aus auch berg­ab gehen, aber lang­fris­tig glät­tet sich das Risi­ko. Mit Invest­ments in ETFs für’s Kind, in bör­sen­no­tier­te Index­fonds, schla­gen Eltern gleich meh­re­re Flie­gen mit einer Klap­pe: Das Risi­ko ver­teilt sich auf vie­le ein­zel­ne Bestand­tei­le in einem ETF, breit streu­en oder diver­si­fi­zie­ren heißt das in der Fach­sprach. Die Kos­ten sind sehr gering, die Ren­di­ten attrak­tiv. Apro­pos Kos­ten: Sie schla­gen ab 0,12 Pro­zent der Anla­ge­sum­me pro Jahr zu Buche bei einem ETF auf den MSCI World (ande­re ETFs kön­nen deut­lich kos­ten­in­ten­si­ver sein) und sind ein ent­schei­den­der Fak­tor – vor allem bei einem lan­gen Anla­ge­ho­ri­zont. Oder bei einer Ein­mal-Anla­ge, wenn Eltern gleich einen grö­ße­ren Betrag auf einen Schlag für den Nach­wuchs inves­tie­ren. Der zwei­te wich­ti­ge Fak­tor ist die Ren­di­te. 

Blei­ben wir beim Bei­spiel MSCI World und den erwähn­ten sie­ben Pro­zent Ren­di­te pro Jahr. Wer 18 Jah­re lang für’s Kind 50 Euro anlegt, zahlt ins­ge­samt 10.800 Euro ein. Mit Zin­sen hat das Kind aber vor Steu­ern im Alter von 18 Jah­ren 21.662 Euro zur Ver­fü­gung. Das Kapi­tal ver­dop­pelt sich also über die Zeit. Auf den Ver­kauf wür­de Kapi­tal­ertrags­steu­er fäl­lig wer­den.  

ETFs auf den MSCI World bie­ten nahe­zu alle Ver­mö­gens­ver­wal­ter an – hier eine Aus­wahl. 

Die am besten performenden MSCI World-ETFs (1 Jahr Fondrendite): 

Fonds­na­meISINTER (Gesamt­kos­ten)Aus­schüt­tungRen­di­te 1 Jahr inkl. Aus­schüt­tung per 28.02.22
Lyxor MSCI World UCITS ETF LU0392494562 0,20% p.a. aus­schüt­tend 12,9%
HSBC MSCI World UCITS ETF USD IE00B4X9L533 0,15% p.a.aus­schüt­tend 12,8%
SPDR MSCI World UCITS ETF IE00BFY0GT14 0,12% p.a. the­sau­rie­rend 11,6%

Quel­le: jus­tETF, 14.03.2022 

Die günstigsten MSCI World-ETFs (Gesamtkostenquote): 

Fonds­na­meISINTER (Gesamt­kos­ten)Aus­schüt­tungRen­di­te 1 Jahr inkl. Aus­schüt­tung per 28.02.22
Lyxor Core MSCI World (DR) UCITS ETF LU1781541179 0,12% p.a. the­sau­rie­rend 12,9%
SPDR MSCI World UCITS ETF IE00BFY0GT14 0,12% p.a. the­sau­rie­rend 11,6%
HSBC MSCI World UCITS ETF USD IE00B4X9L533 0,15% p.a.aus­schüt­tend 12,8%

Quel­le: jus­tETF, 14.03.2022 

Mög­lich­keit 2: Aktiv gema­nag­te Fonds. Manager:innen sor­gen für die Zusam­men­set­zung des Fonds. Sie grei­fen ein, wenn zum Bei­spiel die Zusam­men­set­zung ihren Vor­stel­lun­gen von Ren­di­te und Risi­ko nicht mehr ent­spricht. Fondsmanager:innen haben so die Mög­lich­keit, bes­ser zu sein als der Markt. Und zugleich das Risi­ko, weni­ger gut als der Markt zu sein. Aller­dings ist es bei Fonds kom­pli­zier­ter, das rich­ti­ge Pro­dukt zu fin­den: Wie inves­tiert der Fonds? Wel­che Ren­di­te erwar­tet das Fonds­ma­nage­ment, zu wel­chen Risi­ken? Was kos­tet das Pro­dukt, als Aus­ga­be­auf­schlag und lau­fen­den Gebüh­ren? 

Grund­sätz­lich gilt: Akti­en­fonds oder –ETFs sind vor allem lang­fris­tig eine gute Wahl. Und sie müs­sen zur eige­nen Stra­te­gie pas­sen. 

Mit einem Sparplan automatisch und regelmäßig vorsorgen

Mit einem Spar­plan errei­chen Eltern die Spar­zie­le beson­ders ein­fach: Ein­mal ein­ge­rich­tet wird ein monat­li­cher Betrag vom Kon­to abge­bucht und ange­legt. Das Gros an ETFs und Fonds, die in Deutsch­land für Privatanleger:innen zuge­las­sen sind, ist spar­pl­an­fä­hig. Aber natür­lich auch Ein­zel­ak­ti­en. 

