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„Im Privaten kommen uns die besten Ideen“

2021-02-07T11:10:53+01:0027. Januar 2021|

Der Cere­alien-Markt ist gesät­tigt? Von wegen. Mit hochw­er­ti­gen leck­eren Pro­duk­ten kann man auch hier erfol­gre­ich sein. Den besten Beweis liefern Car­o­line und Tim Nichols von 3Bears. Mit ihren zuck­er­freien Por­ridge-Kreatio­nen – inspired by UK und made in Ger­many – kon­nten sie 2017 in der VOX-Show „Die Höh­le der Löwen“ Frank The­len und Judith Williams als Inve­storen gewin­nen. Sie investierten 150.000 Euro für 30 Prozent der Fir­menan­teile.

Heute find­et man 3Bears Por­ridge u.a. in den Regalen von Ede­ka, Rewe und Müller. Wie das Ehep­aar den Früh­stücks­flock­en-Markt eroberte, wie sie Busi­ness und Kinder­erziehung unter einen Hut bekom­men und welchen Paaren sie drin­gend von der Grün­dung eines gemein­samen Busi­ness abrat­en.

Von San­dra Berthaler

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein gemeinsames Unternehmen zu gründen? Wer von euch hatte die Geschäftsidee?

Car­o­line: Tim und ich haben uns vor 13 Jahren in Eng­land bei Siemens ken­nen­gel­ernt, als ich dort ein Prak­tikum gemacht habe. Wir lebten dann lange in Lon­don. Ich habe dort bere­its in der Food-Branche gear­beit­et.

In dieser Zeit hat Tim für den Iron­man trainiert. Ich war auch viel laufen und wir haben uns bewusst ernährt. Da fiel uns irgend­wie ständig das The­ma Por­ridge vor die Füße. Por­ridge ist ein Riesen­trend in Großbri­tan­nien und wir haben ganz per­sön­lich fest­gestellt, dass wir uns damit viel bess­er fühlen als mit Brezen, Brot und Sem­meln.

Tim wollte immer ein eigenes Busi­ness haben. Ich hat­te mir über Grün­den ehrlich gesagt keine großen Gedanken gemacht zuvor. Aber als wir dann nach eini­gen Monat­en in Brügge im Urlaub waren, ist mir bei ein paar bel­gis­chen Bier die Idee gekom­men, eine eigene Por­ridge-Bar zu eröff­nen. Das war eigentlich der Anfang von 3Bears.

Je mehr wir über Por­ridge und Grün­den nach­dacht­en, umso weit­er kamen wir näm­lich von der kleinen Bar weg und hin zu gesun­den und leck­eren Trock­en­mis­chun­gen, die man im Super­markt kaufen kann.  

Tim: Die Idee zu grün­den, kam schon von uns bei­den. Wir waren zu dem Zeit­punkt sechs oder sieben Jahre zusam­men und stell­ten fest, dass wir über sehr unter­schiedliche, kom­pat­i­ble Fähigkeit­en ver­fü­gen.

Car­o­line ist eine super Net­work­erin und hat ihre Schw­er­punk­te in Sales und Mar­ket­ing, abge­se­hen davon, dass sie ein­fach ein „Food­ie“ ist und Rezepte entwick­elt, während ich lieber Prozesse und Finanzen steuere. So wurde uns klar, dass wir eigentlich gut zusam­men ein Busi­ness grün­den kön­nten.

Wir hat­ten eine Rei­he von Ideen, aber die waren entwed­er zu riskant oder nicht umset­zbar. Aber wir lieben bei­de Por­ridge, vor allem weil es so gesund ist und leicht zuzu­bere­it­en. Zum Glück hat das bel­gis­che Bier dann Car­o­line auf die Idee gebracht, dass das ein super Geschäfts­feld wäre. Wir haben einen Busi­ness­plan erstellt und uns dazu entsch­ieden, so Leck­eres wie gesun­des Por­ridge in deutschen Super­märk­ten anzu­bi­eten. 

Wer von euch hatte vor der Gründung die größten Zweifel?

Car­o­line: Ich bin vom Charak­ter her eher diejenige, die auf Sicher­heit set­zt, mehr grü­belt und sich auch mal Sor­gen macht. Deshalb machte ich mir mehr Gedanken, meinen sicheren Job zu ver­lassen. Tim hinge­gen war schon immer der von uns bei­den mit den großen Ideen.

Wenn es dann wirk­lich an die Pla­nung geht, bin ich wiederum oft­mals die treibende Kraft. Da ergänzen wir uns sehr gut. Als ich nach der ersten Idee den Por­ridge-Markt analysiert habe, stellte ich fest, dass es da ein Bedürf­nis gibt, das kein­er stillt. Mit dieser Erken­nt­nis waren alle Zweifel schnell ver­schwun­den. 

