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Corona – Wir bleiben gelassen und zu Hause

2020-03-31T17:42:41+02:0017. März 2020|

Ob geschlossene Schulen und Läden, Home­of­fice, leer gekaufte Regale im Super­markt – in nur weni­gen Tagen hat das Coro­n­avirus Covid-19 unser Leben auf den Kopf gestellt. Wir müssen unseren All­t­ag neu organ­isieren. Hier find­est du aktuelle Infor­ma­tio­nen und Tipps zur aktuellen Lage, zum Arbeit­en im Home­of­fice und Hin­weise, wie man die Zeit zu Hause noch sin­nvoll nutzen kann (Stand: 31. März 2020).

Von Simone Gröneweg und Daniela Mey­er

Bitte keinen Kontakt mehr!

In Deutsch­land gilt jet­zt ein soge­nan­ntes Kon­tak­tver­bot. Darauf haben sich die Bun­deskan­z­lerin sowie die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bun­deslän­der im Kampf gegen das Coro­na-Virus (Covid-19) geeinigt. Manche fra­gen sich nun, ob sie noch joggen oder den Hund spazieren führen dür­fen. Der Überblick zeigt, worauf wir uns ein­stellen müssen.

Worum geht es? 

Alle Men­schen in Deutsch­land müssen ihre Kon­tak­te zu Mit­men­schen auf ein Min­i­mum reduzieren. Restau­rants und Betriebe der Köperpflege bleiben zwei Wochen geschlossen. Auf diese Weise will man die Fal­lzahlen kon­trol­lieren und das Gesund­heitssys­tem leis­tungs­fähig erhal­ten. Von ein­er generellen Aus­gangssperre, wie sie etwa in Ital­ien gilt, sah die Poli­tik­er­runde am Son­ntag ab. Die Bun­deskan­z­lerin erledigt ihre Regierungs­geschäfte nun im Home-Office. Sie hat­te Kon­takt zu einem pos­i­tiv getesteten Arzt und befind­et sich seit Son­ntag in Quar­an­täne. Zuvor verkün­dete sie noch, worauf sich der Bund und die Län­der einigten: Eine Zusam­men­fas­sung find­est du hier!

Darf man noch spazieren gehen?

Frische Luft ist gesund, Sport stärkt das Immun­sys­tem – darum darf man dur­chaus spazieren gehen oder joggen. Aber bitte möglichst allein! Mehr als zwei Men­schen dür­fen sich nicht mehr zusam­men draußen aufhal­ten. Gle­ichzeit­ig mit zwei Fre­un­den spazieren gehen – das geht nicht. Nur wenn die Per­so­n­en aus einem gemein­samen Haushalt stam­men, ist das noch möglich. Eine Aus­nahme bildet derzeit Bay­ern. Dort soll es Bericht­en zufolge bei der bish­eri­gen Regelung bleiben, dass nur Ange­hörige des­sel­ben Haus­standes gemein­sam nach draußen gehen dür­fen.

Spaziergänge mit den eige­nen Kindern sind in Deutsch­land erlaubt, genau­so wie das Gas­sige­hen mit dem Hund. Grund­sät­zlich sollte jed­er  – wenn möglich –  im Home-Office arbeit­en. Man darf aber auch weit­er­hin zur Arbeit. Eltern dür­fen ihre Kinder natür­lich vorher zur Not­be­treu­ung brin­gen. Am besten nimmt man seinen Per­son­alausweis mit.

Die Men­schen hierzu­lande dür­fen einkaufen gehen und Arzt­ter­mine wahrnehmen. Bevor sich jemand auf den Weg zum Arzt macht, sollte er vorher in der Prax­is anrufen und klären, inwieweit ein per­sön­lich­er Besuch noch möglich ist. Die Besuche in Kranken­häusern und Pflege­heimen wur­den drastisch eingeschränkt, die Unter­stützung von älteren Men­schen beim Einkauf ist dage­gen sog­ar gewollt. Allerd­ings ober­ste Maß­gabe lautet auch hier: Abstand hal­ten!

Was bedeutet „Abstand halten“?

