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Bitcoin und Co.: Zahlen statt zocken mit Krypto-Währungen?

2021-09-13T15:57:48+02:0013. September 2021|

Es ist die wohl opti­mis­tischs­te Pro­gno­se aller Zei­ten für Kryp­to-Wäh­run­gen: Fide­li­ty Invest­ments sagt einen Bit­coin-Kurs von 100 Mil­lio­nen Dol­lar bis 2035 vor­aus. Für einen ein­zi­gen Bit­coin. Wie soll das gelin­gen? Kann das gelin­gen? Es ist doch kaum ein paar Mona­te her, dass Bit­coin und Co um die Hälf­te ein­ge­bro­chen sind?! Die Stim­mung der Anleger:innen schwankt zwi­schen Eupho­rie ob der Zukunfts­aus­sich­ten, Panik bei Nega­tiv-Mel­dun­gen und der Angst etwas zu verpassen…

Von Ant­je Erhard

Es war Ende Juni als die chi­ne­si­sche Regie­rung von heu­te auf mor­gen kur­zen Pro­zess mach­te und den Kryp­to-Mining-Far­men regel­recht den Ste­cker zog: Das heißt, bin­nen Tagen muss­ten die gro­ßen Ser­ver­parks, mit denen Kryp­to-Wäh­run­gen wie Bit­coin her­ge­stellt wer­den – in der Fach­spra­che heißt das schür­fen  -, schlie­ßen. Bis dahin waren 70 Pro­zent aller Bit­coin-Miner welt­weit in Chi­na ange­sie­delt. 

Das Beben an den Kapi­tal­märk­ten folg­te auf dem Fuße: Allein der Bit­coin, der noch im April ein Rekord­hoch von 63.564 US- Dol­lar erreicht hat­te, brach inner­halb von acht Wochen um die Hälf­te ein. Auch ande­re Cyber-Devi­sen wur­den deut­lich bil­li­ger. Doch mit dem Mining-Ver­bot war es nicht getan: Chi­nas Regie­rung leg­te nach und ver­bot Kryp­to-Bör­sen. 

Mit strik­ter Regu­lie­rung steht Chi­na aller­dings längst nicht allein. In der Tür­kei ist das Bezah­len mit Kryp­tos bereits ver­bo­ten. Der Iran ver­bot zeit­wei­se das Mining von Bit­coin. El Sal­va­dor bestä­tig­te hin­ge­gen gera­de in die­sen Tagen Bit­coins als Zahlungsmittel.

Der Bit­coin stieg im Sep­tem­ber im Zuge die­ser Nach­richt auf mehr als 52.000 US-Dol­lar, Ethe­re­um auf 3.950 US-Dol­lar. Im Schlepp­tau der Big Play­er leg­ten auch klei­ne, unbe­kann­te Kryp­tos deut­lich zu wie Car­da­no oder Sola­na, das als sehr schnel­le, sehr aus­sichts­rei­che Kryp­to-Wäh­rung gilt. Doch schnell stürz­te der Markt wie­der ab: Allein der Bit­coin krach­te auf unter 44.000 US-Dollar.

100 Millionen US-Dollar für einen einzigen Bitcoin bis 2035

Fide­li­ty Invest­ments sind aber die­je­ni­gen, die der­zeit am opti­mis­tischs­ten sind, um es mal vor­sich­tig aus­zu­drü­cken: Eine Pro­gno­se von 100 Mil­lio­nen Dol­lar bis 2035 für einen ein­zi­gen Bit­coin hat bis dato noch nie­mand abge­ge­ben. Wie kommt eine der größ­ten Invest­ment-Fir­men der Welt dazu, eine sol­che Zahl in den Raum zu stel­len? Wer das wagt, weiß, er hat einen Ruf zu ver­lie­ren… Schau­en wir genau­er auf die Über­le­gun­gen bei Fide­li­ty Invest­ments: 

Grund­la­ge der Pro­gno­se ist ein Preis-Vor­her­sa­ge­mo­dell: Stocks to Flow. Der Erfin­der des Modells, ein Ana­lyst namens PlanB, setzt dabei Bit­coin mit Gold oder Sil­ber oder auch Pla­tin gleich – also mit Edel­me­tal­len, die rela­tiv knapp sind, rela­tiv wert­sta­bil sind und deren Ange­bot nicht signi­fi­kant stei­gen kann. Nach die­sem Modell soll der Bit­coin in die­sem Jahr bis auf 100.000 US-Dol­lar stei­gen und bis auf eine Mil­li­on bis 2025. Es gilt als das bis­lang zuver­läs­sigs­te Vor­her­sa­ge­mo­dell am Markt.

