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Finanzspritzen gegen Geldmangel

2020-05-07T09:10:18+02:006. Mai 2020|

Die Wün­sche sind groß, das Bud­get dage­gen ist knapp. Schwindet das Guthaben auf dem Girokon­to zuse­hends, wird es eng. Wer nicht auf­passt, rutscht ins Minus. Das geht mitunter sehr schnell. Doch wie kommt man aus ein­er finanziellen Schieflage raus? Courage hat Exper­tin­nen befragt, wie man sich am besten Geld lei­hen kann, um finanzielle Eng­pässe zu über­brück­en.

Von Simone Gröneweg

Für die schnelle Lösung: Der Dispokredit

Reicht das Guthaben auf dem Girokon­to nicht mehr für den neuen Lap­top, muss schnell­stens eine Lösung her. Für solche Sit­u­a­tio­nen ist der Dis­pokred­it gedacht. Wir überziehen unser Girokon­to und erhal­ten so einen Kred­it, und zwar ohne zusät­zlichen Antrag.

Unsere Haus­bank ver­sorgt uns aber nicht ein­fach mal eben mit Tausenden von Euro. Die Höhe des Dis­pokred­its ist regle­men­tiert. Sie richtet sich danach, wie hoch unsere regelmäßi­gen Zahlung­se­ingänge aus­fall­en. Das Dreifache der monatlichen Einkün­fte stellt wohl eine gängige Faust­formel dar.

Das klingt erst ein­mal gut. Der Dis­po hil­ft schließlich schnell, aber er kostet viel. „Das Girokon­to sollte man nur für kurze Zeit überziehen“, appel­liert darum Sal­ly Peters, Direk­torin des Ham­burg­er Insti­tuts für Finanz­di­en­stleis­tun­gen (iff). „Für eine dauer­hafte Nutzung ist der Dis­po schlichtweg zu teuer“, betont Peters, die jahre­lang als Schuld­ner­ber­a­terin gear­beit­et hat.

Ähn­lich argu­men­tiert Finanzber­a­terin Eva Schi­man­s­ki aus Essen. „Die Dis­pozin­sen liegen oft bei zehn oder sog­ar zwölf Prozent“, sagt sie. Das sum­miert sich auf Dauer. Als Beispiel: Lei­ht jemand sich zwei Jahre lang 4000 Euro zu einem Zinssatz von zwölf Prozent, ist am Ende ein gehöriger Batzen Zin­sen fäl­lig – näm­lich fast 1000 Euro.

Wer sich über die Dis­po-Kon­di­tio­nen informieren möchte, sollte einen Blick in die Kon­toabrech­nung und den Preisaushang der Haus­bank wer­fen. Dort ste­hen Details.

Manche Geld­häuser gewähren eine geduldete Überziehung. Kun­den dür­fen dann einen Betrag über das vere­in­barte Dis­polim­it hin­aus aufnehmen. Dabei han­delt es sich allerd­ings um eine frei­willige Zugabe der Bank, für die in der Regel Extrakosten anfall­en.

„Es ist in jedem Fall sin­nvoll, die Bank anzus­prechen, wenn es zu einem finanziellen Eng­pass kommt“, sagt Tan­ja Beller vom Bun­desver­band deutsch­er Banken. Der Dis­po könne zur Not auch aus­geweit­et wer­den, wenn es sich um eine kurzfristige Angele­gen­heit han­dle. Beller betont allerd­ings: „Lassen sich die finanziellen Prob­leme nicht inner­halb einiger Wochen lösen, braucht man Alter­na­tiv­en.“

Ein Nischenprodukt bietet Flexibilität: Der Abrufkredit

Der Abruf- oder Rah­menkred­it ist nicht son­der­lich bekan­nt, kann bei Geld­schwierigkeit­en aber dur­chaus helfen. Es han­delt sich um ein Nis­chen­pro­dukt.

Größter Vorteil dieser Kred­it­vari­ante: Sie ist bil­liger als der Dis­po. Den Zugang dazu erhal­ten aber auch nur Kun­den, die ein regelmäßiges Einkom­men und eine ein­wand­freie Sch­u­fa-Auskun­ft vor­weisen kön­nen. Die Sch­u­fa – Schutzge­mein­schaft für all­ge­meine Kred­it­sicherung – ist der größte Auskun­fts­ge­ber über die Kred­itwürdigkeit pri­vater Schuld­ner in Deutsch­land.