Natür­lich lassen sich Kon­tak­te nicht kom­plett ver­mei­den. Jedoch wer­den alle Men­schen ange­hal­ten, die auf ein abso­lut nötiges Min­i­mum zu reduzieren. Generell gilt: Min­destens 1,5 Meter Abstand! Der Grund für diese Maß­nahme ist schnell erk­lärt: Das Virus wird im Wesentlichen durch Tröpfchen­in­fek­tion beim Hus­ten und Niesen über­tra­gen. Viele Fernsehmod­er­a­toren und deren Inter­view­part­ner machen es derzeit vor. Sie sitzen oder ste­hen min­destens 1,5 Meter voneinan­der ent­fer­nt. Daran sollte sich jed­er hal­ten.

Welche Regeln gelten in der eigenen Wohnung?

Ganz klar: Kon­tak­te zu Men­schen aus anderen Haushal­ten – zum Beispiel zu den Nach­barn – sollen auf ein abso­lut nötiges Min­i­mum reduziert wer­den. In dem Bund-Län­der-Beschluss ste­ht zwar keine Zwei-Per­so­n­en-Regel für drin­nen, aber eine pri­vate Par­ty in der eige­nen Woh­nung mit Gästen ist derzeit nicht ges­tat­tet.

Welche Strafen drohen?

Ord­nungs­be­hör­den und die Polizei überwachen das Ganze. Es existieren keine bun­desweit­en Strafen. Die Kan­z­lerin sagte bei der Verkün­dung des Beschlusses: „Von Strafhöhen oder Ord­nungs­geldern ist heute nicht gesprochen wor­den.“ Sie machte aber auch deut­lich, dass es sich nicht um  Empfehlun­gen han­delt, son­dern um Regeln. Wer die nicht ein­hält, muss mit Kon­se­quen­zen rech­nen.

Die Bun­deslän­der Nor­drhein-West­falen, Bay­ern, Baden-Würt­tem­berg und Rhein­land-Pfalz haben bere­its Bußgelder angekündigt. Wer gegen die Maß­nah­men dort ver­stößt, kann mit Geld­strafen in Höhe von 25 000 Euro rech­nen. In Extrem­fällen kann es sog­ar zu Frei­heitsstrafen kom­men.

Welche Geschäfte müssen schließen?

Restau­rants, Gast­stät­ten und Bars bleiben dicht. Ein Licht­blick: Wer möchte, kann sich etwas nach Hause liefern lassen oder abholen. Da den Gast­stät­ten-Betreibern das kom­plette Geschäft weg­bricht, sollte man das dur­chaus tun. Anders sieht es bei Friseuren, Mas­sageprax­en und Tat­too-Stu­dios aus. Die müssen eben­falls schließen.  Aus­nah­men gel­ten lediglich für medi­zinisch notwendi­ge Behand­lun­gen. Das Ganze gilt erst ein­mal für zwei Wochen.

Welche Geschäfte dürfen weiter öffnen?

Die Ver­sorgung mit Lebens­mit­teln, Gütern und Dien­stleis­tun­gen des täglichen Bedarfs wird ermöglicht. Das bedeutet: Super­märk­te, Apotheken, Droge­rien, Wochen­märk­te, Banken, die Post, Reini­gun­gen, Tankstellen bleiben zum Beispiel geöffnet. Sie müssen jedoch Hygien­evorschriften ein­hal­ten und wirk­same Schutz­maß­nah­men für Mitar­beit­er und Besuch­er umset­zen.

Anders ver­hält es sich bei  Garten- und Baumärk­ten. In Bay­ern sind Baumärk­te bere­its seit dem ver­gan­genen Woch­enende geschlossen. In Meck­len­burg-Vor­pom­mern sollen sie ab Mon­tagabend schließen. In Nieder­sach­sen ist in den Märk­ten die Abgabe von Waren an Pri­vatkun­den unter­sagt.  Das Beispiel zeigt, dass sich die Regeln zum Teil unter­schei­den. Hinzu kommt, dass einzelne Unternehmen ihren öffentlichen Betrieb etwas zurück­fahren. So hat die Deutsche Bank mit­geteilt, dass sie einzelne Fil­ialen schließt.

