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Was ist das eigentlich, Mindset?

2019-11-13T16:03:20+02:005. November 2019|

Unser erlerntes Mind­set ste­ht uns vor allem bei Geld- und Kar­ri­ereentschei­dun­gen oft im Weg. Alte Glaubenssätze zu Einkom­men, Kar­riere und Ver­mö­gen wollen wir daher endlich über Bord wer­fen – ein für alle­mal!

Von Daniela Mey­er

Alle sprechen plöt­zlich über Mind­set. Das richtige Mind­set ist offen­bar für alles Mögliche gut – die Erziehung der Kinder, den Erfolg im Beruf, das Gelin­gen der Part­ner­schaft. Wer seine Schulden abbauen will, muss erst­mal am Mind­set arbeit­en. Und wer mehr Geld ver­di­enen will, erst recht. Wieder so ein Trend­wort. Oder? Was ist dran am Mind­set­ting, was bedeutet der Begriff über­haupt? Und vor allem: Wie kann die Arbeit am eige­nen Mind­set dir wirk­lich helfen, deine per­sön­lichen Ziele zu erre­ichen.

In unser­er Serie „Mon­ey-Mind­set“ möcht­en wir dir Klarheit über den Begriff ver­schaf­fen, dir erk­lären, wie du selb­st daran arbeit­en, dein Mind­set über­denken und – wenn du möcht­est – auch ändern kannst. Ger­ade Frauen ste­hen sich mit ihrem erlern­ten Mind­set vor allem bei Geld- und Kar­ri­ereentschei­dun­gen oft selb­st im Weg. Wir möcht­en dich dabei unter­stützen, alte Glaubenssätze zu The­men wie Geld, Einkom­men und Kar­riere ein für alle­mal über Bord zu wer­fen. Denn ein neues Mon­ey-Mind­set kann deinen Umgang mit Geld tat­säch­lich verän­dern, dir beim Erre­ichen von Sparzie­len, beim Erk­lim­men der Kar­ri­ereleit­er sowie deinem langfristi­gen Ver­mö­gen­sauf­bau helfen.

Erster Teil: Mindset – was ist das eigentlich?

Mind­set ist ein englis­ch­er Begriff, der aktuell in den unter­schiedlich­sten Kon­tex­ten benutzt wird. Und irgend­wie ist Mind­set auch ein Mod­e­wort, aber es steckt viel mehr dahin­ter. Ger­ade als Frau soll­test du unbe­d­ingt ver­ste­hen, was genau. Denn die Reflex­ion über das eigene Mind­set kann dir vor allem bei Geld­fra­gen enorm helfen. Aber erst­mal zum Begriff an sich. Für Mind­set gibt es eine Rei­he von Über­set­zun­gen. Das macht es ja ger­ade so schwierig zu ver­ste­hen, was sich wirk­lich dahin­ter ver­birgt. Grund­sät­zlich ste­ht Mind­set für:

  • die geistige Hal­tung
  • Denkart
  • Ein­stel­lung
  • Leben­sphiloso­phie
  • Men­tal­ität
  • Weltan­schau­ung
  • Gesin­nung

Diese Begriffe tre­f­fen die Bedeu­tung schon ganz gut, aber lei­der nicht per­fekt. Auch Weltan­schau­ung ist ja nicht genau das gle­iche wie Men­tal­ität. Grund­sät­zlich kön­nte man sagen, geht es beim Mind­set um die Art und Weise, wie du denkst und wie du dadurch mit täglichen Her­aus­forderun­gen umgehst. Jed­er Men­sch ist unter­schiedlich geprägt und hat dadurch natür­lich ein anderes Mind­set, eine andere Art, Sit­u­a­tio­nen zu beurteilen, Prob­leme zu lösen oder auch zu mei­den.