Der Kunde eröffnet ein Kred­itkon­to und bekommt eine bes­timmte Summe als Kred­i­trah­men gewährt. Die Summe liegt meist zwis­chen 2500 und 25.000 Euro. Wer möchte, kann alles abrufen. Anson­sten kann man auch auf Teil­sum­men zugreifen. Zin­sen fall­en nur für die abgerufe­nen Sum­men an. Was die Tilgung ange­ht, gibt es Unter­schiede.

Einige Insti­tute fordern eine monatliche Min­de­strück­zahlung, andere beg­nü­gen sich mit ein­er flex­i­blen Tilgung. Der Zins beim Rah­menkred­it ist vari­abel. Die Banken ori­en­tieren sich dabei an einem Ref­erenzzinssatz, etwa an dem der Europäis­chen Zen­tral­bank (EZB) für Haup­tre­fi­nanzierungs­geschäfte. Näheres dazu find­et ihr hier.

Die Bun­de­sanstalt für Finanz­di­en­stleis­tungsauf­sicht schreibt auf ihrer Inter­net­seite, dass der Rah­menkred­it zwar preiswert­er als der Dis­po sei, allerd­ings teur­er als ein nor­maler Ratenkred­it. Benötige man das Geld länger als zwölf Monate, sei ein klas­sis­ch­er Ratenkred­it die bessere Lösung, beto­nen die Finan­za­uf­se­her.

Klassiker mit längerer Laufzeit: Der Ratenkredit

Die Finanzbranche hat für viele Bedürfnisse das richtige Pro­dukt. Wenn das Ersparte fürs Auto oder die neue Küch­enein­rich­tung nicht reicht, bietet sie dafür soge­nan­nte Ratenkred­ite an. Das Prinzip ist ein­fach: Der Kunde lei­ht sich einen bes­timmten Betrag und zahlt ihn in gle­ich­bleiben­den Beträ­gen zurück. Zinssatz und Laufzeit, die meist zwis­chen einem und sieben Jahren liegt, wer­den vorher fest­gelegt.

Unge­fähr jed­er Vierte hierzu­lande hat einen solchen Kred­it abgeschlossen, ergab eine Unter­suchung des Banken­ver­ban­des vor zwei Jahren.

Der große Vorteil des Ratenkred­its: Er ist bil­liger als ein Dis­pokred­it. Derzeit kosten Dar­lehen mit ein­er Laufzeit von drei Jahren um die drei Prozent. Die Suche nach dem richti­gen Ange­bot ist aber nicht ein­fach. Die Anbi­eter wer­ben gerne mit soge­nan­nten Schaufen­sterzin­sen.

„Zunächst sollte man nach dem Effek­tivzins schauen, denn der enthält auch mögliche Nebenkosten. Dann sollte man sich generell nicht von Bil­ligzin­sen blenden lassen, die bekommt näm­lich kaum jemand“, sagt Sal­ly Peters.

Als aufschlussreich gilt der sogenannte Zwei-Drittel-Zins

Dabei han­delt es sich um einen Richtwert. Er zeigt, wie viel ein Kred­it für min­destens zwei Drit­tel der Kred­it­nehmer höch­stens kosten darf. Das bedeutet: Die Bank muss min­destens zwei von drei Kun­den den Kred­it zu diesem Zinssatz oder gün­stiger gewähren. Ob das auch für den jew­eili­gen Kun­den gilt, entschei­det die Bank indi­vidu­ell.

„Bei bonitätsab­hängi­gen Zin­sen bew­erten Insti­tute die Kred­itwürdigkeit des Kun­den in der Regel nach eige­nen Kri­te­rien“, erk­lärt Peters. Für die Kun­den ist das nicht unbe­d­ingt nachzu­vol­lziehen.

„Wer Geld­prob­leme hat, kann erst ein­mal bei der Haus­bank nach einem Kred­it fra­gen, aber dort erhält man nicht grund­sät­zlich das beste Ange­bot“, meint Sal­ly Peters. Ein Ver­gle­ich ver­schieden­er Anbi­eter sei wichtig.

Im ver­gan­genen Jahr hat das Kred­it­por­tal Swa­ma vorg­erech­net, warum: Wer sich 15.000 Euro für einen Zeitraum von vier Jahren lei­he, könne unter Umstän­den etwa 5000 Euro Zin­sen sparen, hieß es.