Tim: Ich kann mich nicht daran erin­nern, dass ich wirk­liche Zweifel hat­te. Das Tim­ing war per­fekt. Ich war schon in Lon­don selb­st­ständig und hat­te Erfahrung darin, ein eigenes Busi­ness zu führen. Als wir dann nach Deutsch­land gezo­gen sind, waren wir hochmo­tiviert und voller Energie, unseren Traum wahr wer­den zu lassen. 

Er ist der Perfektionist, sie die Macherin

Wo seht ihr die Stärken und Schwächen eures Mannes/eurer Frau als Geschäftspartner?

Car­o­line: Tims große Stärke ist, dass er wahnsin­nig struk­turi­ert, ana­lytisch und prozes­sori­en­tiert arbeit­et. Er ist ein Per­fek­tion­ist, han­delt sehr über­legt und will, dass alles max­i­mal effizient funk­tion­iert. Ich hinge­gen bin eher die Macherin, ich mache also viele Dinge, aber diese wirk­lich in einen Prozess zu gießen und zu opti­mieren, ist dann eher Tims Auf­gabe.

Seine Schwäche ist witziger­weise die Umset­zung. Er hat wahnsin­nig viele Ideen, die er mir gerne zuwirft. Aber die Konzepte, ob und wie wir diese Ideen umset­zen kön­nten, entwick­le dann ich.

Tim: Car­o­line ist unglaublich gut im Net­work­ing und kann Men­schen schnell von ein­er Idee überzeu­gen. Das ist nicht so mein Ding. Und eine ihrer Schwächen ist, wie sie selb­st gesagt hat, dass sie vieles ein­fach macht, ohne sich lange über Prozesse Gedanken zu machen. Für mich mag das manch­mal fast schon frus­tri­erend sein, aber ander­er­seits ist das auch der Spir­it eines Start-ups. 

Seid ihr beide für alles zuständig oder übernimmt jeder einen bestimmten Bereich?

Car­o­line: Das ist bei uns ganz klar getren­nt. Am Anfang, als wir noch keine Mitar­beit­er hat­ten, habe ich Mar­ket­ing, Sales und Logis­tik über­nom­men und Tim war für die IT, die Finanzen und die prozes­sori­en­tierten The­men zuständig. Das ist im Grunde so geblieben, aber heute haben wir Man­ag­er für alle Bere­iche, die an uns reporten. 

Wie trefft ihr Entscheidungen, wenn ihr euch nicht einig sind?

Tim: Da wir die The­menge­bi­ete nach unseren per­sön­lichen Stärken aufgeteilt haben, trifft auch jed­er in seinem Zuständigkeits­bere­ich let­z­tendlich die Entschei­dun­gen. Für schwierigere, über­greifende The­men haben wir eine Art Lead­er­ship-Team, das uns mit seinen unter­schiedlichen Mei­n­un­gen und Ein­schätzun­gen unter­stützt. 

Car­o­line: Manch­mal war das echt schwierig. Da die Tren­nung von Beruf und Pri­vatleben bei uns nicht so leicht ist, haben wir viele beru­fliche Diskus­sio­nen mit nach Hause genom­men. Aber seit wir ein Man­age­ment-Team haben, ist das anders.

Die Entschei­dun­gen im Team laufen demokratisch ab, die Mehrheitsmei­n­ung zählt. Natür­lich hat in diesen Besprechun­gen das Wort eines Experten zum Beispiel aus dem Bere­ich E‑Commerce eine beson­dere Bedeu­tung, da wir alle auf das Wis­sen von Kön­ner­in­nen und Kön­nern set­zen in den jew­eili­gen Bere­ichen. 

„Die besten Ideen kommen uns im Privaten“

Könnt ihr Privat- und Geschäftsleben gut trennen?

Tim: Ich denke, das Tolle an Grün­der­paaren ist, dass wir uns in- und auswendig ken­nen und uns wirk­lich gegen­seit­ig die Wahrheit sagen kön­nen. Das wäre bei einem reinen Geschäftspart­ner nicht so ein­fach. Als wir mit 3Bears ange­fan­gen haben, haben wir ständig übers Busi­ness gere­det. Also haben wir manche Tage zu „Por­ridge-freien“ Tagen erk­lärt. Wir hat­ten sog­ar ein Sparschwein, in das man Geld wer­fen musste, wenn man das Wort Por­ridge auch nur erwäh­nt hat.

Aber dann hat­ten wir ein inter­es­santes Gespräch mit einem anderen Grün­der, der meinte: „Wenn ihr bei­de so gerne über euer Busi­ness redet, warum soll­tet ihr dann krampfhaft ver­suchen, es zu Hause nicht zu tun?“ Das war ein wirk­lich guter Punkt. Also machen wir das jet­zt auch.