Wer unsich­er ist, sollte auf der Inter­net­seite seines Bun­des­lan­des oder Stadt­staates schauen und sich die entsprechen­den Ver­fü­gun­gen lesen. Dort ste­ht im Detail, was erlaubt und was nicht erlaubt ist. Die Links zu den Inter­net­seit­en der Bun­deslän­der und Stadt­staat­en mit den wichtig­sten Infor­ma­tio­nen, haben wir hier für euch zusam­mengestellt:

Baden-Würt­tem­berg

Bay­ern

Bran­den­burg 

Berlin

Bre­men

Ham­burg

Hes­sen

Meck­len­burg-Vor­pom­mern  

Nor­drhein-West­falen 

Nieder­sach­sen

Rhein­land-Pfalz 

Saar­land 

Sach­sen

Sach­sen-Anhalt

Schleswig-Hol­stein

Thürin­gen

So klappt die Arbeit im Homeoffice trotz Corona

Die Fir­men reagieren. Immer mehr Arbeit­ge­ber ermöglichen den Beschäftigten derzeit wegen des Coro­n­avirus, ihre Arbeit zu Hause zu erledi­gen. Wer Texte schreibt, Konzepte erstellt oder Tabellen bear­beit­et, kann dies gut in den eige­nen vier Wän­den erledi­gen. „Ein geset­zlich­er Anspruch, von zu Hause aus zu arbeit­en, beste­ht nicht“, heißt es auf der Inter­net­seite des Bun­desmin­is­teri­ums für Arbeit und Soziales. Man kann seinen Arbeit­ge­ber also nicht dazu zwin­gen, das Arbeit­en von zu Hause aus zu erlauben. Angesichts der derzeit­i­gen Lage bieten allerd­ings immer mehr Unternehmen die Möglichkeit dazu an.

Ein Home­of­fice ist schnell ein­gerichtet. Als Arbeits­geräte reichen in der Regel Tele­fon und Lap­top. Man sollte darauf acht­en, dass das Betrieb­ssys­tem und die Soft­ware auf dem aktuellen Stand sind. Ein Viren­scan­ner darf nicht fehlen. Der eigentliche Arbeit­splatz sollte kein Prob­lem darstellen. Dafür reichen in der Regel Tisch und Stuhl. Wer zu Hause effek­tiv arbeit­en möchte, braucht jedoch Rou­ti­nen und einen struk­turi­erten Tagesablauf.

Das bedeutet, man richtet sich am besten klar definierte Zeit­blöcke zum Arbeit­en ein. „Gehen Sie bewusst zur Arbeit, auch wenn der Weg nur vom Schlafz­im­mer durch den Woh­nungs­flur führt“, rat­en etwa die Autoren auf der Online-Job­plat­tform Step­Stone.

Nicht verzagen, sondern ausmisten

Restau­rant schließen früher, Schwimm­bäder bleiben zu – die einzel­nen Bun­deslän­der greifen wegen des Coro­n­avirus durch. Das gemütliche Feier­abend­bier im Club um die Ecke muss aus­fall­en. Wir ver­brin­gen nun viel Zeit zu Hause. Wenn es zu lang­weilig wird, bietet sich eine Entrüm­pelungsak­tion an. Die Aufräum­ex­per­tin Marie Kon­do hat vor eini­gen Jahren einen regel­recht­en Boom mit ihren Büch­ern zu diesem The­ma aus­gelöst. Den Pod­cast „Mag­ic Clean­ing“ von Marie Kon­do kann man zum Beispiel bei Spo­ti­fy strea­men.

Mit­tler­weile gibt es viel Lit­er­atur, Videos und Anleitun­gen zum richti­gen Aufräu­men. Manche Blog­ger schreiben auss­chließlich über das The­ma Ord­nung, andere Leute präsen­tieren auf Youtube ihr Zuhause und erk­lären, wie sie den eige­nen Haushalt im Griff behal­ten. In jedem Klei­der­schrank fris­ten sich­er einige teure Fehlkäufer ihr Dasein. Endlich ist Zeit, sie auszu­sortieren!

