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Vorsorgen: Jetzt geht’s los!

2019-11-13T16:05:07+02:005. Oktober 2019|

Ich bin Daniela, Co-Grün­derin von Courage, Mama von drei Kindern und überzeugte Bör­sianer­in. Ich möchte dich ein­laden auf den Weg in Rich­tung finanzielle Frei­heit. Mach mit mir den ersten Schritt!

Von Daniela Mey­er

Hal­lo, ich bin Daniela. Mein Job: Chefre­por­terin beim Finanzen Ver­lag. Mein All­t­ag: Mama von drei kleinen Kindern. Meine Lei­den­schaft: Afri­ka. Mein Hob­by: Gärt­nern. Meine Ver­ant­wor­tung: Vor­sor­gen.

Gemein­sam mit mein­er Kol­le­gin Astrid habe ich 2019 inner­halb des Ver­lages „Courage“ gegrün­det – das erste deutsche Finanz­magazin für Frauen. Und das kam so: Astrid und ich leben bei­de in Berlin. Ich seit 22 Jahren, Astrid schon immer. Ich weiß, die Haupt­städter, die hier geboren sind, wür­den mir wider­sprechen, aber ich füh­le mich als waschechte Berliner­in.

Astrid und ich haben uns den­noch nicht im dick­en B., son­dern in München ken­nen­gel­ernt. Als Kol­legin­nen arbeit­eten wir zeitweise gemein­sam in der Münch­n­er Redak­tion unseres Ver­lags. In mein­er ersten Elternzeit über­nahm Astrid für mich meinen Job, die zweite Elternzeit ver­bracht­en wir dann gemein­sam in Berlin. Ins­ge­samt brin­gen wir es mit­tler­weile zusam­men auf fünf Kinder. Und so kam es auch, dass wir uns zuse­hends mit The­men wie Renten­lücke, Teilzeitar­beit, Alter­sar­mut und Gel­dan­lage für den Nach­wuchs befassen mussten.

Vorsorgen ist vor allem für Frauen wichtig

Klar, wir hat­ten bei­de bere­its Erfahrung an der Börse und für uns selb­st auch schon etwas Geld angelegt. Aber was es langfristig bedeutet, Elternzeit zu machen, für die Kids einen Kar­ri­ereknick in Kauf zu nehmen, danach erst­mal in Teilzeit zu arbeit­en? Wow! Das wurde mir tat­säch­lich erst klar, als ich nach län­ger­er Zeit meinen Rentenbescheid mal wieder genau unter die Lupe nahm.

Meine Renten­lücke ist riesig! Von dem Geld, das ich nach aktuellem Bescheid als staatliche Rente bekom­men würde, kön­nte ich nicht mal meine Miete zahlen. Von Reisen, The­aterbe­suchen und Geschenken für die Enkelkinder gar nicht erst zu reden. Na klar, da ist auch noch mein Mann. Aber obwohl er natür­lich ein super Typ und großar­tiger Vater ist, möchte ich mich nicht allein auf ihn als Altersvor­sorge ver­lassen müssen. Und auf meine Kinder erst recht nicht. Eine schreck­liche Vorstel­lung, dass ich ihnen irgend­wann ein­mal auf der Tasche liegen kön­nte. Das gilt es für mich unbe­d­ingt auszuschließen.

Was wir in Krabbelgruppen gelernt haben

Als Mama ver­bringt man – zumin­d­est einen gewis­sen Teil des eige­nen Lebens – fast auss­chließlich mit Kindern und anderen Frauen – befre­un­de­ten Müt­tern, babysit­ten­den Stu­dentin­nen, Omas, Erzieherin­nen, Lehrerin­nen, Hebam­men, Kinderärztin­nen. Zumin­d­est mein­er Erfahrung nach küm­mern sich noch immer fast auss­chließlich Frauen um den Nach­wuchs. Was grund­sät­zlich gesellschaftlich und kar­ri­eretech­nisch prob­lema­tisch ist, kam Astrid und mir gele­gen. Denn wir nutzten die Zeit von Krabbel­grup­pen, Baby-Kursen und Mut­ter-Kind-Yoga, um so oft und so viel wie möglich mit anderen Frauen zu sprechen – durch alle Alters­grup­pen und Einkom­menss­chicht­en hin­weg. Und zwar über Geld, Ver­mö­gen­sauf­bau und Altersvor­sorge. Was dabei her­auskam, habe ich hier kurz für dich zusam­menge­fasst:

