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Jennifer Summer — Verliebt in einen Mörder

2020-07-02T15:16:41+02:002. August 2020|

Kri­mi, Liebesro­man, Gruselgeschichte – oder doch Reise­führer? Jen­nifer Sum­mer liefert rechtzeit­ig zum Som­mer einen wun­der­bar leicht­en und unter­halt­samen Roman rund um die junge Jour­nal­istin Julie, die auf ein­er Island-Kreuz­fahrt in die Ermit­tlun­gen zu einem Todes­fall ver­wick­elt wird, und sich dabei Hals über Kopf in den poten­ziellen Mörder zu ver­lieben dro­ht.

Von Rebec­ka Hoch

Eine geheimnisvolle Sek­te, weißgek­lei­dete Geis­ter und hal­luzino­gene Pilze – in Jen­nifer Sum­mers Island-Kri­mi ent­pup­pt sich eine Kreuz­fahrt rund um das Eiland im Nor­dat­lantik als inves­tiga­tive und emo­tionale Her­aus­forderung für die junge Jour­nal­istin Julie.

Ihre Auf­gabe bei Abreise ist klar: Eine Reisegeschichte zu den Schön­heit­en Islands und das Urlaub­ser­leb­nis an Bord schreiben. Doch die Neugi­er treibt Julie mit­ten hinein in die selt­samen Begeben­heit­en rund die Glaubens­ge­mein­schaft „Mind awake“.

Als Julie den Anführer eines Nachts tot im Fahrstuhl auffind­et, ist klar: Diese Geschäft­sreise wird anders laufen als geplant. Für den isländis­chen Ermit­tler, der darauf an Bord kommt, ste­ht der Hauptverdächtige schnell fest: Sek­ten-Mit­glied Markus, der erst kurz zuvor seine Frau ver­loren hat. Doch Julie glaubt an seine Unschuld – oder führen sie ihre Gefüh­le für den gut ausse­hen­den und melan­cholis­chen Mann direkt in die Arme eines Mörders?

Wer beim Lesen auf Kreuz­fahrtk­lis­chees hofft, ist hier falsch: Hin­ter dem Pseu­do­nym Jen­nifer Sum­mer ver­birgt sich die renom­mierte Kreuz­fahrt-Jour­nal­istin Peg­gy Gün­ther. Bed­ingt durch die Coro­na-Pan­demie wid­mete sie sich ihrem langge­hegten Wun­sch und ver­fasste ihren ersten Roman.

Ihr fundiertes Hin­ter­grund­wis­sen baut Gün­ther geschickt und unauf­dringlich in die Geschichte ein. Welche Teile der (Liebes-)Geschichte noch aus dem wahren Leben der Jour­nal­istin stam­men, ver­rät sie uns aber nicht.

Mit ihrem Erstlingswerk möchte Gün­ther ein fast aus­gestor­benes Genre wieder­beleben: den Reis­ero­man. Immer wieder ent­führen Pas­sagen der Geschichte auf die Insel und liefern detail­lierte Infor­ma­tio­nen zu Island, sein­er Natur und sein­er Ander­sar­tigkeit.

Die Beschrei­bun­gen ähneln der Reisegeschichte, die aus der Fed­er der Pro­tag­o­nis­ten entsprin­gen kön­nte. Am Ende des Romans find­en sich dazu passende Reisetipps und dienen als Inspi­ra­tion für eine Zeit, in der wir endlich wieder reisen dür­fen.

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Elis­a­beth Fre­un­del (37) arbeit­ete über 20 Jahre lang als Kat­a­log-Fotografin. 2019 zog sie einen Schlussstrich unter ihr altes Leben. Heute ist Elis­a­beth Fre­un­del in einem ganz anderen Bere­ich tätig – und auch pri­vat hat sich viel verän­dert. Eine entschei­dende Rolle spielt dabei ihr ehre­namtlich­es Engage­ment. Sie unter­stützt nicht nur den ADFC bei der Durch­führung von Ver­anstal­tun­gen und küm­mert sich um den Insta­gram-Auftritt, son­dern engagiert sich zusät­zlich auch bei Green City.

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