Börsenserie2020-09-07T14:40:14+02:00

Teil 1: Spekulieren? Ich doch nicht!

Finanzhai, Glück­srit­ter, Zock­er: Wer an der Börse investiert, gilt schnell als gieriger, schmieriger Speku­lant. Ger­ade viele Frauen wollen lieber „ehrlich“ sparen. Doch Hand aufs Herz: Kom­men wir beim Sparen und im All­t­ag wirk­lich ohne Speku­la­tio­nen aus? Und was heißt das eigentlich „spekulieren“?

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Teil 2: Börse – Was hat das mit mir zu tun?

Mit den Armen wild fuchtel­nde Ker­le, die brüllen: Dieses Bild haben viele im Kopf, sobald sie das Wort „Börse“ hören. Kein Ort also für Nor­mal­bürg­er und ‑bürg­erin­nen? Oder doch? Börsen­han­del geht alle was an. Denn an der Börse wird die Zukun­ft gehan­delt. Wer die Zukun­ft gestal­ten will, kann dies über die Börse tun.

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Teil 3: Aktien – Was hat das mit mir zu tun?

Ger­ade mal 10,3 Mil­lio­nen Bun­des­bürg­er und ‑bürg­erin­nen besitzen Aktien oder Anteile an Aktien­fonds. Nach ein­er gemein­samen Studie der öffentlichen und ein­er pri­vat­en Uni in Frank­furt glauben viele Deutsche, zu wenig über Aktien zu wis­sen, um darin zu investieren. Dies will Courage ändern.

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Teil 4: Anleihen – Was hat das mit mir zu tun?

Brauchen Pri­vatleute für eine Anschaf­fung mehr Geld als sie haben, nehmen sie einen Kred­it auf. Unternehmen, Banken, Staat­en und Kom­munen ste­ht ein häu­fig gün­stiger­er Weg offen: Sie lei­hen sich Geld von Anlegerin­nen und Anlegern, indem sie Anlei­hen her­aus­geben. Vom Han­del mit Anlei­hen lebt unser gesamtes Wirtschaftssys­tem und damit wir alle.

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Teil 5: Ein Zertifikat – was ist denn das?

An den Börsen wer­den nicht nur Aktien und Anlei­hen gehan­delt, son­dern auch viele andere Wert­pa­piere. Etwa Zer­ti­fikate. Und von diesen gibt es jede Menge Vari­anten. Courage erläutert, was allen Zer­ti­fikat­en gle­ich ist, welche Unter­schiede es gibt und wie die wichtig­sten Zer­ti­fikate-Typen funk­tion­ieren.

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Teil 6: Was sind eigentlich Fonds?

Kalb­s­fonds, Hüh­n­er­fonds, Fis­ch­fonds – gute Grund­la­gen für eine leckere Suppe oder Soße. Ähn­lich ver­hält es sich mit den Namensvet­tern: den Fonds zur Gel­dan­lage. Wie bei Fonds zum Kochen entschei­den auch bei Fonds zur Kap­i­ta­lan­lage, den soge­nan­nten Invest­ment­fonds, die Zutat­en über die jew­eilige Aus­rich­tung: Kun­den kön­nen den passenden Fonds ganz nach eigen­em „Geschmack“ wählen.

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Teil 7: Betongold an der Börse?

Immo­bilien, speziell das Eigen­heim, gel­ten den Deutschen als sicher­er Sach­w­ert. Doch eine Immo­bilie zu ver­mi­eten und zu ver­wal­ten, ist rel­a­tiv aufwendig. Der Lohn der Mühe ist abzüglich aller Kosten oft rel­a­tiv niedrig. In Immo­bilien zu investieren – das gelingt auch mit gerin­gerem finanziellen Ein­satz, weniger Mühe und zum Teil sog­ar kleinerem Risiko. Courage stellt Alter­na­tiv­en vor.

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Teil 8: Wie komme ich an ein eigenes Depot?


Wert­pa­piere zu erwer­ben ist ein­fach. Doch während jed­er ein­fach in den Super­markt gehen kann und sich dort Pro­duk­te aus dem Regal nimmt, kann man nicht ein­fach in eine Börse gehen und eine Aktie oder son­stiges Wert­pa­pi­er nehmen und kaufen. Wie der Kauf von Wert­pa­pieren funk­tion­iert, erläutern wir in zwei Teilen unser­er Börsenserie.

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Teil 9: Wie läuft ein Wertpapierkauf ab?


Wert­pa­piere zu kaufen ist rel­a­tiv ein­fach. Doch für alle, die das noch nie getan haben, ist es auch unge­wohnt. Wie der Kauf von Wert­pa­pieren funk­tion­iert, wird in den Teilen 8 und 9 unser­er Börsenserie erläutert. Nach­dem wir in der vorigen Folge den Weg zum eige­nen Depot beschrieben haben, dreht sich nun alles um den ersten Wert­pa­pierkauf.

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Teil 10: Sollte auch in Gold investiert werden?