  • Es gibt einen enor­men Infor­ma­tions­be­darf seit­ens der Frauen und wirk­lich großes Inter­esse am The­ma Altersvor­sorge und Gel­dan­lage.
  • Es gibt große Verun­sicherung unter vie­len Frauen. Das reicht von absoluter Ahnungslosigkeit und pur­er Verzwei­flung bis hin zu Gen­ervtheit ob des kaum vorhan­de­nen Infor­ma­tion­sange­bots für Frauen zu diesem The­ma.
  • Sehr viele Frauen wür­den gerne vor­sor­gen, wis­sen aber nicht wie.
  • Sehr viele von denen, die wis­sen wie, trauen sich aber nicht, weil sie Angst haben, einen Fehler zu machen.
  • Viel zu viele Frauen ver­lassen sich noch immer darauf, dass ihr Mann die Finanzen für sie regelt. Die Aus­sage: „Mein Mann hat da eine Ver­sicherung oder so was für mich abgeschlossen“, haben wir immer wieder gehört.
  • Sehr viele Frauen haben neg­a­tive Glaubenssätze zum The­ma Geld verin­ner­licht. Sie sehen Geld als etwas Neg­a­tives, die Börse als gefährlich. Grund­sät­zlich reden sie nicht gerne darüber. Und teil­weise ken­nen sie ihre eige­nen Ein­nah­men und Aus­gaben nicht.
  • Viele lassen ihr Geld noch immer auf dem Tages­geld­kon­to oder Spar­buch liegen, obwohl es dort an Wert ver­liert. Ein großer Teil der Frauen denkt zudem, dass sie nicht genug Geld haben, um es zu investieren oder anzule­gen. Dabei ist das schon ab 25 Euro pro Monat prob­lem­los möglich.

Unser Fazit nach vielen Gesprächen

Es gibt großen Hand­lungs­be­darf! Und zwar sofort! Alter­sar­mut bei Frauen ist Real­ität. Und in Zeit­en niedriger Zin­sen ist es umso wichtiger, Alter­na­tiv­en zum Fest­geld und Tages­geld zu find­en, um ein Ver­mö­gen aufzubauen, das die Renten­lücke schließen kann. Gel­dan­lage ist beson­ders für Frauen eine Notwendigkeit. Und die Gel­dan­lage ist tat­säch­lich nicht schwierig. Es braucht lediglich ein gutes Infor­ma­tion­sange­bot, Inspi­ra­tion und Rat durch andere Frauen und ein wenig Mut zum Han­deln.

Deshalb haben Astrid und ich Courage gegrün­det. Erst hat­ten wir ja nur an eine Kom­men­tarspalte in einem schon beste­hen­den Anlagemagazin gedacht. Oder vielle­icht eine Dop­pel­seite? Ein Bei­leger? Ne, wird alles nicht von Frauen gese­hen, denn von den vorhan­de­nen Heften fühlt man sich als Frau kaum ange­sprochen und schaut eher nicht hinein.

Wir wollen dich aber direkt erre­ichen. Weil wir dich aufrüt­teln und dir bewusst machen möcht­en, wie wichtig es für dich ist, vorzu­sor­gen. Wir möcht­en dir das nötige Wis­sen an die Hand geben und Mut machen, um eigene Finanzentschei­dun­gen tre­f­fen zu kön­nen, Kar­ri­ereschritte zu wagen und deine Geschäft­sideen in die Tat umzuset­zen. Astrid und ich wer­den dich dabei unter­stützen und begleit­en. Als Frauen und Müt­ter, aber vor allem als Exper­tin­nen. Denn als Finanzjour­nal­istin­nen bericht­en wir seit vie­len Jahren unab­hängig über The­men wie Aktien, Börse, Ver­mö­gen­sauf­bau und Unternehmensgrün­dung.

Neben ganz konkreten Anlage- und Spar­tipps wollen wir dir ein pos­i­tives Mon­ey-Mind­set ver­mit­teln und dir Wege aufzeigen, um deine Ziele zu erre­ichen. Mit Reporta­gen zum Umgang mit Geld in der Part­ner­schaft, mit vie­len Geschicht­en über starke Frauen und inspiri­erende Reisen laden wir dich ein, den Weg Rich­tung finanzielle Frei­heit mit uns zu gehen. Courage ist unser Herzen­spro­jekt. Und vielle­icht wird es auch deins.

Autorin - Daniela Meyer
Über die Autorin

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