Startseite/Ziehen Sie Ihren Erfolg bereits an?

Ziehen Sie Ihren Erfolg bereits an?

2020-11-17T21:00:52+01:0011. November 2020|

Die Wahl des Out­fits kann ganz schönes Kopfzer­brechen bere­it­en. Ins­beson­dere dann, wenn es um die Klei­dung im beru­flichen Umfeld geht. In ein­er Welt, in der immer mehr möglich ist, scheinen auch die Out­fits – je nach Branche – immer vielfältiger zu wer­den.

Während die einen mit löchri­gen Jeans und Sneak­ers zur Arbeit erscheinen und die anderen in Blusen und Blaz­er, bleibt die Frage: Was geht (immer) und was sind No-Gos? Was wirkt zwar ser­iös, aber nicht spießig?

Vor­weg: Die eine Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Vor allem kommt es auf Ihre Per­sön­lichkeit, Ihren Beruf und Ihre Inten­tion an, wie Sie wahrgenom­men wer­den möcht­en. Denn wie heißt es so schön: „Klei­den Sie sich für den Job, den Sie wollen, nicht den Sie haben.“

Von Katha­ri­na Heilen

Warum ist das richtige Outfit so wichtig?

Bere­its in den ersten Sekun­den entschei­det unser Gehirn darüber, welchen Ein­druck eine Per­son auf uns macht. Und dieser erste Ein­druck ist im Nach­hinein schw­er zu kor­rigieren. Ein gepflegter Gesamtein­druck ist daher das A und O. Die richtige Klei­der­wahl strahlt Pro­fes­sion­al­ität, Seriosität, aber auch Per­sön­lichkeit aus.

Zu dem Gesamtein­druck zählen neben dem Out­fit im Übri­gen auch die Haare, das Make-up und die Fin­gernägel, aber auch Stimme, Mimik und Gestik. Hier sollte also alles stim­mig zueinan­der passen und auf den von Ihnen gewün­scht­en Gesamtein­druck ein­zahlen. Bevor Sie sich also für Out­fits entschei­den, dür­fen Sie sich fol­gende Frage stellen:

Wie möchte ich wahrgenommen werden?

Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit, um die Frage zu beant­worten. Möcht­en Sie sich abheben, beson­ders ser­iös wirken, modisch ausse­hen oder Sym­pa­thie ausstrahlen? Die Frage danach, wie Sie wahrgenom­men wer­den wollen, entschei­det darüber, wie Ihr opti­males Kar­riere-Out­fit schlussendlich aussieht.

Sie dür­fen sich wohlfühlen und gle­ichzeit­ig bewusst einen bes­timmten Ein­druck hin­ter­lassen. Wenn Sie diese Frage für sich beant­wortet haben, gibt es einige grund­sät­zliche Tipps, die in Bezug auf die Wahl Ihres Kar­riere-Out­fits getrof­fen wer­den kön­nen – nur eben per­sön­lich auf Sie abges­timmt.

Was geht immer und lässt mich seriös, aber nicht spießig wirken?

Für einen ser­iösen, aber nicht spießi­gen Auftritt dür­fen zunächst die Basics aus­gewählt wer­den. Das gelingt durch dezente Grund­far­ben wie Schwarz, Blau, Beige oder Grau in Form von ele­gan­ten Blaz­ern, Hosen oder Blusen.

Aber keine Sorge: Dabei muss es nicht bleiben. Dur­chaus kön­nen leuch­t­ende Far­ben und Muster zum Ein­satz kom­men, die dezent, geschmack­voll und je nach Branche einge­set­zt wer­den. Das kann beispiel­sweise eine auf­fäl­lige Tasche, ein Hal­stuch oder Blaz­er in einem kräfti­gen Farbton sein – wenn es zum beru­flichen Umfeld passt.