Wer Geld anle­gen will, muss nicht alles in Aktien, Anlei­hen, Fonds oder ETFs steck­en, man kann einen Teil davon auch in Gold investieren. Es gibt Gold-Fans und Gold-Asketen. Zwis­chen diesen Extrem­po­si­tio­nen muss sich jede Anlegerin ihre Mei­n­ung zu Gold­in­vest­ments bilden. Welche Beson­der­heit­en dabei zu beacht­en sind und weshalb Schmuck kein Invest­ment ist, erk­lärt Courage in Teil 10 der Börsenserie.

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Geld sparen

Geld spielt im täglichen Leben eine wichtige Rolle – und zwar mehr, als es eini­gen Men­schen lieb ist. Denn mit Geld wird nicht nur Pos­i­tives verknüpft, son­dern auch vieles, das als lästig emp­fun­den wird: Steuern, Gel­dan­lage und Vor­sorge. Dabei sind das genau die The­men, die wichtig sind – denn wer finanziell gut aufgestellt ist, hat im Alter weniger Sor­gen. Doch wie packt man seine Finanzen an?

Finanzielle Situation

Im ersten Schritt ist es wichtig, sich über seine finanzielle Sit­u­a­tion im Klaren zu wer­den. Wie hoch sind die Ein­nah­men, wie hoch sind die Aus­gaben? Über einen bes­timmten Zeitraum ein Haushalts­buch zu führen hil­ft dabei, einen guten Überblick über das eigene Kon­sumver­hal­ten zu erhal­ten. Und es eröffnet Spar­po­ten­tial. Häu­fig lässt sich im All­t­ag viel Geld sparen, indem man regelmäßige aber eigentlich unnötige Aus­gaben ver­mei­det. Wer einige Spar­regeln beachtet, dem wird es leicht fall­en, mehr Geld zurück zu leg­en. Auch Maß­nah­men wie frei­willig eine Steuer­erk­lärung zu machen, lohnt sich.

ETF-Sparpläne

Im näch­sten Schritt sollte ein Not­groschen angelegt wer­den – meis­tens 3–6 Net­to-Gehäl­ter für unge­plante Aus­gaben. Der Not­groschen gehört auf das Tages­geld­kon­to, damit er im Fall des Fall­es rasch ver­füg­bar ist. Ist der Not­groschen anges­part, geht es an den Ver­mö­gen­sauf­bau. Für Ein­steiger eignen sich ETF-Sparpläne. ETFs (Exchange Trad­ed Funds) sind Index­fonds, die einen vorgebe­nen Korb von Aktien und anderen Wert­pa­pieren abbildet – einen Index eben. ETFs haben einige Vorteile: Sie sind kostengün­stig und ein­fach zu ver­ste­hen.

Wichtig­ster Unter­schied zu einem Fonds ist das Fehlen eines Man­agers, der nach ver­schiede­nen Ansätzen (zum Beispiel Bot­tom-Up) sein Port­fo­lio zusam­menset­zt. Das ist der Grund, weshalb ETFs kostengün­stiger sind – allerd­ings kann bei Börsen­tur­bu­len­zen nicht aktiv gegen ges­teuert wer­den, wie es ein Fonds­man­ag­er eines aktiv gem­anagten Fonds könnte.Der Klas­sik­er der ETFs ist der MSCI World, der rund 1600 Aktien aus Indus­trien­atio­nen. Für ihn gibt es eine Rei­he von ETFs. Als Ergänzung wird häu­fig der MSCI Emerg­ing Mar­kets emp­fohlen, der Aktien aus Schwellen­län­dern abbildet. Bei­de Indizes zusam­men wer­den oft als Welt­port­fo­lio beze­ich­net. Bei der Auswahl des ETF ist es wichtig, auf einige weit­ere Punk­te zu acht­en: Das Anlagevol­u­men des ETF sollte min­destens 100 Mil­lio­nen Euro betra­gen. Anleger soll­ten zudem die Gebühren berück­sichti­gen und sich entschei­den, ob der ETF seine Erträge auss­chüt­tet oder rein­vestiert (the­sauri­eren­der ETF).

Die Rep­lika­tion­s­meth­ode – physisch oder syn­thetisch replizierend – ist eben­falls von Belang. Ist die Entschei­dung für einen ETF (oder auch einen Fonds) gefall­en, ste­ht die Frage im Raum, ob man sich für ein Einzel-Invest­ment oder einen Spar­plan entschei­den soll. Sparpläne haben den Vorteil, dass der Cost-Aver­age-Effekt zum Tra­gen kommt – also der Durch­schnittskosten­ef­fekt.

Vermögen streuen

Zudem lassen sich Sparpläne – je nach Depot-Anbi­eter – sehr gün­stig, oft sog­ar kosten­los, ein­richt­en. Langfristig ist es sin­nvoll, sein Ver­mö­gen noch weit­er zu streuen – auch über andere Anlageklassen hin­weg. Eine gute Port­fo­lioal­loka­tion macht das Port­fo­lio sta­bil­er. Anlei­hen und Rohstoffe – allen voran Gold – bieten gute Möglichkeit­en, das Depot abzu­sich­ern. Für erfahrene Anleger kom­men auch Strate­gien mit Derivat­en in Frage. Über Zer­ti­fikate – gegebe­nen­falls sog­ar gehe­belt – lässt sich das Depot beispiel­sweise absich­ern.

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