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Die Eselsbrücke zum Finanzerfolg: KLASI 


2020-07-03T18:19:10+02:0026. Juni 2020|

Ein alter Trick ist, Dinge möglichst kom­pliziert erscheinen zu lassen, um selb­st kom­pe­tent und „über den Din­gen ste­hend“ dazuste­hen. Jahrzehnte lang klappte dies auch bei Gel­dan­la­gen.

Heute ver­langt sog­ar der Geset­zge­ber von Anlegern und Anlegerin­nen eigenes Wis­sen – wie soll­ten sie son­st all die Fra­gen eines Beraters beant­worten, geschweige denn selb­st erfol­gre­ich investieren.
 Als langjährige Finanzfrau behaupte ich nicht, dass ein paar Regeln jeden schon zum Profi machen – aber einige Basics helfen, Gel­dan­lage erfol­gre­ich umzuset­zen.

Von Renate Kewenig

Das KLASI-Prinzip: Eine Eselsbrücke hilft, wichtige Schritte zu gehen:

K für „Kassensturz“

Bevor Sie starten, stellen Sie Ihre Ein- und Aus­gaben auf den Prüf­s­tand. Ein ehrlich­er Check zeigt, wohin Ihr Geld fließt, wo Spar­poten­zial liegt und ob Sie Geld übrig haben. Diese kleine Bilanz macht vor allem bei neuen Leben­sum­stän­den Sinn: Job, Heirat, Umzug, Schei­dung, Hauskauf…was einem im Leben so alles passieren kann.

Bei gravieren­den Verän­derun­gen hil­ft tat­säch­lich das gute alte Haushalts­buch, mit mod­er­nen Apps rel­a­tiv ein­fach umset­zbar. Damit gelingt es über ein paar Monate, Aus­gaben an eine neue Lage anzu­passen. Ist das geglückt und umgestellt, reicht ein Check in größeren Abstän­den.

L für „Liquidität“

Ob kurzfristige Repara­turen, Geld für eine kaputte Waschmas­chine, den Urlaub oder andere uner­wartete Aus­gaben − schaf­fen Sie Rück­la­gen.

Feste Kosten für Miete oder Haus­fi­nanzierung, Kitage­bühren, Ver­sicherun­gen & Co auf der einen Seite, flex­i­ble Aus­gaben für Lebens­mit­tel, Klei­dung, Kul­tur und andere Dinge des täglichen Bedarfs binden Liq­uid­ität. Sor­gen Sie für min­destens zwei bis drei Monats­ge­häl­ter Spiel­raum, um flex­i­bel zu bleiben.

Übri­gens: Für jährliche Aus­gaben, wie Ver­sicherun­gen oder auch das Urlaub­s­geld, leg­en Sie ein­fach monatlich einen Betrag bei­seite.

A für „Absichern“

Genau­so wichtig wie ein „Not­groschen“ erweist sich, mögliche Risiken abzu­sich­ern. Das heißt nicht, sich gegen alles und jedes zu ver­sich­ern, aber ver­schiedene The­men zu prüfen.

Brauchen Sie eine Todes­fal­lab­sicherung für Fam­i­lie, Exis­ten­z­grün­dung oder Haus­bau?

Ver­fü­gen Sie über eine Hausrat‑, Haftpflicht- oder eine Beruf­sun­fähigkeitsver­sicherung?

Wollen Sie für eine spätere Pflege früh und gün­stig zusät­zlich vor­sor­gen?

Haben Sie Kinder, die Sie gegen Unfall­fol­gen schützen wollen oder brauchen Sie einen Rechtss­chutz?

Die vielfälti­gen Fra­gen klären Sie vielle­icht mit einem unab­hängi­gen Mak­ler oder ein­er Mak­lerin und entschei­den sich für die nöti­gen Verträge.

S für „Strategie“

Für die eigene Strate­gie brauchen Sie etwas Zeit, die sich lohnt, bevor Sie in Pro­duk­te investieren, die nicht zu Ihnen und Ihrer Sit­u­a­tion passen.

Die Erfahrung zeigt, dass es wichtiger ist, sich über das Zeit­fen­ster, den Ren­ditewun­sch und die Risikonei­gung Gedanken zu machen, als immer das allerbeste Anlage­in­stru­ment zu haben. Dazu gehört Infor­ma­tion, die über viele Kanäle zur Ver­fü­gung ste­ht. Acht­en Sie auf möglichst unab­hängige, kom­pe­tente und trans­par­ente Quellen.

Fra­gen Sie sich ehrlich oder trainieren Sie es in einem Work­shop, wie viel Ver­lust Sie ver­tra­gen kön­nen. Es ist eine Sache, in einem For­mu­lar „bis 20%“ anzukreuzen, oder es wirk­lich zu erleben. Passt der Aktien­an­teil zu Ihrer Sit­u­a­tion, schwankt nur der Teil stärk­er, für den Sie lange Zeit haben, ist alles gut.

Teilen Sie Ihre Anla­gen auf, mis­chen Sie mit­tel- und langfristige Lösun­gen. Auch ein 100 Euro monatlich­er Spar­plan kann schon in vier Pro­duk­te fließen und baut damit langsam ein Depot auf.

I für „Investieren“

Ver­mö­gen baut sich nur auf, wenn Sie anfan­gen, daher der wichtige Punkt zum Schluss: Investieren, jet­zt!

© Finanzver­stand Renate Kewenig

Über die Autorin:
Renate Kewenig grün­dete als eine der ersten Unternehmerin­nen in Deutsch­land eine Anlage­ber­atung für Frauen. Als Bera­terin führte sie in über 20 Jahren unzäh­lige Gespräche und fol­gte stets ihrem beru­flichen Leit­mo­tiv ein­er „Beratung auf Augen­höhe“. In zahlre­ichen Anleger- und Anlegerin­nen-Sem­i­naren legte sie schon früh die Basis für ihre heutige Tätigkeit als Dozentin und Finanz­coach.

Seit 2016 konzen­tri­ert sie sich mit ihrem neuen Unternehmen auf unab­hängige Finanz­bil­dung. Als „Finanz­bilderin“ unter­stützt sie vor allem Frauen mit dem passenden Wis­sen, um ihre finanziellen Entschei­dun­gen zu tre­f­fen. Dabei ist sie überzeugt: „Finanzwis­sen ist der beste Anlegerschutz.“ Langjährige Beruf­ser­fahrung, regelmäßige Weit­er­bil­dun­gen und eine gute Ver­net­zung in der Branche bilden die Basis für span­nende Sem­i­nar- und Work­shop­konzepte.

Bei www.geldfreundinnen.de find­en Sie von Renate Kewenig viele weit­ere wertvolle Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Gel­dan­lage.

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Die Börsen­mil­lionärin Beate Sander ist gestor­ben. Als Investorin, aber auch als Men­sch hat sie viele Frauen beein­druckt: Sie hat gezeigt, dass es niemals zu spät ist, Neues zu ler­nen, dass Mut sich auszahlt und dass Wis­sen Früchte trägt, wenn man es teilt. Ein Rück­blick auf das Leben ein­er bemerkenswerten Frau, die durch ihren Ehrgeiz, ihre Hart­näck­igkeit und ihre Lei­den­schaft beein­druckt hat.

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