Bei Fide­li­ty Invest­ments war die­se Pro­gno­se die Basis für wei­te­re Berech­nun­gen bzw. Über­le­gun­gen. Der Bit­coin sei dem­nach heu­te so teu­er wie Gold in den 70er Jah­ren, als Gold 35 US-Dol­lar kos­te­te. Als das Gold nicht mehr an die Ent­wick­lung des US-Dol­lars gekop­pelt war, stieg es stark und so soll­te es nach die­sem Preis­vor­her­sa­ge-Modell auch beim Bit­coin sein. Heu­te kos­tet Gold mehr als 1.800 US-Dol­lar. Die Ähn­lich­keit der Charts von Gold und Bit­coin sei „intri­guing“, „fas­zi­nie­rend“.

Krypto-Markt zwischen Hoffnung, News und Fomo-Effekt

Susan­ne Fromm, Kryp­to- und Digi­ta­li­sie­rungs-Exper­tin sowie CEO der Betei­li­gungs­ge­sell­schaft coi­nIX GmbH & Co. KGaA, sagt: „Auch News wie die von Fide­li­ty trei­ben der­zeit den Markt. Oft haben Nach­rich­ten aber gar kei­nen gro­ßen News-Wert, doch dann greift der so genann­te Fomo-Effekt: The Fear of mis­sing out, die Angst etwas zu ver­pas­sen. Grund­sätz­lich stel­len wir aber fest, dass die Adap­ti­on der Kryp­to-Wäh­run­gen ins­ge­samt stark voranschreitet.

Vor allem die jün­ge­re Genera­ti­on hat Inter­es­se an Kryp­tos, denn sie hat es schwer, über­haupt Ver­mö­gen auf­zu­bau­en: „Immo­bi­li­en sind teu­er, Zin­sen sind bei null, die Akti­en­prei­se errei­chen ein Rekord­hoch nach dem ande­ren, obwohl wir gera­de erst aus einer der größ­ten Kri­sen über­haupt her­aus­kom­men. Die Asset-Infla­ti­on ist also längst da. Die Nach­fra­ge nach alter­na­ti­ven Anla­gen steigt. Dar­über hin­aus wer­den Bit­coin und Co auf Grund ihrer dezen­tra­len Struk­tur, der ein­pro­gram­mier­ten Knapp­heit und ihrer Unab­hän­gig­keit vom bestehen­den Finanz­sys­tem als Absi­che­rung gegen die Infla­ti­on gesehen.“

Keine Angst vor steigenden Zinsen?

Die oft her­auf­be­schwo­re­ne dro­hen­de Zins­wen­de dürf­te den Kryp­tos so wenig anha­ben: „Ich erwar­te nicht, dass es das Wachs­tum von Kryp­tos stop­pen kann. Die­se sind näm­lich gera­de dabei, sich als eige­ne Asset-Klas­se zu eta­blie­ren. Eine Zins­wen­de ist ange­sichts der hohen Staats­ver­schul­dung ohne­hin so schnell kaum vor­stell­bar. Soll­ten die Zin­sen doch stei­gen, erfah­ren ris­kan­te­re, unver­zins­li­che Anla­ge­klas­sen in der Regel weni­ger Nach­fra­ge. Doch was weni­ge Anleger:innen wis­sen, ist, dass man inzwi­schen auch mit Kryp­tos fest­ver­zins­li­che Ein­künf­te gene­rie­ren kann, zum Bei­spiel durch das so genann­te Sta­king.“ 

Sta­king bedeu­tet, dass Krypto-Investor:innen ihren Anteil an einer Kryp­to-Wäh­rung für einen bestimm­ten Zeit­raum ein­frie­ren bzw. sper­ren und ande­re in die­ser Zeit das Recht haben, neue Blö­cke, an die Block­chain hin­zu­zu­fü­gen und dafür mit wei­te­ren Coins ent­lohnt wer­den. Wer das machen darf, wird per Zufalls­prin­zip bestimmt. Sta­king funk­tio­niert nur bei Kryp­tos, die auf dem Pro­of of Sta­ke ver­fah­ren basieren.