Aber auch das erk­lärt den Begriff Mind­set noch nicht so richtig. Was bedeutet Mind­set also ganz konkret? Der Begriff beste­ht ja eigentlich aus zwei Wörtern – „Mind“ und „Set“. Mind lässt sich wun­der­bar mit Geist, Ver­stand und Kopf über­set­zen. „Set“ bedeutet „ein­stellen“ oder im entsprechen­den Kon­text auch „ein­richt­en“. Und damit kommt man dem, was Mind­set wirk­lich meint und will, schon viel näher. Den Geist ein­stellen, den Kopf ein­richt­en. Das Mind­set ist also nicht nur etwas Pas­sives, son­dern etwas ganz Aktives. Etwas, an dem du arbeit­en, an dem du selb­st etwas ändern kann.

Den Kopf neu einrichten

Das richtige Mind­set ist die richtige Ein­stel­lung deines Geistes oder die richtige Ein­rich­tung für deinen Kopf. Diese Erken­nt­nis ist viel Wert, denn sie zeigt, dass ein Mind­set nicht in Stein gemeißelt ist. Eine alte Couch – auf der du zwar bequem liegst, die dich aber müde und träge macht und auch nicht mehr schön aussieht – kannst du ganz ein­fach aus deinem Wohnz­im­mer schmeißen. Und genau­so geht es mit deinem Mind­set oder auch nur einem Teil deines Mind­sets. Du selb­st hast es in der Hand, wie dein Kopf ein­gerichtet ist. Und du selb­st kannst neue Ein­stel­lun­gen bis hin zu kle­in­sten Fein­justierun­gen an deinem Geist selb­st vornehmen.

Natür­lich geht das nicht wie mit der alten Couch mit einem kurzen Kraftakt und auch nicht an einem Nach­mit­tag. Dein per­sön­lich­es Mind­set hat sich über dein ganzes Leben hin­weg gebildet und ist von Kind­heit an gewach­sen. Es gibt unzäh­lige Vari­anten von Mind­sets und Möglichkeit­en, wie du deinen Kopf neu ein­richt­en kannst. Oft reicht es schon Kleinigkeit­en zu verän­dern. Bleiben wir beim Beispiel der Woh­nung. Man muss nicht immer jedes Zim­mer neu gestal­ten oder alle Möbel aus­tauschen. In den meis­ten Fällen genügt es schon, den sper­ri­gen Schrank zu erset­zen oder ein buntes Kissen auf den lang­weili­gen Ses­sel zu leg­en.

Glaubenssätze loswerden

Das Mind­set bezieht sich zudem auf viele Lebens­bere­iche und kann in jedem einzel­nen ganz unter­schiedlich aus­geprägt und aufgestellt sein. Vielle­icht geht es dir auch so wie vie­len Frauen: Im All­t­ag bist du selb­st­be­wusst, triff­st eigene Entschei­dun­gen, machst klare Ansagen. In dem Moment, wo du in ein Meet­ing gehst, einen Vor­trag hal­ten oder mit deinem Chef über dein Gehalt ver­han­deln musst, ver­lässt dich aber der Mut. Du musst deswe­gen nicht dein kom­plettes Mind­set über den Haufen wer­fen, aber vielle­icht ein Zim­mer in deinem Kopf neu ein­richt­en. Beson­ders beim The­ma Geld, Ver­mö­gen­sauf­bau und Altersvor­sorge tra­gen viele Frauen ein für sie ungün­stiges Mind­set mit sich herum. Sie reden nicht gerne über Geld, haben neg­a­tive Assozi­a­tio­nen mit Reich­tum. Sie glauben nicht daran, ihre eige­nen Finanzen richtig man­a­gen und aus eigen­er Kraft ein Ver­mö­gen auf­bauen zu kön­nen. Und tun es deshalb auch lei­der nicht – trotz­dem sie um die Kon­se­quen­zen, beispiel­sweise Alter­sar­mut, wis­sen.

Wir von Courage find­en, das ist ein großer Fehler, den du selb­st ganz leicht ver­mei­den kannst. In den kom­menden Fol­gen unser­er Serie „Mon­ey-Mind­set“ wollen wir dir daher zeigen, wie du Schritt für Schritt an deinem Mind­set zum The­ma Geld, Ver­mö­gen und Kar­riere arbeit­en kannst und wie du es schaffst, alte Glaubenssätze abzule­gen und dem Geldz­im­mer in deinem Kopf einen neuen Anstrich zu ver­passen.

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