Wer Angst hat, dass sich wegen der Erkundi­gun­gen der Sch­u­fa-Ein­trag ver­schlechtert, muss sich keine Sor­gen machen. „Die Sch­u­fa hat schon vor Jahren ergänzend zu dem Merk­mal Kred­i­tan­frage das Merk­mal Kon­di­tio­ne­nan­frage einge­führt“, erk­lärt Beller. Damit sei das Prob­lem ein­er Ver­schlechterung der Sch­u­fa-Ein­schätzung durch das Ein­holen mehrere Kred­i­tange­bote bei ver­schiede­nen Banken gelöst.

Faz­it: Der Ratenkred­it stellt eine gute Wahl dar, um Geld­prob­leme dauer­haft in den Griff zu bekom­men. Man sollte sich aber auf keinen Fall panisch in den näch­st­besten Kred­it stürzen, son­dern gut aus­suchen.

Schnelle Verlockung mit Zusatzkosten: Der Minikredit

Beim Minikred­it, der mitunter auch Sofort- oder Kurzzeitkred­it heißt, sollte man sich nicht vom Namen blenden lassen. Mini ist nicht unbe­d­ingt mini – ganz im Gegen­teil. Es han­delt sich dabei um Kred­ite mit sehr kleinen Beträ­gen und kurz­er Laufzeit. Die Anbi­eter weisen vielle­icht noch über­schaubare Zin­sen aus, aber sie lan­gen bei Bear­beitungs- und Zusatzge­bühren dur­chaus zu.

Prob­lema­tisch ist vor allem, dass man sich mit diesen Pro­duk­ten in ein­er Grau­zone bewegt. „Kred­ite unter 200 Euro gel­ten nicht als Ver­braucher­dar­lehen“, warnt Sal­ly Peters vom Insti­tut für Finanz­di­en­stleis­tun­gen. Es gebe in dem Bere­ich also keinen ein­heitlich definierten Stan­dard.

Das hat für die Nutzer natür­lich Kon­se­quen­zen. Ihnen ste­ht zum Beispiel kein Wider­ruf­s­recht zu. Wer auf die Schnelle Geld benötigt, sollte Vor­sicht wal­ten lassen. Minikred­ite kön­nen teuer wer­den. Die Kosten fall­en aber erst auf, wenn man ganz genau hin­schaut.

Beleihen statt kündigen: Bestehende Verträge

Jahre­lang ges­part, in ver­schiedene Verträge eingezahlt und nun kommt man nicht an das Geld? Ärg­ert euch nicht, auch dafür gibt es Lösun­gen! Wer ein Depot mit Wert­pa­pieren besitzt, muss die nicht sofort verkaufen, son­dern kann das Ganze unter Umstän­den belei­hen.

Einige Banken offerieren Wert­pa­pierkred­ite, die in der Ver­wen­dung weit­ge­hend frei sind − soge­nan­nte zweck­unge­bun­dene Lom­bard­kred­ite. Eine Sch­u­fa-Auskun­ft ist dafür nicht nötig. „Ein Teil des Depotwerts wird als Kred­it aus­gezahlt“, erk­lärt die Bankber­a­terin Schi­man­s­ki.

Sind die Titel eher kon­ser­v­a­tiv und risikoarm, belei­hen Banken dur­chaus die Hälfte des Depotwerts. Bei speku­la­tiv­eren Papieren wird es weniger sein. Die Insti­tute sehen hier indi­vidu­elle Regeln vor. Wie hoch der Zins aus­fällt, hängt eben­falls vom jew­eili­gen Finanzin­sti­tut ab. Im Durch­schnitt ver­lan­gen sie um die drei Prozent.

Wer eine Lebensver­sicherung besitzt, kann die eben­falls belei­hen. Die Kred­it­summe errech­net sich aus dem soge­nan­nten Rück­kauf­swert – also jen­em Betrag, zu dem der Ver­sicher­er die Police zurück­nehmen muss, wenn der Kunde kündigt. Allerd­ings lohnt sich solch ein Dar­lehen nur für einen kurzen Zeitraum zur Über­brück­ung eines finanziellen Eng­pass­es.

„Teuer kom­men Kun­den die Kündi­gun­gen beste­hen­der Verträge von Lebens- und Renten­ver­sicherun­gen“, warnt Eva Schi­man­s­ki. „Vor allem, wenn solche Verträge erst einige Jahre laufen, ist das ärg­er­lich. Die hohen Kosten, die zu Beginn abge­zo­gen wer­den, sind ver­loren“, meint sie.

Nicht nur das: Wer eine Riester-Ver­sicherung kündigt, muss außer­dem die staatlichen Zuschüsse zurück­zahlen. Also soll­ten Betrof­fene die Ner­ven bewahren und nicht gle­ich alle Verträge kündi­gen, um an Geld zu kom­men.

