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Mehr als ein Accessoire: Halstücher mit Rendite

2021-03-23T21:36:42+01:0023. März 2021|

Nicht immer müs­sen es die klas­si­schen Anla­ge­pro­duk­te sein, die Ren­di­te abwer­fen. Manch­mal die­nen auch Sach­wer­te der beson­de­ren Art dem Ver­mö­gens­auf­bau − zum Bei­spiel Hals­tü­cher. Die Acces­soires des Mode­la­bels Friend­ly Hun­ting sind dahin­ge­hend beson­ders gefragt. Sel­te­ne Stü­cke sind begehrt und locken mit hohen Ver­kaufs­er­lö­sen.

Von Iris Krug

Fuß­ball und feins­te Sei­de − das hat ja nun mal so gar nichts mit­ein­an­der zu tun. Das mag manch einer den­ken, doch weit gefehlt. Im Sei­den­tuch­sor­ti­ment des Gries­stät­ter Mode­la­bels Friend­ly Hun­ting zählt ein Logo­schal des FC Bay­ern Mün­chen zu den High­lights der aktu­el­len Kol­lek­ti­on.
Hals­tü­cher und Schals gibt es zur Genü­ge von nam­haf­ten Luxus­la­bels, vie­le davon hoch­prei­sig und durch­aus wert­be­stän­dig. Doch was genau macht die­ses doch eher klei­ne Unter­neh­men mit Fir­men­sitz auf einem ehe­ma­li­gen Bau­ern­hof im baye­ri­schen Weng und sei­ne Krea­tio­nen aus? Beim Stö­bern durch das Sor­ti­ment der Hals­tü­cher fal­len zunächst ein­mal die leben­di­gen Moti­ve auf. Neben den gän­gi­gen gra­fi­schen Mus­tern las­sen sich die Desi­gner unge­wöhn­lich oft von Ele­men­ten aus der Tier­welt inspi­rie­ren.

Halstücher als It-Pieces

Foto: Friend­ly Hun­ting

Damit sind wir schon bei den wirk­lich gefrag­ten It-Pie­ces. Pfer­de mit bun­ten Decken in ver­schie­dens­ten Farb­ge­bun­gen, Pan­ther, Hasen, das sind die Lieb­lin­ge der Hun­ting-Fans. Sowohl Kasch­mir als auch Sei­den­wa­re sind schnell ver­grif­fen, sobald sich die Modell­pa­let­te der Hals­tü­cher ändert. Vie­le Lieb­ha­ber der Mar­ke sind fas­zi­niert von der Kom­bi­na­ti­on des ein­zig­ar­ti­gen Design­stils mit der spe­zi­el­len Farb­ge­bung. Sie tren­nen sich von den wert­vol­len Stü­cken dar­um eher sel­ten. Und wenn doch, dann zumin­dest bei raren Stü­cken mit einer ordent­li­chen Ren­di­te zum Kauf­preis.

Ein stän­dig grö­ßer wer­den­der Teil der Gesell­schaft legt zudem inzwi­schen Wert auf Nach­hal­tig­keit. Das Label lässt sei­ne Ware aus­schließ­lich in Nepal und in Hand­ar­beit pro­du­zie­ren. Das darf man in unse­rer Zeit durch­aus als ein Allein­stel­lungs­merk­mal gera­de in der Mode­bran­che bezeich­nen. Denn die­se Art der Pro­duk­ti­on, basie­rend auf hand­werk­li­chem Geschick und viel Know-how, ver­dient das Prä­di­kat „nach­hal­tig“, ist sie doch zugleich Garant für die Aus­bil­dung und tra­di­tio­nel­le Beschäf­ti­gung in einem der ärms­ten Län­der der Welt.

Seltene Halstücher sind renditeträchtig

So dür­fen Inves­to­ren ganz neben­bei das Gefühl haben, etwas Gutes für die Schwächs­ten der Gesell­schaft getan zu haben. Denn tren­di­ger Chic auf edels­ten Stof­fen in Ver­bin­dung mit nach­hal­ti­ger Pro­duk­ti­on ist wohl das Kauf­ar­gu­ment für den ste­tig wach­sen­den Kun­den­kreis. Wenn sich aktu­el­le und zukünf­ti­ge Jäger dann auch noch berech­tig­te Hoff­nun­gen auf gute Wert­zu­wäch­se machen dür­fen, ist das eine klas­si­sche Win-win-Situa­ti­on. Nicht mehr im Han­del erhält­li­chen Hals­tü­chern aus Kasch­mir mit gefrag­ten Moti­ven, deren Kauf­preis zwi­schen knapp 500 und gut 1000 Euro liegt, sind dabei durch­aus zwei­stel­li­ge Ren­di­ten bin­nen Jah­res­frist zuzu­trau­en.
Und schließ­lich ist da noch der Slo­gan hin­ter den wert­vol­len Hals­tü­chern: „For peop­le with posi­ti­ve atti­tu­de“ − für Men­schen mit posi­ti­ver Ein­stel­lung. In schwie­ri­gen Zei­ten wie die­sen wirkt das doch gera­de als Auf­for­de­rung an uns alle, die opti­mis­ti­sche Grund­ein­stel­lung nicht zu ver­lie­ren.

Tipps für Samm­ler
Spe­zi­ell für sehr gefrag­te Tücher frü­he­rer Modell­pa­let­ten kön­nen Platt­for­men für gebrauch­te Luxus­wa­ren eine gute Adres­se sein. Größ­ter Vor­teil gegen­über Pri­vat­an­käu­fen ist sicher­lich die vali­de Bewer­tung des Zustands und das sehr häu­fig rich­tig gute Bild­ma­te­ri­al des oft lan­ge gesuch­ten Mode­stücks.

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