Steuererklärung und Finanzplanung angehen

Nicht nur die eige­nen vier Wände, auch das Pri­vat­büro freut sich ver­mut­lich über einen Früh­jahrputz. Nun ist endlich ein­mal Zeit, Quit­tun­gen zu sortieren und die Steuer­erk­lärung anzuge­hen. Und es schadet bes­timmt nicht, die diversen Ver­sicherungsverträge auf ihre Aktu­al­ität hin zu check­en. Genau­so ver­hält es sich mit den Bankun­ter­la­gen. Welche Briefe und Prospek­te sind wichtig, was kann weg?

Im aktuellen Courage Mag­a­zin find­et sich zudem ein aus­führlich­es Work­book für die Altersvor­sorge zum Selb­staus­füllen und Dur­char­beit­en. Denn immer mehr Frauen möcht­en ihre Finanzen selb­st in die Hand nehmen. Mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Ver­mö­gen­sauf­bau gelingt der Start ganz ein­fach. Jet­zt wäre ein guter Zeit­punkt, um ein Depot zu eröff­nen und einen ETF-Spar­plan einzuricht­en. Bestellen kann man das Courage Mag­a­zin samt Work­book hier im Shop.

In den ver­gan­genen Monat­en haben zahlre­iche Banken die Gebühren für ihre Kon­ten erhöht. Vielle­icht bietet sich sog­ar der Wech­sel zu einem Onlinekon­to an, für den bis­lang die Zeit fehlte. Inter­es­sant ist auch, dass der Deutsche Sparkassen- und Girover­band emp­fiehlt, für tägliche Zahlungsvorgänge ver­stärkt das kon­tak­t­lose Bezahlen zu nutzen – aus hygien­is­chen Grün­den.

Wie die Schule nach Hause kommt

Der wichtig­ste Ein­schnitt für viele Fam­i­lien beste­ht seit der Aus­bre­itung des Coro­n­avirus sich­er darin, dass die Schulen geschlossen haben. Der Nach­wuchs bleibt also daheim. Eine Her­aus­forderung. Im Inter­net über­schla­gen sich die Nutzer mit Tipps, wie die Kinder sin­nvoll beschäftigt wer­den. Einige wirk­lich prak­tis­che Tipps zum The­ma Home­of­fice mit Kindern find­en sich beispiel­sweise bei Kika. Am besten wird mit den Kindern gemein­sam ein Stun­den­plan gestal­tet. Mit Schulkindern sollte das funk­tion­ieren, bei Kindern im Vorschu­lal­ter ist das sich­er noch nicht möglich.

Die älteren Kinder soll­ten wis­sen, dass sie mor­gens eine bes­timmte Zeit für die Schu­lauf­gaben ver­wen­den. Der Bay­erische Rund­funk (BR) hat in Part­ner­schaft mit dem Bay­erischen Staatsmin­is­teri­um unter dem Mot­to „Schule daheim“ beson­dere Ange­bote zum Ler­nen auf ARD-alpha und in der Mediathek des BR zur Ver­fü­gung gestellt. Ein Blick in die Mediathek lohnt sich!

Es gibt Lehrvideos zu vie­len ver­schiede­nen Schulfäch­ern. Die richt­en sich an Schü­lerin­nen und Schüler der Klassen fünf bis zum Abitur. Der Duden­ver­lag öffnet seine Lern­plat­tform Lear­nat­tack für Schulkinder aber der vierten Klasse vor­läu­fig für zwei Monate kosten­frei. Ohne Verpflich­tun­gen.

Die Grün­derin und Dig­i­tal­ber­a­terin Ver­e­na Paus­der hat angesichts der Coro­na-Krise auf ihrer Web­site unter „Home­school­ing in Zeit­en von Coro­na“ eine sehr aus­führliche Linksamm­lung zu Lern­por­tal­en zusam­mengestellt. Hier ist für jede Alters­gruppe etwas dabei! 

Auf der Seite des Grund­schulkönigs gibt es kosten­lose Arbeits­blät­ter zum Üben von Mathe, Deutsch, Englisch und Sachkunde. Eine bei Kindern sehr beliebte Ler­napp ist zudem die Anton­App. Und natür­lich die Ele­fan­te­nApp des WDR.