Proof of Stake und Proof of Work

Pro­of of Sta­ke ist ein Mecha­nis­mus, neue Kryp­to-Coins zu gene­rie­ren. Bei die­ser Metho­de arbei­ten nicht tau­sen­de Rech­ner an der Lösung einer Block­chain-Auf­ga­be wie beim Pro­of of Work, son­dern ein ein­zi­ger welt­weit wird zufäl­lig aus­ge­wählt. Die­ser Pro­zess soll den Ener­gie-Ver­brauch um mehr als 99 Pro­zent sen­ken. Car­da­no, Ethe­re­um 2.0 oder auch Pol­ka­dot funk­tio­nie­ren so. Der Bit­coin basiert hin­ge­gen auf dem Pro­of of Work. Pro­of of Work nennt man den Vor­gang, bei dem alle Teilnehmer:innen der Block­chain eine Auf­ga­be, eine Glei­chung lösen müs­sen, aber nur einer hat am Ende die Lösung und bekommt die aus­ge­lob­te Belohnung.

 Die Beloh­nun­gen für das Sta­king sind sehr unter­schied­lich: Eine recht gute Ren­di­te erzie­len der­zeit zum Bei­spiel Car­da­no mit 6,22 Pro­zent, Pol­ka­dot mit gut 13 Pro­zent  oder Ethe­re­um 2.0 mit 5,55 Pro­zent. (Quel­le: www.stakingreward.com). Doch ein gewis­ses Kapi­tal ist nötig, um sta­ken zu kön­nen: Bei Ethe­re­um 2.0 sind es 32 Mün­zen. Jede kos­tet der­zeit gut 3.300 US-Dol­lar… Doch auch Kleinanleger:innen kön­nen Sta­king zum Bei­spiell über Kryp­to-Bör­sen wie Coin­ba­se oder Kra­ken nutzen.

Doch wel­che Kryp­to-Wäh­run­gen von den unglaub­li­chen 9.000, die es der­zeit unge­fähr am Markt gibt, wer­den sich durch­set­zen? Das weiß heu­te noch nie­mand, weil der Markt sehr schnell­le­big ist. 

Willkommen im Jahr 1997

Die Block­chain-Tech­no­lo­gie treibt zusam­men mit künst­li­cher Intel­li­genz die drit­te Wel­le des Inter­nets, nach der zwei­ten Wel­le, die vor allem von Smart­pho­nes, Sozia­len Netz­wer­ken und Cloud-Lösun­gen befeu­ert wur­de. Susan­ne Fromm schil­dert es so: „Wir ste­hen hier ganz am Anfang: In Zeit­räu­men gedacht, befin­det sich die Block­chain-Tech­no­lo­gie der­zeit da, wo der Online-Han­del im Jahr 1997 war: Am Anfang einer gro­ßen tech­no­lo­gi­schen Wel­le, und wir kön­nen mit ähn­lich gro­ßen Umbrü­chen rech­nen.“ 

Und so steigt auch die Bekannt­heit von Kryp­to-Wäh­run­gen: Eine Stu­die des Ver­si­che­rungs­mak­lers CLARK mit den Mei­nungs­for­schern von You­Gov ergab, dass Kryp­tos in Deutsch­land eine Bekannt­heit von 88 Pro­zent haben und als Geld­an­la­ge immer­hin von 59 Pro­zent. Das ist mehr als ETF-Spar­plä­ne, die nur gut jede/r Drit­te kennt (37 Prozent)

Kryptos — Investieren für Fortgeschrittene

Doch gera­de in Deutsch­land, wo das Bör­sen­in­ter­es­se eigent­lich erst seit dem Coro­na-Crash all­mäh­lich steigt, ist der Weg zu sol­chen Anla­ge-Mög­lich­kei­ten noch weit. Es gibt inzwi­schen auch Mög­lich­kei­ten, über Akti­en in den Kryp­to-Markt zu inves­tie­ren „Um ein Gefühl für die­sen neu­en Markt zu bekom­men, rate ich aber am bes­ten auch mal, direkt in Bit­coin oder Ether an einer Kryp­to-Bör­se zu inves­tie­ren.“, sagt Susan­ne Fromm. Wich­tig sei, am Ball zu blei­ben und den Markt zu beob­ach­ten: „Der jun­ge Markt ist noch sehr vola­til. Die Prei­se von Bit­coin und Co wer­den von News schnell gepuscht, aber sie kön­nen auch schnell wie­der fal­len. Zudem ist Markt sehr dyna­misch und Ent­wick­lun­gen gehen rasant voran.“