Car­o­line: Ich glaube sog­ar, dass es eine große Stärke und ein Vorteil ist, als Paar zu grün­den, weil uns oft im Pri­vat­en die besten Ideen kom­men. Die plop­pen ja nicht plöt­zlich auf, nur weil man in einem Meet­ing sitzt und einem in der näch­sten Stunde etwas ein­fall­en muss, son­dern zum Beispiel auf ein­er Fahrrad­tour, wenn der Kopf frei ist.

Wir ver­bi­eten es uns also nicht mehr so strikt, auch daheim übers Geschäftliche zu sprechen. Aber seit der Geburt unseres Sohnes Leon sind uns jet­zt sowieso wieder ganz andere The­men wichtig gewor­den. 

Was passiert mit eurem Unternehmen, falls ihr euch als Paar trennen solltet? 

Car­o­line: Ehrlich gesagt, haben wir darüber noch nicht so detail­liert gesprochen. Ver­traglich ist natür­lich geregelt, dass wir genau gle­iche Anteile am Unternehmen hal­ten. Aber im Fall ein­er Tren­nung müssten wir uns dann darauf eini­gen, wer 3Bears weit­er­führen möchte. 

Tim: 3Bears ist für uns wie ein Baby. Es kommt jet­zt langsam in die Pubertät. Wir haben mit­tler­weile ein Team aus 30 Mitarbeitern*innen, die eben­falls Entschei­dun­gen tre­f­fen kön­nen. Car­o­line und ich kön­nen also ein biss­chen loslassen und müssen nicht mehr ständig über­all präsent sein. 

„Wir teilen Business und Kindererziehung 50/50“

Ihr habt ein Kind, wie teilt ihr euch Arbeit und Erziehung auf?

Car­o­line: Wenn man eine eigene Fir­ma hat, kann man nicht ein­fach sagen, ich bin jet­zt mal für ein Jahr raus und steig dann wieder ein. Uns war es wichtig, dass wir uns das Busi­ness und die Erziehung unseres Sohnes 50/50 aufteilen. Das war und ist sehr bere­ich­ernd für uns und unseren Sohn. 

Tim: Da meine Arbeit pro­jek­t­be­zo­gen­er ist, kon­nte ich die ver­gan­genen Monate viel Zeit zu Hause bei Leon ver­brin­gen. Das habe ich auch sehr genossen. 

Hattet ihr dann so etwas wie eine Elternzeit? 

Car­o­line: Nicht wirk­lich. Ich hat­te eine geplant, aber dann habe ich doch schon wieder von zu Hause aus gear­beit­et. Durch Coro­na waren wir sowieso bei­de kom­plett zu Hause. Da war Leon dann ein­fach mal bei Busi­ness Calls dabei. Aber da es anderen Eltern nicht anders ging, ist das mit­tler­weile rel­a­tiv nor­mal gewor­den. 

Hattet ihr jemals Probleme, eine Finanzierung zu erhalten oder einen Investor zu finden, weil ihr ein Paar seid?

Tim: Durch unsere Teil­nahme bei „Die Höh­le der Löwen“ vor drei Jahren haben wir Judith Williams und Frank The­len als Inve­storen gewon­nen. Insofern war das kein Prob­lem für uns. Ehrlich gesagt sehe ich auch kein Prob­lem darin, in ein Grün­der­paar zu investieren.

Car­o­line und ich ken­nen uns so gut und ver­brin­gen so viel Zeit miteinan­der, in der wir an unserem Busi­ness arbeit­en. Eigentlich sieben Tage die Woche. Darin sehe ich eher einen Vorteil für Inve­storen.

Car­o­line: Man muss sich als Paar wirk­lich genau über­legen, ob man gemein­sam ein Busi­ness grün­den möchte. Man muss sich gut ver­ste­hen, sehr kom­ple­men­tär sein und Kon­flik­te lösen kön­nen. Es gibt auch Paare, die froh sind, wenn sie ihren Part­ner nicht auch noch auf der Arbeit sehen. Wir empfind­en es eher als Bere­icherung, dass wir so viel Zeit miteinan­der ver­brin­gen dür­fen.

Ich habe auch schon von Grün­der­paaren gehört, die stre­it­en, weil ein­er denkt, er arbeite mehr als der andere. So was gibt es bei uns nicht, auch weil wir für ver­schiedene Bere­iche zuständig sind und kom­plett unter­schiedlich arbeit­en. Ich bin zum Beispiel Frühauf­ste­her, Tim arbeit­et lieber spät. Jed­er arbeit­et auf seine Art und Weise und so funk­tion­iert alles am besten.

„Die Höhle der Löwen“ war die beste Entscheidung für 3Bears

„Die Höh­le der Löwen“ war die beste Entschei­dung für 3Bears Quelle: Alex­ey Testov/3Bears

War eure Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ die beste Entscheidung eures Lebens?