In Zeit­en von Coro­na sind natür­lich auch Filme als Ablenkungs­maß­nahme oder zur Beschäf­ti­gung – wenn son­st gar nichts mehr geht – erlaubt. Wir nen­nen das mit einem Augen­zwinkern ganz ein­fach „Not­fall­erziehung“. Bei unseren Kindern sind neben den üblichen Trick­fil­men die wun­der­schö­nen BBC-Doku­men­ta­tio­nen über Natur und Tiere extrem beliebt. Sie kön­nen zum Beispiel auf Net­flix angeschaut wer­den.

Endlich aufs Fahrrad umsteigen

Frische Luft stärkt die Abwehrkräfte. Virolo­gen beto­nen darum, dass die Men­schen dur­chaus raus gehen soll­ten. Viele Attrak­tio­nen, wie Tier­parks und Zoos sind aktuell allerd­ings geschlossen. Bitte vor einem Besuch auf den jew­eili­gen Web­sites informieren. Aber gegen einen Spazier­gang im Park ist – zumin­d­est aktuell (Stand 17.03.2020) – nichts einzuwen­den.

Die öffentlichen Verkehrsmit­tel sollte man derzeit bess­er mei­den, wenn das möglich ist. Tick­ets lassen sich aber nicht ohne Weit­eres zurück­geben. So betont Jannes Schwen­tu, Press­esprech­er der Berlin­er Verkehrs­be­triebe: „Die Rück­gabe von Monatskarten ist nicht möglich.“

Anders sieht es mit dem Jahresabon­nement aus. Das kann man vorzeit­ig kündi­gen, und zwar unab­hängig von der Coro­na-Krise. Ein Hin­weis ist dabei wichtig: Bei der Kündi­gung muss der Kunde die Dif­ferenz zwis­chen dem reduzierten Abon­nen­ten­preis und dem reg­ulären Preis ein­er Monatskarte im Einzelverkauf nachzahlen.

Einander helfen und kreativ bleiben

Die Bilder der sin­gen­den Ital­iener auf Balko­nen rühren und machen deut­lich: Hält man zusam­men, lassen sich Schwierigkeit­en viel bess­er meis­tern. Das bedeutet für uns: Falls die gebrech­liche Nach­barin sich nicht mehr zum Super­markt traut, sollte man ihr zumin­d­est Unter­stützung anbi­eten.

Unter Umstän­den sind die Senioren auch dankbar, wenn jemand für sie Botengänge untern­immt. Schließlich sollen ger­ade Ältere und chro­nisch Kranke größere Men­schenansamm­lun­gen mei­den. Diverse Net­zw­erke, Face­book-Grup­pen oder Nach­barschaftsini­tia­tiv­en sind bere­its in den ver­schiede­nen Regio­nen aktiv. Über die Plat­tform Sil­ber­netz, kann man beispiel­sweise älteren Men­schen Kon­takt und Hil­fe anbi­eten. Zudem ist es eine gute Idee, aktuell Blut spenden zu gehen, denn die Kranken­häuser warn­ten bere­its vor einem Blutkon­ser­ven-Man­gel.

Während Medi­zin­er und Kranken­schwest­ern in den kom­menden Monat­en viel arbeit­en müssen, brechen etlichen Freiberu­flern die Aufträge weg. Vielle­icht tut man sich ein­fach zusam­men. Die Touris­ten­führerin ohne Aufträge übern­immt zeitweise die Betreu­ung im Kinderz­im­mer. Eine tolle Möglichkeit, auch aktuell noch zeit­nah an Kinder­be­treu­ung zumin­d­est in Berlin, Frank­furt und München zu kom­men, ist das Unternehmen Hol­i­daysit­ters, gegrün­det von zwei Müt­tern, die um die Schwierigkeit­en eines Lebens als Work­ing-Mom wis­sen.