„Wer die­sen Markt ver­ste­hen will, muss tief ein­tau­chen und sich mit der Block­chain-Tech­no­lo­gie und der neu­en Token-Öko­no­mie beschäf­ti­gen“, sagt Fromm. Der Begriff Wäh­run­gen ist bei Kryp­tos, auch Token genannt, in vie­len Fäl­len sogar irre­füh­rend, da sie ganz bestimm­te Funk­tio­nen erfül­len, die über die von Geld hin­aus­ge­hen. Sie kön­nen zum Bei­spiel Stimm­rech­te reprä­sen­tie­ren. Die gro­ßen Kryp­to-Wäh­run­gen haben ein­deu­ti­ge Funk­tio­nen: In Bit­coin sehen vie­le den Nut­zen der Wert­spei­cher­funk­ti­on. Die ergibt sich durch die ein­pro­gram­mier­te Knapp­heit. Ether hin­ge­gen ist das „Gas“, das das gesam­te Ethe­re­um-Öko­sys­tem betreibt und das für jede Trans­ak­ti­on dort bezahlt wer­den muss.  

Was bei Kryptos wichtig ist

Die wich­tigs­ten Fra­gen bei Kryp­tos sind daher: Was ist ihr Nut­zen? Wie sind die wei­te­ren Tokeno­mics, also die dahin­ter­lie­gen­den Wirt­schafts­mo­del­le, die die­se Token­öko­sys­te­me ver­wal­ten, das heißt, wann und in wel­cher Men­ge wer­den Token aus­ge­ge­ben und ver­brannt? Und wie gut schafft es die Kryp­to-Wäh­rung, Ent­wick­ler und Nut­zer anzu­zie­hen und zu hal­ten? All die­se Fak­to­ren sind ent­schei­dend für die Wert­ent­wick­lung und den lang­fris­ti­gen Wert­er­halt 

Und es wer­den wei­te­re Fak­to­ren immer wich­ti­ger, die auch außer­halb der Kryp­to-Welt Stan­dard sind oder dabei sind, es zu wer­den. Das sind bei­spiels­wei­se: Wie nach­hal­tig ist die Tech­no­lo­gie, wie inter­ope­ra­bel mit ver­schie­de­nen Netz­wer­ken und wie nut­zer­freund­lich, zum Bei­spiel wie Smartphone-kompatibel.

Ein Bereich aus der dezen­tra­len Kryp­to-Welt ist Decen­tra­li­zed Finan­ce (DeFi), der inner­halb eines Jah­res auf 100 Mrd. US-Dol­lar gewach­sen ist. DeFi sind Pro­zes­se, mit denen Kre­di­te ver­ge­ben, Wert­pa­pie­re gehan­delt und Ver­mö­gen ver­wal­tet wer­den, ohne dass es einen Mit­tels­mann gibt. Das funk­tio­niert digi­tal und welt­weit sozu­sa­gen auf Knopf­druck. „Alles wird von der Nut­zer-Com­mu­ni­ty im Zusam­men­spiel mit dezen­tra­len Com­pu­ter­pro­gram­men aus­ge­führt. Das bedeu­tet auch die Demo­kra­ti­sie­rung vom Zugang zu Finanz­dienst­leis­tun­gen, den Mil­li­ar­den Men­schen nach wie vor nicht haben.“, erklärt Susan­ne Fromm den Stel­len­wert. Das Bank­ge­schäft der Zukunft in spe könn­ten also die­se Dezen­tra­len Finanz­lö­sun­gen (DeFi) sein. Das tra­di­tio­nel­le Finanz­we­sen ist eine der ers­ten tra­di­tio­nel­len Bran­chen, die Kon­kur­renz aus der dezen­tra­len Welt bekommen.

Fazit: Was Kryp­tos und die Block­chain-Tech­no­lo­gie eines Tages kön­nen wer­den, das ist heu­te kaum abzu­se­hen. Der Markt steckt noch in den Kin­der­schu­hen. Wer hier inves­tie­ren möch­te, braucht gute Ner­ven: Kryp­to-Wäh­run­gen schwan­ken stark und wel­che sich am Ende durch­set­zen, weiß heu­te niemand.

In Teil 2: Und es gibt sie doch: Kryp­to-Akti­en. cou­ra­ge-online zeigt wei­te­re Bei­spie­le, wie Anleger:innen in den Kryp­to-Markt inves­tie­ren können.

Dis­c­lai­mer: Die Autorin ist in Kryp­to-Wäh­run­gen investiert.

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