Diese 5 Teile gehören in jede Business-Garderobe

Es lohnt sich, in einige Busi­ness-Basics zu investieren und gle­ichzeit­ig auf die Qual­ität des Mate­ri­als und die Ver­ar­beitung zu acht­en. Denn: Vor allem leicht zu pfle­gende Klei­dung, die uns auch mal auf Reisen begleit­et, zahlt sich langfristig aus und spart Zeit im All­t­ag.

Jedes Mate­r­i­al hat seine Vor- und Nachteile: In Baum­wolle beispiel­sweise kom­men Sie weniger leicht ins Schwitzen, jedoch zerknit­tert es leicht. Poly­ester hinge­gen bleibt auf­grund sein­er hohen Elas­tiz­ität in Form und wird deswe­gen gerne mit Baum­woll­fasern gemis­cht.

Ein paar qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Stücke dür­fen beispiel­sweise aus Sei­de sein, die angenehm zu tra­gen ist, fed­er­le­icht und formbeständig. Auch Kaschmir fühlt sich angenehm an und wirkt ele­gant.

Fließende, helle Blusen

Ein Must-have in jedem Klei­der­schrank sind fließende, helle Blusen. Diese sehen nicht nur zu einem Blaz­er edel aus, son­dern lassen auch eine ein­fache Jeans ele­gan­ter wirken.

Ein Blazer

Was wäre ein Kar­riere-Out­fit ohne einen Blaz­er? Wichtig: Gut sitzen sollte er, sprich, an den Schul­tern nicht abste­hen. Die Ärmel soll­ten an der Dau­men­wurzel abschließen.

Stoffhosen

Wer auf eine Jeans verzicht­en möchte oder muss, darf zu Stoffho­sen greifen. In Geschäften tra­gen sie Beze­ich­nun­gen wie „Anzughose“, „Bund­fal­tenhose“, „Chi­no-Hose“ oder „Karot­ten­hose“. Hosen aus Stoff wirken weniger leg­er und dafür klas­sisch-ele­gant.

Geschlossene Schuhe

Die Schuhe sind wichtige Merk­male Ihres Out­fits, die selb­stver­ständlich immer sauber sein soll­ten (Stich­wort: gepflegter, erster Ein­druck) und zudem geschlossen. Gerne dür­fen sie einen Absatz haben, der allerd­ings nicht zu dünn sein sollte, flache Schuhe, wie Chelsea Boots oder Loafer, wirken etwas leg­erer, aber nicht zwin­gend weniger schick.

Ein langer Mantel

Ein waden- oder knielanger Man­tel lässt selb­st eine Jeans ele­gan­ter und busi­nesstauglich ausse­hen. Der Schnitt kann vari­ieren, wie beispiel­sweise ein Trench­coat oder ein ger­ade geschnit­ten­er Man­tel vorzugsweise in neu­tralen Tönen.

Wichtig ist, dass die Klei­dung nicht nur von guter Qual­ität ist, son­dern auch gut sitzt. Sollte das nicht der Fall sein, kann eine Änderungss­chnei­derei kleine Kor­rek­turen vornehmen und zum Beispiel Hosen kürzen oder Blusen enger nähen.

Dezente Acces­soires sind jed­erzeit erlaubt und kön­nen Ihrem Busi­ness Look das beson­dere Extra ver­lei­hen. No-Gos sind im beru­flichen Kon­text zu viel Haut, zu kurze Röcke und Pfen­ni­ga­b­sätze. Zu viel Make-up und Par­füm dür­fen eben­falls ver­mieden wer­den.

Was hat meine Kleidung mit meiner Position zu tun?

Ein gepflegtes Erschei­n­ungs­bild und ein angemessenes Kar­riere-Out­fit sind eine Sache, aber haben sie auch Ein­fluss auf die Posi­tion? Wie eng Posi­tion und Klei­dung wirk­lich ver­bun­den sind, zeigt beispiel­sweise eine auf Sta­tista veröf­fentlichte Studie, die besagt, dass 37 Prozent der Deutschen einen Auf­stieg in ein höheres Man­age­ment für unmöglich hal­ten, wenn man Freizeitk­lei­dung trägt. Ihre Auf­stiegschan­cen scheinen also begren­zter zu sein oder zumin­d­est als solche wahrgenom­men zu wer­den, wenn sie lieber Jeans und T‑Shirt tra­gen.