Stattdessen solle man die Verträge beitrags­frei stellen, lautet der Rat der Exper­tin. Man reduziert so zumin­d­est die Aus­gaben, ver­liert aber nicht auch noch unnötig Geld.

Mithilfe von Freunden und Familie: Das private Darlehen

Die beste Fre­undin ver­langt keine Sch­u­fa-Auskun­ft, was ein echter Vorteil sein kann. Was die Rück­zahlung von geliehen­em Geld ange­ht, wird sie ver­mut­lich geduldiger sein als eine Bank. Doch ist es richtig, Fre­unde anzupumpen?

Die ehe­ma­lige Schuld­ner­ber­a­terin Sal­ly Peters reagiert skep­tisch. „Das klingt ver­lock­end, aber generell ist der Geld­ver­leih unter Pri­vatleuten nicht so ein­fach“, meint sie. „Ger­ade bei höheren Beträ­gen sollte man das schriftlich fes­thal­ten. Anson­sten kann es später Prob­leme geben, wenn jemand seine Ansprüche durch­set­zen möchte.“

Egal ob unter Fre­undin­nen oder inner­halb der Fam­i­lie – es han­delt sich um einen pri­vat­en Dar­lehensver­trag. Es beste­ht die Gefahr, dass der Geldge­ber oder die Geldge­berin das eigene Ersparte nie wieder­sieht. Schlimm­sten­falls zer­bricht daran auch noch die Fre­und­schaft.

Nicht nur das: Das Finan­zamt sollte eben­falls informiert wer­den. Erhält jemand Zin­sen für das geliehene Geld, müssen die als Kap­i­talerträge ver­s­teuert wer­den. Hier gilt der Spar­erpausch­be­trag von 801 Euro für Alle­in­ste­hende und 1602 Euro für Paare.

Trotz der Nachteile kann die Finanzber­a­terin Eva Schi­man­s­ki dem pri­vat­en Geld­ver­leih auch Pos­i­tives abgewin­nen: „Das kann man machen, um zu helfen. Dafür sind Fre­unde oder die Fam­i­lie doch da“, sagt sie. Allerd­ings sollte es sich nicht um große Sum­men han­deln.

Faz­it: Wenn Fre­undin­nen sich gegen­seit­ig Geld lei­hen, ist das unter Umstän­den in Ord­nung. Bei­de soll­ten sich aber über die Kon­se­quen­zen im Klaren sein und die Bedin­gun­gen dafür genau fes­tle­gen. Wer sich in ein­er extrem schwieri­gen Sit­u­a­tion befind­et, sollte vielle­icht bess­er mit der Bank oder einem Schuld­ner­ber­ater sprechen und nicht auch noch eine Fre­und­schaft aufs Spiel set­zen.

Wertvolles teuer zu Geld machen: Der Pfandkredit

Ob der Füllfeder­hal­ter vom Groß­vater oder das Schmuck­stück von der Groß­tante – oft­mals beherbergt man Ererbtes, das seit Jahren ein Dasein in ein­er Schrankecke oder auf dem Dachbo­den fris­tet. Wer solche eher ungeliebten, aber wertvollen Schätze hat, kann sich in Notzeit­en an ein Pfan­dlei­h­haus wen­den.

Mit­tler­weile gibt es sog­ar Onlin­eange­bote. Ihr schickt Fotos, Beschrei­bun­gen und Unter­la­gen zum Gegen­stand übers Inter­net, der Pfan­dlei­her begutachtet und bew­ertet. Seid ihr mit der Offerte ein­ver­standen, wird der Gegen­stand abge­holt und geprüft. Danach fließt der Kred­it aufs Kon­to. Die Bedin­gun­gen für Pfand­kred­ite hat der Geset­zge­ber in der Pfan­dlei­hverord­nung klar geregelt. Näheres dazu gibt es hier:

Nun bleiben drei Monate, um den Besitz auszulösen. Unter Umstän­den kann die Zeit ver­längert wer­den. Anson­sten hat der Pfan­dlei­her nach früh­estens fünf Monat­en die Möglichkeit, das Stück per Ver­steigerung zu ver­w­erten. Nachteil der Aktion: Die Zin­sen und die Gebühren sum­mieren sich laut Experten oft zu zweis­tel­li­gen Prozentsätzen. Faz­it: ein teur­er Weg, um an Geld zu kom­men.

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