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Gesa Neitzel — The Wonderful Wild: Was ich von Afrikas Wildnis fürs Leben lerne

2021-02-23T09:12:26+01:0023. Februar 2021|

Wenn dir alle Türen offen ste­hen, welche sollst du dann nehmen? Mit dieser Frage, die vor allem die Mil­lenials bewegt, beschäftigt sich die junge Autorin Gesa Neitzel in ihrem zweit­en Buch. Sie nimmt uns mit auf ihren Weg zu einem selb­st­bes­timmten und glück­lichen Ich und damit ein­er besseren Gesellschaft — weg vom Infor­ma­tions- hin zum Intu­ition­szeital­ter.

Von Rebec­ka Hoch

Oft wird der Kopf geschüt­telt über das Jam­mern der Gen­er­a­tion Y, der die Welt offen ste­ht und die von außen betra­chtet mit dem gold­e­nen Löf­fel im Mund geboren wurde. Gesa Neitzel, Wahlber­liner­in, TV-Redak­teurin und eben dieser Gen­er­a­tion entsprun­gen, führte ein Leben, um das sie viele benei­de­ten. Doch dann schmiss sie alles hin und ließ sich zur Rangerin aus­bilden.

Ihre 2016 erschienene Geschichte „Früh­stück mit Ele­fan­ten“ über ihre Zeit im südlichen Afri­ka wurde zum Best­seller. In ihrem neuen Buch nimmt sie ihre Leserin­nen mit auf den Weg, der sie zu dieser Entschei­dung führte, und der bis in ihre Kind­heit reicht. Dabei ent­deckt Neitzel, dass sie ihre innere Stimme, die sie liebevoll ihren Ele­fan­ten nen­nt, viel zu lange ignori­erte bis sie mit Panikat­tack­en mor­gens im Bad kämpfte.

Die Zeit in Afrikas Wild­nis hat ihr Klarheit gebracht und lehrt sie tagtäglich Lek­tio­nen fürs Leben und für eine bessere Gesellschaft, mit denen sie andere inspiri­eren möchte.

Für Neitzel ist klar, nur in der Stille der Wild­nis kön­nen wir in uns hinein hören und wirk­lich fest­stellen, was wir möcht­en. Dabei sieht sie die Suche nach dem per­sön­lichen Glück als Grund­lage für eine bessere, glück­lichere Welt.

Die große Frage, die sich nicht nur Mil­lenials stellen, was wir machen wollen so lange wir leben, beant­wortet uns Neitzel nicht. Aber mit zahlre­ichen wun­der­schö­nen und unter­halt­samen Anek­doten aus dem Busch und mit dem Blick auf afrikanis­che Tra­di­tio­nen wie den San­go­mas in Südafri­ka, bere­it­et sie uns den Weg, uns mit unser­er Intu­ition und Spir­i­tu­al­ität auseinan­derzuset­zen.

Häu­fig wird die Autorin, Rangerin und Rei­sev­er­anstal­terin gefragt, ob ihr Leben eine ähn­liche Wen­dung genom­men hätte, wenn sie für ihre Auszeit anstatt nach Südafri­ka nach Kana­da gegan­gen wäre. Ihre erfrischende Antwort: „Das weiß ich nicht“.

Das ist generell das Sym­pa­this­che an diesem Buch, denn es hat keinen Anspruch auf Richtig oder Falsch oder den einen Weg zum Glück. Es ist ein sehr per­sön­lich­er Ein­blick in das Leben und die Gedanken ein­er jun­gen Frau, die das gewagt hat, von dem viele träu­men: Ihrer inneren Stimme ver­trauen und mutig Entschei­dun­gen tre­f­fen.

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