Versicherung und Absicherung2021-05-10T12:07:42+02:00

Die wichtigsten Versicherungen

Die Deut­schen ver­si­chern sich gegen kleins­te Risi­ken. Über­flüs­si­ge Poli­cen kos­ten Geld und brin­gen wenig. Es gibt jedoch Ver­si­che­run­gen, die jeder und jede abschlie­ßen soll­te. Sie ver­hin­dern im Ernst­fall den finan­zi­el­len Ruin. Ein Überblick.

Steuer-ID wird zur Bürger-ID

Im Juli 2007 wur­de in Deutsch­land die Steu­er­iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer ein­ge­führt. Die elf­stel­li­ge Steu­er-ID wird kurz nach der Geburt oder einer Ein­bür­ge­rung erteilt — und bleibt lebens­lang gül­tig. Sie wech­selt auch nicht nach Umzug, Namens­än­de­rung durch eine Hei­rat oder wenn der Per­so­nen­stand geän­dert wird. Jetzt gibt es eine Änderung. 



Teil 4: Auf Deine Gesundheit!

„Die Gesund­heit ist ein kost­ba­res Gut – nur sie ist es wert, dass man dafür sei­ne Zeit, sei­nen Schweiß, sei­ne Arbeit und sein Geld ein­setzt“, wuss­te der fran­zö­si­sche Phi­lo­soph Michel de Mon­tai­g­ne. Doch wäh­rend eine lan­ge, schwe­re Krank­heit im 16. Jahr­hun­dert oft den finan­zi­el­len Ruin bedeu­te­te, kann man sich heu­te gegen die finan­zi­el­len Fol­gen schwe­rer Erkran­kun­gen absichern. 

Versichert? – Aber richtig!

Das Leben ist vol­ler Risi­ken. Gegen die finan­zi­el­len Fol­gen vie­ler Risi­ken gibt es Ver­si­che­run­gen. Doch nicht jede Poli­ce ist sinn­voll. Und längst nicht alle exis­ten­zi­el­len Risi­ken sind auch allen bewusst. In die­ser Serie klärt Cou­ra­ge über die wirk­lich gro­ßen Risi­ken auf – und wie man sich gegen deren Fol­gen absichert.



Teil 5: Die Pflegelücke schließen

Durch die stei­gen­de Lebens­er­war­tung wer­den die Deut­schen immer älter. Aber auch immer mehr Men­schen wer­den pfle­ge­be­dürf­tig. Die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Pfle­ge­ver­si­che­run­gen sind kei­ne Voll­kas­ko-Poli­cen. Damit hohe Pfle­ge­kos­ten nicht das gesam­te Ver­mö­gen auf­fres­sen, zeigt die Absi­che­rungs­se­rie wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, sich dage­gen abzusichern.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ist ers­te Wahl, wenn es um die Absi­che­rung der Arbeits­kraft geht. Doch was tun, wenn die­se Poli­cen nicht zu bekom­men sind — egal ob aus gesund­heit­li­chen, beruf­li­chen oder finan­zi­el­len Grün­den? Hier eine Rei­he von Alter­na­ti­ven, die immer noch bes­ser sind als gar kei­ne Absi­che­rung. Die Rating­agen­tur Fran­ke und Born­berg hat jeweils emp­feh­lens­wer­te Anbie­ter herausgesucht.

Absichern für den Ernstfall

Sie ist die wich­tigs­te Ver­si­che­rung für alle, die von ihrer Arbeit leben müs­sen, doch nur jeder Vier­te hat sie: eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Es ist rat­sam, das Risi­ko einer Berufs­un­fä­hig­keit (BU) pri­vat abzu­si­chern. Wor­auf man ach­ten muss und was zu tun ist, falls eine kom­plet­te Absi­che­rung uner­reich­bar ist, erklärt Courage.

Absicherung

Versicherung

Wel­che Ver­si­che­rung brau­che ich wirk­lich? Das ist wohl die Fra­ge, die sich ange­sichts des fast unüber­schau­ba­ren Ange­bots vie­le stel­len. Tat­säch­lich hängt es ganz vom indi­vi­du­el­len Lebens­stil ab. Eini­ge Ver­si­che­run­gen sind Pflicht: In Deutsch­land muss jeder Mensch gesetz­lich oder pri­vat kran­ken­ver­si­chert sein. Wer ein Auto hat, muss dafür eine KfZ-Haft­pflicht­ver­si­che­rung abschlie­ßen. Die meis­ten ande­ren Ver­si­che­run­gen sind frei­wil­lig, aber den­noch drin­gend empfehlenswert.

Haftpflichtversicherung

Eine pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung bei­spiels­wei­se soll­te jeder als Muss betrach­ten, da sie Risi­ken abdeckt, die schnell die eige­ne Exis­tenz gefähr­den. Emp­feh­lens­wert gera­de für jun­ge Men­schen ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, um die eige­ne Arbeits­kraft abzu­si­chern. Je nach Lebens­um­stän­den sind wei­te­re Ver­si­che­run­gen sinn­voll, etwa Gebäu­de­ver­si­che­run­gen für Immo­bi­li­en­be­sit­zer, Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­run­gen für Fami­li­en mit Kin­dern oder Risi­ko­le­bens­ver­si­che­run­gen um Ange­hö­ri­ge – in der Regel Kin­der – abzusichern.

Altersvorsorge durch Rentenversicherung

Auch die finan­zi­el­le Alters­vor­sor­ge lässt sich über Ver­si­che­rungs­po­li­cen regeln: Pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­run­gen und Lebens­ver­si­che­run­gen sind zwar längst nicht mehr so attrak­tiv wie frü­her, kön­nen im Ein­zel­fall aber durch­aus Sinn erge­ben. Staat­li­che Pro­gram­me wie Ries­ter oder Rürup-Ren­ten sind hin­ge­gen in vie­len Fäl­len ein guter Bau­stein, um finan­zi­ell vor­zu­sor­gen – vor allem für Eltern­tei­le mit Kin­dern, da es groß­zü­gi­ge Kin­der-Pau­scha­len gibt.

Kostenvergleich von Versicherungen

Wich­tig ist, dass sich Ver­si­che­run­gen in ihren Kos­ten und Bedin­gun­gen unter­schei­den. Ein Kos­ten­ver­gleich bei Ver­si­che­run­gen ist daher abso­lut emp­feh­lens­wert – am bes­ten über einen Hono­rar-Bera­ter, da man dort in der Regel unab­hän­gig bera­ten wird. Bei Ver­si­che­rungs­be­ra­tern eines Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens hin­ge­gen wer­den in der Regel nur haus­ei­ge­ne Pro­duk­te emp­foh­len – und die müs­sen nicht immer tat­säch­lich die bes­ten sein. Außer­dem ist es wich­tig, sei­ne Ver­si­che­run­gen regel­mä­ßig zu prü­fen. Gera­de wenn sich an der per­sön­li­chen Situa­ti­on etwas geän­dert hat – man zum Bei­spiel ein Kind bekom­men hat – soll­ten Ver­si­che­run­gen ange­passt werden.

Nach oben