Wich­tig: Das Depot soll­te auf den Namen des Kin­des eröff­net wer­den, denn Kin­der erhal­ten einen eige­nen Spa­rer­pausch­be­trag von 801 Euro pro Jahr. Bis dahin blei­ben die erreich­ten Erträ­ge steu­er­frei. Dafür müs­sen Eltern der Depot­bank einen Frei­stel­lungs­auf­trag ertei­len. Wer mehr inves­tiert und den Pausch­be­trag über­schrei­tet, soll­te eine Nicht­ver­an­la­gungs­be­schei­ni­gung bean­tra­gen. Dann wird kei­ne Abgel­tungs­steu­er fäl­lig, denn auch Kin­der erhal­ten den steu­er­li­chen Grund­frei­be­trag auf die Erträ­ge im Depot von 9.984 Euro (2022). 

Wich­tig: Eltern haben Zugriff auf die Kon­ten und Depots vom Kind. Das Geld gehört aber dem Kind. Eltern dür­fen davon nichts abhe­ben und für sich selbst ver­wen­den. Der Nach­wuchs könn­te sie dafür ver­kla­gen, sobald er 18 ist. Außer­dem kön­nen die Klei­nen mit dem Geld machen, was sie möch­ten, wenn sie voll­jäh­rig sind. Wenn ein Stu­di­um ansteht, zählt das Geld zum Ver­mö­gen. Das ist wich­tig, BaföG als Stu­di­en­för­de­rung wird nur bis zu einem eige­nen Ver­mö­gen von maxi­mal 8.200 Euro gewährt.   

Kalkulieren wir mal

Gro­ße Indi­zes wie der MSCI World brin­gen lang­fris­tig (!) nach Infla­ti­on ca. sechs Pro­zent Ren­di­te. Neh­men wir an, eine Bei­spiel-Fami­lie jeden Monat regel­mä­ßig 50 Euro zu sechs Pro­zent in einen ETF an, 18 Jah­re lang. Ohne Anfangs­ka­pi­tal. 

Spar­ra­te: 50 Euro
Ren­di­te: 6 Pro­zent vor Kosten
Lauf­zeit: 18 Jahre
Aus­schüt­tung: The­sau­rie­rend (das heißt, ihr legt Divi­den­den und sons­ti­ge Erträ­ge wei­ter an)
Ein­zah­lun­gen: 10.800 Euro
Zin­sen gesamt: 8.665 Euro
Kapi­tal­ertrags­steu­er: ‑1.600 Euro
End­ka­pi­tal mit 18 Jah­ren: 17.865 Euro. 

(Quel­le: Finanz­fluss) 

Jetzt berechnen wir das Ganze mit 200 Euro im Monat. 

Spar­ra­te: 200 Euro
Ren­di­te: 6 Pro­zent vor Kosten
Lauf­zeit: 18 Jahre
Aus­schüt­tung: The­sau­rie­rend (das heißt, ihr legt Divi­den­den und sons­ti­ge Erträ­ge wei­ter an)
Ein­zah­lun­gen: 43.200 Euro
Zin­sen gesamt: 34.658 Euro
Kapi­tal­ertrags­steu­er: ‑6.399 Euro
End­ka­pi­tal mit 18 Jah­ren: 71.459 Euro. 

Was gut für’s Kind ist, ist auch gut für die Eltern: Zinseszinseffekt

Euer Kind hat also nach 18 Jah­ren vor Kos­ten mehr als 70.000 Euro im Depot. Es pro­fi­tiert hier vom Zin­ses­zins­ef­fekt. Der ist umso grö­ßer, je län­ger die Lauf­zeit ist. Und das gilt auch für Eltern. Auch sie kön­nen vor­sor­gen, inves­tie­ren, pla­nen. Neh­men wir mal an, die Bei­spiel-Fami­lie legt auch 200 Euro für sich selbst an. Glei­che Kon­di­tio­nen. Aber 30 Jah­re Lauf­zeit. Das ist das Ergeb­nis: 

Spar­ra­te: 200 Euro
Ren­di­te: 6 Pro­zent vor Kosten
Lauf­zeit: 30 Jahre
Aus­schüt­tung: The­sau­rie­rend (das heißt, ihr legt Divi­den­den und sons­ti­ge Erträ­ge wei­ter an)
Ein­zah­lun­gen: 72.000 Euro
Zin­sen gesamt: 129.908 Euro
Kapi­tal­ertrags­steu­er: ‑23.984 Euro
End­ka­pi­tal mit 18 Jah­ren: 177.923 Euro. 