Car­o­line: Es war vielle­icht nicht die beste Entschei­dung unseres Lebens, aber für das Leben von 3Bears. Das Unternehmen war damals erst sechs Monate alt. Den Push so früh zu bekom­men und mit Frank und Judith das Know-how zweier so strate­gis­chen Inve­storen zu erhal­ten, war auf jeden Fall der richtige Weg. Ich würde es wieder machen. 

Tim: Ich war erst nicht so begeis­tert von der Idee, in „Die Höh­le der Löwen“ aufzutreten, weil ich nicht so gut Deutsch spreche. Aber im Nach­hinein bin ich sehr glück­lich mit unser­er Entschei­dung, dort mitzu­machen. Die TV-Show hat 3Bears die Bekan­ntheit gebracht, die wir drin­gend gebraucht haben. Wenn du so eine Chance bekommst, musst du zugreifen.

Wie habt ihr euer Unternehmen finanziert, habt ihr privates Kapital eingebracht? 

Car­o­line: Wir sind mit 10.000 Euro ges­tartet, die wir etwa zu gle­ichen Teilen investiert haben. Das ist echt nicht viel. Und ab unser­er Teil­nahme bei „Die Höh­le der Löwen“ kon­nten wir uns dann selb­st finanzieren. Geld war also nie ein Stre­it­the­ma für uns. Wir zahlen uns auch das gle­iche Gehalt aus. 

Was sind eure wichtigsten Learnings (Dos und Don’ts) als Gründerpaar?

Tim: Als Paar muss man den­noch auch Geschäftspart­ner sein, wenn man gemein­sam grün­den möchte. Also ein­fach ganz klar und objek­tiv absteck­en: Was kann wer? Welche Zuständigkeit hat wer? Wollen wir bei­de auch das Gle­iche und wollen wir bei­de auch gle­ich viel Energie und Kraft investieren?

Wenn man diese The­men durch­spricht, dann hat man schnell viel Ein­sicht, ob man zusam­men grün­den kann oder nicht. Und dann kann man auch gut von anderen gesagt bekom­men ‚Das traut ihr euch, als Paar zu grün­den?‘, denn man grün­det natür­lich als Part­ner, aber vor allem als Busi­ness­part­ner.

Car­o­line: Ich glaube nicht, dass es die per­fek­ten Tipps für Grün­der­paare gibt. Jedes Paar muss seine eige­nen Regeln auf­stellen. Dabei darf man nicht vergessen, dass Grün­den ein Prozess ist, in den man sich erst ein­find­en muss – ger­ade wenn man vorher noch nie beru­flich zusam­mengear­beit­et hat.

Vielle­icht wäre es wie Tim sagt, sin­nvoll, sich vorher gemein­sam hinzuset­zen und einen Busi­ness­plan zu schreiben, in dem man seine Ideen genau for­mulieren muss. Da merkt man meist schon, ob man das­selbe will und kann Fra­gen disku­tieren wie: Wer übern­immt welchen Bere­ich? Wer bringt welche Qual­itäten ein und will wirk­lich 150 Prozent geben? So ein Busi­ness­plan ist der beste Test um festzustellen, ob man die gle­ichen Vorstel­lun­gen davon hat, wie man Busi­ness macht. 

„Paare mit ähnlichen Fähigkeiten sollten nicht gemeinsam gründen“

Welche Paare sollten niemals gemeinsam gründen?

Tim: Paare, die über sehr ähn­liche Fähigkeit­en ver­fü­gen, soll­ten vielle­icht nicht gemein­sam grün­den – außer sie kön­nen von Anfang an ganz genau tren­nen, wer für welchen Bere­ich zuständig sein wird. Auch wenn ein­er ten­den­ziell mehr arbeit­et als der andere oder man sich schw­er­tut, Kom­pro­misse zu schließen, würde ich die Fin­ger von einem gemein­samen Busi­ness lassen. 

Car­o­line: Paare, die oft aneinan­derg­er­at­en oder einen kom­plett unter­schiedlichen Kom­mu­nika­tion­sstil pfle­gen, soll­ten bess­er nicht gemein­sam grün­den. Man sollte sich vorher anschauen, wie man miteinan­der unter Druck spricht und arbeit­et und wie man generell mit Stress-Sit­u­a­tio­nen umge­ht. Tim und ich tick­en da sehr gle­ich. Wir waren beispiel­sweise sechs Monate zusam­men mit dem Ruck­sack auf Reisen und haben die gemein­same Zeit und die Her­aus­forderun­gen unter­wegs sehr genossen. Wir haben kein Prob­lem mit Verän­derun­gen. Unser Leben ste­ht nie still.

 

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