Aber nicht nur Ihre Klei­der­wahl hat Auswirkun­gen auf Ihre Kar­riere, son­dern auch die Farbe Ihrer Klei­dung. Neben Ihrer Kör­per­hal­tung und Kör­per­sprache strahlen auch die Far­ben Ihrer Klei­dung unbe­wusst bes­timmte Kom­pe­ten­zen aus. Ganz oben der Lieblings­far­ben bei Klei­dungsstück­en ste­hen laut ein­er Proc­ter & Gam­ble Umfrage bei Frauen die Far­ben Schwarz und Blau sowie Rot und Weiß. Aber was sagen diese Far­ben eigentlich über uns aus?

Kompetenzfarben

Blau – zumin­d­est ein gedeck­tes Dunkel­blau – zum Beispiel gilt als eine beruhi­gende Farbe, die Sicher­heit, Ver­trauenswürdigkeit und Kom­pe­tenz sowie Selb­st­be­wusst­sein ausstrahlt. Helle oder zu kräftige Blautöne hinge­gen dür­fen vor allem als Akzente einge­set­zt wer­den.

Schwarz – der Klas­sik­er – oder Grau als seine Abstu­fung zählen eben­falls zu den soge­nan­nten „Kom­pe­ten­z­far­ben“ und gel­ten als Far­ben, die Autorität, Seriosität, aber auch Con­te­nance ver­lei­hen.

Weiß ist eben­falls ein Klas­sik­er in der Geschäftswelt und kann einen span­nen­den Kon­trast zu Schwarz bieten. Weiß strahlt Beschei­den­heit, Rein­heit und Ehrlichkeit aus – eine „weiße Weste“ wird auch im Busi­ness gerne gese­hen. Alle vier Far­ben eignen sich her­vor­ra­gend, um sie mit jed­er beliebi­gen Farbe zu kom­binieren.

Starke Farben

Zum Beispiel ist Rot, eine Farbe, die als „starke“ Farbe beze­ich­net wird, für Anwär­terin­nen der Kar­ri­ereleit­er beson­ders gut geeignet. Rot sym­bol­isiert Macht, aber auch Aggres­sion und ist die Farbe der Liebe.

Beim Anblick von Rot erhöht sich nachgewiesen unser Blut­druck und auch die Atmung wird beschle­u­nigt. Gekon­nt als Tasche, Schal oder Lip­pen­s­tift einge­set­zt, kann die Farbe neben einem far­blichen Hin­guck­er also auch in Sachen Kar­riere unter­stützen.

Far­ben wie Grün, Vio­lett und Pink haben zwar nicht so eine „mächtige“ Wirkung wie Rot, kön­nen aber eben­falls stil­sich­er kom­biniert und als Far­bakzent ver­wen­det wer­den.

Wo hole ich mir kompetenten Rat?

Es gibt zahlre­iche Möglichkeit­en, Ihre Out­fits für eine erfol­gre­iche Kar­riere auszuwählen. Im Zweifel suchen Sie nach per­sön­lichen Styl­is­ten, die mit Ihnen Ihren Klei­der­schrank durchge­hen. Bei einem per­sön­lichen Tre­f­fen wählen sie dann aus den Klei­dern, die Sie schon besitzen, aus und erstellen eine Shop­pingliste mit Teilen, die Sie nach und nach ergänzen dür­fen.

Für Vielbeschäftigte: Es gibt auch Online-Beratun­gen, die anhand von Frage­bö­gen auswählen, was zu Ihnen und Ihrer Kar­riere passen kön­nte und Ihnen die kuratierte Ware nach Hause liefern. Zalon oder Kisura sind Beispiele für solche Anbi­eter.