Zwei Drit­tel der Kosten, die für Babysit­ter anfall­en, lassen sich übri­gens als Son­der­ab­gaben in der Steuer­erk­lärung gel­tend machen. Dabei lassen sich für jedes Kind Kosten bis zu 6.000 Euro anset­zen, allerd­ings nur bis zum 14. Geburt­stag. Danach ist das nicht mehr möglich. Die Voraus­set­zun­gen dafür sind im Einkom­men­steuerge­setz geregelt.

Kann man eine gebuchte Ferienwohnung stornieren?

In diesem Fall gilt das­selbe wie bei einzeln gebucht­en Quartieren (z.B. Hotels). „Eine kosten­lose Stornierung oder Umbuchung sollte dann möglich sein, wenn die Woh­nung in einem Quar­an­täne-Gebi­et liegt und auf­grund dessen nicht erre­ich­bar ist oder wenn es für den gebucht­en Zeitraum eine behördliche War­nung, beispiel­sweise eine Reise­war­nung des Auswär­ti­gen Amts, für die Region oder das Land gibt, oder wenn touris­tis­che Reisen im Buchungszeitraum behördlich ganz unter­sagt wer­den“, sagt Michelle Schwe­fel vom Deutschen Ferien­hausver­band.

Ein Reise­hin­weis oder eine Teil­reise­war­nung genü­gen nicht, es muss expliz­it vor allen Reisen gewarnt wer­den, nicht nur vor nicht notwendi­gen Reisen. In allen anderen Fällen kann ein Reis­erück­tritt nur zu den vere­in­barten Stornobe­din­gun­gen erfol­gen, sofern der Ver­trag diese vor­sieht. Das gilt etwa, wenn ein Urlauber Bedenken hat, die Reise anzutreten oder wenn er selb­st erkrankt ist.

Im let­zteren Fall kann eine Reis­erück­trittsver­sicherung helfen. „Es emp­fiehlt sich aber, um Kulanz zu ersuchen“, meint Schwe­fel. Auch Pri­vatver­mi­eter kön­nen frei­willig anbi­eten, die Buchung auf einen späteren Zeit­punkt zu ver­schieben, wenn die Krise abgeebbt ist, oder bieten einen Rück­tritt gegen eine Stornogebühr an.

Aktuelle Infos zu Reise­war­nun­gen gibt es auf der Seite des Auswär­ti­gen Amtes.

Tage­sak­tuelle Infos zur Entwick­lung des Coro­n­avirus ste­hen zudem auf der Seite des Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­teri­ums.

Bundesweite Notfallnummern:

Polizei Notruf: 110

Straftat­en, schwere Verkehrsun­fälle. Keine medi­zinis­che Not­si­t­u­a­tion!

Feuer­wehr Ret­tungs­di­enst: 112      

Schwere Unfälle, Herz­schmerzen (Infarkt) und Kol­laps, Luft­not, Bewusst­losigkeit, Läh­mungen, Schla­gan­fall, Vergif­tun­gen und Ver­bren­nun­gen, akute Schmerzen

Ärztlich­er Bere­itschaft­snot­di­enst: 116 117

Tele­fon­seel­sorge: 0800 1 11 01 11 oder 0800 1 11 01 22

Prob­leme und Krisen, z.B. Prob­leme mit dem Part­ner, Arbeit­splatzver­lust, Sucht, Krankheit, Ein­samkeit, Sinnkrisen, spir­ituelle Fra­gen

Hil­f­stele­fon Schwan­gere in Not – anonym und sich­er: 0800 40 40 020   

Anonyme Beratung, ver­trauliche Geburt

Kinder- und Jugendtele­fon: 116 111           

Prob­leme von Kindern und Jugendlichen, Web-Sor­gen, sex­ueller Miss­brauch

Eltern­tele­fon: 0800 1 11 05 50        

Erziehungs­fra­gen, Web-Sor­gen, sex­uelle Mis­shand­lung der Kinder, alle Prob­leme von Eltern rund um ihre Kinder

Hil­fetele­fon “Gewalt gegen Frauen”: 08000 116016         

Bun­desweites Beratungsange­bot für von Gewalt betrof­fene Frauen, deren soziales Umfeld sowie Fachkräfte. Kosten­los, anonym, rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr erre­ich­bar.

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