(Quel­le: Finanz­fluss) 

Wich­tig ist, dass man lang­fris­tig durch­hält, regel­mä­ßig. Wir wer­den im Lau­fe die­ser Finanz­rei­he noch sehen, wie viel Geld in unse­ren unter­schied­li­chen Lebens­pha­sen bleibt, was wir brau­chen und wie viel wir aus schon klei­nen Beträ­gen machen kön­nen. 

Investieren – so geht es:

  • Setzt euch Zie­le, wofür ihr inves­tie­ren wollt! 
  • Hal­tet sie durch – lang­fris­tig. Unbe­irrt. 
  • Macht euch klar, wel­che Chan­cen / Ren­di­ten ihr erwar­tet. Und wel­che Risi­ken ihr dafür ein­ge­hen könnt. 
  • Inves­tiert mit einer kla­ren Stra­te­gie. Passt sie an neue Lebens­um­stän­de und neue Markt­pha­sen ggf. an – aber bleibt euch treu. 
  • Inves­tiert nur das Geld, das ihr auf län­ge­re Sicht nicht braucht.  
  • Legt vor­her einen Not­gro­schen an. Wie viel, ent­schei­det ihr. 
  • Leiht euch kein Geld, um zu inves­tie­ren – das ist gefähr­lich. 
  • Ihr müsst nicht in Ein­zel­ak­ti­en inves­tie­ren, wenn ihr nicht wollt oder könnt. Fonds und ETFs mit brei­ter Streu­ung sind ein guter Ein­stieg. 
  • Inves­tiert immer breit gestreut. 
  • Nutzt den Zin­ses­zins­ef­fekt!  
  • Mit Spar­plä­nen, ein­mal ein­ge­rich­tet, lässt es sich auto­ma­tisch inves­tie­ren. 
  • Belohnt euch mit Ent­nah­men, wenn ihr die ers­ten Zie­le erreicht habt! 

Sicherheit – Ja, aber

Vie­len Eltern ist ein gewis­ses Maß an Sicher­heit – gera­de auch in Finanz­din­gen – wich­tig 

Von den meis­ten Ver­si­che­run­gen, die Geld­an­la­ge kom­bi­nie­ren, raten Verbraucherschützer:innen hin­ge­gen ab. Laut Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band wür­den ver­schie­de­ne Leis­tun­gen kom­bi­niert, wie etwa der Schutz vor den Fol­gen des Todes eines Eltern­teils und die Geld­an­la­ge. Jeder Bestand­teil ver­ur­sacht aber Kos­ten.  

Es ist bei­spiels­wei­se nicht so ein­fach, über das Gut­ha­ben vor Ver­trags­en­de zu ver­fü­gen oder mit dem Spa­ren län­ge­re Zeit aus­zu­set­zen. Und falls dies doch geht, dann ist es oft mit finan­zi­el­len Ein­bu­ßen ver­bun­den. Zu allem Über­fluss zeh­ren auch noch hohe Abschluss- und Ver­wal­tungs­kos­ten an der Ren­di­te die­ser Ver­trä­ge.  

Auch von Bau­spar­ver­trä­gen für die Kin­der raten die Verbraucher-Expert:innen ab: Nach Abzug der Kos­ten läge die Gut­ha­ben­ver­zin­sung „nur gering­fü­gig über null Pro­zent“. Auch das Argu­ment eines güns­ti­gen Dar­le­hens zie­he nicht mehr, weil vie­le Bau­spar­kas­sen in den letz­ten Jah­ren Ver­trä­ge gekün­digt hät­ten, sobald das mög­lich gewe­sen war. 

Wer trotz­dem auf eine Ver­si­che­rungs­lö­sung set­zen möch­te, fin­det womög­lich eine Alter­na­ti­ve in fonds­ge­bun­de­nen Ver­si­che­run­gen, etwa bei grö­ße­ren Sum­men aus einer Schen­kung. Sie sind meist nicht so teu­er wie die Aus­bil­dungs­ver­si­che­run­gen und die Kapi­tal­ren­di­ten sind höher als bei Fest­geld. 

Schenkungen – Verschiedene Obergrenzen je nach Verwandschaftsgrad

Gera­de bei Schen­kun­gen gilt aber eine Ober­gren­ze: Eltern dür­fen ihrem Kind inner­halb von zehn Jah­ren bis zu 400.000 Euro schen­ken, ohne dass das Kind die­se Beträ­ge als Ein­künf­te ver­steu­ern muss. Groß­el­tern dür­fen bis zu 200.000 Euro in 10 Jah­ren schen­ken – weni­ger hin­ge­gen Onkel und Tan­ten: Hier ist die Gren­ze für den Frei­be­trag bei 20.000 Euro.  

Fazit: Die Bör­se ist eine Mög­lich­keit, für die Klei­nen vor­zu­sor­gen. Vor allem je frü­her Eltern anfan­gen zu spa­ren oder zu inves­tie­ren, des­to bes­ser für den Nach­wuchs… Dabei gilt: Lang­fris­tig, breit gestreut und mit Plan. 

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