So wichtig das richtige Out­fit ist, so wichtig ist es, dass Sie sich wohlfühlen. Klei­dung ist keine Qual, son­dern eine Investi­tion in Ihr Wohlbefind­en, Ihr Selb­st­be­wusst­sein und Ihre Kar­riere. Sie ist dazu da, den richti­gen Ein­druck zu ver­mit­teln – den Sie selb­st vor­ab fest­gelegt haben – ohne dabei Ihre Per­sön­lichkeit zu ver­schleiern.

Klei­dung darf unter­stützen und als Mit­tel genutzt wer­den, innere Kom­pe­ten­zen widerzus­piegeln. Aber Klei­dung darf in Bezug auf die Kar­riere auch nach­helfen, denn „Klei­der machen Leute“ und da ist etwas Wahres dran.

Der Courage Extra-Tipp: Wie sieht es mit Markenkleidung und Logos aus?

Luxu­sar­tikel und Marken­klei­dung lassen aus sozialpsy­chol­o­gis­ch­er Sicht auf Exper­tise und Intel­li­genz schließen. Der soge­nan­nte „Halo-Effekt“ führt dazu, dass Men­schen als attrak­tiv­er und erfol­gre­ich­er wahrgenom­men wer­den, die teure Klei­dung vor­führen.

Den­noch kommt eine auf­fäl­lige Luxu­shand­tasche oder große Gold­ket­ten nicht über­all an. Sta­tussym­bole dür­fen deshalb sparsam einge­set­zt wer­den. Oder Sie investieren das Geld statt in Design­erklei­dung in andere Anla­gen wie Aktien, Fonds und Co. Wie das geht, erfahren Sie natür­lich bei uns.

Noch mehr Infos für dich

“Man muss immer vorwärtsgehen.”

Ver­sace war lange eine der weni­gen ital­ienis­chen Luxu­s­marken, die sich mehrheitlich in Fam­i­lienbe­sitz befand. 2018 verkaufte Donatel­la Ver­sace das leg­endäre Label an eine Hold­ing. “Ich habe nicht verkauft, um Geld zu machen und es auf die Bank zu brin­gen. Ich habe verkauft, um der Marke Ver­sace Zugang zu Investi­tio­nen zu ermöglichen, die es ihr erlauben, zu wach­sen. Ich fürchte, Fam­i­lienun­ternehmen wer­den ohne­hin mehr und mehr ver­schwinden.”

Ziehen Sie Ihren Erfolg bereits an?

Die Wahl des Out­fits kann Kopfzer­brechen bere­it­en. Ins­beson­dere dann, wenn es um die Klei­dung im beru­flichen Umfeld geht. Was geht und was sind No-Gos? Was wirkt zwar ser­iös, aber nicht spießig? Vor allem kommt es auf Ihre Per­sön­lichkeit, Ihren Beruf und Ihre Inten­tion an, wie Sie wahrgenom­men wer­den möcht­en. Denn wie heißt es so schön: „Klei­den Sie sich für den Job, den Sie wollen, nicht den Sie haben.“

„In der Politik hat vieles mit ungesunden Machtspielen zu tun“

Im Mor­gen­grauen geht sie im Berlin­er Umland angeln. Tagsüber mis­cht Diana Kin­nert (29, CDU) als junge, les­bis­che Frau mit Migra­tionsh­in­ter­grund und Jesus-Tatoo auf dem Unter­arm ihre Partei und das poli­tis­che Berlin auf. Sie ste­ht für einen mod­er­nen Kon­ser­vatismus, fordert mehr Diver­sität in der Poli­tik, sieht Ver­let­zlichkeit als Stärke und ist froh, wenn sie auch mal Tage ohne das poli­tis­che Schaus­piel erlebt.

Buch des Monats

Hinterlasse einen Kommentar

Nach oben